Dr. Uwe Heckert: Vom Betriebssystem des Gesundheitswesens – warum Datensilos die eigentliche Bremse sind

Shownotes

KI im Gesundheitswesen klingt nach Zukunft. Ist es aber schon längst – in der Radiologie, in der Pathologie, in der Terminoptimierung und in der Dokumentation. Was fehlt, ist nicht die Technologie. Was fehlt, sind fitte Daten, gemeinsame Standards und Systeme, die miteinander sprechen.

In dieser Folge des offiziellen Podcasts zum BIG BANG KI FESTIVAL spricht Host Ayse Mese mit Dr. Uwe Heckert, CEO Healthcare bei T-Systems International, CEO der Detecon und Mitglied des Managementboards von T-Systems. Beim BIG BANG KI FESTIVAL 2026 diskutiert er auf Panel und Keynote über Silos, Daten und die Zukunft der digitalen Gesundheitsinfrastruktur.

Dr. Uwe Heckert war zuvor bei McKinsey und viele Jahre Geschäftsführer von Philips Deutschland. Heute verantwortet er mit seinem Team die digitale Infrastruktur für einen Großteil des deutschen Gesundheitswesens: rund 300 Kliniken nutzen das Krankenhausinformationssystem von T-Systems, tausende Arztpraxen bauen auf die Telematikinfrastruktur – und fast jede Gesundheitskarte in Deutschland läuft über ihre Systeme.

Im Gespräch wird deutlich: Die eigentliche Revolution beginnt nicht bei der KI selbst – sondern bei den Daten, die sie braucht. Und die werden gerade erst fit gemacht.

Die zentralen Themen dieser Folge:

🔸 Wirtschaftsinformatiker, McKinsey, Philips, T-Systems: was Dr. Uwe Heckerts Karriere antreibt 🔸 Werden Ärzte durch KI ersetzt? Eine abgeschichtete Antwort aus der Praxis 🔸 Wo KI im Gesundheitswesen heute schon läuft – ohne dass Patienten es merken 🔸 Radiologie, Pathologie, Ambient Listening: konkrete KI-Anwendungen im klinischen Alltag 🔸 Was „fitte Daten“ bedeuten – und warum Interoperabilität die Schlüsselherausforderung ist 🔸 Warum Deutschland langsamer ist als die Türkei, die Nordics und die Baltics – und was dahintersteckt 🔸 Welche Verantwortung T-Systems trägt: Telematikinfrastruktur, 300 Kliniken, Security, Cloud 🔸 Warum Krankenhäuser die am häufigsten gehackten Einrichtungen sind – und wie T-Systems reagiert 🔸 Datenschutz und Innovation als Einheit: warum das kein Widerspruch ist 🔸 Ethische Grenzen von KI in der Medizin: wer entscheidet, wenn die Maschine falsch liegen könnte? 🔸 Die große KI-Revolution der nächsten fünf bis zehn Jahre: frühe Diagnose, Prävention und Wearable-Integration 🔸 Herzinfarkt-Detektion per Vitaldaten: wie reaktive Medizin proaktiv wird 🔸 Wie der Arztbesuch 2035 aussieht: automatisiert, individualisiert, mit weniger Wartezeit 🔸 Digitaler Zwilling, personalisierte Medizin, KI-Agenten als Gesundheitscoach 🔸 Robotics als größtes KI-Thema der Zukunft – und der Friseur, der alles auf den Punkt bringt 🔸 Prompt-Tipp: Lieber fünf Minuten über den Prompt nachdenken als sich in endlosen Ketten verlieren 🔸 Lieblingstools: ChatGPT und Microsoft Copilot – je nach Situation 🔸 Warum KI keine Bedrohung ist – sondern eine Opportunity, Dinge wirklich voranzutreiben

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Big Bang Podcast, dem Podcast rund um KI, Innovation und die Zukunft der Wirtschaft.

00:00:28: Kaum eine Branche verspricht durch künstliche Intelligenz größere Fortschritte als das Gesundheitswesen Früherkrankheiten erkennen Ärzte entlasten, Therapien personalisieren oder eben Forschung beschleunigen.

00:00:39: Das Potenzial scheint auf jeden Fall riesig und trotzdem passiert vieles langsamer als wir alle hoffen.

00:00:45: warum eigentlich?

00:00:47: Weil KI eben nur so gut ist wie die Daten mit denen sie arbeitet.

00:00:50: mein heutiger Gast sitzt genau an dieser entscheidenden Stelle dort wo die digitale Infrastruktur entsteht auf der künftig KI im Gesundheitswesen überhaupt erst funktionieren kann.

00:01:01: Er war unter anderem bei McKinsey und viele Jahre Geschäftsführer von Philipps Deutschland.

00:01:06: Heute ist er CEO Hellscare, bei T-Systems International, CEO der DTKON und Mitglied des Management Boards vom T- Systems.

00:01:14: Gemeinsam verantwortet er mit seinem Team die digitale Infrastruktur für einen großen Teil unseres Gesundheitswesens – von Krankenhaus IT über Interoperabilität bis hin zur elektronischen Patientenakte.

00:01:26: Herzlich willkommen Dr.

00:01:27: Uwe Hackert!

00:01:29: Danke schön, dass ich hier sein darf.

00:01:32: Herr Heckert stellen Sie sich doch mal unseren Zuhörerinnen kurz vor wer sind sie?

00:01:37: was treibt sie an?

00:01:38: wie sind die dort gelandet wo sie heute sind abgesehen von dem Intro?

00:01:42: das

00:01:42: ist ja schon ganz schön.

