Michael Salcher: Reality Check nach dem Big Bang – wo stehen deutsche Unternehmen bei KI wirklich?
Shownotes
Zwei Tage Big Bang KI Festival 2026 liegen hinter uns. Die Bühnen sind abgebaut, alle wieder zurück im Büro – und jetzt beginnt der eigentlich interessante Teil: Was bleibt? Was davon wird tatsächlich in den Unternehmen ankommen?
In dieser Folge des offiziellen Podcasts zum BIG BANG KI FESTIVAL spricht Host Ayse Mese mit Michael Salcher, Regionalvorstand Ost bei KPMG Deutschland und Head of Energy and Natural Resources. Michael war beim Festival selbst nicht dabei – aber er war beim Made in Europe Dinner am Vorabend. Genau das macht diese Folge besonders: Es gibt keinen klassischen Festivalrückblick, sondern einen Reality Check nach dem Big Bang.
Michael Salcher ist seit über 25 Jahren im Beratungsumfeld, begleitet Unternehmen und Institutionen in der DACH-Region und kennt die Lücke zwischen dem, was auf Festivalbühnen versprochen wird, und dem, was am Montagmorgen im Rechner tatsächlich ankommt.
Im Gespräch wird deutlich: Die Frage ist nicht mehr ob – sondern wie konsequent. Unternehmen, die warten, verlieren Lernzeit. Und KI ist längst kein Tool mehr. Es wird zum Betriebssystem.
Die zentralen Themen dieser Folge:
🔸 Reality Check: Wo stehen deutsche Unternehmen bei KI – wirklich? 🔸 Die Wandlung von KI: von der Unterstützungsfunktion zum Kollegen zum Betriebssystem 🔸 Knapp 70 % der Unternehmen haben eine KI-Strategie – was das bedeutet und was dahinter steckt 🔸 Wo die eigentliche Lücke liegt: nicht Technologie, nicht Daten – sondern Prozessbereitschaft 🔸 Das Risiko der Planer: Wer zu lange auf den perfekten Moment wartet, verliert kumulierte Lernzeit 🔸 Schatten-KI in Unternehmen: private Nutzung drängt in die Firmenphäre – unkontrolliert 🔸 Autonomie vs. Vertrauen: Wie viel darf KI selbst entscheiden? 🔸 Reversible vs. irreversible Entscheidungen: wo der Human Factor nach wie vor unersetzlich ist 🔸 Wer haftet, wenn ein Agent die falsche Entscheidung trifft? Die juristische Einordnung 🔸 Wie man KI-Vertrauen im Unternehmen aufbaut – jenseits von Compliance-Handbüchern 🔸 Energie als Engpass: Kann die Infrastruktur mit der KI-Entwicklung mithalten? 🔸 Ein großes Rechenzentrum braucht so viel Energie wie die Stadt Wiesbaden 🔸 Flexibilisierung der Netznutzung: wie Rechenzentren beim Lastmanagement helfen können 🔸 Made in Europe: Label oder echtes Wirtschaftsversprechen? 🔸 Digitale Souveränität: Warum die Fähigkeit zum Systemwechsel entscheidend wird 🔸 Drei Tipps für den KI-Einstieg: erheben, pilotieren, messen – ohne große Datenstrategie vorweg 🔸 KI-Hack: Wie Michael Salcher mit Stichpunkten und Gliederungen in Minuten ausformulierte Artikel bekommt 🔸 Ausblick 2027: Cybersecurity wird genauso groß wie die KI-Strategiedebatte
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Transkript anzeigen
00:00:00: Abwarten ist keine Option.
00:00:01: Durch abwarten verliert man zu viel Wissen, was man eigentlich jetzt aufbauen muss und viele auch tun um Handlungswillen zu machen.
00:00:20: Zwei Tage BigBank KI-Festival, zwei Tausend sechsundzwanzig liegen hinter uns.
00:00:25: Zweitagevoller KI, neuer Technologien großer Fragen spannender Menschen Diskussionen und natürlich sehr vieler Zukunftsversprechen.
00:00:33: Menschen aus Deutschland Europa und sogar der ganzen Welt sind in Berlin zusammengekommen um darüber zu sprechen wie künstliche Intelligenz unsere Unternehmen unsere Wirtschaft und letztendlich eben auch unsere Gesellschaft verändert.
00:00:46: Aber ich finde, wenn die Bühnen abgebaut sind und alle wieder zurück im Büro sitzen beginnt eigentlich der interessante Teil.
00:00:53: Was bleibt?
00:00:54: Welche Themen waren mehr als Festivalhype?
00:00:56: Was davon wird tatsächlich in den Unternehmen ankommen?
00:00:59: Und wie viel Autonomie wollen wir künstlicher Intelligenz eigentlich geben?
00:01:04: Genau darüber möchte ich heute sprechen.
00:01:05: Mein Gast ist Michael Seicher, er ist Regionalvorstand Ost bei KPMG Deutschland und Head of Energy and Natural Resources und war unter anderem in München, Frankfurt und London tätig.
00:01:16: Michael selbst war beim Big Bang Festival nicht dabei aber wir haben gemeinsam am Vorabend das Made In Europe Dinner gemacht und das macht diese Folge besonders interessant für mich Denn wir machen heute keinen klassischen Festivalrückblick nach dem Motto, was war dein Lieblingsmoment?
00:01:34: Ich denke da haben sehr viele eigene Momente gesammelt.
00:01:37: Sondern wir machen den Reality-Check nach dem Big Bang!
00:01:40: Michael herzlich willkommen!
00:01:42: Ja vielen Dank freue mich sehr!
00:01:46: Michael ich stelle dich mal unseren Hüren in vor.
00:01:49: einmal ganz kurz selbst Was machst du heute bei KPMG und wie bist Du dahin gekommen?
00:01:56: Ja zunächst einmal... Also find's super, dass wir heute diesen Podcast machen können.
00:02:02: Letzte Woche dieses grandiose Dinner mit der Preisverleihung.
00:02:05: Ja ich wie gesagt Michael Seilcher mein Name österreichischer Namekomm aus dem Süden von Deutschland bin jetzt seit im achten Jahr in Berlin im Vorstand ziehen bei KMG aber hauptamtlich beschäftige Ich mich mit Menschen in Unternehmen oder Institutionen die Verantwortung tragen Mit den arbeiten wir und mit denen tauschen uns gerne aus.
00:02:28: Wir sind im Dialog, die Welt ist schnelllebig.
00:02:31: ich möchte keine Passwords bestraffazieren oder bemühen aber es ist wichtig dass man in dem Dialog ist.
00:02:36: auch so ein Abend wie letzte Woche vor dem Big Bang Festival war eine abendvolle Dialoge.
00:02:42: Ich kümmere mich um Leipzig Dresden und vor allem Berlin.
00:02:47: Die KPMG hat dort hier in Berlin ihren Gründungssitz vor über hundertdreißig Jahren.
00:02:55: Wir fühlen und haben eine hohe strategische und seltschaftliche Verantwortung.
00:03:01: Wir verstehen uns als Mittler zwischen Finanzinstitutionen, zwischen Unternehmen, zwischen Behörden, Unterregierungen
00:03:10: usw.,
00:03:10: usw.
00:03:11: sind wir mittendrin als Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsaus.
00:03:15: Interessant.
00:03:15: Und du bist ja seit dem Jahr siehundneinzig bei KPMG, das heißt, du hast in den fast dreißig Jahren einige technologische und wirtschaftliche Umbrüche erlebt?
