Christina Puello: Das 100-jährige Startup – wie aus Fahrradgeschichte ein digitales Mobilitätsunternehmen wurde

Shownotes

Aus einer über 100-jährigen Fahrradfamilie eine digitale Mobilitätsplattform zu bauen, die heute Hunderttausende Menschen täglich nachhaltiger zur Arbeit bringt – das ist keine Erfolgsgeschichte aus dem Lehrbuch. Das ist eine Geschichte über Resilienz, Timing und den Mut, neu zu denken.

Host Ayse Mese spricht mit Christina Puello, Gründerin und Geschäftsführerin der Deutsche Dienstrad GmbH sowie Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland (VDU). Christina wuchs in einer Fahrradfamilie auf, die seit 1921 immer wieder Branchen veränderte – von der ersten vollautomatisierten Serienproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum ersten E-Mountainbike der Welt. Als sie ins Familienunternehmen einstieg, sah sie die nächste Welle: nachhaltiges Dienstradleasing, volldigital, plug-and-play, konsequent auf große Arbeitgeber ausgerichtet. Heute zählt das Land Bayern mit 680.000 Beschäftigten zu ihren Kunden.

🔸 Von 1921 bis heute: wie sich eine Fahrradfamilie immer wieder neu erfunden hat 🔸 Opa als „Henry Ford der Fahrradindustrie" – Massenproduktion und Mobilität 🔸 Warum Second Follower manchmal besser ist als First Mover 🔸 Volldigital von Anfang an: Einbettung in komplexe Konzern- und Behörden-IT 🔸 Launch Februar 2020 – und was zwei Monate später passierte: Corona, Bankgespräche, Durchhalten 🔸 Der Skalierungsmoment: Land Bayern, 680.000 Beamte, acht Entwickler, sechs Monate 🔸 Was Deutsche Dienstrad vom Wettbewerb unterscheidet: Technologieplattform statt nachträglich digitalisiertes Leasingmodell 🔸 KI bei Deutsche Dienstrad: eigene Agents für Research, Redaktion und Implementierung – plus Leasing Lisa in der Hotline 🔸 Talent-Abwanderung in die USA: Warum Deutschland jetzt handeln muss 🔸 Unternehmerinnensicht: Bürokratie, Ehegattensplitting, Kinderbetreuung, Wirtschaftspolitik 🔸 Gender Gap bei KI-Nutzung – und was der VDU dagegen tut 🔸 Gegenwind als Relevanzsignal: Haltung als Unternehmensprinzip 🔸 Prompt-Tipp: KI-Gespräche beim Joggen – 90 Minuten Weiterbildung on the go

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich nenne mich immer liebevoll das hundertjährige Start-up, weil wir eben diese langfristigen Werte eines Familienunternehmens in uns tragen.

00:00:08: Aber auch die Schnelligkeit und die Dynamik eines digitalen Startups.

00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Big Bank KI Podcast.

00:00:24: Heute freue ich mich ganz besonders auf meine Gästin, wir kennen uns inzwischen auch persönlich und Ich kann ohne Übertreibung sagen Tina gehört zu den beeindruckten Unternehmerinnen die ich kenne und das nicht nur in Deutschland.

00:00:36: Sie hat nicht einfach ein Unternehmen gegründet, nein.

00:00:39: Sie hat aus über hundert Jahren Familiengeschichte ein komplett neues digitales Geschäftsmodell entwickelt.

00:00:45: Mit Deutsche Dienstrat hat sie den Markt für Fahrradlesing entscheidend mit geprägt und bewegt heute hunderttausende Menschen täglich Nachhaltiger zur Arbeit.

00:00:54: das muss man erst mal schaffen.

00:00:57: darüber hinaus engagiert sich als Präsidentin des Bebandes der Unternehmerinnen in Deutschland für bessere Rahmenbedingungen mehr Innovation und mehr Frauen in Führungspositionen.

00:01:06: Wir haben also eine sehr große Überschneidung!

00:01:09: Ich freue mich riesig, dass du heute da bist.

00:01:11: Liebe Tina herzlich willkommen!

00:01:13: Ja vielen vielen Dank dir und euch.

00:01:15: ich freue mich auch sehr darauf das wir heute einfach mal eine schöne Stunde miteinander plaudern was uns noch gemeinsam mit unserem wunderbaren Netzwerk alles so einfällt um ja die weibliche Unternehmerinnen Perspektive und die weibliche Stimme der Wirtschaft noch mehr mit einbringen zu können und sichtbarer und hörbarer werden zu lassen.

00:01:32: Ja, lass uns direkt starten.

00:01:34: für diejenigen, die dich vielleicht noch nicht so kennen.

00:01:36: Das sind bestimmt nicht viele aber ein paar wird es vielleicht geben.

00:01:40: Wer ist Christina Poejo?

00:01:42: Ja, also Christina Poello trägt tatsächlich einige Hüte.

00:01:45: Privat ist Christina Poellow, der ist auch noch ein dreißig Jahre alt und ich liebe natürlich Fahrradfahren.

00:01:50: Ich liebe aber auch Langstreckenlauf.

00:01:52: und beruflich darf ich Gründerin und Geschäftsführerin der Deutsche Dienstrad GmbH sein die mittlerweile eine Tochterfirma unter unserer Holding ist wo wir weitere Firmen darunter mittlerweile angesiedelt haben rund um das Thema Mobilität, Zweiradmobilität und bin parallel dazu Investorin, aber eben auch Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland.

00:02:14: Und du hast es gerade schon so wertschätzend anmoderiert.

00:02:17: Meine Rolle ist das im Grunde eine Komma zwei Millionen Selbstständige und unternehmerische Frauen in Deutschland wirtschaftspolitisch mit starker Stimme zu vertreten – mit einem großen Netzwerk im Verband der Unternehmärinnen bei dem sich über tausend Zweihundert Frauen ehrenamtlich sehr aktiv engagieren.

00:02:34: Wir sind Vertretenden sechzehn Landesverbänden und bringen unsere politischen Interessen auf Bundesebene, aber eben auch in den Regionen vor Ort.

00:02:42: In unseren Landesverbänden, in den Ländern ganz aktiv mit ein.

00:02:46: Und wir stellen einfach fest dass diese Sichtbarkeit uns mittlerweile auch eine sehr hohe Hörwirkheit, aber auch eine Wirksamkeit verleiht denn ja die Politik kommt zu uns zu Gast und es zeigt wir sind relevant und die weibliche Stimme der Wirtschaft ist einfach relevant und wird immer wirksamer und auch aktiv gehört.

00:03:04: Ja wunderbar, wir sprechen nachher noch mal ein bisschen intensiver über die Vdu.

00:03:10: Mich würde jetzt nochmal interessieren wie wird denn aus einem Mädchen, aus einer traditionsreichen Fahrradfamilie eine Unternehmerin, die heute eine ganze Branche verändert?

00:03:20: Also zum einen wird glaube ich aus jemandem Comment aus einer Branche viele, viele Höhen und Tiefen miterlebt hat.

00:03:29: Jemand resilient und weiß der Wandel ist ständig und beständig und wir mussten uns seit meiner Familie oder in meiner Familie immer wieder transformieren im Fahrradbereich immer wieder neu erfinden.

00:03:42: also ich gebe so ein Paradebeispiel mein Ur-Urkursvater neunzwanzig gegründet Mein Opa daraus die erste vollautomatisierte Serimproduktion von Fahrrädern errichtet nach dem Zweiten Weltkrieg weil Fahrrad war nach dem zweiten Weltkrig als Deutschland ins Wirtschaftswohnene gelangt ein arme Leutezeug.

00:03:57: Also da war klar, wir müssen in Niedrigpreisniveau auf Serie, auf Band, Hundertneunen und neunzig D-Mark Durchschnittspreis Masse produzieren.

00:04:06: Später als meine Mutter übernahm begann dann die Gesundheit und Lifestylewelle im Fahrrad.

00:04:11: was heißt das Fahrrad wurde attraktives Sportvehikel und Sportgegenstand.

00:04:16: Da gab es den leichten Aufschwung im Fahrrat.

00:04:18: In der Zeit in der ich dann ins Familienunternehmen damals einstieg wurde es auf einmal auch Teil der Mobilität weil wir festgestellt haben dass eine Mobilitätswende als Zeitenwende bevorstehend haben und nachhaltige Mobilität immer attraktiver wird, dass die Menschen umdenken.