00:01:43: viele Fragen am Anfang gebürtiger Thüringer.

00:01:47: Ich bin in der Tat Wirtschaftsinformatiker von Haus aus, also das Thema Informatik IT im Zusammenhang mit Wirtschaft.

00:01:57: Also was macht eigentlich IT?

00:01:59: Hat mich schon immer angetrieben.

00:02:02: In der Tat habe ich auch momentan zwei Rollen.

00:02:03: Ich bin seit Anfang des Jahres bei der Deutschen Telekom zum einen verantwortlich als CEO für unsere Hellsindustrie, die heißt unser Geschäft unserer Projekte mit Versicherungen aber auch mit Kliniken und Leistungserbringern und auch der Gematik auf der einen Seite und das entlang des gesamten Technologie-Stacks, also von der Applikationswelt bis hin zu klassischen Infrastrukturen und Security.

00:02:31: Das ist die eine Rolle.

00:02:32: und auf der anderen Seite bin ich seit Mitte des Jahres auch CEO für die Beratungsgesellschaft der Deutschen Telekom genannt DTekon Deutsche Telekom Consulting.

00:02:43: Da sind dann noch mehr Industrien dabei Telekommunikationen Automotive Und die Themenstellungen sind oft die gleichen.

00:02:49: KI Was macht Digitalisierung?

00:02:52: Wie können wir das einsetzen?

00:02:54: Und das ist auch das, was mich die ganze Zeit in meiner Karriere schon angetrieben hat.

00:03:00: Was macht eigentlich Technologie?

00:03:03: Wie können wir mit Technologie Fortschritt erzielen?

00:03:05: Fortsschritt nicht nur im Sinne von Produkten eben auch Forts Schritt für den Menschen der am Ende der Konsument der verschiedene Leistungen ist.

00:03:16: und das treibt mich an ja also das ganze Thema Fixing, Fortschnitt Ergebnisse erzielen, Schlosser von Beruf.

00:03:25: Ich habe schon immer gesehen was sozusagen das Ergebnis ist und das Gesundheitswesen Sie hatten es ja am Anfang gesagt hat ganz viele Herausforderungen aber eben auch ganz viele Möglichkeiten wirklich Fortschritt zu erzielt.

00:03:43: Wir geben über zehn Prozent unseres Proto Inlands Produktes für Gesundheitswesen aus.

00:03:49: Wir sind unter den Top drei der Ausgebenden, es kommt aber am Ende nicht so viel raus.

00:03:58: und KI und Digitalisierung kann uns echt helfen da die verschiedenen Themen, die Herausforderungen, Opportunities dies im Gesundheitswesendem gibt zu adressieren.

00:04:07: und das treibt mich an weil jeder wird irgendwann mal krank sein und jeder wird das Gesundheitswesen in Anspruch nehmen.

00:04:15: Das ist nochmal so eine extra Motivation

00:04:18: Ja, das freut uns natürlich auch als Bürger dieses Landes dass die anstehenden Reformen vielleicht teilweise oder zum größten Teil über KI ermöglicht werden können und da sind sie ja genau der richtige Ansprechpartner.

00:04:32: Wenn man die Schlagzeilen im Moment liest könnte man fast meinen KI wird bald auch Ärzte ersetzen.

00:04:38: was man vorher jetzt schon Google gefragt hat fragt man jetzt eben die unterschiedlichen KI Systeme Was ist denn ihre professionelle Meinung?

00:04:45: Wie weit sind wir da wirklich?

00:04:47: Na ja, wir sind schon noch ein Stück... Also man muss es abgeschichtet sehen.

00:04:51: Es wird jetzt nicht so sein dass irgendwie ich nur noch mit KI-Agenten spreche und die quasi meine Diagnose machen und nicht im besten Fall auch noch operieren.

00:04:59: Da sind wir schon weit von entfernt aber In vielen Bereichen sind wir auch nicht so weit davon entfernt, dass ärztliche oder auf pflegerische Aufgaben von der KI übernommen werden.

00:05:13: Wir sehen das heute schon in verschiedenen Bereichen.

00:05:16: können wir vielleicht noch mal drauf eingehen.

00:05:18: Also KI wird einen großen Anteil am Fortschritt haben.

00:05:24: die sogenannte Patient Journey also wie geht eigentlich der Patient durch so ein Gesundheitssystem?

00:05:30: wird sich deutlich verändern, das Thema Daten würde immer wichtiger sein.

00:05:33: Daten als wirklich die Quelle für eine richtige und für einen nutzbringende Anwendung von KI wird halt immer wichtiger seien.

00:05:44: also insofern im Sinne von Vorsorge, Diagnose aber auch dann am Ende von Executioner wird KI eine große Rolle spielen.

00:05:54: Der Mensch wird auf absehbare Zeit, also der Mensch im Sinne von Arzt oder Pflegerisches Personal wird in dem Prozess bleiben.

00:06:01: Sich aber mehr genau um diese Aufgaben kümmern die halt Pflege und Ärzte betreffen und nicht um das Thema

00:06:10: Dokumentation.

00:06:12: Und irgendwie fünfzig Prozent der Zeit irgendwie darauf verbrennen.

00:06:17: Das wird schon passieren.

00:06:19: Aber wir werden Sie sagen wie weit sind wir davon entfernt?

00:06:25: Das wird schon passieren.

00:06:26: Und der Mensch ist ja erfahrungsgemäß, sehr schlecht darin.

00:06:29: im Vorhersagen von exponentiellen Entwicklungen gibt es unzählige Beispiele, Auto usw.

00:06:39: und wir werden durchaus in zehn Jahren andere Journeys erleben.