00:03:24: Hast Du denn schon mal eine Technologie erlebt die Unternehmen in so kurzer Zeit derart beschäftigt hat wie das Thema künstliche Intelligenz?
00:03:32: Ja, das ist eine rhetorische Frage!
00:03:35: Darf ich kurz verbessern?
00:03:36: Ich bin erst seit dem ersten Januar, als ich war vorher zwei Jahre bei der Deutschen Bank.
00:03:41: Aber die Farben sind ähnlich insofern das ist von verjährt.
00:03:45: In den ersten Dekaden des Jahrtausends oder des Jahrhunderts gab es die Finanzkrise aus Deutschland und auch die deutsche Wirtschaft enorm schnell herausgekommen.
00:03:58: Gründe kennen wir.
00:04:00: In der zweiten Dekade schien die Sonne, möchte ich sagen.
00:04:04: Da waren wir Exportweltmeisters Wirtschaftswachstum war gegeben und in der dritten Dekada kam dann die Pandemie.
00:04:10: Und ich würde sagen das sind so sicherlich die Meilensteine.
00:04:13: aber natürlich zeigte sich die Pandemie Dann da zeigt er sich eine sehr hohe Flexibilität von in den Unternehmen auch bei uns.
00:04:23: ehrlich gesagt danach wie wir alle wissen, gab es auf der Welt unruhe kriegerische Auseinandersetzungen die uns alle nicht...die uns allen bestürzen.
00:04:34: und dann kam parallel und ich möchte sagen exponentiell die Technologiewelle.
00:04:41: Die so eine Ramp-Abphase.
00:04:42: Klar hat man immer gesagt, die KI wird kommen, die Technologie werden einzukalten.
00:04:49: Und dann kam auf einmal ein erstes Lager Schlengenbischmodel mit Chat GBT.
00:04:54: Und auf einmal haben wir das privat mal ausprobiert und dann hielt es in den Unternehmen Einzug, Wir waren.
00:04:59: ganz früh haben wir auch ein Kai-Chat gemacht an KBMG AI Chat um so einen Language Model selbst aufzusetzen und haben das dann ausprobieren.
00:05:08: aber die Entwicklung der letzten Monate möchte ich sagen war sicherlich signifikanter als die vieler Jahre zuvor.
00:05:16: und ich nehme gleich eins vorweg wir glauben Wir sind der Meinung, weil niemand kann momentan die Realitäten und die wirtschaftlichen oder sonstigen gesellschaftlichen Entwicklungen vorhersagen.
00:05:28: Was die Technologien angeht oder die Technologie Nutzung angeht?
00:05:32: Wir glauben dass sich in einem Jahr weniger eintreten wird als das wir jetzt als was wir befürchten oder als was bedenken in drei Jahren aber deutlich mehr, als wir jetzt voraussagen können.
00:05:47: Mit anderen Worten es wird bewegend bleiben in jeglichem Sinne.
00:05:54: Wir geben mal zum Reality Check Thema KI nach dem Festival.
00:05:58: Wir haben jetzt zwei Tage lang erlebt, wie groß das Thema KI inzwischen geworden ist.
00:06:03: Auf den Bühnen haben wir über AI Agents Autonomousysteme neue Geschäftsmodelle, Automatisierung und teilweise auch über eine völlig neue Arbeitswelt gesprochen.
00:06:12: dann fährt man nach Hause Montagmorgen neun Uhr der Rechner geht an und in vielen Unternehmen sieht die Realität vermutlich und wie wir wissen auf jeden Fall noch ein bisschen anders aus.
00:06:23: Und deshalb möchte ich mit dir einen kleinen Reality-Check machen Wo stehen deutsche Unternehmen bei KI wirklich?
00:06:31: Sind wir inzwischen tatsächlich in der Umsetzung angekommen oder reden viele Unternehmen noch deutlich mehr über KI, als sie damit arbeiten.
00:06:38: Was ist deine Beobachtung?
00:06:41: Ich möchte versuchen eine relativ konkrete Antwort auf eine sehr umfassende Frage zu geben weil es ist wie in der Pandemie man hat sich kundig zu sprechen.
00:06:57: Und dann, wenn es auf die Mikroebenen und auf die Details geht, dann wird's da schon etwas dünner, das Eis.
00:07:05: Aber noch mal im Ernst, bislang möchte ich sagen sind Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs.
00:07:13: Das liegt an ganz vielen verschiedenen Merkmalen, in jeder Branche, je nach Größe was die KI-Nutzung angeht.
00:07:19: Viele Unternehmen sind unterwegs weit mehr als die Hälfte knapp siebzig Prozent, wir haben auch mal eine kleine Umfrage gemacht erst kürzlich.
00:07:27: Haben eine KI Strategie?
00:07:29: KI wird Teil der Unternehmensstrategie und ist es bereits.
00:07:35: ich möchte sagen die Wandlung der KI was Unternehmen angeht war von einem von sagen mal Support oder Unterstützungsfunktionen hin zu einem Kollegen einer Kollegin nun in Kürze auch durch vielfache zusätzliche Features, die man nutzen kann zu einem Betriebssystem.
00:07:54: KI wird in die Wertschöpfung reinwirken und das hängt aber sehr davon ab ob wir zum Beispiel in der Finanzindustrie uns bewegen, in der Gesundheitsindustrie, Gesundheitswirtschaft bei Professional Services Firms wie KPMG beispielsweise oder eben im produzierenden Mittelstand.
00:08:14: und da sind wir mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs.
00:08:19: Drei Viertel oder ich muss mich korrigieren, zwei Dritte der Unternehmen planen ihre Investition in KI zu erhöhen und allen ist gemein.
00:08:29: Abwarten ist keine Option.
00:08:30: durch abwarten verliert man zu viel Wissen was man eigentlich jetzt aufbauen muss und viele auch tun um handlungsfähig zu bleiben.
00:08:41: das mal so am Anfang.
00:08:43: Und wo siehst du denn, du hast gesagt viele setzen das schon ein haben eine Strategie.
00:08:48: Wo siehst Du denn die größte Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit?
00:08:51: Das ist die Technologie.
00:08:53: sind es die Daten, die man schon bei der Digitalisierung irgendwie nicht vernünftig erfasst hat vielen Kompetenzen oder fehlt einfach Mut?
00:09:01: also was auf keinen Fall eine Lücke ist ist Technologie.
00:09:05: Man kann sich heute Technologie aus dem Internet oder durch sonstige Medien verfügbar machen.
00:09:13: Large Language Models, Agents, Agenten etc.
00:09:17: sind für alle verfügbar und gleichermaßen zugänglich.
00:09:21: Das Notum dieses Jahr war dass das auch was kostet Und das ist wirklich signifikant.
00:09:28: aber das ist keine Lücke.
00:09:30: Auch Daten, Datenstrategien, Datenhygiene oder Datenverfügbarkeit ist wichtig.
00:09:36: Aber es keine Lücken kein Engpass.
00:09:41: Natürlich gibt es den jungen Faktor, der möglicherweise zu Verzögerungen führt.
00:09:47: Durch engste Befürchtungen oder durch ganz unterschiedliche Anwendungen.
00:09:54: aber eigentlich ist KI mittlerweile ein Führungs- und Orgisationsthema.