00:04:35: Und somit fahrrad auch eine mobilitätsalternative wurde, um eben auch nachhaltig von A nach B zu kommen.

00:04:41: Diese Welle haben wir eigentlich mitgenommen.

00:04:43: deshalb war auch einer der Schritte deutsche Dienstrat, Dienstrat Leasing über den Arbeitgebenden anzubieten und ein voll digitales Geschäftsmodell oder an den Staat zu bringen was quasi und Herstellerherkunft, und Historie meiner Familie hinausgeht.

00:05:00: Und wir haben quasi somit viel weiteren Radios.

00:05:04: Wir konnten viel mehr Menschen für das Thema nachhaltige Fahrtbewegung auf dem Fahrrad begeistern über diesen Steuervorteil und dieses attraktive Modell auch fürs Fahrrad begeistern.

00:05:15: Wie wird das aus einem Mädchen?

00:05:17: Im Grunde war, dass Fahrrad nicht einfach nur ein Produkt in unserer Familie.

00:05:21: Es war immer Leidenschaft es war Life's Work Lebenswerk und es war auch unternehmerische Verantwortung.

00:05:27: Und ich bin als Mensch aufgewachsen die Nicht oder Ich Bin mit Menschen aufgewachsen Die nicht gefragt haben ob Veränderung bequem ist.

00:05:35: sie Haben gefragt was kommt Als nächstes und wie können wir es weiter gestalten?

00:05:39: und im Grunde War das so auch mein meine Herkunft, meinen Aufwuchs.

00:05:45: Ich habe immer gesehen wir haben schon immer disruptiv Märkte verändert.

00:05:50: Meine Familie und meine Mutter war die erste, die mit einem E-Mountainbike an den Start ging.

00:05:54: Sie gilt heute als die Pionierin des e-Performance getriebenen Fahrradfahrens.

00:05:59: Wir haben damals das erste E- Mountainbike der Welt vorgestellt und dann hat man gesagt Mensch es braucht ja keinen Mensch wofür braucht's denn ein E- mountainbike?

00:06:06: Aber meine Mama hat das aus einer weiblichen Perspektive gedacht weil sie eben auch die Frauen gesehen haben Gelände fahren wollen, aber teilweise vielleicht mit den Männern nicht mithalten konnten oder auch erst mal reinkommen wollten.

00:06:17: Und das E-Bike hat so viele mehr Menschen fürs Fahrrad begeistert, hat so viel mehr Menschen das Fahrrad zugänglich gemacht weil auf einmal war es für jeden möglich von on to offroad ein Fahrrad zu fahren und hat einfach die Einstiegsbarriere verringert.

00:06:32: Und so waren wir immer sehr disruptiv unterwegs, schon seitens der Produktherstellung und ich eben später dann auch im technologischen digitalen Bereich.

00:06:40: das war einfach eine Grundsatzkern-DNA unserer Familie.

00:06:44: Ja total spannend und interessant finde ich.

00:06:46: vor allem ist ja ein bisschen kann man sagen es dein Opa ja der Henry Ford der Fahrradindustrie.

00:06:54: Das

00:06:54: ist ein schöner Vergleich, das habe ich noch nie gehört.

00:06:57: Aber hört sich so ein bisschen an weil ich hatte vor kurzem gerade so etwas Biografisches über Henry Ford gelesen und der hat es ja aus ähnlichen Beweggründen gemacht ne?

00:07:06: Und Mobilität ist beides und dass so massentauglich zu machen, das ist ja am Ende für beide ein sehr großer Erfolg gewesen.

00:07:14: Ich finde es großartig, dass du ihn gerade bringst weil ich ganz viele meiner Mobilitäts-Keynotes mit Henry Ford beginnt.

00:07:20: Weil er sagt der ja einst hätte ich die Menschen gefragt was sie sich wünschen.

00:07:25: hätten Sie mir gesagt schnellere Pferde

00:07:27: und das vergleiche

00:07:28: ich immer mit dem E-Mountainbike ... ist früh aufgestanden, hat gesagt ich brauch einen E-Mountainbike.

00:07:34: Aber hätten wir die Menschen gefragt?

00:07:35: Hätten sie gesagt schnellere Pferde?

00:07:36: also das passt wahnsinnig gut.

00:07:38: vielen Dank dafür.

00:07:40: Ja schön viele kennen ja heute das Thema Dienstradlesing und vor wenigen Jahren war das aber fast unbekannt.

00:07:48: wie entsteht denn überhaupt die Idee für so ein Geschäftsmodell bei dir.

00:07:52: Also wir haben es eben schon mal bisschen gehört aber vielleicht kannst du uns da noch mal ein bisschen tiefer mitnehmen.

00:07:57: Ja, also die Idee des Geschäftsmodells war erst einmal auch diese wunderbare Steuermöglichkeit der Bundesregierung.

00:08:04: Also dieses Thema das eben Fahrradsteuer optimiert über die Gehaltsumwandlung über den Arbeitgeber an den Arbeitnehmenden angeboten werden kann.

00:08:14: Das ist im Grunde ich sage immer es funktioniert ein bisschen wie eine BAV über die gehaltsumbandlung.

00:08:19: du kannst jetzt in kleinen monatlichen Raten finanzieren und du sparst dabei bis zu vierzig Prozent bei der Gehalteumwandelung.

00:08:26: So, und die Idee ist natürlich dann entstanden.

00:08:29: Ich komme aus einer Herstellerfamilie.

00:08:30: Wir haben in über vierzig Ländern an zwölftausend Fahrradfachhändlern, über hundert Jahre Fahrräder vertrieben – in Deutschland an ca.

00:08:37: sechstausend Fahrradfach-Händler.

00:08:39: Wir hatten immer sehr große Hausmessen wo alle Fahrradfachhändler einmal im Jahr zu uns kamen, die neuen Produktpalette sich angeschaut haben ihre Vorordnungen geschrieben haben und dann spricht man!

00:08:48: einfach so mit Händlern.

00:08:49: und ich habe viele Jahre im Business Development meiner Eltern gearbeitet.

00:08:53: Und dann hat ihr halt jeder Händler erzählt, also dieses Dienstrad-Leasing ist großartig.

00:08:57: es gab zu dem Zeitpunkt schon einige Wettbewerber im Markt und dann haben wir uns die mal ein bisschen intensiver angeguckt und da war einfach festzustellen Es gibt natürlich immer diesen diesen First-Mover Advantage.

00:09:10: Aber manchmal ist auch dieser Second-Follower in der besseren Position, weil ich natürlich später in den Markt kam aber nicht papierbasiert mit papierbasierter Abwicklung, papierbasierten Rahmenverträgen oder überlassungsverträgend begonnen habe sondern ich konnte auf einem Weißenblatt Papier eine voll digitale Infrastruktur bauen die im Frontend bis ins Backend komplett dunkel durchverarbeitet.

00:09:31: und das war eigentlich so der Clou dass wir relativ schnell skalieren konnten.

00:09:37: groß komplexe Konzerne, den DAX aber eben auch die Länder.

00:09:42: Die Kommunen, die Städte sehr große Arbeitgeber in Deutschland zum Beispiel das Land Bayern mit sechsohnundachzig tausend Angestellten alle Finanzämter alle Schulen alle Krankenhäuser.

00:09:52: kann man sich vorstellen was für ein Großkomplexes IT Projekt das ist.

00:09:56: und dass war im Grunde die Spezialisierung in die wir gegangen sind.

00:09:58: zu sagen Wir sind voll digital.

00:10:00: Wir betteln uns in jedes System ein.

00:10:03: Wir haben kein Produkt von der Stange sondern wir bauen Produkt für unseren Kunden mit seinen Herausforderungen.

00:10:10: Parallel dazu haben wir auch ein Mittelstandsprodukt, was sehr stark eben auf die Dativ-Schnittstellen oder auf die Software, die dort verwendet werden ausgerichtet ist.

00:10:20: Und wir haben eben mit unserem Konzertservice, der quasi im Onboarding-Bereich den Teil übernimmt.

00:10:27: Dieses Onboarding und dieses Welche Herausforderung hast du lieber Arbeitgeber?

00:10:31: Wie dürfen wir uns an dich anschließen?

00:10:33: Wie durften wir uns in deine Systeme einbetten?

00:10:36: Das war im Grunde der Clou, dass wir eine hochtechnologische aber auch eine sehr spezialisierte personalisierte Ansprache für unsere Kunden waren und ein sehr gutes Produkt gelonscht haben.

