Eduard Dörrenberg: Wolf GPT – wie ein Familienunternehmen KI schneller einführte als Konzerne
Shownotes
Wenn über KI im Mittelstand gesprochen wird, folgt meist das gleiche Bild: zögerliche Familienunternehmen, fehlende Strategie, abwartende Führungskräfte. Die Dr. Wolff Group zeigt, dass es auch anders geht – und zwar erheblich schneller als viele Großkonzerne.
In dieser Folge des offiziellen Podcasts zum BIG BANG KI FESTIVAL spricht Host Ayse Mese mit Eduard Dörrenberg, CEO der Dr. Wolff Group in Bielefeld – dem Unternehmen hinter Alpecin, Plantur, Linola, Vagisan, Alcina und Alcara, welches 1905 gegründet wurde. Rund 930 Mitarbeitende, aktiv in mehr als 60 Ländern, seit vier Generationen in Familienhand.
Eduard Dörrenberg ist Maschinenbauingenieur und MBA, lebte mehrere Jahre in Asien und führt das Unternehmen seit 28 Jahren. Als ChatGPT veröffentlicht wurde, war er innerhalb von 24 Stunden überzeugt: Das ist ein Gamechanger. Vier Wochen später hatte Dr. Wolff eine eigene KI-Plattform. Heute gibt es Wolf GPT Studio, 110 KI-Pioniere im Unternehmen – und erste Mitarbeitende, die eigene KI-Agenten bauen.
Im Gespräch wird deutlich: KI ist für Dörrenberg keine Strategiefolie, sondern Chefsache. Und Familienunternehmen können dabei schneller sein als Konzerne – wenn sie es wirklich wollen.
Die zentralen Themen dieser Folge:
🔸 Von Singapur über McKinsey-Erfahrung zur vierten Familiengeneration: Eduard Dörrenbergs Weg 🔸 Die Formel des Familienunternehmens: Konzentration auf das Wesentliche, nachhaltige Investitionen, kurze Entscheidungswege 🔸 Asterix gegen die Römer: Was der Zaubertrank des Mittelstands wirklich ist 🔸 Warum KI gerade für Familienunternehmen die Chance schlechthin ist – Größennachteile wegradiern und schneller skalieren 🔸 Wie Dr. Wolff Wolf GPT in vier Wochen eingeführt hat – und was dabei geholfen hat 🔸 Was Wolf GPT kann, was ein normaler ChatGPT-Account nicht kann: mehrere Modelle, Unternehmensdaten, geschlossenes System, eigene Agenten 🔸 Wolf GPT Studio: der Moment, in dem KI das eigene Unternehmen wirklich versteht 🔸 110 KI-Pioniere bei 930 Mitarbeitenden: was deren Kernaufgabe ist und warum es in beide Richtungen geht 🔸 Wann KI von oben kommen muss – und wann Begeisterung von unten hilft 🔸 Wo KI bei Dr. Wolff am meisten bringt: Marketing, Kreation, Verpackungsverordnung – ein unerwartetes Beispiel 🔸 GEO statt SEO: Wo Dr. Wolff gerade steht und was die nächsten Hebel sind 🔸 Warum KI durchschnittlich denkt – und warum das bei Produktinnovation ein Problem ist 🔸 KI ist die erste industrielle Revolution, die White Collars trifft – Chancen, Risiken, Ehrlichkeit 🔸 Demografischer Wandel und KI: warum KI helfen kann, Personalmangel zu überbrücken 🔸 Mensch und KI führen: eine binäre Welt mit Menschen, die Menschen können – und Menschen, die Maschinen können 🔸 Drei-Punkte-Rat für Familienunternehmer ohne KI-Strategie: selber eintauchen, verstehen, dann Experten holen 🔸 Schulnote für Deutschland bei KI: eine Vier – und warum das Leadership-Problem größer ist als das Technologieproblem 🔸 Warum Zentralisierung der größte Fehler wäre: das Reiskorn-auf-dem-Schachbrett-Prinzip 🔸 Lieblingstool: Wolf GPT – hauptsächlich für strategisches Marketing und Kommunikation 🔸 Was KI besser kann als Eduard Dörrenberg: Datenanalyse, Standardisierung, Tempo 🔸 Was KI nicht kann: Empathie in der Führung und das Besondere – weil average eben average bleibt
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Transkript anzeigen
00:00:00: Also aus meiner Sicht ist das eine riesen Chance, warum?
00:00:03: Weil es ja am Ende Skalierung schafft nicht.
00:00:06: Das heißt ich kann viel einfacher skalieren als ich das vorher konnte und von daher ist aus meiner sich die Chance schlechthin für den deutschen Mittelstand hier einerseits schneller zu sein größer Nachteile End Effekt damit auszuradieren Und natürlich auf neue Themenfelder zu gehen Die in Großkonzernen vielleicht aufgrund ihrer Strukturen einfach auch länger brauchen.
00:00:29: Das heißt, der Change die Möglichkeit sich zu verändern ist ja eigentlich im Familienunternehmen besser gegeben und von daher ist das aus meiner Sicht die Chance für den deutschen Menschen.
00:00:47: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Big Bang Podcasts.
00:00:51: Wenn wir über künstliche Intelligenz sprechen, schauen wir erstaunlich oft nach Silicon Valley auf Tech-Konzerne Startups und das nächste größte große KI-Modell.
00:01:00: Heute schauen wir nach Bielefeld!
00:01:02: Denn dort zeigt ein über hundertzwanzig Jahre altes Familienunternehmen, dass Traditionen und Künstlicheintelligenz überhaupt kein Widerspruch sein müssen.
00:01:11: Die Dr.
00:01:11: Wolf Group kennen wahrscheinlich fast alle – vielleicht aber ohne zu wissen, Linola, Wagesan als Tina oder Karex und neunhundert Mitarbeitende international in mehr als sechzig Ländern aktiv.
00:01:25: Und bis heute ein Familienunternehmen in vierter Generation also eine Seltenheit.
00:01:30: mein heutiger Gast ist Eduard Dörrenberg CEO der Dr.
00:01:33: Wolf Group und Ur-Enkel des Unternehmensgründers Dr.
00:01:37: August Wolff.
00:01:38: Was ich besonders spannend finde bei Dr.
00:01:40: Wolff wird KI nicht nur auf Strategiefolien diskutiert.
00:01:43: dazu kommen wir gleich nochmal.
00:01:45: das Unternehmen hat mit Wolf GPT eine eigene KI-Lösung entwickelt.
00:01:49: Hundertzehn Mitarbeitende zu KI-Pionieren gemacht und erste fortgeschrittene Nutzer bauen bereits eigene KI Agenden, also das worüber wir alle immer sprechen.
00:01:59: Deshalb möchte ich heute vor allem wissen wie bringt man denn KI wirklich in ein Familienunternehmen?
00:02:04: Was funktioniert?
00:02:05: Wo liegen Widerstände?
00:02:06: Was bringt bereits konkreten Nutzen?
00:02:08: Und vor allem können Familienunternehmen am Ende vielleicht sogar schneller bei KI sein als die großen Konzerne, weil sie ja in der Regel etwas beweglicher sind.
00:02:16: Herr Dörrenberg herzlich willkommen im Big Bang Podcast!
00:02:19: Hallo
00:02:20: freut mich!
00:02:21: Ja wunderbar!
00:02:22: Bevor wir über KI sprechen stellen Sie sich doch unseren Zuhörerinnen kurz selbst vor.
00:02:28: Sie sind Maschinenbau-Ingenieur, waren bei Eti Körney und haben mehrere Jahre mit ihrer Familie in Singapur gelebt.
00:02:36: Was ist danach passiert?
00:02:38: Oh, danach!