00:06:44: Ja, ich bin schon sehr gespannt.

00:06:46: Sie sind ja sozusagen im Betriebssystem der Gesundheitswesen in Deutschland drin.

00:06:52: Wo erleben wir denn heute bereits KI ohne dass man das als Mensch im Hintergrund merkt?

00:06:59: Das und KI wird schon genutzt aktiv.

00:07:02: Gibt es da sich hier ein Beispiel?

00:07:04: Beispiele

00:07:05: also Radiologie ist ein ganz klassisches Beispiel.

00:07:10: Die KI wird halt eingesetzt um um Wartelisten zu priorisieren auf der einen Seite.

00:07:18: Also wenn jemand, wenn was gefunden wird ja das hat extrem wichtig ist kann er länger warten als meine meine Meniskus beschwerden die ich habe also in der Reihenfolgeoptimierung dessen wie sich Ärzte Patienten oder wann sich Ärztepatienten angucken natürlich auch bei der Diagnose selber Bone fracture, also Knochenbruchdetektion.

00:07:40: Da gibt es unzählige KI's die da schon zum Einsatz kommen.

00:07:44: das gleiche gilt für Pathologie.

00:07:47: Pathologie ist ja so ein klassisches Feld was noch sehr analog war Mikroskop alle gucken auf dem oben mehr.

00:07:52: dass wird nicht nur digitalisiert wie in der Radiologie vor zwanzig Jahren passiert ist, sondern eben auch mit KI unterstützt.

00:07:59: Also solche Themen oder wo so ein Pattern-Recognition geht das Thema Dokumentationen ist ganz wichtig hat man schon gesagt Ambient Listening.

00:08:08: es gibt Programme oder es gibt Applikationen, die filtern halt wirklich die medizinischen Informationen von den nichtmedizinischen herauspacken.

00:08:14: Die in die Dokumentation rein Belegabrechnung Versicherungen machen das heute schon Nutzen eben auch KI um Rechnungen zu prüfen in der Rechnungsprüfung Terminwuchungen was übrigens ein ganz großes Thema ist ja auch ein großer Hebel weil es gibt immer noch also vielleicht heute weniger als vor fünf Jahren.

00:08:35: Aber diese Frage Auslastung ist natürlich in einem System, was am Anschlag ist extrem wichtig.

00:08:40: und dass man dieses Thema Notchow verändert, das man auch die Wartezeiten für Patienten verändert ja weil wir haben alle so ein bisschen die Erfahrungen gesetzt im Warteraum und es eigentlich gar nicht genau was passieren also diese Terminoptimierung.

00:08:56: Also da gibt's ganz viele Applikationen, die schon im Einzelfall unterwegs sind und an der Optimierung helfen.

00:09:04: Aber KI ist natürlich auch ein Thema was... Jetzt komme ich zurück auf dieses ganze Thema Patient Journey, das die Patient Journey am Ende deutlich verändern kann und das wird noch ein paar Jahre dauern aber da arbeiten wir alle dran.

00:09:17: Ja, Sie haben ja gesagt das kann noch ein paar Jahre dauern.

00:09:20: Was ist denn aus Ihrer Sicht die wirklich große KI-Revolution im Gesundheitswesen in den nächsten fünf bis zehn Jahren?

00:09:27: Was kann man da erwarten?

00:09:29: Also ich bin fest davon überzeugt dass Prävention und frühe Diagnose, Detektion von Krankheiten einfach das allergrößte Thema sein wird.

00:09:44: was meine ich damit?

00:09:46: Beispiel Herzinfarkte kann man heute ganz früh erkennen, ja.

00:09:52: Heute läuft der Prozess so ab und man fühlt sich nicht wohl.

00:09:56: Man ruft die Eins, ein zweier an Krankenwagen kommt, nimmt einen mit

00:10:00: usw.,

00:10:01: das wird in Zukunft anders sein.

00:10:05: Herzinfarkte kommen.

00:10:06: nicht einfach so, auch wenn wir das so empfinden.

00:10:08: Die kann man anhand von Vital-Daten erkennen.

00:10:12: Wir werden das Thema wearable Integration haben.

00:10:15: Das wird eine große Revolution sein, großer Fortschritt

00:10:18: Über die Smartwatches hinaus meinten?

00:10:20: Smartwatche

00:10:22: Patches, die man hat je nachdem, weil man ein Risikopatient ist.

00:10:26: Das heißt diese ganze Frage sind wir eigentlich reaktiv unterwegs.

00:10:31: Wir werden krank und da passiert irgendwas, ja dann werden wir behandelt wird eher in Richtung proaktiv passieren.

00:10:36: also wirklich Stichwort Vorsorge und dann geht es nicht nur darum irgendwie Ernährungsinweise zu geben sondern wirklich ganz konkret Krankheiten oder sich drohende verschlechternde Gesundheitszustände zu erkennen.

00:10:50: das wird ein großes Thema werden.

00:10:55: was wir vor uns haben.

00:10:58: Das ist erfordert natürlich wieder große Datenintegration, da müssen wir halt dran und das ist das eine Thema.

00:11:08: Das andere Thema wird aber auch sein in Richtung Diagnose besprochen, aber auch Treatment.

00:11:18: Ich bin fest davon überzeugt, dass irgendwann und zwar in gar nicht allzu langer Zeit das Thema Robotics auch AI-Based einzuhalten wird.

00:11:26: Wir reden dann über digitale Zwillinge die halt simulieren was eine bestimmte Medikamenten gab bei denen bei der Konstellation des eigenen Körpers, was das bedeutet.

00:11:43: Also die Medizin wird sich deutlich individualisieren.