00:10:50: ich vielleicht auch ein tolles Netzwerk, mir über die Jahre in der deutschen Wirtschaft erarbeitet habe.

00:10:55: Aber Netzwerke ist immer nur die halbe Seite der Medaille weil wenn dein Produkt nicht gut ist dann brauchst du auch im Netzwerk damit nicht hausieren gehen, weil irgendwann würde das auf die Füße fallen.

00:11:05: und ich bin heute sehr stolz dass wir ja einen Mobility Technology Anbieter sind fürs Thema Dienstradiesing rund um nachhaltige Mobilität.

00:11:13: Ist ja auch unheimlich wichtig.

00:11:14: gerade und wieder wichtiger geworden was würdest du sagen war den Rücken?

00:11:19: Blickend einer der schwierigsten Momente in den ersten Jahren.

00:11:23: Und da gab es auch mal so einen Punkt, wo du selber gezweifelt hast und gedacht, ob das jetzt das Richtige ist was wir machen?

00:11:28: Ja, das gab's auf jeden Fall also natürlich.

00:11:31: Ich glaube jeder Gründer sagt ne, es war alles ganz großartig, er sagt nicht die Wahrheit.

00:11:36: Im Endeffekt erinnert man sich dann weniger an die schlaflosen Nächte aber die gab es.

00:11:40: Es gab zwei drei Momente bei denen uns wirklich nochmal nachgedacht haben, ist es jetzt der Weg.

00:11:48: Wie können wir das durchstehen?

00:11:49: Viele schlaflose Nächte dabei aber vom Start weg.

00:11:53: Es hat niemand auf uns gewartet.

00:11:55: also das war schon mal die Grundsatzproblemstellung.

00:11:57: Wir waren später im Markt.

00:11:59: Es gab bereits große Anbieter.

00:12:01: einer davon hatten einen Namen, der erst vergleichbar mit Nutella und Ceva.

00:12:06: Und das ist natürlich dann immer ganz witzig, wenn dann jeder sagt ja es gibt schon einen.

00:12:10: Es braucht nicht noch einen.

00:12:12: Ich habe es gerade vorhin erwähnt before you get disrupted und dieses Thema niemand hat auf uns gewartet war schon ein harter Staat.

00:12:20: Also wenn du erst mal gegen Türen läufst, jeder sagt dir, ne also da gibt es ja schon einen.

00:12:23: Da brauchst ihr jetzt hier noch keinen weiteren.

00:12:26: Da haben wir uns wirklich hart durchkämpfen müssen.

00:12:29: und dann muss man wissen dass wir im Februar zwutausend zwanzig unsere Homepage gelangt haben mit großen Presse tamtam online gegangen sind zwar die Geburtsstunde Deutsche Dienstrat das war unser Release Ja und im April ist dieses ganze Land in den Lockdown Und ich hatte eine Bankenfinanzierung und musste dann einer Bank erklären, dass ich zwar die ersten Rahmenverträge mit Arbeitgebern habe aber der Fahrradfachhandel geschlossen ist.

00:12:57: Was heißt?

00:12:57: Wir konnten keine Fahrräder abwickeln!

00:13:00: keinen Cash-Flock.

00:13:01: Und das war nun mal anders budgetiert, auch in den Plänen mit den Banken.

00:13:04: Dann mussten wir die Banken beruhigen.

00:13:06: Dann hatten wir natürlich die Ängste.

00:13:07: Wir hatten die ersten Mitarbeitenden eingestellt.

00:13:10: Wir wussten alle nicht wie lange Corona andauert und wir in unserer ersten Firmengründung also Das waren schon ein paar Nächte ich muss sagen unser Bankenpartner war sehr stark an unserer Seite gestanden auf super partnerschaftliche Augenhöhe und sind dann mit uns pö a pö als der Handel langsam wieder geöffnet hat als der handel vor allem Reparaturen dann durchführen durfte.

00:13:30: Also die Servicewerkstätten wurden wieder eröffnet und das war dann der Punkt, an dem wir abhörtes ein oder andere Fahrrad auch über den Handel mit abgewickelt haben und die ersten leichten kleinen Cash-Floß eingehen.

00:13:41: Und so haben wir uns dann wirklich durch Corona durchgehangelt, haben trotzdem versucht Arbeitgeber vertrieb zu machen was natürlich dann auch diesen Pushfahrrad in Corona auch das Thema Dienstrad Leasing mitbeflügelt hatte, was uns in die Karten spielte.

00:13:55: Was heißt?

00:13:55: Wir hatten Rahmenverträge von Arbeitgebern nur noch warten bis der Handel wieder geöffnet hat und wir dann an Arbeitnehmer die Fahrräder abwickeln konnten.

00:14:04: Das waren aber viele schlaflose Nächte, da gab es natürlich auch Kundengespräche erste große Kunden bei denen man drei Nächtes schläft und weiß wann kommt die Entscheidung.

00:14:14: bitte lasst die Entscheidung kommen.

00:14:16: und dann kam damals eben diese Entscheidung.

00:14:18: Land Bayern hat sich für Deutsche Dienstrat entschieden und das war dann auch der Skalierungsmoment, an dem wir gewusst haben.

00:14:24: Das wird unser größtes IT-Projekt.

00:14:26: Wir hatten acht Entwickler über sechs Monate auf dieses Projekt gesetzt und wir hatten dann den Start mit sechstundachtzigtausend Beamten.

00:14:34: ja da ruckelt es auch am Anfang.

00:14:35: also wenn so dreihundertausend Menschen am Tag auf dein System auf einem Schlag früh um sieben zugreifen gibt es auch da Momente dabei, die man hinbekommen muss.

00:14:45: Aber wir haben bis jetzt alles immer sehr gut mit unseren Partnern gelöst und bin sehr froh dass wir einfach das so wunderschön überbrücken konnten.

00:14:54: Man muss aber auch eines sagen was dieses rassante Wachstum der letzten Jahre hat sich auch verlangsamt.

00:15:00: ich bin da auch sehr ehrlich weil wir gerade die schwächer des Wirtschaftsstandort Deutschlands merken und Arbeitgeber haben gerade andere Probleme als Dienster Leasing und Benefits muss man einfach ehrlich sein.

00:15:11: Ja, vielen so.

00:15:13: Und deshalb muss ich auch fairerweise sagen... sehr gerne mit vollem Herzblut für das Thema Wirtschaftspolitik große Reformen ein, weil wir müssen.

00:15:23: Wir haben die Chancen vor der Tür aber Deutschland muss jetzt in die Reformen gehen und wir müssen wieder Tempo aufnehmen.

00:15:30: Wir müssen alle die Extrameile gehen.

00:15:31: Ich mache da auch keinen Hehl bei meinen eigenen Mitarbeitern daraus.

00:15:34: Wir müssten jetzt wieder in einen Wirtschaftswachstum kommen um eben nicht nur als deutsche Dienstrat sondern als gesamten Mittelstand unabdingbar an den großen Industrien dranhängen, überleben zu können und wieder innovieren zu können.

00:15:48: Und wieder mutig voranzugehen.

00:15:51: Ja, also ich mach dazu kommuniziert dazu auch unheimlich viel.

00:15:54: Ich bin da ganz bei dir.

00:15:56: Man sagt man wird das Thema jetzt nicht gelöst bekommen wenn wir alle gucken wann wir zu Betikel machen und mehr auf Live setzen als auf Work?

00:16:05: Ich weiß dass hört man nicht immer so gerne aber das ist nun mal Teil der Wahrheit weil wer solls richten?

00:16:10: und wenn man viel ausgeben will muss man auf die anderen Seite eben entsprechend einnehmen.

00:16:16: Wenn wir ja alle aus dem privaten Bereich, ich verstehe immer schwer warum das im öffentlichen Bereich noch nicht so bekannt oder umgesetzt wird.

00:16:29: Die Deutsche Dienstrat ihr seid aber trotzdem sehr erfolgreich und sehr gut aufgestellt auf den Markt.

00:16:36: was unterscheidet euch denn so vom Wettbewerb?

00:16:38: Jetzt hast du gesagt es gibt eine.

00:16:40: was gibt ja nicht nur den einen Es gibt ja unterschiedliche kleinere auch.

00:16:43: Was macht ihr da anders?

00:16:45: Ja, also unser grundsätzlicher Unterschied bei Deutsche Dienstrad liegt nicht in einem einzelnen Feature.