00:02:39: Ich bin jetzt seit achtundzwanzig Jahren in Bielefeld verantwortlich für die Gruppe.
00:02:45: In den achtund zwanzig Jahre ist natürlich wahnsinnig viel passiert.
00:02:48: ich hatte das Glück eine gute Ausbildung zu bekommen.
00:02:50: Bin dann, neunzehn-neunzig nach Bielefield gekommen gegen meine Lebensplanung.
00:02:55: Das war nicht der eigentliche... Nicht die eigentliche Idee.
00:02:59: hab' dann hier fünf Jahre hart gekämpft um um mich durchzusetzen und habe das mit meinem tollen Team geschafft.
00:03:05: Und seitdem wächst die Dr.
00:03:07: Wolfgruppe einiglich stetig, wir globalisieren stark.
00:03:12: Ja ich bin wie gesagt von Haus aus eigentlich Ingenieurhaberbau noch BWL studiert mit dem MBA in Inzert und bin verheiratet, hab drei Kinder und fahr gerne Fahrrad.
00:03:22: Ja, sehr schön.
00:03:23: Wie wird man denn vom Maschinenbauingenieur inhaltlich zum CEO eines Pharma- und Kosmetikunternehmens?
00:03:30: Wie sieht da die Transformation aus?
00:03:33: Naja wie ich schon sagte also grundsätzlich war das bei mir jetzt nicht geplant.
00:03:36: Ich habe aber sehr bewusst Maschinbaustudiert.
00:03:40: als Ingenieur lernt man Dinge natürlich zu analysieren.
00:03:44: Das hilft, glaube ich in jedem Job und es gibt ja durchaus eine ganze Menge CEOs.
00:03:48: Auch gerade erfolgreiche Unternehmen die einen ähnlichen Background haben also irgendwas Ingenieurmäßiges studiert haben.
00:03:55: Ich glaube das kann einem fast überall helfen auch wenn man vielleicht manchmal im privaten zu viel analysiert.
00:04:00: Aber im Grundsatz ist das glaube ich eine gute Grundvoraussetzung.
00:04:04: wie gesagt ich habe auch noch bbl ein Jahr studiert Und was das Thema spezifische Thema angeht mit achtundzwanzig Jahren hier vor Ort und auch verantwortlich für die Produktentwicklung, habe ich sicherlich ein, sagen wir mal begrensteres chemisches biologisches und medizinisches Verständnis aber doch ein gewisses.
00:04:21: Was man sich dann erarbeitet?
00:04:24: Die Mischung macht es dann und ich glaube dass das ein sehr guter Fit ist.
00:04:29: Es gibt ja diesen etwas bösen Spruch, die erste Generation baut auf.
00:04:33: Die zweite baut aus und die dritte verwaltet usw.. Sie sind inzwischen in der vierten Generation?
00:04:38: wie groß ist der Druck ein solches Unternehmen eben nicht nur zu bewahren sondern immer wieder neu zu erfinden?
00:04:44: und vielleicht noch mal bisschen zugespitzt da was muss man denn als vierte generation bewusst verändern oder sogar vielleicht abschaffen damit irgendwann auch eine fünfte generation geben kann?
00:04:55: Also ich glaube grundsätzlich sagt man ja eigentlich die dritte macht es dann kaputt, wir haben auch die dritten übersprungen.
00:05:00: Ich habe das von meiner Großmutter übernommen.
00:05:03: Das ist das Geheimnis.
00:05:04: Zumal smart wobei diese Statistiken eigentlich nicht stimmen aber egal Aber das ist so das allgemeine Knowledge.
00:05:12: als vierte Generation oder Wie immer als Generation ist es ganz entscheidend und das haben wir hier glaube ich auch geschafft die richtige Mischung zu finden.
00:05:20: Das heißt, wir brauchen eine Mischungen aus Tradition und Moderne.
00:05:23: Tradition ist toll!
00:05:24: Wir haben Produkte, Marken wie Alpizien, die demnächst hundert Jahre alt werden... ...das ist ne ganz tolle Sache.
00:05:30: aber das alleine reicht eben nicht und ich glaube dass war der Schlüssel zu sagen mit damals Jahr nirgundzwanzig.
00:05:36: Wir versuchen hier eine gemeinsame Transformation indem wir gutes Altes mit gutem neuen verbinden Und ich glaube, das ist das Entscheidende.
00:05:44: Das betrifft die Menschen und das betrifgt die Themen.
00:05:47: Und das ist auch die Aufgabe einer nächsten jetzt vierten Generationen.
00:05:52: Wir gehen davon aus dass eine Fünfte geben wird – das ist nicht dogmatisch aber davon gehen wir momentan auf jeden Fall aus und es ist auch das erklärte Ziel meines Cousins der ja auch mit in der Geschäftsführung ist und mir.
00:06:04: Was wir dafür tun müssen ist relativ einfach am Ende müssen wir ein erfolgreiches Unternehmen erhalten an Unternehmene Zukunft Und dann können wir das schaffen und dafür ist Veränderung natürlich immer wieder da mit dem richtigen Maß.
00:06:18: Sie haben für den Mittelstand im Wettbewerb mit Großkonzernen einmal ein wunderbares Bild benutzt, wie ich finde Astrix gegen die Römer.
00:06:24: Die anderen haben mehr Kapital größere Technologie-Büges und natürlich Zehntausende von Mitarbeitenden vor Ort.
00:06:31: Was ist denn der Zaubertrank des Mittelstands?
00:06:35: Ich glaube ... Das war früher ja mal das, was Deutschland auch groß gemacht hat.
00:06:39: Da sind wir vielleicht gerade dabei, dass ein bisschen kaputt zu machen.
00:06:43: Aber ich glaube am Ende ist unsere Stärke natürlich, dass wir nachhaltiger unterwegs sind und damit meine ich die gesamte Thematik der Nachhaltigkeit.
00:06:52: Das heißt, wir investieren mittelfristig und langfristig.
00:06:54: Wir haben wenig Wechsel an der Spitze, damit eine gewisse Kontinuität.
00:06:59: Wir wissen, was wir können und was wir nicht können.
00:07:02: Wir lassen uns auch nicht von den Westernbänkern erzählen, was wir noch morgen kaufen müssen und nicht kaufen müssen.
00:07:07: Ich glaube dass die Konzentration auf das Wesentliche da extrem hilft und uns und viele andere ja auch erfolgreich macht.
00:07:15: als ich anfing war für mich immer das Beispiel Porsche welches unter Herrn Wedeking ja unglaublich erfolgreich war als kleiner damals unter den großen Autobauern.
00:07:24: jeder hat gesagt Das kann nicht funktionieren.
00:07:26: er hat das wunderbar hinbekommen.
00:07:27: Beine Nachfolger machen sich jetzt kaputt.
00:07:30: Auch das passiert dann eben, aber ich glaube dass die der Zaubertrank ist, dass es die Familie, die nach das Nachhaltige entwickeln, dass sie konzentrieren und wissen was man kann um was man nicht kann und dann natürlich dieses Glück zu haben das richtige Team zu finden.
00:07:47: Das heißt Strategie und Vision?
00:07:48: Das liegt innerhalb der Familie und da sind keine externen daran mitteiligt.
00:07:54: Nein, das ist natürlich im Wesentlichen die Aufgabe des CEOs zusammen mit den anderen Geschäftsführern.
00:07:59: Wir haben einen sehr professionellen Aufsichtsrat immer schon.
00:08:02: Den gab es schon vor meiner Zeit sonst wäre ich auch selber nie gekommen und dadurch haben wir eine professionelle Struktur.
00:08:11: Ich nenne das immer ein professionelles Familienunternehmen.