00:09:59: das heißt dass die Wirkung der KI dann eintritt wenn man KI nicht versteht als eigentlich nur ein Tool, das man einsetzt um irgendwas zu optimieren oder irgendwas validativ zu verbessern.
00:10:17: Sondern wenn man bereit ist Prozesse oder sonstige Unternehmensvorgänge durch KI zur Optimierung in einer Art und Weise dass ganz tief in die Prozese eingegriffen wird also Die Lücke ist eigentlich der Unterschied zwischen Tool und Prozess möchte man sagen Wenn man bereit is auch Prozisse zu verändern durch eine entsprechende Compliance oder Governance Funktion auch zu steuern, dann wird KI wirkungsvoll.
00:10:48: Und viele Unternehmen hören wir ja auch warten auf das richtige Timing.
00:10:52: Gibt es denn aus deiner Sicht mittlerweile auch Unternehmen die Gefahr laufen den Anschluss zu verlieren weil sie eben immer noch auf dem perfekten KI Moment warten?
00:11:02: Einige sagen, warte jetzt nochmal und dann springe ich auf wenn das richtig professionalisiert ist.
00:11:08: was sagst du zu den Unternehmerinnen?
00:11:12: Ja, das ist natürlich eine Kulturfrage oder auch eine Wettbewerbsfrage wie man bestimmte Sachen zu beurteilen hat.
00:11:20: Ich möchte auch sagen dass ich hier nicht in jedes Unternehmen Einblicke habe aber ich möchte schon sagen das Unternehmen die eher jüngere Teams haben einen höheren Heilung haben KI anzuwenden weil man eigentlich intuitiv aus der privaten Nutzung heraus einfach Sachen überträgt.
00:11:40: Das ist übrigens auch eines der Themen, dass es sogenannte Schatten-KI Anwendungen gibt weil man durch private Nutzungen dann auch die Firmenzwehre eigentlich beeinflusst und umgekehrt.
00:11:55: Was ich sagen wollte... Es gibt Unternehmen oder Menschen, die KI ablehnen.
00:12:00: das ist die weit überwiegende Minderheit und die ist nicht beunruhigend, weil das ganz normal ist möchte ich sagen in einer Gesellschaft riskanter, würde ich sagen sind diejenigen, die planen und abwarten.
00:12:12: Nach dem Motto wir machen erstmal eine Strategie!
00:12:13: Wir ordnen alles, wir gucken uns die Daten an, wir wollen erst mal ein Handbuch schreiben also etwas... Ich möchte was sagen so die typisch ja europäisch-deutsche Tugenden dass man erstmal Ordnung schafft bevor man irgendwas Neues implementiert und eben man wartet bis es dann auch geeignete Use Cases gibt.
00:12:32: Und was dabei eigentlich verloren geht ist diese ganz.
00:12:36: Das ist eine kumulierte Lernzeit für die Belegschaft.
00:12:40: Das Personal oder die Teams, die netzen ohnehin KI ein.
00:12:45: Man hat es auf dem Handy, man hat seinen Gemini- oder Chat-TBT auf dem Handy und man nutzt das.
00:12:50: Und dann wird's eigentlich zu einer SchattenKI weil dann hat man überhaupt keine geordnete systematische strategische Nutzung von KI.
00:12:57: Und das halte ich eigentlich für gefährlich.
00:12:59: Wenn man jetzt sagt naja Großunternehmen DAX Konzerne etc.
00:13:02: haben ihre KI-Teams, ihre Spezialisten, ihre CTO Organisation, das kann sich der ein oder andere Mittelständler eigentlich nicht leisten.
00:13:10: Gleichwohl gerade der deutschen Mittelstand, dass ist im Grunde ja das worum uns die Welt möchte ich sagen fast beneidet weil wir so einen großen Datenschatz haben und so viel Optimierungspotenzial, dass man da eigentlich super ansetzen kann.
00:13:27: also von da ist es eher ist eigentlich die Neigung dessen gar keine Frage mehr.
00:13:33: Wann ist passiert und wer zu lange wartet, wird möglicherweise das Nachsehen haben.
00:13:38: Ja, ein anderer spannender Punkt KPMG war ja beim Big Bang KI Festival unter anderem mit in einem Panel vertreten dessen Titel ich super interessant finde.
00:13:48: Autonomy versus Trust Navigating the Governance of AI Systems.
00:13:52: Mit dabei war auch dein Kollege Michael Nieder-Ee.
00:13:56: Ich hoffe ich spreche das Richtige richtig aus.
00:13:58: Partner im Consulting bei euch.
00:14:00: und hinter diesem Titel steckt für mich eine der großen Fragen der nächsten Jahre auf wie viel dürfen wir KI eigentlich selbst entscheiden lassen?
00:14:07: Denn wir wollen auf der einen Seite Systeme die möglichst autonome Arbeiten.
00:14:12: Sie sollen schneller sein, effizienter selbstständige Entscheidungen vorbereiten und so weiter.
00:14:17: Auf der anderen Seite wollen wir aber Kontrolle, Sicherheit und Verantwortlichkeit.
00:14:21: Wie schätzt du das ein?
00:14:24: Wo sollte sich aus deiner Sicht die Grenze zwischen menschlicher Entscheidung und Autonome Maka'i liegen?
00:14:30: Man hat ja das Gefühl dass verschiebt sich irgendwie permanent.
00:14:32: Aber wo sollte sie aktuell liegen und vielleicht auch in der Zukunft?
00:14:39: Das ist jetzt vielschichtig.
00:14:40: Ich fange mal an mit dem Aspekt, dass wir die Sphäre der unzähligen Use-Cases und ganz smarten Ideen verlassen und wie ich vorhin schon gesagt habe zu einem Betriebssystem kommen.
00:14:52: damit wird KI eine Grundlage wirtschaftlichen Handelns Mit dem Bewusstsein das Innovation extrem wichtig Allgemeine Innovationstätigkeit.
00:15:10: Gleichzeitig wird aber letztendlich danach gestrebt, unabhängig resilient geschützt zu sein um bestimmte Werbewerbsnachteile durch Datenfluss etc.
00:15:25: und solche Themen zu vermeiden.
00:15:28: das heißt also ein Hergehen mit dem Thema Innovation sollte auch Vertrauensaufbau Governance und auch Regulierung einzughalten in die Prozesse.
00:15:42: Und uns selbst regeln auferlegen, um uns zu schützen letztlich aber eher in einer Art und Weise dass es ein Innovationsschub oder einen Innovationsraum ermöglicht als viel mehr uns ausbrennt.
00:15:56: Das ist halt ich für eine ganz große Balance diese zwei Pole auszutarieren.
00:16:01: Ansonsten sollte KI unterstützen und nicht ersetzen Momentan.
00:16:06: Das ist mein heutiger Blick auf die auf Technologien im Allgemeinen.
00:16:11: KI kann Empfehlungen geben, kann Prozesse optimieren, kann Transfers herstellen, Benchmarking, standardisierbare Vorgänge komplett superqualitativ durchführen aber Verantwortung übernehmen.
00:16:24: Entscheidungen treffen.
00:16:26: heute sollte das ein Jugendfaktor sein in Zukunft wenn wir über, nennen was mal reversible Vorgänger wir betrachten wie zum Beispiel eine Analyse, eine Angebotserstellung.
00:16:40: Eine Entscheidung die nicht verbindlich ist also im Sinne einer indikativen Betrachtung.
00:16:45: das können in Zukunft sicherlich Maschinen oder eine Technologie gut machen.