00:16:51: Er liegt vor allem in unserem gesamten Verständnis des Geschäftsmodells an der gesamten Wertschöpfungskette und wir sind eben kein klassischer Leasing-Anbieter, der nachhaltig, der nachträglich einige digitale Prozesse ergänzt hat wie vielleicht andere im Markt.

00:17:06: Wir haben deutsche Dienstrad was ich vorhin eingangs erwähnt habe von Beginn an als eine Mobility Technology Plattform als ein geschlossenes digitales Ökosystem aufgebaut und unsere Infrastruktur lässt sich über ein ganz einfaches Plug and Play Modell in die bestehenden Systeme eben bei den Unternehmen integrieren.

00:17:24: Dazu gehören auch die HA-Systeme, die Lohn- und Finanzsoftware also dieses Thema Legal Payroll sowie die großen Unternehmenslösung und ziele es so mit den administrativen Aufwand für den Arbeitgeber, so gering wie möglich zu halten.

00:17:38: Und dabei den Arbeit Geber aber auch sowie den Arbeitnehmer vollumfänglich zu schützen.

00:17:43: also mit unserer Full Cover Insurance sind sämtliche Eventualitäten die in sechsunddreißig Monaten passieren können bei so einer Gehaltsumwandung auf der Arbeit Gebe oder Arbeitnehmer Seite mitversichert und auch komplett abgedeckt.

00:17:55: Und gleichzeitig – und das ist eigentlich die wirkliche Exzellenz – gleichzeitig verbinden wir diese technologische Exzellenz mit den Werten eines inhabergeführten Familienunternehmens.

00:18:05: Da kommen natürlich mal eine über hundert Jahre Familienunternehmer Wurzelnen im Fahrrad auch hervor, das heißt Professionalität, Verlässlichkeit aber auch Datenschutz maximale Kundenorientierung trotz und dennoch also mit langfristigem Denken.

00:18:21: und da sage ich immer Technologie schafft nicht noch kein Vertrauen.

00:18:25: Und Werte alleine schaffen auch noch keine Skalierbarkeit, aber bei uns liegt eben die Stärke darin – die Verbindung von Beidem.

00:18:32: und im Grunde das ist so ein bisschen die stärkedeutsche Dienstrat.

00:18:36: ich nenne mich immer liebevoll das hundertjährige Start-up weil wir eben diese langfristigen Werte eines Familienunternehmens in uns tragen, aber auch die Schnelligkeit, die Dynamik eines digitalen Startups.

00:18:50: Ja, das ist auch wahrscheinlich das Geheimnis und die Anforderung an viele andere Familienunternehmen.

00:18:55: Und alteingesessene Unternehmen, dass man immer so jetzt einen kleinen Teil vom Start-up sich einverleiben sollte beziehungsweise vielleicht auch selbst bestimmte Strukturen mal anpasst.

00:19:07: Du hast ja eben schon gesagt, dass Technologie sehr wichtig.

00:19:11: bei euch ist es alles digital Wahrscheinlich auch das Thema künstliche Intelligenz KI bei euch implementiert.

00:19:20: Wie sieht das bei euch aus?

00:19:23: Was macht ihr mit KI, wann habt ihr angefangen?

00:19:25: was sind so deine Erfahrungen?

00:19:27: Ja, wir haben sehr früh angefangen bei dem Thema und KI verändert bei uns heute schon sehr konkret wie wir Wissen strukturieren, Informationen verdichten, Prozesse vorbereiten und Entscheidungen unterstützen.

00:19:39: Es gibt so ein kleines Beispiel aus unserer eigenen Abteilung Pressekommunikation in der ich natürlich auch sehr aktiv bin im Marketing, in meiner Marketingleitungsrolle auch im Unternehmen.

00:19:49: es gibt eine eigene TinaKI und wir haben einmal unsere komplette Marketing-Kommunicationsabteilung schon den eigenen KI Agents dupliziert.

00:19:57: Wir haben hier schon die eigenen Avatare.

00:19:59: Da gibt es unseren Research Ralle, der hilft mir bei komplexen Themen zu recherchieren.

00:20:03: Da gibts unsere HR Helga, die unterstützt natürlich bei der Implementierung Aufgaben spezifischer KI Agents ja, die wir dann in die konkreten Arbeitsabläufe integrieren.

00:20:14: oder es gibt den Redaktions Roberto sehr unterstützt bei reduktionellen Prozessen, bei Sprache und Struktur von Texten und Argumentationen.

00:20:22: also wie sind das schon sehr weit?

00:20:26: die wirklich in die Abteilungen gehen und dort in die Prozesse hinein.

00:20:32: Und für mich ist dabei absolut eins klar, wir setzen KI nicht ein weil sie gerade Trendthema ist sondern weil sie auch einfach eine acht DNA von uns als digitales Unternehmen.

00:20:44: und KI darf kein technologisches Schaufenster sein.

00:20:48: Sie muss Probleme lösen, sie muss Prozesse verbessern und sie muss vor allem die Menschen wirksamer machen.

00:20:53: und bei uns steht immer der Mensch im Vordergrund.

00:20:55: Mir ist es wahnsinnig wichtig wenn unsere Kunden anrufen dass sie immer einen persönlichen Service bekommen.

00:21:00: aber natürlich haben wir auch in der Hotline mittlerweile unsere Leasing-Leaser die natürlich schon mal vorsortiert und dann die entsprechenden Arbeitnehmer in die richtigen Kundenservice-Hotlines hinein verbindet und somit versuchen wir einfach, die KI so effizient wie möglich zu nutzen.

00:21:19: Jetzt kommt die Kehrseite der Medaille.

00:21:22: gerade in einem Unternehmen wie bei uns, die mit sehr sensiblen Unternehmens- und Personaldaten arbeitet gehört natürlich Datenschutzsicherheit und menschliche Kontrolle oder Datenschutzungssicherheit um dabei die menschlichen Kontrolle untrennbar ja?

00:21:38: Wir in Deutschland sitzen im Moment so ein bisschen wie das Kaninchen vor der Schlange und jeder redet über KI.

00:21:44: Und jeder hat auch irgendwie ... diesen Angst vor diesem Gigahype und es geht alles so super schnell, aber wenn ich heute in meine Kunden reingucke und ich rede nicht von meinen Großkonzernen die sind wahnsinnig weit.

00:21:54: Ich rede aber vor allem vom durchsetzten Mittelstand an atme ich immer noch mal tief durch weil dann sehe ich Branchen die weit aus weniger disruptiv und schnell gerade in der Implementierung von KI sind.

00:22:04: das wir KI implementieren müssen und dass wir uns jetzt dem Thema annehmen müssen ist ganz klar.

00:22:12: Aber Ich sehe trotzdem, dass es jetzt nicht der Mega-Hype und die Super-Schnelligkeit wird.

00:22:17: Dass wir nächstes Jahr alle mit KI Erwandtaren ersetzt werden.

00:22:22: Es wird immer den Mensch in der Kontrolle am Ende geben und durch die KI gewinnen wir natürlich an massiver Geschwindigkeit.

00:22:30: Die KI gibt uns Zeit zurück, aber sie wird wertvolle Menschen nicht ersetzen sondern ihnen mehr Raum für das Wesentliche geben.

00:22:38: Und bei uns ist es eben auch so wie beäugend sehr stark den Datenschutzrechtlichen und den regulatorischen Rahmen also auch hier bin ich ein Verfechter von.

00:22:46: lasst uns doch jetzt erstmal versuchen und dann können wir immer noch zurückdrehen wenn wir gesehen haben dass da Dinge sind, die wir jetzt nachträglich regeln müssen.

00:22:55: Aber wir sind im Moment schon wieder so überreguliert dass zum Beispiel bei mir eine Grenze jetzt schon im Unternehmen in meinem Modell ist wo ich gar keine KI mehr verwenden darf weil sie dann an der Schnittstelle zu meinen Arbeitgebenden sitzt.

00:23:08: ja also das ist ein hohe Datenschutzthema bei uns und da bleibt abzuwarten wie die regulatorische Landschaft beim Thema Artificial Intelligence sich auch für uns entwickeln wird.

00:23:26: Und glaubst du, wir hören ja von vielen Unternehmen oder Start-ups die hier gründen gerade im KI Bereich dass sie dann doch ins Ausland gehen hauptsächlich in den USA England ein bisschen und China jetzt nicht so aber da ist es auch noch mal anders reguliert.