00:08:14: Wir müssen arbeiten wie Profis weil mit denen haben wir täglich zu tun ob unsere Händler sind unseren Lieferanten alle größer als wir in der Regel.
00:08:22: Das ist ganz wichtig Und mit dieser Struktur können wir das eben dann auch erfolgreich machen und damit sind wir, glaube ich, auch gewappnet diese Herausforderungen zu machen.
00:08:35: Aber das Wichtigste ist natürlich dabei ein klares Ziel zu haben.
00:08:39: und das haben wir eben indem wir uns auf wesentliche Dinge konzentrieren die auch nachhaltig also langfristig durchziehen und dass es natürlich die Aufgabe von Führung.
00:08:49: Wenn wir noch mal zum Thema Familienunternehmen versus Großkonzern kommen, wie verändert denn das Thema KI?
00:08:57: Das Kräfteverhältnis möglicherweise gerade zu Gunsten von Familienunternehmer oder dem Mittelstand im Allgemeinen.
00:09:04: Also aus meiner Sicht ist das eine riesen Chance.
00:09:07: Warum?
00:09:07: Weil es ja am Ende Skalierung schafft nicht.
00:09:10: Das heißt ich kann viel einfacher skalieren als ich das vorher konnte und von daher ist aus meiner sich die Chance schlechthin für den deutschen Mittelstand hier einerseits schneller zu sein, größer Nachteile Endeffekt damit auszuradieren und natürlich auf neue Themenfälle nachzugehen die in Großkonzernen vielleicht aufgrund ihrer Strukturen einfach auch länger brauchen.
00:09:33: Das heißt der Change die Möglichkeit sich zu verändern ist ja eigentlich im Familienunternehmen besser gegeben und von daher ist das aus meiner Sicht die Chance für den deutschen Mittelstand.
00:09:42: Wenn wir jetzt noch mal zum Thema, das wahrscheinlich viele Unternehmerinnen und UnternehmerInnen sehr beschäftigt.
00:09:50: Die Realität in vielen Unternehmen lautet ja gerade nicht die Geschäftsführung hat eine perfekte KI-Strategie beschlossen sondern eher die Mitarbeiter haben längst alle irgendwie ChatGPT oder Gemini Managerien geöffnet und machen irgendwas damit.
00:10:05: es gibt noch keine klaren Strategienvorgaben
00:10:07: usw.,
00:10:08: so ähnlich begann es ja wahrscheinlich auch bei Ihnen.
00:10:12: Meine erste Frage dazu.
00:10:13: Wann haben Sie denn gemerkt, unsere Leute nutzen KI sowieso und jetzt müssen wir als Unternehmen handeln?
00:10:18: Was war der erste Reflex?
00:10:20: Begeisterung oder eher Sorge?
00:10:23: Nein das war am Ende wie immer erst mal eine persönliche Begeesterung.
00:10:27: also das war im Ende als Schädt-GPT geboren... Also nicht geboren wurde aber öffentlich wurde sag ich mal Da habe ich das genauso ausprobiert wie wahrscheinlich die Hälfte der Menschheit meine Kinder eingeschlossen Und als Ingenieur habe ich natürlich schon relativ schnell verstanden, was da passiert.
00:10:45: Ich glaube das ist auch wieder ein Vorteil.
00:10:47: es ist ja nicht so dass es KI vorher nicht gab.
00:10:50: also wenn ich bei Lufthansa meine Flüge buche dann wurde ich da auch schon KI-mäßig optimiert.
00:10:55: Amazon hatte schon seit Jahren verschiedenste mathematische Algorithmen für Preisfindung patentiert.
00:11:02: Also das war mir ja auch bekannt.
00:11:04: wie gesagt da hilft mein Background.
00:11:05: auch Mir war glaube ich innerhalb von zehn, zwanzig Stunden völlig klar dass hier ganz neue Möglichkeiten entstehen und ich habe dann wirklich sofort mir überlegt wie können wir das für uns nutzen.
00:11:18: Und ich glaube bevor manch ein Mitarbeiter es noch irgendwie probiert hat hatten wir ihm schon zur Verfügung gestellt mit der Idee eben dass wir dort Hemmnisse abbauen dass jeder mal probieren kann allerdings in einem gesicherten Umfeld.
00:11:31: deswegen war's ja ein Wolfschädgipetie.
00:11:34: Das war uns ganz wichtig Und das war einfach schnell und dass ist dann am Ende meine Verantwortung.
00:11:41: Aber wie gesagt, das ging rasend schnell mir sofort klar.
00:11:43: Das ist ein Gamechanger
00:11:45: mit Schnee.
00:11:45: ich will das nochmal konkretisieren.
00:11:47: meinen wir hier in dem Fall auch richtig schnell.
00:11:48: Ich habe was von vier Wochen gelesen.
00:11:51: Wie schafft denn ein Traditionsunternehmen so etwas in vier Wochen?
00:11:54: Weil alle sagen ja immer, das ist nicht möglich und wir brauchen erst mal dies und jenes und da muss es hier im Prozess durchlaufen und so.
00:12:02: Also bei uns grundsätzlich nichts ist unmöglich und wir machen es dann möglich.
00:12:07: Wir haben damals in Corona innerhalb von, ich glaube fünf Tagen Handdesinfektion gemacht und drei Monate lang deutsche Apotheken exklusiv beliefert.
00:12:16: Wir sind da eben schnell.
00:12:17: Wir entscheiden dann innerhalb von Minuten wenn es sein muss und wir haben natürlich auch Mitarbeiter die auch gewisses Verständnis haben.
00:12:25: Ich hatte dann noch Glück dass mein Assistent, der frisch anfing KI studiert hatte.
00:12:32: Das war dann
00:12:32: auch noch eine perfekte Geschichte noch so dass wir das dann auch sehr schnell richtig gut aufsetzen konnten.
00:12:39: aber am Ende ist es einfach machen
00:12:43: Genau, also das ist ein gutes Stichwort finde ich einfach machen.
00:12:48: Was kann denn Wolf GPT heute was seinen Mitarbeiter mit einem normalen ChatGPT Account nicht können?
00:12:54: Also was ist das Besondere?
00:12:56: Ja, ich glaube wir haben ja jetzt die zweite Version.
00:12:59: hier hat man natürlich einerseits die Möglichkeit auch verschiedene KI-Modelle zuzugreifen.
00:13:03: Das heißt wir haben eine Lösung mit, so mache ich schon wieder Werbung mit Langdoc wo wir verschiedene Modelle anbieten also ob es Geminais oder Claude oder vielleicht da noch andere, das ist das eine.
00:13:15: Das heißt man ist natürlich viel flexibler.
00:13:18: und das zweite ist dass wir das ganze mit unseren Systemen auch vernetzt haben.
00:13:21: Das heisst die Lösung kennt Teile unseres Unternehmens, kennt unsere Produkte Das macht es einfacher.
00:13:28: Das Dritte ist, dass wir natürlich auch Sicherheit bieten, indem das Ganze ein geschlossenes System ist.
00:13:33: D.h.,
00:13:34: alle das was wir mit dem System trainieren bleibt auch bei uns.
00:13:38: also wir trainieren jetzt nicht unsere Wettbewerber, das ist ja nicht unser Ziel am Ende, nicht das glaube ich.
00:13:43: das dritte was sehr wichtig ist und das vierte ist natürlich, dass man dann auch eigene Agenten bauen kann, was aus meiner Sicht natürlich unglaublich spannend ist weil wir mal wieder in der Lage sind und das weiß man ja, dass es heute auch relativ einfach geht.
00:13:59: Dass er wieder eigene Software quasi bauen können nicht?
00:14:01: Also im Mittelstand hatte ja traditionell eigene Software die man selber gebaut hat vor dreißigvierzig Jahren als ich noch anfing.