00:11:46: wir sehen das heute schon auch wenn man zum Beispiel bei Krebstherapien ja das ist ja hoch individualisiert.

00:11:53: es ist nicht mehr wie vor dreißig Jahren wo es irgendwie drei Wirkstoffe gab und diese personalisierte, individualisierte Medizin wird auch ein großes Thema sein.

00:12:06: Also es wird, glaube ich, sowohl in Vorsorge größter Punkt Diagnose aber auch versorgen selber und halt viel passieren.

00:12:18: Ja wir werden's sehen.

00:12:19: auf dem Big Bank AI Festival diskutieren Sie ja über den Satz Silos Auflösen fitte Daten und integrierte Netze als Schlüssel zur Digitalisierung.

00:12:27: Wir haben schon viel über das Thema Daten gesprochen.

00:12:30: Was sind denn eigentlich ganz genau diese fitten

00:12:33: Daten?

00:12:35: aktuell vollständig sicher nutzbar, standardisiert und integrativ verwendbar.

00:12:43: Wir hatten vorhin das Stichwort Interoperabilität.

00:12:45: Das ist heute einer der größten Hinderungsgründe, warum wir halt auch in KI nicht wirklich weiter vorankommen.

00:12:53: Weil die Daten liegen nicht nur in unterschiedlichen Döpfen sie sind unterschiedlich konotiert Sie sind in unterschiedlicher Formaten vorhanden und das führt natürlich dazu dass genau dieses Lebenselexier was KI hat einfach nicht genügend da ist.

00:13:12: Und deswegen sind wir auch als Deutsche Telekom, als DeSystems ein ganz großer Verfechter von Interoperabilität offenen Standards wie Feier.

00:13:24: ohne Daten wird KI nix werden und deswegen brauchen wir nicht nur fitte Daten sondern fitte Daten Landschaften, Daten Ökosysteme

00:13:34: Ja, verstehe.

00:13:35: Das ist ja in allen anderen Bereichen leider ähnlich das Problem da wenn sie keine guten Daten haben und das Thema Digitalisierung schon verpasst haben dann wird es mit der KI-Implementierung auch nicht sehr viel einfacher.

00:13:47: Im Ausland sind ja sehr viele Länder schon ziemlich weit, schon vor Jahren.

00:13:51: ich kenne das Beispiel aus der Türkei weil ich da selber häufiger natürlich bin, dass die schon vor fünf Jahren, wenn man da zum Arzt gegangen gemacht hat über die letzte Ründgenaufnahme und so weiter.

00:14:05: Warum ist das in Deutschland noch ein Problem?

00:14:09: Die Technik kann es ja nicht sein.

00:14:11: Ja, es ist in der Tat historisch gewachsen und wir haben anders als andere Länder.

00:14:18: Türkeisen Gutes Beispiel, die Nordics sind gutes Beispiel Baltics.

00:14:22: Es gibt ganz viele Beispiele von Ländern, die diese Zentralisierungsbemühungen nicht nur darüber geredet haben, sondern exekutiert haben.

00:14:32: Da haben wir uns anders entschieden und sind auf einen anderen Weg gegangen und insofern ist das halt eine historisch gewachsene Landschaft und wir tun uns sehr schwer.

00:14:44: Vielleicht tun wir uns auch aus Deutsch immer schwer wenn es um das ganze Thema Standardisierung geht.

00:14:49: Wir wollen es gerne so individuell wie möglich haben und jeder möchte auch seinen Recht bestehen.

00:14:55: Gesundheit ist ja auch ein Ländersache.

00:15:01: Ich glaube, das ist einer der großen Ursachen hinzukommt.

00:15:05: Dass unser Gesundheitswesen – ich sage mal durchaus nicht sehr integriert, optimal aufgestellt ist.

00:15:18: Wir haben halt diese verschiedenen Akteure wie man so schön sagt.

00:15:21: wir haben niedergelassene Ärzte, wir haben MVZ, wir habe Kliniken auf der Providerseite und Apotheken und auf der anderen Seite haben wir Versicherungen die quasi mitspielen Das alles unterlegt in einer oder anderen Formen der Selbstverwaltung.

00:15:39: das heißt es auch sehr schwer ohne klare Guidance und klare Prinzipien aus dem Thema rauszukommen beziehungsweise das ist der Grund, warum wir da überhaupt reingekommen sind.

00:15:53: Die gute Nachricht des Allerdingses, das Problem ist erkannt.

00:15:58: es gibt ja jetzt sehr viele Beschreibungen.

00:16:00: Wir haben mit einem KAZG mit dem Krankenhaus Zukunftsgesetz die ersten Initiativen gestartet, wo Interoperabilität ganz wichtig geworden ist damit die Kliniken untereinander.

00:16:12: Die Klinik mit den Apotheken und die Klingen mit den Niedergelassenen und dann die Klingigen letztendlich auch mit den Versicherungen zusammenarbeiten.

00:16:20: das Thema ist erkannt ist aber natürlich jetzt ein Weg um das nach vorne zu bringen und wir helfen da durchaus an der einen Stelle mit diese integrierten Datenplattformen zu schaffen weil ohne die geht es halt nicht.

00:16:38: Ja, da sind wir auch schon bei meiner nächsten Frage.

00:16:41: was ich in dem Zusammenhang hier sehr interessant finde ist sie betreiben ja bei T-Systems einen großen Teil der digitalen Gesundheitsinfrastruktur Deutschlands.

00:16:50: können Sie uns mal greifbar erklären welche Verantwortung konkret jetzt dahinter steckt?