00:16:50: Eine irreversible Entscheidung also in der Anfangszeit die Unterschrift auf den Kaufvertrag, der Investitionsentscheidung, eine Personaleinscheidungen die folgen hat komplexe Vertrauens erforderliche oder vertrauensbildende Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Aufgaben in dem Zusammenhang zu erledigen.
00:17:12: Das hat hier den Human Factor für nach wie vor unnachhaltig extrem wichtig.
00:17:16: mit allen Worten keine KI ohne Human Fector.
00:17:20: aber soweit wenn man es zuließe oder zulässt so weit wie möglich standardisierbare reversible Vorgänge im Sinne einer Governance kann man optimal durchführen lassen.
00:17:33: Ja, machen wir das mal konkret.
00:17:35: Ein AI-Agent liefert irgendwann nicht mehr nur Informationen.
00:17:40: Er handelt, er bestellt, er priorisiert und verhandelt vielleicht sogar schon Preise und Schließverträge.
00:17:46: Und irgendwann trifft der ja womöglich sogar Investitionsentscheidungen.
00:17:49: Das sind alles schwerwiegende Entscheidungen.
00:17:52: Wer trägt die Verantwortung wenn dieser Agent die falsche Entscheidung trifft?
00:17:56: Und sind die Unternehmen überhaupt darauf vorbereitet, ne?
00:17:59: Weil die rechtliche Haftung ist ja auch noch mal so eine andere Geschichte.
00:18:02: Wer haftet am Ende dafür wenn die KI irgendwas entschieden und durchgeführt hat?
00:18:08: Interessante Frage!
00:18:10: Das ist alles interessante Fragen... das ist juristisch eindeutig und unbequem für viele weil ein Agent trägt keine Verantwortung, ist keine juristische Person, kann keine Rechten um Pflichten im Sinne einer Organhaftung eingehen.
00:18:31: Per Jetzt!
00:18:32: Es mag sein dass sich das in Zukunft mal ändert aber es ist keine Rechtspersönlichkeit.
00:18:38: also in Anführungszeichen dann die schlechtere Nachricht des Unternehmensorganes, die Geschäftsführungen, Vorstände und Vorständinnen die tragen Verantwortung für die Auswahl für den Einsatz für die Qualität für die Fehlerfreiheit in dem Zusammenhang aber eben auch für Entscheidungen, die man möglicherweise autonom einem System überlässt.
00:18:58: Und da gibt es eben unterschiedliche Ebenen Vertragsansprüche, die dann gegen das Unternehmen oder gegen die Person der Geschäftsführung gerichtet werden.
00:19:08: Organhaft nur nach innen.
00:19:09: Die Geschäftsleitung muss das Unternehmen bewahren und optimal führen.
00:19:15: Aber auch aufsichtsrechtlich.
00:19:17: also was nicht nur die direkten Aufsichtsorgane Beiräte oder Aufsichsräte angeht sondern auch der AI-Act auf EU-Ebene, der kodifiziert ist ja im deutschen Raum dann durch die Bundesnetzagentur, momentan überwacht wird sich dort möglicherweise dort Sanktionen ausgesetzt sieht.
00:19:34: Wenn man eben die Prozesse und das jetzt vielleicht dann die komplexe Seite dieser ganzen Geschichte, wenn man die Prozess nicht definiert in anderen Worten, Ebenen einführt.
00:19:53: Also Thresholds, bestimmte Wertgrenzen, bestimmten Freigabegrenzen die man einhalten muss dass die KI nicht im Grunde autonom Grenzen überschreiten würde dann kann man sich natürlich gut schützen davor.
00:20:10: aber auch das sind dort Unternehmen überwiegend schon vorbereitet und aufgestellt.
00:20:17: ich meine nein es war eine persönliche Meinung weil das eben alles so neu ist, aber es wird auf jeden Fall wenn diese Fragestellung in Kürze sehr ernst diskutiert werden.
00:20:31: Ich finde, wir haben bei KI auch gerade ein sehr interessantes Paradox.
00:20:35: Wir wollen Systeme die möglichst autonom arbeiten, dass sie uns eben die ganze Arbeit abnehmen.
00:20:40: gleichzeitig vertrauen wir ihnen noch nicht vollständig aus berechtigten Gründen.
00:20:44: kann denn autonome KI überhaupt funktionieren wenn die Menschen im Unternehmen ihr nicht vertrauen?
00:20:48: und im nächsten Schritt wie stellt man dieses Vertrauen her?
00:20:52: durch Regulierung Transparenz bessere Technologie.
00:20:55: Oder ist es einfach so ein Thema, was wieder Gewöhnung heißt?
00:20:58: Das heißt Menschen sollen das über einen längeren Zeitraum nutzen und dann ist das quasi Gewohnheit.
00:21:03: Und man macht das dann einfach so, wobei das ja auch keine sehr berühmte Vorstellung ist.
00:21:12: Auch da möchte ich wieder sagen dass wann schafft man Vertrauen?
00:21:17: also im Grunde ist das ja eine der Kernaufgaben, dass man vertrauensvoll in einem Unternehmen miteinander umgeht auch mit Technologien umgeht, dass man Technologin vertraut wie man einem Kollegen einer Kollegin vertraute im Umgang.
00:21:32: Und das ist eine Frage des Regelwerks.
00:21:35: um nur mal darauf zurückzukommen ich bin kein Fan davon Handbücher zu schreiben oder im Grunde lange Compliance Anleitungen zu schreiben.
00:21:43: aber beim bestimmten Komplexen und auch irreversiblen Vorgängen muss es Instanzen Maßnahmen und Stufen geben, die eine KI nicht überschreiten kann.
00:21:57: So dass man sich darauf verlässt wenn es dann zum Tag X zum Moment Y kommt das man dort unterschreiben muss eine Entscheidung trifft die eben nicht repensibel ist Dann muss man das Vertrauen haben dass die KI ich simplifiziere jetzt natürlich ein bisschen dann stoppt Und sagt Stopp mal kurz Jetzt brauchen wir aber die Schleife dann über einen Freigabeprozess der der dann die nötige Sicherheit angibt.
00:22:24: Und das ist ein Merkmal des Vertrauens, also trotzdem sollte man auf jeden Fall mutig sein KI produktiv einzusetzen.
00:22:33: Die Möglichkeiten sind ja gigantisch!
00:22:36: Ich habe heute auch ein weißes Hemd an und die White Collars sind genau das Neue eigentlich.
00:22:41: Die industriellen Revolutionen betrafen eher Blukoller-Leute jetzt kommen die White collars in den Fokus.
00:22:48: aber je komplexer Die Vorgänge sind, das so mehr braucht man auch noch Weitkollas würde ich sagen.
00:22:55: Das Ganze hat natürlich auch Themen rund um die Mitarbeiter, Mitarbeiter in Kultur, um Ausbildungsfragen
00:23:00: etc.,
00:23:00: etc.
00:23:01: Das muss alles Vertrauen schaffen.
00:23:03: Man muss natürlich auch als junger Mensch Vertrauen haben in der Organisation dass sich da auch mich entwickeln kann und da kann man wirklich nur jedem den Tipp geben dann eher auf den Zug ganz früh aufzuspringen und sich für diese Sachen leidenschaftlich zu interessieren weil das ist eine unabdingbare Voraussetzung für unser gesellschaftliches und berufliches Leben in der Zukunft.