00:23:43: EU-AI-Act gibt es aber auch die deutsche Umsetzung davon, die dann häufig noch strenger ist als das was die EU eigentlich vorgibt.

00:23:52: Ist das ein Grund warum weniger KI Unternehmen in Deutschland existieren?

00:24:00: Ja, also wir sehen das ja flächendeckend.

00:24:02: Also wir haben zwar immer noch die klugsten Köpfe, die tollsten Denker, wir haben super Startups und die bringen wir dann so gerade in die Series A und wenn es um wirklich großen Finanzierungsrunden geht, Series B und weiter, dann verliern wie die an die USA, an China – also an große ausländische Investoren.

00:24:21: Gleiches gilt für unser Talent!

00:24:23: Und deshalb appelliere ich auch ganz oft einen Mittelstand dass sie sich jetzt auf diesen Weg der KI machen müssen die die Talente eben dadurch anziehen können, wenn sie dieses Thema auch vor Ort und Job vermitteln, fördern weiterentwickeln.

00:24:39: Und wir sehen das gerade ganz massiv dass wir Leute im Start-up Bereich, dass wir Talente ins Ausland verlieren weil die Technologien bei uns noch nicht so weit entwickelt sind.

00:24:49: Wir sehen aber genauso die Tendenzen, dass Deutschland gerade jetzt mit der Hightech Agenda ich hatte erst letzte Woche DOROTB auf unserer Jahresversammlung des Verbandes Gas geben, dass wir auch das Thema einer Gigakai-Factory in Deutschland ganz bald umsetzen werden.

00:25:05: Um eben Talente hier zu halten und dafür zu begeistern.

00:25:08: Es wird viel Geld da reinfließen weil Europa und wie auch als Deutschland eines Begriffen haben unter der Legislatur Donald Trumps.

00:25:16: Wir müssen nicht nur im Bereich Defense oder Industrie und Robotics, wir müssen auch im Bereich KI autonom werden.

00:25:24: Wir brauchen eine europäische KI, wir brauchen Lösungen in Europa und ich glaube dann ist es für uns auch wieder leichter Talente zu halten und Talente für das neue Zeitalter und die Weiterentwicklung hier am Standort zu

00:25:36: begeistern.".

00:25:37: Gleiches übrigens gilt auch für die Nachfolger und Nachfolgarin.

00:25:40: Wir sind natürlich alle, du bist natürlich genauso intensiv in dem Thema Unternehmensnachfolge.

00:25:45: ich appelliere da immer an eine Portion Standortpatriotismus.

00:25:49: wir sind alle international ausgebildet und aufgewachsen aber unsere Wurzeln liegen eben hier Und ich weiß natürlich, dass große Nachfolger dann erst mal nach dem ROI entscheiden.

00:25:58: Aber ich denke dennoch es ist auch unsere unternehmerische Haltung und Verantwortung am Standort Deutschland auch weiter zu investieren und weiterzuwachsen und an diesen Standort zu glauben und auch als Wirtschaftsnationen als Nachfolge die Verantwortung zu übernehmen und hier weiterzuentwickeln.

00:26:14: Ich finde ich super die Einstellung.

00:26:16: Wir arbeiten tatsächlich auch viel an dem Thema Unternehmensnachfolge und die Zahlen der demografische Wandelschläge da genauso ein wie in anderen Bereichen, das wird uns in nächster Zeit noch viel beschäftigen und wir hoffen dass es auch politisch irgendwann auf die Agenda kommt.

00:26:31: Ich würde noch einmal zurück zum Thema Mitarbeitende und KI kommen.

00:26:36: Ich weiß nicht wie viele Mitarbeiter habt ihr bei euch?

00:26:40: Ja, bei den einhundertvierzig Mitarbeitern.

00:26:42: Was glaubst du in den nächsten fünf Jahren?

00:26:45: Man wird ja auf jeden Fall KI-Kollegen dazu bekommen.

00:26:49: wie man die dann nennt ist nochmal was anderes vielleicht sogar auch im Robotikbereich.

00:26:55: Wie werdet ihr mit dem Humankapital umgehen?

00:27:00: Wir werden definitiv niemanden verlieren auf der Reise, weil jetzt kommt natürlich der große Vorteil.

00:27:05: Ich bin ein junges Unternehmen und ich habe viele super, super klasse dynamische junge Leute bei mir um uns herum.

00:27:12: Und wir haben jetzt schon KI-Lunches, wir haben KI-Abende also wir haben unsere KI-Manager die immer wieder Vorträge halten, ganzen Abteilungen jetzt schon mit auf die Reise nehmen.

00:27:24: Also wir haben, wie schreibe ich eine E-Mail mit KI Trainings?

00:27:28: Wir haben wirklich von den kleinsten Dingen wie nutze ich KI um mich effizienter werden zu lassen.

00:27:34: Wie kann ich mich dadurch noch besser werden lassen und selber mitwachsen?

00:27:39: Das machen wir jetzt schon ganz, ganz aktiv.

00:27:41: Also ich habe auf diese Trans-, oder über diese Transformation oder vor dieser Transformation in meinem eigenen Unternehmen überhaupt keine Sorgen und Angst weil alle total begeistert davon sind und wirklich alle mitmachen und wie die Menschen jetzt schon sehr frühzeitig mit auf die Reise nehmen.

00:27:55: Im Grunde bietet das für mich nur Chancen nämlich eben noch schneller weiter skalieren zu können effizienter arbeiten zu können die Geschwindigkeit nach oben zu bringen.

00:28:06: aber ich sehe schon gerade Deutschland hat diese große Produktions-Tiefe.

00:28:10: Wir haben diese großen Produktionsunternehmen, Automotive, Metall, Chemie und da sehe ich natürlich schon Berufsbilder... bei denen es nicht so einfach ist, die Menschen so schnell aus weiter und um zu qualifizieren.

00:28:23: Und das ist etwas was wir jetzt glaube ich auch als Bildungsauftrag im Mittelstand als Unternehmer mit aus der Wirtschaft heraus aufgreifen müssen aber eben auch aus der Politik heraus dass wir jetzt wissen Wir haben die größte Transformation der Geschichte unseres Industriestandortes.

00:28:40: Und es ist unsere Verantwortung, aber eben auch die Verantwortung der Politik.

00:28:44: Die Menschen alle mitzunehmen und gerade in den großen Industriezweigen.

00:28:49: Die Leute nicht frühzeitig jetzt zu verrenten, sondern ihnen die Chance zu geben sich noch einmal weiter und auszukwalifizieren umzukwalifikieren.

00:28:56: Ich habe diese Studie von McKinsey ich weiß nicht ob du dir auch gelesen hast da sagt MacKinsey das heute schon sechsohn achtzig Prozent aller Arbeitsstunden technologisch voll digital automatisierbar sind Aber siebzig Prozent der Tätigkeiten und Kompetenzen bleiben dennoch erhalten.

00:29:14: Das heißt, wir werden anders arbeiten aber die Kompetensen bleiben trotzdem erhalten und wir müssen einfach nur die Menschen mitnehmen in einen neuen Workmodus zu kommen.

00:29:24: Und ich glaube das kriegen wir hin wenn wir es gemeinsam Politik auch die Gewerkschaften und wir aus der Wirtschaft heraus im Schulterschluss dieses neue Zeitalter mit einbringen, umsetzen und auch Mut machen es als Chance anzunehmen.

00:29:42: Und es eben nicht als Risiko zu betrachten.

00:29:46: Ja genau also das Thema existiert und das gibt's auf der Welt.

00:29:49: Der Rest der Welt arbeitet damit Und das ist schon richtig, dass die Unternehmen natürlich ihre Mitarbeitenden entsprechend qualifizieren müssen.

00:29:57: Wir hören ja viel von KI-Friedhöfen von Unternehmern.

00:30:02: Das reicht natürlich nicht wenn man eine KI einkauft und den Mitarbeitern in die Zugänge gibt sondern da muss man schon sagen was damit machen will, was die Strategie-Vision dahinter ist.

00:30:13: Das ist unbedingt ein großer Teil von der KI-Strategie in Unternehmen gerade im Mittelstand, die jetzt vielleicht keine große IT Abteilung haben, die das eigenständig übernehmen kann.

00:30:24: Ich würde noch mal auf ein anderes Thema mit dir kommen wollen.

00:30:26: Das interessiert mich auch ganz persönlich Das Thema Unternehmertum, da gibt es ja viele verschiedene Sichtweisen darauf.