00:14:09: Das war heute sehr schwierig.
00:14:10: Man musste in sehr viele Saatsysteme gehen Und das braucht man glaube jetzt nicht mehr in allen Bereichen.
00:14:15: also da sind schon enormen Möglichkeiten.
00:14:19: Inzwischen gibt es ja das Valve GPT Studio, wie ich gelesen habe.
00:14:23: Das interne Systeme Daten und Skills einbinden kann was natürlich wahnsinnig effizient ist, kann ich mir vorstellen.
00:14:29: Ist das für Sie da eigentlich die Gamechanger?
00:14:31: Also der Moment in dem die KI eben nicht nur mehr die Welt kennt sondern plötzlich das eigene Unternehmen auch versteht?
00:14:39: Das ist definitiv natürlich der nächste große Schritt gewesen.
00:14:42: Wir konnten mit Wolfschild GPT auch schon einiges Spannendes machen, ich selber habe da schon Anzeigen für Bild.de getextet und designt abends spät und mit dem Mitarbeiter dann ausgetauscht.
00:14:55: jetzt können wir natürlich deutlich eine Stufe weiter gehen und damit ist das für uns definitiv ein Game Changer weil wir natürlich einfach schneller sind.
00:15:04: Wir können viele viele Dinge heute schneller machen.
00:15:08: Zeit, Time-to-Market.
00:15:10: Gerade bei Internationalisierung bei uns ist es essentiell und ist ein klarer Wettbewerbsvorteil.
00:15:17: Und von daher ist diese Lösung jetzt für uns momentan absolut herausragend.
00:15:22: Ja besonders beeindruckend fand ich auch die Hundertzehn KI Pioniere.
00:15:26: Sie haben ja nicht einfach eine Software eingeführt oder neues Tool und anschließend eine Rundmail verschickt, sondern sie haben inzwischen hundertzehn KI-Pioniere bei rund neunhundertdreißig Mitarbeitenden.
00:15:38: Was machen denn genau diese KI- Pioniere?
00:15:41: Na ja, die versuchen natürlich erst mal die anderen acht hundert auch an das thema ranzubringen.
00:15:45: Das ist glaube ich wichtig.
00:15:46: Die sind in dem Sinne vorreiter in der applikation Natürlich auch und ich glaube am ende bringt man die menschen in technologie immer durch persönliche highlights durch ein persönliches erfolgserlebnis.
00:15:56: Ja also so würde ich ja auch älteren menschen die heute noch sagen Ich muss eine ausgedruckte fahrkarte haben den muss man dann halt helfen.
00:16:03: Und es schaffen wir irgendwie deutscher nicht warum auch immer oder gesundheitskart dass gibt leute die wollen das nicht.
00:16:09: Das kann man ja nur abbauen, indem man einfach erlebt wie viel einfacher das Leben dann wird.
00:16:14: Und ich habe ja selber in Asien gelebt also von daher hab' ich das ja im Leben im Objekt, ... ... ist schon erlebt was es bedeutet wenn man den Parkhaus nicht mehr zum Parkautomaten fahren muss... ... also bürokratische Dinge mit dem Start innerhalb vom Minuten digital funktionieren Da fragt man da nicht mehr.
00:16:31: und die Frage nach Datensicherheit ist ja sowieso wichtig, um es klar zu sagen.
00:16:35: Aber natürlich eine Phase wenn wir parallel Facebook und allen die Daten geben ohne darüber nachzudenken.
00:16:41: Also ich glaube das ist das Wichtigste ist diese Erlebnisse zu schaffen also Hürden abzubauen gemeinsame Erlebnisse und das ist deren Kernaufgabe und darüber hinaus natürlich zu schauen wo können wir mit KI sinnvolle Dinge tun?
00:16:53: Und wo auch vielleicht nicht Das ist ja bei uns jetzt die nächste Ausbaustufe, dass wir jetzt ein KI-Board gegründet haben.
00:16:59: Damit wir eben auch nicht nur noch KI machen, weil sonst passieren Dinge, die sinnvoll sind und die Leute programmieren.
00:17:06: Da haben wir das Thema Sicherheit.
00:17:07: Es werden Dinge mit KI gemacht, die am Ende nicht effizienter damit sind.
00:17:13: Es gibt ja auch schon viele KI Themen, die dann zu Unsinn führen.
00:17:16: Also man muss es hier am Ende schon bisschen steuern.
00:17:18: In der Phase sind wir jetzt Und das ist ja wichtig, da helfen die Pioniere natürlich auch.
00:17:23: Also von daher geht das quasi in beide Richtungen, also schon alle ermuntern sich damit zu befassen und für den einen ist wichtiger als für den anderen.
00:17:32: Aber am Ende habe ich es mal mitarbeitet und war so erklärt, als ich anfing, dann sind wir in der Nacht, da hatten drei Menschen ein Computer, da habe ich allen erklärt egal wie alt ihr seid ihr müsst jetzt lernen mit deinem Computer umzugehen und ich helfe euch auch.
00:17:43: aber wenn ihr meint ihr müsst das nicht machen, dann habt ihr ein Problem.
00:17:46: vor zehn Jahren haben wir angefangen allen zu erklären dass sie Englisch lernen müssen weil ... privat, glaube ich für jemand wichtig ist und das gleiche gilt jetzt für KI.
00:17:54: Am Ende sollten die Mitarbeiter lernen damit umzugehen nicht nur im Beruf sondern... ...das ist ja aus dem Leben des Einzelnen auch nicht mehr wegzudenken, glaub' ich auf jeden Fall nicht.
00:18:06: Sind Sie schon bei hundert Prozent Ihrer Mitarbeitenden, die alle KI nutzen?
00:18:10: Nein, das ist also ich meine ich weiß es nicht.
00:18:13: Ich frag sie ja nicht.
00:18:14: Aber so nein wir können uns die Daten anschauen.
00:18:17: Das ist schon gut.
00:18:18: Wir haben natürlich auch Menschen in der Produktion da ist das weniger relevant.
00:18:22: Sagt man auch nicht vergessen wir haben Menschen im Bereichen Zulassung.
00:18:26: Da ist das zum Teil einfach nicht erlaubt weil die Systeme nicht zirrifiziert sind dass sicherlich nicht aber... ... die Zahl derer wächst und das ist unser erklärtes Ziel, dass wir es auf jeden Fall allen ermöglichen.
00:18:39: Und wie gesagt aber natürlich auch schauen wo ist es wichtiger?
00:18:43: Wo ist es weniger wichtig?
00:18:44: Wo müssen wir mehr tun?
00:18:46: Wo vielleicht auch ein bisschen weniger... Aber grundsätzlich versuchen wir schon es jedem schmackhaft zu machen würde ich sagen.
00:18:55: Also Sie schaffen das ja schon ziemlich gut!
00:18:59: gelesen und gehört habe.
00:19:01: Was würden Sie sagen, was funktioniert besser?
00:19:03: Jetzt KI von oben vorzugeben und zu sagen hier das ist das System mit dem wir arbeiten.
00:19:07: Wir haben Schulungen dazu usw.
00:19:10: oder die Begeisterung von unten entstehen zu lassen.
00:19:12: Das sind ja irgendwie so zwei verschiedene Herangehensweisen.
00:19:17: Womit haben sie die bessere Erfahrung gemacht?
00:19:20: Also ich glaube solche Veränderungen müssen immer von der Schwitze kommen.
00:19:26: Das heißt man muss selber das Thema zur Top-Prio machen Man muss hier ein bisschen Vorreiter sein, man muss auch sich die Experten holen, die einem helfen.
00:19:35: Und man muss kommunizieren mit den Mitarbeitern also sehr transparent sein.