00:16:55: Wir haben ja so ein bisschen eben schon gehört was da so welche Akteure unterwegs sind.

00:17:00: Wir sind in verschiedenen Themenbereichen Unterwegs auf der Technologie-Seite, aber auch auf der Kundenseite PA und Provider.

00:17:11: Wir haben ein Krankenhausinformationssystem was bei O&T Kliniken im Einsatz ist also substanziell quasi präsent ist.

00:17:22: wir haben eine Datenindikationsplattform Synetra.

00:17:26: die haben ja letztes Jahr akquiriert Dreihundert Kliniken unterwegs und das ist auch ein substanzieller Anteil an der Gesamtlandschaft.

00:17:39: Wir betreiben Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen.

00:17:45: Wir sind sehr präsent in dem Thema Security.

00:17:50: Krankenhäuser oder Gesundheitseinrichtungen sind die Einrichtung, die am meisten gehackt werden positionieren wir uns sehr stark.

00:18:01: Wir sind in dem Thema Vernetzung unterwegs, Stichwort Telemedizin wird immer wichtiger aber auch on-campus ja die Datenmengen werden größer.

00:18:11: Wir helfen quasi diese Backend Infrastrukturen also Security Cloud, souveräne Landschaftennetze das alles zu etablieren.

00:18:25: und da Ja, ich würde mal sagen in den Großteil der Kliniken unterwegs.

00:18:31: Wir haben auch über sieht man manchmal das ganze Thema Telematikinfrastruktur unter unseren Fittichen sozusagen und Lösungen da präsent also wenn sie zum Arzt gehen, wenn jemand ein Patient zum Arz geht ja da ist ja die muss sich ja quasi identifizieren.

00:18:51: diese Telematic-Infrastruktur dieser ganzen Backend läuft über unsere Systeme, digitale Identitäten.

00:18:59: Jeder kennt das, der eine oder andere kennt es vielleicht von seiner elektronischen Patientenakte, von einer Gesundheitskarte.

00:19:06: ganz wichtig ist für uns ein Themenfeld und das ganze Thema Security, Sovereignty ist etwas wo wir als Telekom T-Systems natürlich ganz besonders auch für stehen und da vertrauen uns viele Sowohl die Kliniken als auch die Versicherung, als auch Diagematik.

00:19:26: Dass wir das durchaus gut geregelt kriegen.

00:19:33: Und wenn Sie ein Prozentsatz nennen müssen wieviel Prozent des deutschen Gesundheits läuft?

00:19:37: Systems läuft tatsächlich über die Systeme für die sie aktuell verantwortlich sind kann man das schon?

00:19:43: Naja also habe ich keine Zahl.

00:19:46: aber wenn sie halt neben diese drei Hundert Klinken ja wir haben irgendwie immer noch vielleicht jetzt ein bisschen weniger, je nachdem wie groß sie sind.

00:19:54: Also große Kliniken sind unsere Kunden in der einen oder anderen Form dadurch dass wir auch so ein breites Portfolio haben.

00:20:00: Die Telematikinfrastruktur da läuft quasi also fast alles darüber.

00:20:05: Wir haben tausende Arztpraxen die auf unserer Infrastruktur damit bauen.

00:20:14: Das kann man schwer fassen aber ich würde mal sagen Wir sind da schon systemimmanent.

00:20:22: Also wir haben da, wir stellen dann schon ziemlich viele Backend-Infrastruktur auf Übung aber eben auch vieler auf der Applikationsseite.

00:20:31: Ja jetzt haben Sie ja schon gesagt Gesundheitsdaten sind sehr sensibel die sensibelsten Daten eigentlich überhaupt.

00:20:38: Wie schafft man denn da Vertrauen, ohne die Innovation auszubreppen?

00:20:42: Jetzt haben wir ja schon gehört dass im Ausland irgendwie ein bisschen schneller vorangeht wie ein bisschen langsamer sind aus unterschiedlichen Gründen.

00:20:49: Wie kann man das denn lösen eigentlich?

00:20:52: Ja vielleicht zwei Aspekte dazu.

00:20:54: Das eine ist Innovation und Datenschutz sind für mich überhaupt kein Widerspruch.

00:20:58: Im Gegenteil sie passen sehr gut zusammen weil nur wenn vermitteln können, dass unsere Daten geschützt werden und nicht missbraucht werden.

00:21:12: Werden sie auch für Innovationen zur Verfügung gestellt werden von den Patienten oder von den Bürgerinnen und Bürgern.

00:21:19: Nicht jeder ist ja gleich ein Patient.

00:21:23: Also insofern ist das sehr gut zusammen.

00:21:26: Ja wie kann man vertrauen gewinnen?

00:21:31: indem wir halt wirklich Transparenz herstellt, indem man nachweist dass man das Thema Sicherheit im Griff hat.

00:21:40: Dass man die erforderlichen Lizenzen und Zertifikate hat.

00:21:47: Wir legen da sehr viel großen Wert oder sehr großen Wert drauf.

00:21:51: Das ist für uns eines der großen Themen wie wir sichere Souveräne Infrastrukturen schaffen, die auch eine Transparenz ermöglichen.

00:22:02: Insofern glaube ich dass wir das Vertrauensproblem eigentlich, das geringere Problem ist ja also und so.

00:22:15: Aber es passt zusammen.

00:22:16: Innovation und Datenschutz gehen Hand in Hand.

00:22:23: Zusammenhang mit KI wird ja auch viel über ethische Grenzen gesprochen.

00:22:27: Wo liegen da für Sie bei der KI im Gesundheitswesen, die ethischen Grenzen?