00:30:34: Zum einen ist das sehr glamourös und groß.

00:30:38: Man trifft die wichtigen Menschen, trifft wichtige Entscheidungen und entscheidet über viele Menschen und deren Lebensumstände.

00:30:47: sozusagen Toll und schön aus, was die Realität ist aber häufig ganz anders.

00:30:57: Wie siehst du das?

00:30:58: Und wie gehst du mit dieser Differenz um, dass eine wie es aussieht und das andere dahinter steckt halt wirklich harte Arbeit?

00:31:07: Das wissen ja beide.

00:31:08: Wie machst Du das?

00:31:10: Ja also das ist etwas, was ich natürlich schon sehr häufig gefragt wurde weil Da springt man den ganzen Tag auf irgendwelchen Bühnen mit einem Mikrofon in der Hand rum und danach schreibt man, was nett ist da drüber auf LinkedIn.

00:31:23: So dann gibt es Leute die sagen Mensch das sind sie doch so eine Corporate Influencerin und sag ich nein bin ich tatsächlich nicht!

00:31:28: Ich habe ein Unternehmen aber die Sichtbarkeit ist eben sehr relevant um heute A zu zeigen was mache ich eigentlich?

00:31:36: Was macht mein Unternehmen?

00:31:37: Wofür stehen wir?

00:31:39: Aber eben auch etwas bewegen zu können ein Firma nicht nur in Hochglanzbroschüren und in Zeitungen auf Social Media, und in den wunderbaren digitalen LinkedIn-Momenten existiert ist glaube ich uns beiden sehr bewusst.

00:31:56: Gerade diese Sichtbarkeit Was zeigt man auf LinkedIn?

00:31:59: Also, auf LinkedIn zeigt man wow hier habe ich ein Award geworden.

00:32:02: Wow das ist unser neuer Riesenkunde!

00:32:04: Jetzt haben wir die Zehntausend irgendwas geknackt.

00:32:06: also man hat immer diese glorreichen Erfolgsmomente Die ja so spärlich sind und die feiern werden dann ganz kurz mit Applaus auf LinkedIn.

00:32:14: Aber diese Gesamtzeit dazwischen die bildet man eher weniger ab.

00:32:18: deshalb bin Ich schon sehr transparente.

00:32:19: also ich bilde auch einfach mal Dinge ab die mich beschäftigen Dinge die mir in meinem alltäglichen Berufsleben begegnen.

00:32:25: Das kann sein von Mitarbeiterführung bis hin zu ... zu Bürokratie in einem Unternehmen.

00:32:31: Also ich hatte letzte Woche so eine Vogelschutzbeauftragte da, dann haben sie mir erklärt... ...ich muss vier Parkblätze rückbauen für drei Bäume.

00:32:37: Das sind so Sachen über die erzähle ich da ganz gerne weil das sind so die... Ich muss es leider so sagen Die Fuckup Cases im beruflichen Leben ja so wie ich sonst damit umgehe?

00:32:47: Über meine unternehmerischen Themen teile ich wahnsinnig gerne auch transparent und ich glaube wir müssen die Leute einfach trotzdem ... positiv für das Thema Wirtschaft und Unternehmertum aufladen.

00:33:00: Also ich stelle mich natürlich auch... ...auf die Bühne und sage, Unternehmen ist Nachfolge,... ...auch externe Nachfolges eine Berufsoption.

00:33:06: Unternehmer-Unternehmerin sein ist eine Berufsoption.

00:33:09: Es ist eine großartige Option, aber sie hat Höhen und Tiefen.

00:33:12: Und es ist nicht wie in der Hochglanzbroschüre auf LinkedIn.

00:33:15: Nicht jeden Tag!

00:33:16: Und was natürlich dann bei mir noch dazukommt, dadurch dass ich auch wirtschaftspolitisch kommuniziere.

00:33:23: Das machen sehr wenige Familienunternehmer, Mittelständler.

00:33:26: so alteingesessene Familienunternehmen tun sich damit schwerer.

00:33:29: selbst der Herr Wirth hat letztes Jahr das erste Mal in seinem Leben politisch kommuniziert mit zwei und acht Jahren.

00:33:33: Und dann auch gegen etwas?

00:33:35: Und dann etwa gegen etwas.

00:33:36: So!

00:33:37: Dann muss man sich natürlich schon... darüber sehr bewusst sein, dass das auch viel auslöst in Menschen.

00:33:43: Also ich habe auch schon drei vier Shitstorms gehabt in den letzten Jahren.

00:33:47: dann steht meine Presseabteilung in meiner Firma Korbf und sagt Mensch das reflektiert auf unsere Firma zurück.

00:33:52: aber dann sage ich wenn ich von Haltung rede und ich lese in jeder Marketing Broschüre auf jedem Link den Beitrag gerade von Haltungen und Verantwortung Aber Haltung darf nicht nur eine Wortwürze bleiben Haltung muss sich dann auch mit Haltung füllen Und dafür nehme ich dann auch gerne den Gegenwind im Kauf so eine Maxime für mich selber entwickelt, dass Gegenwind im Grunde kein Störgeräusch ist.

00:34:13: Sondern ein Indiz zur Relevanz.

00:34:16: und das heißt nicht, dass meine Themen relevant sind.

00:34:18: aber ich bin auch gerne einmal die Projektionsfläche für ein relevantes Thema was zu diskutieren ist Und dann können sie gerne alle unter meinem LinkedIn Beitrag diskutieren Dann können Sie auch gerne mal mich persönlich angreifen.

00:34:29: Aber Ich Bin Lieber Projektions Fläche Für Etwas Was Einmal Diskutiert Werden Muss Als Dass Ich Nicht Ausgesprochen habe und Deshalb Ist Es So Bei Mir Zwei dieser Sichtbarkeit.

00:34:40: Das ist nicht immer nur alles positiv bei mir, ich habe schon sehr viel abbekommen aber den Gegenwind halte auch gerne aus wenn wir dabei was bewegen können ja.

00:34:49: Ja das gehört auch dazu finde ich auch dass es zwar nicht schön aber also darf natürlich nicht strafrechtlich relevant werden.

00:34:56: aber ansonsten finde ich gehört das auch dazu dass man das dann entsprechend aushalten können sollte, weil das wird leider nicht wegkleiben.

00:35:06: In deiner anderen Funktion als Präsidentin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland darüber hatten wir eingangs kurz gesprochen.

00:35:14: du hattest uns was so ein bisschen erzählt wie der Vdu aufgestellt ist.

00:35:18: ich arbeite auch sehr gerne mit dem Vdu zusammen und das Thema Frauen Inführung Frauen als Unternehmerinnen ist natürlich sehr, sehr wichtig und ich finde es ist auch unheimlich wichtig sich dafür öffentlich einzusetzen in Verbänden.

00:35:32: Sich zu organisieren.

00:35:33: Ich selber bin ja bei der TDIHK bei der türkisch-deutschen Industrie und Handelskammer im Vorstand und arbeite da auch ehrenamtlich sehr gerne mit an den Themen.

00:35:43: was bewegt euch aktuell am meisten?

00:35:48: Also das sind auch zwei Themenblöcke eigentlich.

00:35:52: Zum einen sind wir natürlich im Verband der Unternehmerinnen, verstehen wir uns immer ganz liebevoll als die wirtschaftspolitische Stimme der Gleichstellung und die gleichstellungspolitischen Stimme.

00:36:03: So ist natürlich, wir haben immer so diesen weiblichen Blick.

00:36:06: Diesen Unternehmerinnenblick auf die Dinge der Wirtschaftspolitik und haben natürlich dieses Thema flächendeckender Kinderbetreuung als eines unserer Hauptthemen zu sagen.

00:36:15: uns fehlen vierhundertdreisigtausend Kinderbetreuerungsplätze und parallel fehlen uns fünfhundertreißig tausend Nachfolger bis zwei Tausend Dreißig.

00:36:22: also wenn wir es schaffen Frauen Vollzeit nah oder Vollzeit in Arbeit zu bringen und zu halten auch wenn sie Mütter werden können wir dem großen Fachgriff Mangel schon entgegenwirken und verlieren eben kein hochqualifiziertes Humankapital.

00:36:38: Und deshalb sage ich immer, Frau ist Wirtschaftsstandortfaktor an unsere Themen Kinderbetreuung flächendeckend Modernisierung Ehegattensplitting auch ein ganz großes Thema Reform dabei.