00:19:39: aber das ist für mich absolut eine Führungsaufgabe und wenn das dann unten ankommt und umgesetzt wird, dann spült es das auch zurück quasi.
00:19:48: Dann kommt es von beiden Seiten wenn man so will.
00:19:52: Aber man muss das am Ende auch steuern weil natürlich KI da können auch Dinge falsch laufen, Menschen können das falsch verstehen.
00:19:59: Ich sage es ja gerade, es gibt die ersten KI-Flaws also es gibt ja auch Antworten von KI, die unsinnig sind, warum auch immer... Also deswegen auch klar zu machen ist geht hier nicht um KI statt Mensch sondern es geht hier um Mensch und KI.
00:20:14: Das ist ja auch ganz wichtig Und das muss man natürlich auch zeigen und beweisen.
00:20:19: am Ende
00:20:20: Und in welchem Geschäftsbereich setzen Sie am meisten oder am erfolgreichsten vielleicht KI an?
00:20:25: Kann man sagen, bis es vertrieb ist das Marketing.
00:20:29: Also ich glaube dass es uns im Marketing natürlich sehr hilft aber das geht sehr weit.
00:20:33: wir bauen ja eigene Online-Marketing-Kampagnenplaner und auch Execution Systeme.
00:20:39: jetzt Wir sind in der Kreativerstellung sehr KI lastig.
00:20:44: Am Ende können wir strategische Überlegungen unglaublich schnell bebildern und damit auch wieder neue Challenges.
00:20:49: Also Marketing war da sicherlich zum Teil Vorreiter, aber das geht hin in den Konträrbereich zu Marketing der Kreativität in die Regulierung.
00:20:59: Wir haben eine neue Verpackungsverordnung seit August.
00:21:02: Das kam relativ kurzfristig total kompliziert Tausende von Dokumenten, die man da irgendwie theoretisch bereitstellen muss.
00:21:11: Kein Mensch schaut sich das natürlich an aber es ist eben gefordert.
00:21:15: Da hatten wir auch zum ersten Mal das Phänomen, dass keiner der Mitarbeiter das Projekt annehmen wollte.
00:21:19: Das wollte keiner machen und das alle unsinnig fanden.
00:21:21: Da haben wir dann zum Glück KI gefunden und KI hat's dann sehr schnell gemacht und sehr einfach.
00:21:28: also das kann in alle Bereiche gehen.
00:21:30: Man muss immer schauen wo sind die Effizienzen?
00:21:33: Wo ist es am wichtigsten?
00:21:34: Wo hat man die schnellsten Gewinne?
00:21:35: Ja.
00:21:36: Im Marketing finde ich auch besonders spannend das Thema, wir haben ja vorher immer die Kollegen, die aus dem Marketing kommen kennen das Lied geschaut dass man in Google oder so im Browser System gut sichtbar ist.
00:21:49: jetzt geht es ja um die Sichtbarkeit in KI.
00:21:52: Tools.
00:21:53: machen sie da?
00:21:53: Haben Sie da etwas umgestellt im Marketing?
00:21:57: Nein, so viel noch nicht!
00:21:59: Wir gucken uns das natürlich auch regelmäßig an Aber wir sehen momentan die größten Hebeln natürlich auf der einen Seite in der Kreation.
00:22:09: Und dann sind wir ja schon seit, wir haben ja schon Seit zwei tausend Rupen neunzehn eine E-Wolf also eine Digital Unit.
00:22:16: Wir haben seit der Zeit auch ein Data Lake das heißt wir haben unglaublich viele Daten und Natürlich hilft uns KI auch noch viel viel stärker bei der Analyse dieser Daten.
00:22:26: Und auch da sehen wir große Anwendungsbereiche, die wir zum Teil auch schon haben.
00:22:30: Die wir aber jetzt eben auch massiv ausbauen können.
00:22:33: Das ist einfach der große Hebel den wir dort sehen.
00:22:36: Ja!
00:22:37: Wir haben bei unseren Recherchen natürlich auch schon was gesehen.
00:22:40: Besonders spannend wird Karin natürlich... Bei Ihnen beim Unternehmen dessen Erfolg ganz wesentlich von neuen Produkten und der neuen Einführung von Produkte und Marken abhängt bei als Alpizine Grey Attack.
00:22:57: Haben Sie beispielsweise Erkenntnisse aus dem Nutzerverhalten genutzt, um neue Produktideen abzuleiten was natürlich super spannend ist.
00:23:03: wie weit kann das denn künftig gehen?
00:23:07: KI-System dann irgendwann erkennen.
00:23:08: Da draußen entsteht gerade ein Kundenbedürfnis, für das wir noch gar kein Produkt haben und so sollte das nächste Produkt aussehen.
00:23:17: oder das sind die Bedarfe, die gerade in der deutschen Bevölkerung entstehen?
00:23:22: Also ich denke erst mal kann KI uns natürlich helfen solche Daten schneller und breiter zu erfassen.
00:23:28: also bisher musste halt bei Amazon Rezession einen Werkstudent da Excel-Tabellen bauen Und wenn ich eine neue Frage stelle, da konnte er wieder neu anfangen.
00:23:36: Weil er musste ja die Daten durchgehen.
00:23:39: Das können wir natürlich mit dem Tool Product Lens das wir gebaut haben völlig automatisiert und super schnell und das ist natürlich sehr hilfreich.
00:23:47: Ich glaube jetzt nicht dass die KI in der Lage ist aus diesen Findings immer gleich auch ein Produkt zu definieren.
00:23:53: Also theoretisch Ja!
00:23:55: Ich glaube schon dass es dafür den Mensch noch sehr lange gebrauchen wird.
00:23:59: Gerade im Bereich der Innovation sehe ich KI noch nicht als so relevant an.
00:24:05: Sicherlich in gewissen Analysen, aber in der finalen Entscheidungsfindung glaube ich eher nicht.
00:24:12: KI ist am Ende sehr average basiert das werden ja alle Daten gemittelt und wenn wir eins nicht sein wollen dann ist es average und wir wollen auch die neuen Dinge machen die vielleicht noch nicht direkt sichtbar sind.
00:24:26: Ich glaube, dass hier der Mensch noch sehr lange eine sehr wichtige Rolle spielen wird.
00:24:30: Ja die Diskussion ist ja jetzt auch im Moment KI nimmt uns die Arbeit weg.
00:24:35: oder wie sehen die Arbeitsplätze der Zukunft aus?
00:24:38: Wie sieht das bei Ihnen?
00:24:39: also gerade mit KI-Agenten können Sie schon Personal einsparen.
00:24:43: ich meine im Grunde genommen kann man ja auch sagen kann es eine Lösung gegen den demografischen Wandel sein denen wir ja definitiv erleben werden und auch schon beginnen zu erleben.
00:24:52: wie ist das bei ihnen
00:24:54: Also richtig, ich glaube das muss man so klar einordnen.
00:24:56: Das haben wir auch immer versucht zu kommunizieren.
00:24:59: Zunächst einmal ist KI ja die erste industrielle Revolution, die die White Collars erwischt und nicht die Blue Collars.
00:25:04: Das hat es hier noch nie gegeben.
00:25:06: Es erwiszt ja nicht die Arbeiter in der Fabrik sondern es erwisht vielleicht den Buchhalter.
00:25:11: Das erst mal neu!
00:25:12: Und es wird am Ende neue Jobs geben.
00:25:16: aber es wird natürlich Veränderung erfordern.
00:25:18: Das heißt genauso wie die Arbeiter am Band lernen mussten dass sie gewisse Arbeiten nicht mehr machen können, müssen dürfen.
00:25:26: Wird es natürlich genauso in den Weitkallerbereich dazu kommen und kommt ja auch schon dazu?