00:22:33: Naja es gibt natürlich die Frage wo gibt der Arzt Entscheidungen an die Maschine ab.

00:22:44: Und dann wird natürlich die Frage sein, was ist der Algorithmus eigentlich in einer Maschine, der denn entscheidet, was zu tun ist oder wie auch triagiert wird?

00:22:54: Also es gibt ja unterschiedliche kann Unfall passieren?

00:22:58: wer entscheidet da?

00:23:00: und das ist schon eine Sache der müssen wir uns stellen.

00:23:05: Ich bin nach wie vor der Meinung, der Mensch muss am Ende die Entscheidung treffen.

00:23:08: Was passiert?

00:23:09: Das kann aber auch bedeuten, dass der Mensch die Entscheidung trifft.

00:23:13: Ab wann ist dann autonomen vielleicht durch einen AI-Agent gemacht wird?

00:23:18: Aber das ist trotzdem noch unsere Entscheidung.

00:23:22: Man würde auch zu dem Punkt kommen glaube ich, dass man an schwierige Fragen stößt ja wo halt eine rationale EI sagt Das lohnt sich gar nicht mehr.

00:23:38: Warum soll ich jetzt aus einer Kosten- und Nutzenperspektive hier eine große, was auch immer für eine OP machen?

00:23:47: Und da müssen wir halt als Menschen natürlich eingreifen oder in der Lage sein, eingreifend zu können.

00:23:54: Und Entscheidungen müssen vor allen Dingen am Ende auch nachvollziehbar sein.

00:23:57: Das ist ja eines der größten Herausforderung im Gesundheitswesen oder bei der Applikation von KI im Gesundheitswesten heute dass wir in der Medizin müssen, die Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen dokumentieren und eine KI funktioniert halt so nicht.

00:24:16: Da kommen Tausende, aber tausende Parameter rein werden durch diesen ganzen Prozess, durch diese neuronale Letzte gestellt.

00:24:23: man wird am Ende nicht mehr sagen können warum hatten jetzt die KI eigentlich das genau so entschieden?

00:24:28: Und das ist ein Thema wo wir glaube ich dran arbeiten müssen.

00:24:34: Aber da bin ich auch davon überzeugt, dass wir dorthin kommen.

00:24:36: Weil die Herausforderungen, die wir haben im Gesundheitswesen stichwort Fachkräftemangel, stichwert zu wenig Budget – aber es wird nicht mehr werden.

00:24:52: Stichwort Wir werden alle älter, das heißt die Nachfrage oder mal größer.

00:24:55: Wir werden gezwungen sein in Richtung Automatisierung und Effizienzsteigerung zu gehen.

00:25:01: Auch wenn sich das in erster Linie erstmal nicht so gut anhört fürs Gesundheits, wenn man über Krankheiten redet.

00:25:09: Aber das wird passieren und ich bin da auch fest überzeugt, dass die KI- und die Lösungen, die wir haben, dass wir da schon in Kontroll sind und die richtigen Dinge entscheiden.

00:25:20: Ja, gut zu hören, dass sie da positiv gestimmt sind!

00:25:25: Wenn wir uns in das Jahr zwei Tausendfünfunddreißig beamen also fast zehn Jahre später, wie wird sich unser Arztbesuch verändert haben?

00:25:32: Naja, das Erste ist wahrscheinlich der Arztbesuch und automatisch getriggert werden.

00:25:36: Heute überlegen wir ja muss ich jetzt irgendwie alle zwei Jahre zum Hautbekrebscreening gehen und wann muss ich irgendwie welche Untersuchungen machen?

00:25:45: Ich glaube da viel automatisch passieren auch basierend auf dem was ich vorher gesagt habe.

00:25:51: Wir werden viel mehr in diesem Thema Vorsorge und Prognose vielmehr in der Lage sein individuell zu erkennen, wann ist denn jetzt hier eigentlich mein Arztbesuch nötig oder nicht?

00:26:10: Wir werden, das basiert natürlich auf viel mehr Daten.

00:26:14: Wir werden auch weniger, was ich auch ganz wichtig finde, weniger Wartezeit haben.

00:26:19: Das ist schon mal gut

00:26:21: zu hören!

00:26:22: Ja aber es sind dann manchmal auch die kleineren und die einfache Dinge.

00:26:26: wir werden viel mehr Telemedizin haben sie werden gar nicht mehr warten müssen, schon gar nicht im Wartezimmer weil viele über Telemedizinen passiert.

00:26:39: Medizin haben, wo Funde werden schneller da sein und hier und da wird einfach auch vielleicht ein AI Coach uns begleiten.

00:26:50: Und schon viele Dinge abgefangen haben die wir gar nicht immer mit dem Arzt vielleicht besprechen müssen.

00:26:54: ja es wird sich schon einiges ändern und ich sage immer wieder Stichwort Variables also diese Datenindikation bis dahin stattgefunden

00:27:03: haben.

00:27:04: ganz gut Da bin ich schon bei meiner nächsten Frage.

00:27:07: Welche Rolle werden denn digitalen, die digitalen Zwillinge, personalisierte Medizin und die KI-Agenten spielen?

00:27:15: Ja also auf jeden Fall ganz große Rolle.

00:27:17: gerade das Thema digitaler Zwilling mit verschiedenen Perspektiven kann man das beleuchten.

00:27:25: aber wir werden in der Lage sein im Medikation als Beispiel viel besser auf den einzelnen Körper auf die einzelne Situation abzustimmen, weil wir einfach viel mehr in der Lage sein werden, diese riesigen Datenmengen, die dafür nötig sind zu verarbeiten.