00:23:23: Und wir kommen mal zur Risikoanalyse, wenn du dich zwischen zwei Risiken entscheiden müsstest was es für Unternehmen aktuell gefährlicher KI zu viel zuzutrauen oder IAE zu wenig zu zutrauen?
00:23:37: Okay ich halte es für sehr gefährlich KI kontrolliert und ich weiß dass es schwer genug und sehr leicht zu sagen KI unkontrollierter Unternehmen einsetzen zu lassen.
00:23:54: Auch wir haben zum Beispiel eine geschützte Umgebung, wo wir bestimmte Modelle und Tools nutzen dürfen und können.
00:23:59: die werden aber qualitätsgesichert vorher und freigegeben Und Wir müssen da uns am Bestimmte anregelt halten.
00:24:07: Ich kann nicht jede beliebiges large Language Model auf meinem Firmen PC dann laufen lassen Und wenn ich jetzt sowas zuliese, dann entstehen Schatten-KI Insellösungen und kontrollierbare Systeme die ich dann irgendwann möglicherweise aus der Kontrolle geraten.
00:24:27: Das ist natürlich unbedingt zu vermeiden.
00:24:29: Gleichzeitig muss sich auf jeden Fall dafür sorgen so viel wie möglich zumindest unter wettbewerblichen technischen produktiven und qualitätsorientierten Aspekten so viel wie möglich KI einzusetzen, weil fairerweise die Konkurrenz ist jetzt nicht nur in Deutschland der Deutsch des deutschen Mittelstands oder der deutschen Industrie.
00:24:53: Die Konkurriert sind es in Europa, USA, China und in Asien und dort gibt's eben Möglichkeiten, die wir beobachten müssen und auf die wir reagieren müssen.
00:25:05: Und wir haben ohnehin schon genug Themen.
00:25:08: dann müssen wir eben schon die KI nutzen so wie es möglich ist.
00:25:12: Ja, da blangen wir beim Thema Europa.
00:25:15: Bei Big Bang hatten wir Menschen aus Deutschland, Österreich und Schweiz also aus der Dachregion aus ganz Europa aber auch viel aus den USA, der Türkei und China und eben noch viele weitere Länder.
00:25:26: wenn so viele Perspektiven aufeinander treffen merkt man KI ist längst auch eine Frage der globaler Wettbewerbsfähigkeit.
00:25:32: das sehen wir ja.
00:25:33: Europa versucht dabei einen eigenen Weg zu gehen.
00:25:36: um das mal vorsichtig zu formulieren Innovationen ermöglichen und gleichzeitig regeln Sicherheit schaffen.
00:25:44: Wie erlebst du das aus Unternehmenssicht?
00:25:46: Kann dieser Fokus auf Vertrauen langfristig vielleicht sogar ein europäischer Wettbewerbsvorteil werden, das hoffen wir alle oder besteht die Gefahr dass wir einfach den Anschluss verlieren?
00:25:57: Europa versucht Innovation und Regulierung zusammenzubringen.
00:26:01: Das ist eine ganz... ich habe das vorhin schon gesagt sehr schwere Balance zwischen zwei Polen eigentlich entsprechend soll oder auch unterstützen sollen, wechselseitig.
00:26:17: Man neigt dazu und das haben wir leider in der Vergangenheit gesehen dass Europa versucht über zu regulieren und damit Geschwindigkeit oder auch unternehmerischen Freiraum zu beschränken und es darf eigentlich nicht sein.
00:26:30: Jetzt hat Europa den AI-Akt erlassen.
00:26:33: Der wird in Deutschland jetzt anzuwenden sein.
00:26:36: Und da möchte ich mal drei Sachen kurz ansprechen die die da drin stehen und die man eben nicht einseitig auslegen darf.
00:26:46: Beispielsweise, wir verwechseln Vollständigkeit mit Sorgfalt.
00:26:51: Eine vierzigseitige KI-Richtlinie ist nicht irgendwie sicherer als eine zweiseitige.
00:26:56: Sie wird sogar seltener gelesen möglicherweise.
00:26:59: Mit anderen Worten etwas weniger ist vielleicht sogar mehr.
00:27:03: in der Wirkung müssen auch Reversible von irreversiblen Vorgängen unterscheiden.
00:27:10: Das, was ich gemeint habe dieses Commitment dass man vertrauensvoll KI nutzt bei bestimmten Vorgängern die totale Standard sind und die man gut kontrollieren kann.
00:27:22: das ist eigentlich Voraussetzung dafür, dass man irreversible Vorgänge, die komplexer sind, gut steuern kann.
00:27:29: Und wir brauchen eine Governance Aber es ist eher eine Unterstützungsfunktion als der Kontrollfunktion.
00:27:38: Erst die Regeln, dann die Anwendung.
00:27:40: das ist ein typischer Fall glaube ich so wie man denken würde.
00:27:44: aber eigentlich ist die Anwendungen und die Regel müssen sich genau entsprechen um genau vertrauen zu erzeugen Vertrauen aufzubauen Und ja auch die Geschwindigkeit aufrecht zu
00:27:56: halten.
00:28:00: möchte zum nächsten Thema übergehen, und zwar das Thema Energie.
00:28:04: Immer wenn wir über das Thema künstliche Intelligenz sprechen ist das jetzt eines der wichtigsten Themen.
00:28:11: da bist du ja auch bei KPMG konkret verantwortlich für Energy & Natural Resources.
00:28:18: Da haben wir beim Big Bang Festival auch schon darüber gesprochen.
00:28:21: KI ist digital aber ihre Infrastruktur ist sehr real.
00:28:25: Das heißt KI braucht Rechenzentren, die Rechencentren brauchen Energie und immer leistungsfähigere Systeme brauchen eine enorme Infrastruktur, die die USA und China jetzt haben.
00:28:35: aber der Rest muss das eben noch schnell aufbauen so schnell es geht und haben wir die Ressourcen überhaupt.
00:28:41: Aber meine Frage ist kann unser Energie- und Infrastruktursystem mit der Geschwindigkeit der KI Entwicklung überhaupt mithalten?
00:28:48: Es muss man ja auch alles erst mal bauen und zur Verfügung stellen.
00:28:51: Wir befinden uns in der absoluten Übergangsphase, was die Infrastruktur und die Versorgung mit Energie also Strom, Gas, Wasser, Wärme, Kälte etc.
00:29:02: angeht und momentan ist da auf jeden Fall ein Ungleichgewicht.
00:29:08: kann die Energie mit der rasanten Entwicklung des Aufbaus der Kapazitäten für KI unter anderem mitteilen?
00:29:15: Absolut nein!
00:29:17: Weil.
00:29:17: das ist aber auch intuitiv ein Nein.
00:29:21: Es dauert eben unendlich lange in der Energiewirtschaft Ideen und konkrete Projekte zu entscheiden, zu genehmigen zu lassen und dann umzusetzen während man den Aufbau von Kapazitäten die man für KI Anwendungen braucht eigentlich rasant hinstellen kann.
00:29:38: Also das, würde ich sagen ein neues KI-Modell geht innerhalb von Wochen und Monaten zu entwickeln.
00:29:45: Ein Rechenzentrum zu bauen dauert vielleicht einen Jahr oder drei Jahre je nachdem wie groß das ist.
00:29:50: aber Netzanschluss zu bekommen gerade im Großraum Frankfurt wo momentan der Data Center hat bis in Deutschland Das dauert zwei, drei vier vielleicht sogar noch länger Jahre Aber eher Jahre.