00:25:30: Das kriegt man ja mit ob das im Kunden-Bereichkundenservice ist, Telefonen, E-Mail etc.
00:25:36: Also das wird kommen, dass muss man auch ehrlich kommunizieren.
00:25:39: aber man muss eben auch ehrlich sein nichts ist für die Ewigkeit.
00:25:42: Das heißt wir müssen uns eben verändern.
00:25:44: auf der anderen Seite wird es viele neue Jobs geben bin ich fest von überzeugt Und damit auch wieder viele Möglichkeiten.
00:25:51: Und, und das ist glaube ich die große Chance für Europa... ...und natürlich auch für Deutschland, ist es ja so dass wir in vielen Bereichen die Mitarbeiter gar nicht mehr bekommen.
00:25:58: Ob es der demokratische Wandel ist, fehlende Ausbildung?
00:26:03: I don't know!
00:26:04: Das heißt hier kann uns Kain enorm helfen diesen Mangel den sie zu Recht ansprechen, sag mal zu überkommen.
00:26:12: Von daher sehe ich es immer als Chance ... bestimmt Verlierer geben, es gibt immer Verlierern bei irgendwelchen Entwicklungen.
00:26:18: Die haben die Chance sich zu verändern und da müssen wir alle ihn helfen auch als Gemeinschaft.
00:26:22: Aber wir können deswegen nicht Innovationen aufhalten.
00:26:26: Das wäre falsch das machen wir in Europa schon viel zu lange... ...und das wäre sicherlich am Ende für alle Beteiligten eine Katastrophe.
00:26:34: Ja also das denke ich auch ne?
00:26:35: Rein deutsche und europäische Lösung kann's da ja nicht geben.
00:26:38: deshalb muss man da schon mit der Welt ja auch mithalten können.
00:26:44: Und das Thema Einführung von KI, KI-Agenten im Grunde genommen sind es ja irgendwie hochentwickelte Automatisierungsverfahren.
00:26:54: Was bedeutet das denn für Führungen?
00:26:56: Müssen wir in einigen Jahren lernen nicht mehr nur Menschen zu führen sondern auch Teams aus Menschen und digitalen Agenten.
00:27:02: Das ist ja immer so.
00:27:03: eine ganz spannende Frage finde ich.
00:27:05: wie gehen Sie damit jetzt schon vielleicht um ...
00:27:08: in der Tat eine spannende Frage.
00:27:09: Also ich habe das schon vor Jahren eigentlich immer so erklärt, für mich wird die Welt sehr binär... also klassisch Null Eins.
00:27:17: es wird Menschen geben, die sind sehr tech-affin und es werden Menschen geben die Menschen können.
00:27:23: Und das wird mindestens genauso wichtig sein und das sehen wir ja heute schon.
00:27:26: Das heißt die Kommunikation Mensch-Mensch wird auch immer wichtiger und in Teilbereichen gibt es da hohe Defizite.
00:27:32: auf der einen Seite muss der Mensch mit der Maschine kommunizieren Und dafür braucht man teilweise, wenn man dann tiefer geht schon gewisse Skills die nicht jeder hat.
00:27:41: Man muss ja auch verstehen wie die Maschine funktioniert Wenn man da tiefer einsteigt und ich glaube das wird eine Mischung sein.
00:27:51: Wie real das wird?
00:27:52: Da gibt es tolle Zukunftszenarien Muss wir mal schauen.
00:27:58: Ich glaube Wir werden uns da als Mensch und Maschine schon irgendwie einrocken, wenn das nicht gelingt.
00:28:04: Und die Maschine entscheidet wir sind zu blöd für die Welt dann haben wir Pech gehabt.
00:28:07: wollen wir mal nicht hoffen?
00:28:10: ganz genau kann ich das auch nicht vorher sagen.
00:28:12: Ich bin aber absolut optimistisch.
00:28:15: also Industrielle oder wie auch immer man das nennt Revolution hat am Ende immer der Mehrheit der Menschen genutzt.
00:28:23: Ich glaube zum Beispiel, dass uns KI enorm helfen kann große Herausforderungen zu lösen.
00:28:27: Ob das Umweltechnik ist Sicherheit.
00:28:31: also da gibt es glaube ich fantastische Möglichkeiten in sehr schneller Zeit Dinge auch durchzurechnen.
00:28:37: allein wenn man sich das überlegt wo früher vielleicht hundert Ingenieure vom Jahr gebraucht hätten schafft das eine KI heute in der Stunde oder was.
00:28:46: Also da sehe ich enorme Möglichkeiten.
00:28:49: Ja, jetzt wahnsinnig spannend die Entwicklung zu sehen gerade ne?
00:28:52: Wir haben ja zu Beginn schon mal zum Thema Familienunternehmen und KI gesprochen.
00:28:58: Wenn man sich ihren Weg anschaut, könnte man ja eine interessante These aufstellen.
00:29:02: Vielleicht sind Familienunternehmen bei KI gar nicht automatisch die Nachzügler.
00:29:06: Sie haben häufig kürzere Entscheidungswege, haben wir schon besprochen kennen ihr Geschäft extrem gut und müssen nicht jeder Entscheidung durch zehn internationale Gremien schicken.
00:29:13: das finde ich auch immer besonders attraktiv an Familienunternehmens.
00:29:17: dass sie dadurch zu den Gewinnern der KI-Transformation gehören können Das denke ich auch.
00:29:24: Nun sieht die Realität in Deutschland ja leider doch ein bisschen anders aus, sie sind leider eine Ausnahme glaube ich würde ich mal vermuten.
00:29:32: stellen wir uns mal vormorgen ruft Sie einen anderen Familienunternehmer an und sagt Herr Dürrenberg Wir haben fünfhundert Mitarbeitende noch keine KI Strategie und wissen nicht wo wir anfangen sollen.
00:29:42: welche drei Dinge sollte dieses Unternehmen denn in den ersten hundert Tagen tun?
00:29:46: Was würden Sie solchen Kollegen vielleicht mal mitgeben?
00:29:51: Naja, also zunächst würde ich dem Verantwortlichen der dann ja wahrscheinlich ist.
00:29:55: Erst mal mitgeben was machst du denn da bisher?
00:29:58: Wie tief steckst Du eigentlich in dem Thema drin?
00:30:01: Macht das zur Chefsache und wenn Du es zur Chefssache machst, dann musst Du Dich erstmal selber damit befassen.
00:30:05: Dann machen KI Kurs oder geh eine Woche nach Stanford oder ich weiß nicht vorhin Oder kannst Ja auch in Europa machen Was Ich nach Inzert oder AMD oder was auch immer Und macht das eine Woche und versuch Das Verständnis zu entwickeln was du brauchst um.
00:30:22: Auf der einen Seite zu verstehen welche Potenziale das für dich und dein Unternehmen gibt auch zu verstehen, welche Herausforderungen dabei sind dann mit Leuten zusammenzukommen die auf dem ähnlichen Thema sind wie du.
00:30:33: Und such dir die Experten die dir wirklich helfen aber kümmere dich selber drum.
00:30:37: wenn du dir ein cto holst Hast du am Ende zu wenig davon?
00:30:41: Weil der nimmt dir dann zwar die Arbeiter ab, aber das reicht nicht.
00:30:48: Also fang selber erstmal an.
00:30:51: oder wo stehst Du heute?
00:30:52: Das ist für mich ganz entscheidend und da stelle ich auch fest wenn ich mit anderen spreche dass es natürlich sehr unterschiedlich ist.
00:31:00: jetzt fällt das mir als Ingenieur vielleicht ein bisschen einfacher habe ich Glück gehabt.