00:27:46: Das kann man sich so ein bisschen vorstellen wie die Entschlüsselung des menschlichen Genoms.

00:27:49: das war irgendwie auch vor vielen Jahren nicht möglich und dann hat sie auch die Rechenleistungen so zugenommen dass man das halt quasi Ja, im Handumdrehen hinbekommen.

00:28:03: Und das Gleiche gilt ja auch für die KI mitbringen.

00:28:06: Die KI ist nichts Neues.

00:28:07: Es gibt seit Dutzenden von Jahren war aber nicht möglich weil halt auch technologische Kapazitäten und Capabilities einfach gar nicht da sind.

00:28:17: Das ist natürlich ein Thema wo ein digitaler Zwilling also eine Abbild unserer selbst sozusagen was heute auf jeden Fall möglich ist.

00:28:30: ist ein großes Wirt, wird passieren.

00:28:33: Ich würde sagen wir werden unseren eigenen Coach haben, unseren eigenen Helz oder Gesundheitscoach.

00:28:41: also da wird glaube ich ganz viel passieren und das wird nicht mehr nur einfach so sein dass ich da irgendwo reinspreche und sage guck mal ich habe hier irgendwie Fieber oder sowas, was kann das sein?

00:28:53: Sondern da wird dadurch dass die Daten verfügbar sein werden im geschützten souveränen Raum.

00:28:58: So stellen wir uns als Telekom vor.

00:29:02: Wird man schon permanent so ein bisschen an Ding erinnert werden.

00:29:08: Ja also Die Aussichten sind gut sagen Sie.

00:29:11: Also ich bin sowieso ein geborener Optimist.

00:29:13: Die Aussagen sind hervorragend!

00:29:19: Wir müssen halt diese Chancen nutzen, die sich die Technologie auch bietet und die natürlich durch die Zwänge auch ein bisschen gegeben sind.

00:29:29: Ja jetzt habe ich schon mal so einen sehr versierten erfahrenen Experten bei mir im Podcast und da interessiert mich ganz persönlich welches KI-Tool nützen Sie denn aktuell selbst am häufigsten?

00:29:44: Ich weiß gar nicht, ist das schon dann Wärmung oder darf ich das?

00:29:48: Nee die dürfen es gerne sagen.

00:29:50: Das interessiert uns alle glaube ich.

00:29:51: Also

00:29:52: ich nutze in der Tat verschiedene für verschiedene Zwecke.

00:29:56: Ich nutze Cloud, ich nutz Chattivity und auch Co-Pilot in den verschiedenen Innovationen.

00:30:00: also ich nutzte quasi diese klassischen Tools.

00:30:05: wir haben in der deutschen Telekom sind wir an vielen Stellen sehr an den meisten Stellen, möchte ich schon fast sagen.

00:30:15: Sehr sehr progressiv unterwegs.

00:30:16: was da sind.

00:30:19: wir investieren wie auch als Firma sehr viel Geld in dieses Thema um unsere Arbeit leichter zu machen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch fitzumachen für diese Zeit.

00:30:29: weil ja so wie man so schön sagt ja also KI ist nicht der Bedrohung, KI ist eine Opportunity es eine Möglichkeit Dinge voranzutreiben und so sehen wir das und so nutze ich's auch selber.

00:30:42: Das heißt, Sie haben noch keinen Personal abgebaut durch KI-Einsatz?

00:30:45: Soweit sind wir in der Tat nicht.

00:30:49: Aber weil sie fragen danach am Ende werden wir weniger Fachkräfte haben.

00:30:55: Natürlich werden sich Dinge verschieben.

00:30:57: Wir werden Personal im einen Bereich abbauen und Personal im anderen Bereich aufbauen.

00:31:03: Also ich sehe diese Diese Sorge, dass wir jetzt alle irgendwie nichts mehr zu tun haben.

00:31:12: Das sehe ich noch nicht.

00:31:13: und das kommt bringt mich zurück zum Punkt, den ich vorhin gesagt habe.

00:31:17: der Mensch kann sich nur sehr schnell vorstellen was alles für Dinge passieren um ihn rum in zehn Jahren oder in fünfzehn Jahren Und das ist wahrscheinlich auch manchmal auch gut so.

00:31:26: Ja

00:31:28: Jetzt nochmal ein praktischer Tipp an unsere Zuhörerinnen Haben sie denn einen Prompt?

00:31:33: Ein Workflow oder einen KI-Hack Den Sie unseren ZuhäuerInnen mitgeben können Wo Sie sagen, das ist so ein kleiner Trick die ich immer nutze.

00:31:43: Naja also am Ende ist natürlich ... Also ich versuche halt mir das Ergebnis vor allem vorzustellen nicht dass ich irgendwie beliebige Antworten bekomme.

00:31:56: insofern habe ich viel Zeit in das ganze Thema Prompting und was will ich eigentlich raus haben investiert.

00:32:07: Also mein Heck ist eigentlich, dass ich lieber fünf Minuten über den Promnachdenker als irgendwie mich dann in endlosen Ketten verlieren.

00:32:21: Und welche Entwicklungen im Bereich KI begeistert sie denn gerade am meisten?

00:32:25: Gibt es da was wo Sie sagen das ist so bahnbrechend?

00:32:31: Na ja die.

00:32:33: also das ganze Thema Robotics ist das, was mich ehrlich gesagt am meisten begeistert.

00:32:41: Man hat ja so diese verschiedenen Stufen oder man kann dieses Thema KI in verschiedene Stufen einteilen im klassischen Generative AI, was wir alle irgendwie nutzen.

00:32:51: Wir haben über Agente gesprochen und wir haben noch nicht wirklich über Robotics gesprochen.