00:30:03: Und die Kapazitäten die Deutschland braucht Die sind im letzten Jahr um zuhundertfünfzig MW, und das ist ein großes Kraftwerk auf knapp drei Gigabyte gewachsen.
00:30:14: Und man prognostiziert gegen Ende des Jahrzehnts muss das anwachsen auf eher fünf Gigabyte.
00:30:21: Also wir haben einen riesigen Hunger nach Energie.
00:30:24: Ein großes Datenzentrum braucht so viel Energie wie die Stadt Wiesbaden.
00:30:29: Da ist dann einfach mal der Anschluss... ...die Anschlustkapazitäten sind irgendwann erschöpft.
00:30:34: Wir brauchen also sehr schnell zusätzliche Kapazitäten, die Bundesregierung und die EU arbeitet daran.
00:30:40: Grenzüberschreitungen wäre hier ein ganz großes Thema.
00:30:43: aber man muss auch sagen wir haben Strom und wir haben auch Abwärme, die wir nutzen können.
00:30:49: also wir haben durch die Nutzung von durch die Errichtung von Datenzentren mögliche Quellen zum Beispiel für Wärme.
00:30:55: also man kann substituieren und agieren.
00:30:58: was ich aber sagen wollte Wir haben Strom manchmal im Netz oft gerade bei Sonnenstunden im Überschuss und wenn wir über Dunkelflauten reden, dann haben wir zu wenig Strom im Netz.
00:31:10: Die Rechenzentren haben die Möglichkeit, die Netznutzung atypisch zu veranstalten oder durchzuführen.
00:31:17: heißt man kann also Trainings- bzw.
00:31:22: Rampup Phasen also Training Phasens sind es ja und dann die Betriebsphasen so aussteuern dass man dann ans Netz geht wenn der Strom verfügbar ist den Bedarf runterfährt, wenn eben Strom knapp ist.
00:31:37: Und das ist ein großer Vorteil also die Flexibilisierung von Nutzungsmöglichkeiten der Infrastruktur.
00:31:43: Das ist ein Riesenthema und das wird uns auch in den nächsten Monaten und sogar Jahren begleiten.
00:31:47: Wie sind wir da aktuell aufgestellt?
00:31:49: In Deutschland oder Europa?
00:31:52: Ja auf dem Weg würde ich sagen aber ich bin nicht pessimistisch.
00:31:56: Wir brauchen Datenzentren.
00:31:57: es gibt auch tolle große Projekte jetzt Und wir müssen uns durch die Netzausbauplan, ist im Grunde die Netzlandkarte in Deutschland vorgefertigt oder geplant.
00:32:06: Das auch richtig so.
00:32:07: man kann eben solche langfristigen Infrastrukturprojekte nicht mal kurzfristig irgendwie ändern.
00:32:13: das heißt da haben wir die Autobahnen werden gebaut sind dem Ausbau begriffen Da werden Milliarden investiert und der Aufbau der Ramp-Up der Kapazitäten muss eben dann Schritt halten oder umgekehrt.
00:32:28: Ich glaube, man muss sich eher an der Verfügbarkeit von Energie orientieren.
00:32:32: aber wenn man diese Flexibilisierung hinbekommt und dann auch anbietet zum Beispiel durch die Wärmenutzung von Rechenzentren bestimmte Kommunen mit Wärme zu versorgen und auch Kühlungs- also Energieeffizienzsysteme Zuliese das es gibt also ganz smarter Lösungen z.B für Klimatechnologie die jetzt auch wiederum einzukalten in die Entwicklung von Rechenzentren und den Betrieb von Rechenzentren, dann können wir durch die nutzungs- smarte Intelligenten in Technologien auch den Energiebedarf reduzieren.
00:33:05: Und dann wird es wirklich interessant!
00:33:07: Ja da haben wir ja auch sozusagen beim Made In Europe Award vergangene Woche bei euch Sie mir jetzt Energy ausgezeichnet das heißt ein Abend vor dem Festival waren wir und haben diesen Made in Europe Award gefeiert.
00:33:23: Und hinter diesem Award steckt für mich auch eine große Frage, nicht nur was das Thema Energie betrifft – wir reden momentan unglaublich viel darüber, dass Europa angeblich alles nicht kann!
00:33:33: Du hast uns ein bisschen optimistischer gestimmt aber viel wird darüber geredet, dass es zu wenig Technologie, zu wenig Kapital, zu wenige Geschwindigkeit oder zu wenig Mut ist.
00:33:42: Gleichzeitig haben wir wirklich hervorragende Unternehmerinnen Forschung und Technologien, die international absolut konkurrenzfähig sind.
00:33:49: Das fällt ja immer so ein bisschen hinten über.
00:33:51: Dass wir immer noch die drei Drittgrößte Volkswirtschaft der Welt sind.
00:33:56: Und da interessiert mich deine Perspektive.
00:33:59: was bedeutet Made in Europe denn für dich heute ist das nur ein Label oder kann man wieder daraus echtes wirtschaftliches Versprechen generieren?
00:34:09: Ich habe in einem der früheren Big Bang Podcast den Satz gehört dass wir ganz leise daran arbeiten das Made In Germany Siegel im Grunde in der Wahrnehmung der Welt etwas runterzufahren, möchte ich mich mal so ausdrücken.
00:34:22: Das ist natürlich sehr kritisch und es muss natürlich umgekehrt erfolgen.
00:34:27: Made In Europe ist sicherlich ein Bindeglied dessen was die Mitgliedscharten zusammenhalten soll.
00:34:36: Es ist halt ein Label aber es kann eben auch ein Versprechen sein das man sich gegenseitig gibt weil Europa steht, was KI angeht jetzt nicht an der Spitze der Weltentwicklung.
00:34:48: Im Sinne der Geschwindigkeit im Sinne der Tech-Giganten und der Businesses steht eher für Langsamkeit Beheblichkeit Kosten Leistungsfähigkeit die möglicherweise die möglicherweise gesteigert werden könnte.
00:35:05: Es steht aber für eine hohe Rechtskonformität, weil wir in der Regulierung sind natürlich auch sehr gut.
00:35:11: Es soll also keine Entschuldigung sein dass wir die Performance nicht hinbekommen plus weil wir Compliance in höchstmöglichem Maße erreichen um uns zu schützen was total wichtig und sehr gut ist.
00:35:22: Der Datenschatz den Europa und insbesondere die deutsche Industrie hat ist einzigartig.
00:35:31: viele Unternehmen gerade aus USA sehr aktiv, um sagen wir mal bestimmte Business-Ziegle zu erreichen hier in Europa.
00:35:41: Das führt in der Europazudem Wunsch des tiefer Angeklungen letzte Woche der Souveränität und das muss man einfach mal definieren... Und ich habe nicht den Anspruch, dass ich es ganz allgemeingültig definiere sondern das soll eigentlich sagen klar nutzen wir Co-Pilot und Chatchivity, Gemini und Claude und Opus.
00:36:07: Aber die Fähigkeit in Zukunft im Betriebssystem auch auszuwechseln in ein möglich europäisches System macht auch ein Unternehmen widerstandsfähiger und weniger abhängig weil das ist das was wir glaube ich den letzten Jahr Viel gelernt haben.
00:36:25: die Abhängigkeit von bestimmten unbeeinflussbaren Ländern oder politischen Systemen ist kritisch und Europa sollte zumindest zu großen Teilen souverän, resilient sein.