00:31:05: Jetzt bin ich sowieso damals vielleicht technisch offener durch meine Zeit auch in Asien, aber da fängt es an und das ist wichtig.
00:31:13: Und dann kann man Menschen überzeugen im Unternehmen oder kann man auch glaubhaft vermitteln dass wir uns jetzt verändern als Unternehmen nicht?
00:31:20: Da ist glaube ich der Zug noch nicht abgefahren, aber auf fünf vor zwölf ist natürlich auch.
00:31:24: Ja ja ich denke auch also ganz zu spät ist man nicht, aber man sollte spätestens jetzt auch anfangen.
00:31:31: Wenn wir über Deutschland und die KI-Frage sprechen, sie fordern öffentlich eine ehrlichere Standortanalyse für Deutschland.
00:31:38: Und auch wieder mehr Leistungsbereitschaft – ich glaube da sind wir uns zumindest diejenigen, die in Verantwortung stehen immer sehr einig!
00:31:45: Deshalb interessiert mich Ihre Einschätzung als Unternehmer.
00:31:48: wenn Sie Deutschland beim Thema KI heute eine Schulnote geben müssten?
00:31:52: Welche wäre das?
00:31:53: und warum?
00:31:54: natürlich?!
00:31:56: Das ist gar nicht so einfach, weil ich ja nicht den Gesamtüberblick hab.
00:32:00: Ich habe genug mit dem Unternehmen zu tun aber natürlich ist das wahrscheinlich wie Deutschland generell.
00:32:06: momentan würde ich dann schon eher eine Vier geben weil es eben vielleicht noch ausreicht aber mittelfristig in die Mangelhaftigkeit führt.
00:32:16: Wir brauchen eben dringend Veränderung und damit brauchen wir die in allen Bereichen.
00:32:20: Das gilt ja auch für unsere Ausbildung, also auch die Schulen, die Universitäten, die müssen sich da immer befassen.
00:32:26: Die können ja nicht einfach weitermachen so tun als wenn es das nicht gäbe wo ich befürchte dass es viele zu tun.
00:32:31: Das fängt beim Staat selber an der natürlich völlig überbürokratisiert ständig neue Menschen einstellt anstatt Dinge zu automatisieren.
00:32:41: Das ist natürlich absurd.
00:32:42: Also am Ende, das sage ich auch öffentlich, haben wir ein Leadership-Problem in diesem Land.
00:32:46: Das betrifft nicht nur die Politik und auch die Wirtschaft.
00:32:49: Und wenn wir die Veränderung wollen, dann müssen wir sie auch selber erstmal vorleben.
00:32:54: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr arbeiten, dann können wir vielleicht nicht drei Wochen Urlaub im Sommer machen, wenn es nicht läuft.
00:33:01: Dann müssen wir eben auch mal anfangen irgendwo zu sagen, jetzt stellen wir einmal drei Leute weniger ein und versuchen uns mal zu automatisieren.
00:33:10: Das wäre wahrscheinlich der richtige Weg.
00:33:13: Ich glaube bei den large language Modellen sind wir erst mal raus, das muss nicht so schlimm sein dass wir immer wieder bezahlen.
00:33:19: Wir bezahlen für das System auch.
00:33:22: Wir müssen halt in die Applikation schnellstens kommen.
00:33:24: da haben wir noch diesen Möglichkeiten glaub ich.
00:33:28: aber klar es ist nicht doller.
00:33:30: Das heißt das Thema Made In Germany was glauben Sie wird das nochmal eine Renaissance erleben können?
00:33:37: Das ist eine gemeine Frage.
00:33:39: Also ich sag mal, wir sind seit Jahren ja sehr bemüht dieses Renommee kaputt zu machen und mit Rohrgewalten, ob es jetzt ein VW-Skandal ist oder in Berliner Flughafen.
00:33:50: Oder wir können nicht wählen weil wir kein Papier haben da fallen mir ein paar wunderbare Sachen ein.
00:33:57: oder unsere Fußballer die auch nicht mehr kämpfen.
00:34:01: Es gibt immer eine Chance.
00:34:02: und aber wir müssen jetzt wirklich anpacken.
00:34:05: Und wir müssen das eben selber tun, für uns sind immer die anderen Schuld?
00:34:08: der Iran Krieg, der Ukraine Krieg Die Bösen Amerikaner?
00:34:14: ich weiß es nicht.
00:34:16: Ja ja Wir sprechen heute vor allem über das Thema KI Unternehmertum mit des Standfamilienunternehmen weil wer uns beim Big Bang KI Festival sehr intensiv mit genau diesen Fragen beschäftigen auf den unterschiedlichsten Bühnen.
00:34:29: Nicht nur was kann die nächste Generation von KI, sondern vor allem auch wie bekommen wir diese Technologie tatsächlich auch in unsere Unternehmen?
00:34:36: Weil das eine ist dass man weiß was geht und das andere ist dass dann auch aktiv nutzt und v.a.
00:34:41: benutzt.
00:34:42: sie erleben ja selbst dass viele Menschen im Unternehmen noch ganz am Anfang stehen während andere bereits schon KI-Agenten bauen.
00:34:49: Wie wichtig ist es denn jetzt ... Orte zu finden oder wie sollte man ... ... Mittelstand, Familienunternehmen, Tech-Unternehmen, Politik ... ... meinetwegen Nachwuchsforschung, Entwicklung zusammenbringen.
00:35:01: Also wie muss man das organisieren?
00:35:03: Wir haben ja natürlich unser Festival aber es geht nur zwei Tage und wir haben da ziemlich viel zusammen.
00:35:08: Aber es kann höchstens so ein erstes Feuer sein... ...aber den Rest muss man dann ja schon selber machen.
00:35:14: was empfehlen Sie?
00:35:17: Also ich warne davor dass wieder zu zentralisieren weil dann passiert gar nix.
00:35:21: Das ist ja das, was in Deutschland unser größtes Problem ist.
00:35:25: Ich glaube wir sollten Freiheit geben, N-Bürokratisieren den Menschen Lehrer die sagen ich will jetzt mal etwas mit KI machen und zu sagen mach einfach mal Universitäten die sagen wir wollen uns hier verändern sagen Mach einfach mal.
00:35:39: Ein Vorgemeister der sagt ich stelle jetzt mal nicht noch einbeabren der Verwaltung einen sondern ich mache jetzt mal was mit dem KI dann würde ich sagen mach mal.
00:35:48: Also ich erklärt das immer wie aus einem Reiskorn aufm Schachbrett, ne?
00:35:51: In einer Gemeinde mal ordentlich eingesetzt und dann in der nächsten Gemeinde zeigen.
00:35:56: Und dann sind es zwei.
00:35:57: Dann zeigen die zweit als wieder zwei und dann sind sie auch einmal vier.
00:36:00: Und da geht das ja relativ schnell!
00:36:02: Das Schlimmste und was wieder passiert ist, dass wir das alles im Berlin zentralisieren.
00:36:06: Damit wird das dann tot geredet, dann gibt's Kommissionen, jeder muss abgeholt werden... Und deswegen gilt es auch für Unternehmer anfangen, im Unternehmen anfangen.
00:36:15: Für Vereine fangt im Verein an.
00:36:18: überlegt euch mal wie ihr euren Verein vielleicht mit KI einfacher organisiert weil ihr keinen findet der die Abrechnung macht.
00:36:25: ich weiß es nicht.
00:36:26: ja in der Schule Eltern engagieren jemanden bisschen KI Knowledge hat und einfach mal machen ins Machen kommen und möglichst im Kleinen
00:36:37: Also jeder weiß sich selbst erst mal anfangen.
00:36:39: Richtig, genau.
00:36:41: Nicht mehr nach... Wir müssen generell bei uns selbst wieder anfangen und fragen was kann der Staat für uns tun?