00:36:49: dann haben wir das Thema Elterngeldreform.

00:36:51: also das sind alles Dinge die treiben wir aus einer wirtschaftspolitischen Brille und dann haben üblichen wirtschaftspolitischen Forderungen.

00:36:59: Das ist, ich weiß, wir können es alle nicht mehr hören aber müssen noch mal aussprechen Bürokratie Rückbau, Rückbau und alles was gerade Energie kosten alles was natürlich gerade Steuerentlastung in dem Mittelstand eine Reform bei Einkommenssteuer entlastungen auch von unseren Mitarbeitenden um auch wieder den Konsum nach oben zu bringen sind alles unsere großen Themen und letztlich stehen wir für drei Dinge Wir brauchen Wirtschaft, Wirtschaft und Wirtschaft.

00:37:27: Und alle Themen die Unternehmerinnen im Besonderen dabei brauchen oder eine eher weibliche Perspektive darauf haben sind dann unsere Kernthemen und Positionen, die wir auch in die politischen Debatten mit einbringen.

00:37:39: Dazu darf ich seitens meiner Präsidentschaft im VDU im Präsidium des BDA also das Bund Deutscher Arbeitgeber sitzen wo wir natürlich mit allen Wirtschaftsdachverbänden Deutschland ein gemeinsames Konstrukt erarbeiten, was wir dann aktiv wirklich mit der Politik diskutieren.

00:37:58: Auch mit den Sozialpartnerschaften und den Gewerkschaften um hier einfach bestmögliche Lösungen für den Mittelstand aber eben auch für die Industrien gemeinsam mit dem BDI und dem BDA hervorzubringen und auch aktiv mit einzubringen.

00:38:13: Was würdest du sagen aus deiner, aus deinen beiden Rollen heraus?

00:38:16: Wo ist es für Frauen und Unternehmer und Unternehmerin einfacher im Ausland?

00:38:22: Unternehmerin zu sein.

00:38:26: Also gut genau!

00:38:28: Ja, es ist glaube ich noch nicht mal nur Unternehmerin.

00:38:31: Es geht glaube ich so grundsätzlich um arbeitende Frau also Frauen der Wirtschaft ökonomisch unabhängige Frau.

00:38:37: Ich glaube das ist der richtige Begriff und da schauen wir gerne in die Länder.

00:38:42: Schweden Norwegen Skandinavien hat das ganz toll gelöst.

00:38:46: Die haben wirklich mit dem Dual Care Modell ein tolles Modell auf die Straße gebracht bei denen es beiden Partner dann eben möglich ist, Vollzeit oder Vollzeit nah zu arbeiten.

00:38:56: Frankreich hat das Thema Kinderbetreuung ganz hervorragend gelöst und wir müssen das Rad gar nicht neu erfinden.

00:39:01: Wir können einfach auch von unseren Nachbarn Dinge uns einmal annehmen und übernehmen.

00:39:07: Und deshalb haben wir auch momentan mit der einen oder anderen Partei in Deutschland, gerade der mit einem eher rechtsradikalen Gedankengut ein sehr großes Problem, weil sie nicht nur Anti-Wirtschaftspolitik machen.

00:39:20: also ich glaube keiner will raus aus der EU die deutsche Markt zurück und die Grenzen zumachen, denn dann verlieren wir einfach den größten Binnenmarkt in der Geschichte.

00:39:28: Wirtschaftspolitisch macht das schon keinen Sinn.

00:39:33: dann Dinge höre oder lese wie die Rolle der Mutter und wir gehen zurück nach vier an den Herd.

00:39:40: Weiß ich jetzt nicht, ob das das ist wofür wir seit über seventy zwei Jahren in unserem Verband gekämpft haben nämlich die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen und eine starke starke Frauen in der Wirtschaft auch in Führungspositionen.

00:39:53: ja und dafür stehe Ich auch mit lauter Stimme ein Auch wenn das vielleicht viele Diskussion bedarf.

00:39:59: Ja, richtig so.

00:40:00: Weil ich glaube dass die Irrungenschaften die man sich hart in den letzten Jahren Jahrzehnten erarbeitet hat sollten auf keinen Fall zur Disposition stehen und schon gar nicht mit einem extremistischen Gedankengut dahinter.

00:40:13: das kann für niemanden in Deutschland ja wirklich erstrebenswert sein würde ich sagen Ich würde zurück zum Thema KI kommen, das ist ja quasi unser Hauptthema auch beim Big Bang KI Festival wo wir uns im September jetzt dieses Jahr wieder sehen werden hoffentlich.

00:40:30: Ja

00:40:31: genau mich interessiert immer.

00:40:33: du hast gesagt KI ist bei euch in der Firma auch gut integriert und du nutzt es sicherlich auch privat.

00:40:38: was ist denn so dein Lieblings KI Tool?

00:40:41: Was würdest du sagen oder was nutzt du am häufigsten?

00:40:44: also natürlich Chatty und Gemini.

00:40:47: ich liebe Jamie.

00:40:49: Also die wundervolle App, die du einfach mitlaufen lässt und dann... Ups!

00:40:53: Transkriptiert sie dir halt alles in unter zwei Minuten auf absolutes C-Level Perfect Niveau.

00:41:01: Dann bin ich natürlich ein ganz großer Fan von Perplexity gerade was so politische fundierte Recherche anbelangt.

00:41:06: das sind eigentlich so meine Go To ... Everydaybegleiter und mich begeistert einfach immer wieder mit Menschen darüber zu sprechen, was ihre eigenen Tools sind oder Leute dazu zu animieren neue Sachen auszuprobieren.

00:41:22: Und ich versuche... Es klappt nicht immer, aber ich versuche pro Monat ein neues KI-Feature und Tool für mich einfach mal zu testen und auszuprobieren.

00:41:32: Und das macht riesengroße Freude!

00:41:34: Aber ich möchte dir die Frage zurückgeben was ist denn dein Tipp?

00:41:37: Was ich nächsten Monat ausprobieren muss und was nimmst du am

00:41:39: liebsten?!

00:41:40: Also ich muss tatsächlich sagen, ich habe das fast exakt so wie du in der Nutzung.

00:41:45: Dass sich damit arbeite und auch für Bildgenerierung usw.

00:41:51: Und ich hab jetzt angefangen mir so Notbucklm zu erstellen.

00:41:55: aber ich muss auch sagen dass scheitert ja leider an der Zeit immer die man dann doch nicht hat sich mal drei Stunden weil da schaffe ich im Alltag nicht wahrscheinlich auf wenig ne?

00:42:04: Sich mal drei stunden komplett irgendwo rauszuziehen.

00:42:07: und ansonsten ist mein Tipp immer wir haben wirklich ein sehr gutes Team die sehr gut aufgestellt sind im Bereich KI.

00:42:15: Es ist ein kleines KI-Team bei uns im Haus und die kann man immer alles fragen, dass man auf jeden Fall vertrauenswürdige Personen um sich hat wo man weiß sie wissen das was man wissen will und welchen Newscase dann braucht.

00:42:29: weil es wirklich Gold wert bevor man sich da selber dumm und jämlich sucht Kollegen im Haus zu haben die einem immer genau sagen können dafür gibt's jetzt aktuell das und

00:42:39: vollkommen.

00:42:40: Mir fällt dabei jetzt noch ein, wenn wir darüber sprechen was wir selber nutzen und auch die Nutzungshäufigkeit zu unserem vorherigen Block das Thema Frau.

00:42:50: Da erzähle ich dir natürlich nichts Neues aber es darf nicht unerwähnt bleiben.

00:42:55: Was haben wir Frauen in den letzten tausend Jahren nicht gehabt?

00:42:58: So starke Netzwerke wie Männer!

00:42:59: Jetzt kommen wir ins Netzwerk Frauen untereinander.

00:43:04: Wir haben jetzt schon auch dieses Thema Netzwerke, Magie von Netzwerken, schaffen von eigenen Mikro-Netzwerken die Möglichkeit sich gegenseitig Türen aufzumachen ja sich Brücken zu bauen.

00:43:15: also da sind wir jetzt langsam an dem Punkt dass wir das auch aktiv nutzen und dass wir es auch im Geschäftsleben wirklich aktiv nutzen und das ganz gut in unser Doing integriert haben was aber beim Thema KI natürlich auch der Fall ist.