00:36:38: Und das ist im Grunde momentan nicht zu beobachten weil gerade die Modelle, die ich gerade genannt habe, das sind im Grund die Marktführer.
00:36:47: also Die Hälfte der KI Anwendungen läuft im Grund in einer Co-Pilot Umgebung Und dann kommt gleich Chatchivity dahinter und das sind eben keine europäischen Erfindungen oder Unternehmen, die da hinterstecken.
00:36:59: Aber das kann als bald... Wir haben Unternehmen in Europa, die sowas entwickeln und also was arbeiten.
00:37:04: Das kann auch ein europäisches System sein.
00:37:07: Die Fähigkeit hier zu wechseln finde ich extrem wichtig.
00:37:10: Das heißt man muss seine Strukturen und Prozesse so aufstellen dass sie jetzt nicht systemabhängig sind sondern einfach quasi von der KI abhängigt ist aber glaube ich schwieriger in der Praxis, als sich das jetzt in der Theorie anhört?
00:37:24: Weiß ich nicht.
00:37:25: Weil es kommen so viele neue Moderne auf den Markt, dass wir uns da auch immer noch Interesse aus mit neuen Modellen beschäftigen sollen und in den letzten Jahren vielmehr wieder das Wort Technologie aufhalten.
00:37:37: Und wie gesagt ist genau das was man meinen muss.
00:37:40: Man muss offen sein, man muss klar man muss in Geschützungen gehen gerade was mit sensitiver Unternehmensdaten angeht, sensible Unternehnensdate die muss man schützen.
00:37:50: Da muss man digitale Barrieren einziehen, allein aus Wettbewerbsgründen.
00:37:55: Aber natürlich muss man Menschen auch Raum geben, Sachen auszuprobieren, Innovationen zu entwickeln einfach so richtig auf dem Stand der Zeit einfach Schritt zu halten.
00:38:06: und da kann es auch sein dass wir in paar Wochen oder im paar Monaten ganz andere Modelle wieder auf den Markt sehen.
00:38:13: Ich habe ehrlich gesagt eine Beobachtung gemacht und die trifft auch für das Unternehmen zu der sich hier vertrete.
00:38:18: Wenn man die Segel hießt und hat seinen Kurs eingeschlagen, sollte man sich vielleicht nicht immer durch kurzfristige Trends und Moden beirren lassen und beeinflussen lassen.
00:38:27: Sondern man soll sein Kurs ständig optimieren natürlich, immer gucken wo der Wind herkommt aber eben schon optimal seinen Kors verfolgen in einer optimalen Art und Weise Aber nicht jedes mal den Kurs wechseln bloß weil jetzt kommt wieder etwas irgendeine Entwicklung die uns irgendwie irritiert oder nervös macht.
00:38:50: Das ist, finde ich relativ... Man muss eben auch als Unternehmen verlässlich sein und seinen Mitarbeitern gegenüber, seinen Kunden gegenüber – und das ist für mich eine ganz wichtige Ausbildung!
00:39:01: Und wenn du jetzt unseren Zuhäumen gegen Ende nochmal, oder was heißt noch mal?
00:39:07: Ein paar Tipps an die Hand geben würdest.
00:39:11: Oder könntest... Was wäre das, wenn sie zum Start, ich meine sollen ihr jetzt erst eine Strategie ausarbeiten?
00:39:16: oder was sagst du denen?
00:39:17: Frank Thelen hat mir da gesagt einfach für zwanzigtausend Euro Tokens einkaufen und loslegen!
00:39:22: Das wird sich schon revanchieren.
00:39:23: aber ich kann mir vorstellen dass du deiner andere Meinung zu hast.
00:39:27: Ist ein möglicher Weg der gar nicht sinnvoll ist machen, bevor man lang überlegt und sich irgendwie die Konzeption überlegt.
00:39:36: Ja finde ich absolut in Ordnung aber wir ordnen vielleicht mal ein bisschen mehr was nicht so sinnvoll ist würde ich sagen man macht erstmal eine große Datenstrategie und eine Datenhygiene also eine Bereinigung von Altdaten oder sonst irgendwas.
00:39:52: Da gibt es intelligente Systeme, die heute schon sagen wir mal die Daten aufräumen beziehungsweise sich aus den Datenpools dann die richtigen Daten ziehen.
00:40:00: aber was natürlich der erste Schritt sein soll das man mal erhebt wer im Haus nutzt welche KI in welchem Raum in welcher auf welchem System und mit welchen Daten vor allem Das ist jetzt keine große Galaktische Übungen, sondern im Grunde meine Erhebung.
00:40:19: Dann könnte man oder sollte man einige Kernprozesse die standardisierbaren Charakter haben sich vornehmen und die durch KI mal laufen lassen mit Tests, mit Piloten aber eben nicht unkontrolliert, sondern hinter jedem Prozess steckt ein Name der steckten Budget bei KI kostet und da stecken auch KPIs, also Steuerungsgrößen weil man bestimmte Ziele erreichen will.
00:40:46: Und dann natürlich ja das gehört dazu zu einem vernünftigen Wirtschaften dass man Leitplanken einzieht.
00:40:53: was ich meinte, dass man bestimmten Freshholds, bestimmte Grenzen einziehen, bestimmten Wertmarschstäbe einziehen an die man sich zu halten hat.
00:41:03: den Impact messen sollte, es muss eine Effizienz der Qualität und dann entscheiden in welchen Bereichen man weitermacht.
00:41:11: Was ich jetzt nicht so oft sehe und deswegen folge ich da Frank Thelen ist dass man erstmal eine groß angelegte KI-Strategie macht das man sich Menschen einstellt die KI Beauftragte sein sollen oder ständig mal CTOs ist in allem was wir tun, um uns und vor uns, nämlich im Rechner drin.
00:41:36: Und alles was wir tun... Wir kommen also auch bei KPMG haben wir gesagt AI and everything we do aber es verändert sich ein wenig weil KI wird durchdringender zu einem Betriebssystem anstelle eines Optimierungssystems.
00:41:53: Also was ich sonst bewusst dahinten stellen würde, ist neben der fehlenden Strategie.
00:41:56: Die natürlich nicht fehlen soll, sondern man sollte schon eine Technologiestrategie haben aber die muss man nicht erst auf zweiter Powerpoint Seiten schreiben bis das Thema mit den Daten und dieses Ausprobieren dass man ein Bewussträum schafft wo sich Menschen ausprobieren können und nicht erst den absolut qualitativ gesicherten Agent einsetzen darf, der dann die Reisekostenrechnung übernimmt.
00:42:19: Sondern man kann ja mal anfangen einige Piloten zu fahren, die vielleicht auch daneben gehen, dass man ein Gefühl dafür kriegt wo KI auf Selbstgrenzen
00:42:27: hat.
00:42:29: Ich habe mich interessiert immer von unseren Gästen hier hast du einen kleinen KI-Hack Trick oder was nur du selbst am liebsten den du mitgeben kannst willst und darfst womöglich auch?
00:42:45: Ja, also ich gerne einsetze.
00:42:47: Das ist bei den Schreiben von Artikeln nicht wissenschaftlich wo ich alles belegen möchte sondern um das zu erstaunen mich wirklich immer wieder, dass KI echt toll lernt und auch den Stil die ich da gerne haben möchte auch erreicht indem ich einfach eine kurze Liederung ein paar Stichworte gebe vielleicht Politpunkte vorgebe Und dann zwei, vier Seitenkriege die wirklich feinaus formuliert sind.