00:36:46: Was kann ich selbst tun?
00:36:47: Das
00:36:48: hat man ja fast ein bisschen verlernt hierzulande aber wir sind alle noch ein bisschen optimistisch.
00:36:53: Ich würde gerne noch auf Ihre persönliche Nutzung von künstlicher Intelligenz kommen.
00:36:59: Welches KI-Tool nutzen Sie denn aktuell am häufigsten?
00:37:04: Naja also ich nutze natürlich Langdoc.
00:37:07: Da habe ich ja alle Tools drin.
00:37:10: Ich selber nutze es im wesentlichen, strategischen Marketingbereich in dem ich mir dann einfach Ideen für Kommunikation verbildern lasse.
00:37:20: das ist so mein Haupttool.
00:37:23: ansonsten bin ich natürlich in dem großen Nachteil dass ich als CEO erstmal der Schief Entertainment Officer bin.
00:37:30: Das heißt, ich habe natürlich noch eine sehr hohe menschliche Tätigkeit.
00:37:35: Und das merke ich mir!
00:37:39: Ich muss ja Leute ermuntern, das zu tun und Mitarbeiter ermunternt die Ziele anzupeilen.
00:37:47: Wenn ihr Probleme habt, bin ich da nicht nur die KI.
00:37:51: Ich muss Menschen suchen, die uns helfen weiter zu wachsen und das auch noch global.
00:37:56: Das heißt, mein Leben ist wahrscheinlich etwas weniger KI-lastiger als das von manchen meiner Kollegen.
00:38:04: Weil bei mir die menschliche Komponente natürlich auf jeden Fall so wie ich bin und wie ich das Unternehmen führe mit meinen Kollegen eine enorme Wichtigkeit hat.
00:38:13: Das ist die persönliche Präsenz, das ist das Gespräch, das sind das Beurteilen von Menschen... Und das ist schon noch ein sehr wichtiger Faktor, sodass ich KI immer dann nutze.
00:38:24: Wenn ich mal zur Ruhe komme und mir strategische Ideen mache, Dinge mal sehen will oder Daten analysiere, indem ich sage jetzt guck dir die Abverkäufe an.
00:38:32: Ich sehe da einen Muster was meinst du denn?
00:38:34: Ja also das sind die Themen, die mir wirklich helfen.
00:38:38: Ich bin immer noch um überlegen ob ich mir mal ein Tool baue wo einfach nur alle Probleme hoch poppen.
00:38:42: morgens weil eigentlich bin ich eine für die Probleme da nicht dafür wenn es läuft sondern wenn's nicht läuft Hält würde ich es manchmal lieber früher wissen als später, das würde vielleicht noch helfen.
00:38:54: Und gibt's ein Prompt oder einen Trick oder Newscase den Sie haben, den Sie unseren Zuhörenden hier empfehlen können?
00:39:01: So'n Special-Trick!
00:39:05: Ne, hätte ich jetzt in dem Fall nicht... Ich glaube auch hier gilt selber ausprobieren, selber machen.
00:39:14: Aber ich glaube eben auch ganz wichtig, ein bisschen zu verstehen was da passiert.
00:39:18: Ich glaube das ist viel wichtiger.
00:39:19: Viele rennen natürlich blind in die Anwendung.
00:39:23: Das sehe ich ja auch im Diskussion mit meinen Kindern über Instagram wo sie mir dann erklären wie die Welt funktioniert und ich sage bei Instagram kriegst du die Welt nur so wie du so gerne hättest.
00:39:32: Naja der ergründen
00:39:32: muss.
00:39:33: Das ist eben genau.
00:39:34: Ja aber das erstmal zu verstehen und wirklich zu verstehen was da passiert und dass man auf einmal eben nur noch sehr einseitige Nachrichten bekommt.
00:39:48: Das halte ich für ein echtes Problem,
00:39:50: ja!
00:39:50: Und da müssen wir auch wirklich den Menschen erklären warum das so ist – TikTok ist ja auch ein wunderbares Beispiel – und dass es da eben Grenzen gibt und dass der Mensch mit seinem eigenen Verstand seiner eigenen Hinterfragung schon auch wichtig ist und auch wichtig bleibt.
00:40:07: Das glaube Und das wäre für mich eigentlich der wichtigere Rat, das wirklich auch zu verstehen.
00:40:15: Und gibt es etwas wo Sie sagen, dass kann KI schon besser als ich persönlich Eduard Dürrenberg und was, was es niemals besser können wird als ich selbst?
00:40:28: Puh!
00:40:29: Also ich glaube... Ich hoffe, wer jetzt irgendwann überflüssig.
00:40:32: also erstmal glaube ich, dass KI und Menschen führen deutlich schwieriger ist Weil da eben schon noch Empathie und solche Dinge fehlen.
00:40:42: Die sind eben nicht da, auch wenn man ja teilweise überrascht ist mit welchen Stimmung dann KI antwortet.
00:40:48: das finde ich schon sehr beeindruckend.
00:40:51: Und ich glaube auch bei Innovationen eben weil dieses Average-Problem war KI dass es so einfach nicht zu lösen.
00:40:57: Ich glaube eben wenn ihr das Besondere sucht dann braucht's da schon noch den Menschen.
00:41:02: Das denke ich schon.
00:41:03: wo KI natürlich unschlagbar ist ist bei allen Standardisierungen also ich sage mal gerade eben Bürokratie, eine Analyse von Daten schneller natürlich.
00:41:15: Das sind die enormen Vorteile.
00:41:17: Da muss man sie auch einsetzen.
00:41:18: also überall da wo Dinge repetitiv sind, wo es nicht um Kreativität geht, wo's um Abarbeiten geht, Wo es um Datenanalysen geht?
00:41:26: Da ist das natürlich ein unfassbar beschleunigendes Tool.
00:41:30: Man kann das auch selber rechnen aber es ist eben schneller.
00:41:32: Da komme ich auch nicht gegen an.
00:41:33: Ich bin immer noch ein guter Kopfrechner Aber dann machen wir uns nix vor.
00:41:38: Ja, ja.
00:41:40: Super Herr Dornberg.
00:41:41: vielen Dank für dieses Gespräch.
00:41:43: ich finde die Geschichte von Dr.
00:41:45: Wolf zeigt sehr schön worüber wir beim Thema KI viel häufiger auch sprechen sollten nicht nur über das nächste Modell, Milliardeninvestitionen und Silicon Valley.
00:41:54: Sondern darüber wie KI in einem über hundertzwanzig Jahre alten deutschen Familienunternehmen tatsächlich im Arbeitsalltag ankommt und vor allem das Ganze besser macht.
00:42:03: eine eigene KI-Plattform, KI-Pioniere erster Agenten und gleichzeitig ein Unternehmen, dass seit vier Generationen davon lebt sich immer wieder neu zu erfinden.
00:42:12: Das sollte das Credo der Familienunternehmens sein.
00:42:15: Vielleicht ist genau das eines der großen Chancen des deutschen Mittelstandstraddition eben nicht nur als Gegenwohl zur Innovation zu verstehen, sondern als Fundament dafür auf dem man einfach weiterbauen kann.
00:42:28: Und genau darüber wollen wir auch beim Big Bang KI Festival am sechzehnten und siebzehnte September in Berlin sprechen.
00:42:34: wie schaffen wir es aus dem KI Hype echte Anwendungen bessere Unternehmen und neue Geschäftsmodelle zu machen?
00:42:40: Wenn ihr dabei seid wollt sichert euch noch eure Tickets.
00:42:44: ich freue mich auf die nächste Folge und wünsche noch einen schönen Tag heute!
00:42:49: Vielen Dank,
00:43:08: Dornberg.
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