00:32:58: also was da möglich sein wird begeistert, nicht schon sehr stark.

00:33:05: Und wenn man da kann man nicht alles erzählen aber was wir sehen, was Firmen mit den Kapazitäten unserer KI-Faktorie in München machen.

00:33:16: Simulationen, Robotics.

00:33:19: das ist schon spannend und ich glaube bei dem Thema Robotics werden wir die meisten Veränderungen sehen weniger Generative AI oder Agentec.

00:33:30: Weil es auch physisch einfach erlebbar ist, ne?

00:33:33: Genau!

00:33:33: Wir haben letztens meinen Friseur gesagt um mal das Beispiel zu bringen.

00:33:36: Ich habe gesagt du hast ja einen sicheren Job gehabt und gesagt was glaubst du denn wir dir in zehn Jahren Jahre schneidet hier?

00:33:42: Also beim Friseurs kann ich mir das noch nicht vorstellen.

00:33:44: Ja!

00:33:46: Wir sprechen uns wieder...

00:33:48: Ja, ja genau.

00:33:49: Wahrscheinlich ist es dann doch anders als man denkt.

00:33:52: Sie sind ja beim Big Bang KI Festival bei uns auf der Bühne.

00:33:59: Also sie sind ja im Panel und Kinot so weit ich das weiß.

00:34:03: was glauben Sie?

00:34:04: warum sollten Unternehmer entscheider Führungskräfte gerade jetzt verstehen wie Daten und KI vor allem auch im Gesundheitswesen zusammenhängen?

00:34:12: Auch wenn sie gar nicht aus dieser Branche kommen?

00:34:15: Das ist ja immer so ein bisschen die Frage, aber das betrifft uns ja alle.

00:34:18: Ja genau das ist der Punkt.

00:34:20: es betriffte uns halt am Ende des Tages aller und deshalb ist es glaube ich wichtig sich auch mit diesen Trends und Entwicklungen dies im Gesundheitswesen gibt auseinander zu halten.

00:34:31: also Es ist relevant für jeden von uns und jeder wird am Ende auch betroffen davon sein, sowohl in der Prävention als auch später in Diagnose.

00:34:44: Und vielleicht dann auch wenn es mal nötig ist im Behandelungs- und Heilungsthemen.

00:34:52: Ich glaube einfach auch das Gesundheitswesen... einfach sehr innovativ unterwegs ist, auch wenn wir jetzt am Anfang dann über Datensilos und so weiter gesprochen haben.

00:35:03: Aber das ist ja das fast Schizophrenie am Gesundheitswesen auf der einen Seite.

00:35:07: Ist es Gesundheitswesend?

00:35:09: Mir hat erst heute jemand gesagt Ja ich habe im Jahr twenty-vierundzwanzig die Infrastruktur von anderen Industrien gesehen, die die im Jahr zweitausendfünfzehn hatten wie gerade heute jemanden gesagt ja also auf der einseite veraltet auf der andern seite ist aber unfassbar viel möglich und dass mal so zu sehen und da auch Inspirationen zu bekommen, wo die Reise hingehen könnte.

00:35:32: Das ist nicht nur für die Player im Gesundheitswesen relevant, sondern für alle anderen

00:35:36: auch.

00:35:39: Und wenn unsere Zuhörer innen nach dieser Podcast-Folge nur eine einzige Erkenntnis mitnehmen sollten?

00:35:44: Welche wäre das?

00:35:47: Was

00:35:47: möchten Sie denn gerne mitgeben?

00:35:50: KI wird des Gesundheitswesens... deutlicher verändern als wir glauben.

00:35:56: Das wird in die richtige Richtung gehen, es wird wirklich für optimalere Gesundheitsversorgung sorgen und wichtig ist auch das Vertrauen zu entwickeln in das Thema Daten und auch Datenweitergabe weil ohne die Daten würde es am Ende nicht passieren.

00:36:21: Wir haben die Tools und die Technologie, haben wir auf jeden Fall am Start.

00:36:29: Wir werden es voran bringen so.

00:36:31: Ja schön!

00:36:32: Ich finde es immer gut wenn man das Ganze auch mal optimistisch sehen kann.

00:36:37: Lieber Herr Hackert.

00:36:37: vielen Dank für das wirklich sehr spannende Gespräch.

00:36:40: ich glaube viele denken bei KI sofort immer an spektakuläre Anwendungen.

00:36:44: heute haben wir gelernt dass die eigentliche Revolution ja oft viel früher beginnt nämlich bei den Daten.

00:36:50: Ohne Qualität, Standards und Vernetzung bleibt selbst die beste KI eben nur Theorie.

00:36:55: Und wenn ihr Dr.

00:36:56: Duwe Heckert live erleben möchtet dann kommt unbedingt zum Big Bang KI Festival am sechzehnten und siebzehnte September in Berlin.

00:37:03: dort diskutiert er gemeinsam mit führenden Expertinnen wie wir die Voraussetzungen schaffen damit KI unser Gesundheitswesen wirklich besser machen kann.

00:37:12: also es wird wirklich super spannend.

00:37:14: vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge des Big Bang Podcasts.

00:37:18: Wenn ihr unsere Gäste live erleben wollt, kommt am sechzehnten und siebzehnten September zum Big Bang KI-Festival nach Berlin.

00:37:25: Infos & Tickets gibt es unter bigbangfestival.de.

00:37:29: Und wenn euch diese Folge gefallen hat lasst Kommentare da,

00:37:32: abonniert

00:37:32: den Podcast und hört auch bei der nächsten Folge wieder rein!

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