00:43:18: Es ist aber nicht so dass ich danach noch überarbeiten müsste.
00:43:21: Aber ich habe ein tolles Gerüst das mir mal den ganzen Abend auch frei räumt weil ich das einfach von der Effizienz gerne nutze.
00:43:30: Ja, das ist ein Thema was mir im Grunde das Leben momentan erleichtert.
00:43:34: Ich glaube das geht einigen von uns!
00:43:36: So danke dir und wenn wir jetzt nochmal einen Blick in die Kugel, in die Zukunftskugel werfen.
00:43:42: Wir sind gedanklich ein Jahr weiter und treffen uns wieder beim Big Bang KI-Festival, im Jahr zwei Tausendundzwanzigzehnteilf der November wieder in Berlin und vielleicht den Abend vorher bei euch.
00:43:51: das sprechen wir noch mal.
00:43:53: was müsste denn bis dahin in deutschen Unternehmen passiert sein damit du sagen würdest jetzt haben wir bei KI wirklich einen entschreitenden Schritt nach vorne gemacht?
00:44:01: Was wäre so?
00:44:02: deine Wunschvorstellung oder auch vielleicht das wo du sagst ist gar nicht so unrealistisch
00:44:10: die auch nicht so realistisch ist, weil wir mit vielen Unternehmen momentan sprechen.
00:44:15: Jetzt sind mir vor allem in der Finanzfunktion angesiedelt und da erleben wir gerade momentan viele Entwicklungen rund um Unternehmenssteuerung also was Planungen, Kontrolling, Accounting, Treasury, Liquiditätsplanung etc.
00:44:31: angeht.
00:44:32: das wird sukzessive optimiert durch KI.
00:44:37: Ja, einfach qualitativ hochwertig gut gemacht.
00:44:42: In den operativen Prozessen wird wahrscheinlich in einem Jahr während sich Wertschöpfungsketten nicht so verändern wie manche Studien es uns vermitteln möchten also Energie wird nach wie vor erzeugt transportiert verteilt News werden erhoben gesammelt bewertet veröffentlicht und so weiter, also die Kernprozesse von Industrien werden sich weit weniger verändern als wir es möglicherweise denken.
00:45:15: Aber sie werden sukzessive penetriert werden durch technologische Möglichkeiten.
00:45:21: aber das ist schwierig an einzelnen Features fest zu machen würde ich sagen.
00:45:26: Ich glaube aber dass wir eine parallele Entwicklung kriegen rund um Cyber Security.
00:45:32: Das ließ man in den letzten Wochen hört man die News immer mehr.
00:45:36: Ich meine, ich bin überzeugt davon dass die IT-Sicherheit in den nächsten Monaten bei uns in Europa für eines der Topthemen sein wird und ich könnte mir gut vorstellen das wir im einem Jahr genauso gewichtig über Security Themen sprechen als über strategische Themen.
00:45:57: Ist jetzt keine Befürchtung sondern ist eher eine prophylaktische Meinung oder Perspektive.
00:46:04: aber daran arbeiten ganz arg und das ist auch selbstverständlich, dass man auch an IC Security Themen arbeitet.
00:46:12: Weil durch vielfältige Themen werden wir dadurch durchaus beeinflusst signifikant.
00:46:20: Das heißt deine Zukunftsperspektive ist nicht die dystopische, dass wir bis dahin von AI Agents Autonoma AGI sozusagen... überflüssig gemacht werden oder vernichtet werden, sondern eher dass wir AI als Werkzeug nutzen?
00:46:40: Ich möchte sagen, dass wir richtig standardisierbare Vorgänge nicht aus technologisch ersetzen können.
00:46:49: Das ist das was ich gemeint habe, dass sukzessive einfache Vorgäne durch eine Technologie bewerkstelligt werden kann.
00:46:57: Kann ich mal ein Beispiel?
00:46:59: Nehmen wir mal News, also im Grunde Medien.
00:47:05: Zeitungen.
00:47:06: Die reine Wiedergabe weltweiter Vorfälle über die berichtet wird.
00:47:14: Das reine Erheben ist keine journalistische Leistung.
00:47:18: Das kann eine Technologie machen.
00:47:19: Ich bin sehr weit weg von diesen Geschäften deswegen, falls mir leicht darüber zu reden.
00:47:27: das kommentieren.
00:47:29: Das kann vielleicht eine Technologie herstellen, aber ich will lieber dass ein erfahrener Journalist mir also erzählt wie schwer wegen dieser Vorfall ist oder welche Konsequenzen mit irgendwelchen Konseqenzen in anderen Lebensbereichen dann gerechnet wird und so weiter usw.
00:47:45: Mit anderen Worten komplexere Sachverhalte werden immer diesen human factor behalten einfach schandalisierbare vorgehend Prozesse einfach schanalisierbar.
00:47:56: Wir werden immer momentan aus heutiger Sicht sehen, dass komplexe Sachverhalte immer irgendwo den deutlicheren Human Factor haben als einen technologischen Basis bei einfachen Vorgängen die im Grunde auch von der Kontrolle einer Steuerung Selbstwendfehlervorkommen korrigiert werden können.
00:48:22: Da werden wir sukzessive intelligente Technologien erleben.
00:48:26: Sehr schön.
00:48:26: Das finde ich ein sehr gutes Schlusswort, das lässt uns alle etwas optimistischer in die Zukunft blicken.
00:48:34: Michael vielen Dank!
00:48:36: Ich finde genau diese Perspektiven brauchen wir nach einem Festival wie dem Big Bang.
00:48:41: Wir haben zwei internisierte Tage hinter uns und wir haben unglaublich viele Ideen gehört neue Technologien gesehen diskutiert uns vernetzt und hoffentlich auch an der einen oder anderen Stelle unsere bisherigen Gewissheiten infrage gestellt.
00:48:55: aus passieren, aber jetzt beginnt eigentlich der entscheidende Teil.
00:48:58: Aus Inspiration muss Umsetzung werden und deshalb ist für mich die wichtigste Frage nach dem Big Bang K.I.-Festival im Jahr auch nicht mehr.
00:49:06: Was kann KI irgendwann?
00:49:07: Sondern was machen wir jetzt daraus?
00:49:10: Michael Seicher vielen Dank dass du bei uns warst und für alle die nach den Big Bang schon wieder vor dem Big bang sind.
00:49:15: Der Termin für zwei tausend siebenundzwanzig steht bereits.
00:49:18: am zehnten und elften November zweitausend zwanzig kommen wir wieder in Berlin zusammen zum nächsten KI Festival.
00:49:25: Bis dahin passiert in der KI-Welt vermutlich mehr, als wir heute überhaupt vorhersehen können und genau deshalb werden wir auch hier im Podcast weiter ganz genau hinschauen nachfragen und vor allem mit den Menschen sprechen die diese Entwicklung gestalten.
00:49:39: also wir sehen uns am zehnten elften November in Berlin.
00:49:42: safe the date und bis dahin
00:49:44: hören wir uns natürlich... Wenn ihr unsere Gäste live erleben wollt kommt am zehnten und elf November zum Big Bang KI Festival nach Berlin.
00:49:51: Infos und Tickets gibt's unter BigBangFestival.de.
00:49:56: Und wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst Kommentare da, abonniert den Podcast und hört auch bei dem nächsten Folge wieder rein!
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