00:43:27: wir sehen ja jetzt schon diesen GenderKI Gap Also dass natürlich Frauen die KI wesentlich weniger nutzen oder anders nutzen und das die Tools, die wir heute nutzen ja meistens auch eben aus männlich dominierteren Teams gebaut wurden.

00:43:43: Was heißt?

00:43:43: Wir tun schon in der UX schwerer es zu nutzen und wir bei uns im Verband haben sehr viele wunderbare Frauen mit dem Thema feministische KI auseinandersetzen, viel mehr Lieder auf AI, die eben Frauen in dieses KI-Zeitenalter mitführen und ihnen sagen nutzt die KI weil sonst sind wir da wieder abgehängt.

00:44:00: Wir müssen sie mindestens genauso häufig, genauso effizient nutzen und Sie auch

00:44:05: mitbauen.".

00:44:06: Also das ist etwas was mir auch einfach im Herzen liegt, weshalb ich dann wirklich versuche jeden Monat ein neues Feature auszuprobieren dass sich sagen kann an mir hat es nicht gelegen!

00:44:14: Ja genau, genau.

00:44:17: Und gibt's noch mal so einen Trick oder so ein Prompt den du als kleinen Geheimtrip-Geheimwaffe mitgeben möchtest?

00:44:24: Wo du sagst damit komme ich immer besonders gut zurecht.

00:44:27: oder das ist mein Trick um... Problem XY zu lösen.

00:44:32: Also im konkreten Prompt jetzt nicht, da kann ich dir gerne mal einen schicken danach.

00:44:36: Aber ich spreche mit meiner KI einfach in Pausenton.

00:44:39: also das ist mein Go-to wenn ich joggen bin.

00:44:41: Ich habe vorhin ja gesagt langlaufen hab ich eine moderate Konversation von anderthalb Stunden und schlaue mich über sämtliche Themen auf die mich interessieren.

00:44:52: oder wenn ich weiß nächste Woche muss ich zu dem Thema inhaltlich stark sein dann spreche ich anderthhalb Stunden mit meiner K.I Und es ist Wahnsinn wie viel Informationen, wie viel Weiterbildung?

00:45:03: Wie viele Wachstum alleine durch diese Konversation und durch diese Information die du dann auch wirklich on the go.

00:45:11: On The Fly jeden Tag konsumieren kannst.

00:45:13: das ist schon gigantisch.

00:45:14: also ich kann ohne meine KI gar nichts mehr.

00:45:16: ich frage sie sogar wie schneide ich einen Kürbis?

00:45:19: Ja wunderbar!

00:45:21: Du bist ja beim Big Bang KI Festival.

00:45:23: da werden wir vielmehr über die ganzen Themen hören und sehen.

00:45:26: Wir haben auch die Tanzenden Roboter da.

00:45:27: darauf freue ich mich ganz besonders zu werden Ende auftreten und mit uns tanzen sozusagen in den Entertainmentbereich des Tages übergehen.

00:45:37: Worauf freust du dich denn beim BigBanker E-Festival dieses Jahr am meisten?

00:45:42: Am allermeisten freue ich mich, dass das Netzwerk was am engsten um mich herum steht.

00:45:47: Meine engsten Wegbegleiterinnen, Weggefährten und auch Weggefärten bei euch dieses Jahr alle das erste Mal zusammen zu gassen!

00:45:55: Und wir uns jetzt schon im Vorfeld darüber austauschen wer reißt wann wo an?

00:45:59: Was machen wir an welchem Abend?

00:46:00: Wo kommt wer hin?

00:46:01: Wer hat welchen hier Slot?

00:46:03: welche Inhalte wollen wir gucken?

00:46:05: also Das ist so schön zu sehen Ich darf jetzt ja euer Festival schon lange verfolgen und auch zu sehen welches Wachstum, welche Präsenz, welchen Bass ihr mittlerweile erzeugt.

00:46:16: Da kann ich einfach nur sagen mein großen Respekt und ich bin richtig froh dass ich wieder Teil davon sein darf.

00:46:20: und deshalb freue mich nicht auf etwas Spezielles sondern ich freue mich das auf eurem Festival dieses Jahr alle aus meinem Netzwerk zusammenkommen wir uns alle gleichermaßen darauf freuen.

00:46:30: Ja,

00:46:32: schön.

00:46:32: Wir freuen uns auch auf dich!

00:46:34: Auch unsere Top-Fünfzig Frauen werden ja vor Ort sein.

00:46:38: und große Frauennetzwerke das sage ich mal besonders gerne weil viele hier sagen oh so ein KI Festival ich weiß nicht sind wahrscheinlich so eine Männerveranstaltung.

00:46:47: nein ist es wirklich keine Rennemänner Veranstaltung?

00:46:50: dass können wir beide ja hier schonmal bestätigen.

00:46:53: Und es geht dir auch nur zusammen?

00:46:55: Ich freue mich ja immer im Tannen.

00:46:58: Wir können die Welt nur gestalten und verändern.

00:47:01: Ich freue mich riesig auf euer Festival, was ist denn dein Hauptmainpunkt oder so die drei Mega-Mainpoints wo du sagst Tina da musst du hingehen?

00:47:10: Da muss ich mal kurz überlegen, weil ich bin ja täglich in der Programmplanung mit den Kollegen aktuell unterwegs und es ist wirklich von Sekunde eins bis zum Ende eigentlich bis siebzehnt dreißig am zweiten Tag total spannende Themen dabei.

00:47:25: Ich freue mich.

00:47:26: unter anderem haben wir so einen spannenden Talk mit Nadine Gregg das er die Präsidentin vom von den deutschen Mediatoren und dem Profiboxer Abraham.

00:47:38: Und mit denen haben wir ein Talk konzipiert, das heißt die Schöne und das Biest.

00:47:42: Das ist natürlich mit einem Augenzwinkern gemeint.

00:47:46: Da werden wir quasi aus dem Leben einer Mediatorin und einem Profibochser, wo die ja vermeintlich wenig gemeinsam haben, weil sie auf der unterschiedlichen, also am anderen Ende jeweils der Skala stehen wie die halt mit dem Thema KI umgehen.

00:47:58: Das werden wir da auf der Bühne sehen.

00:48:02: das Thema Robotik total spannend, da haben wir unheimlich viele verschiedene Anwendungen und Facetten.

00:48:07: Davon auch vom VDU ist ja deine LIT-Kollegen dabei mit ihr.

00:48:14: Ja genau, die Larissa Zeicherten mit ihrem Roboter Hund, mit dem er letztes Jahr da.

00:48:19: Das ist auch immer so ein kleines Highlight.

00:48:21: aber wie gesagt, wie die Entwicklung auf der Welt zeigt?

00:48:25: Das Thema Robotika nimmt immer mehr Fahrt auf auch immer mehr Relevanz, sozusagen gerade in Deutschland.

00:48:34: Und deshalb haben wir dieses Jahr sehr viele Robotik-Themen und Roboter da rumlaufen, tanzen, rumschnüffeln also in verschiedensten Formen.

00:48:44: Darauf freue ich mich total.

00:48:46: Toll!

00:48:46: Das wird auf jeden Fall spannend.

00:48:48: Ich freue mich.

00:48:49: Sehr schön.

00:48:50: Liebe Christina, vielen Dank für dieses inspirierende Gespräch!

00:48:53: Mich beeindruckt natürlich immer wieder wie du Tradition und Innovation miteinander verbindest und dabei zeigst das nachhaltiges Wachstum Digitalisierung und vor allem auch Menschlichkeit ja keine Gegensätze sein müssen.

00:49:06: Ich freue mich schon sehr darauf dich auch live wieder beim Big Bank AI Festival zu sehen.

00:49:11: wenn ihr Christina Leif erleben möchte, dann kommt doch bitte unbedingt am sechzehnten und siebzehnte September zum Big Bang KI Festival nach Berlin.

00:49:19: Sichert euch doch jetzt schon mal eure Tickets!

00:49:21: Und wie immer gilt ich verlose ab jetzt jede Woche ein Ticket an meine LinkedIn-Community.

00:49:26: schreibt mir einfach auf LinkedIn warum ihr unbedingt dabei sein möchtet und dann bekommt ihr von mir einen Ticketcode.

00:49:33: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge des BigBangKI Podcasts zum Big Bang KI Festival nach Berlin.

00:49:44: Infos und Tickets gibt es unter bigbangfestival.de Und wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst Kommentare da, abonniert den Podcast und hört auch bei der nächsten Folge wieder rein!

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