Dominik Gross: Mittelstand & Tech – warum Deutschland bessere Verbindungen braucht

Shownotes

Innovation in Deutschland entsteht nicht nur in Berlin oder München. Sie entsteht dort, wo Wertschöpfung tatsächlich stattfindet: im Mittelstand, in Familienunternehmen, in den Flächenregionen.

In dieser Folge spricht Host Ayse Mese mit Dominik Gross, Mitgründer und Geschäftsführer der Founders Foundation sowie Co-Founder der Hinterland of Things Konferenz.

Seine Mission: Die „alte Welt“ – etablierte Unternehmen – mit der „neuen Welt“ aus Start-ups, Tech und Investoren zusammenzubringen. Und das bewusst nicht im Start-up-Hotspot, sondern im Hinterland.

Die zentralen Themen dieser Folge: 🔸 Warum Innovation nicht nur in Metropolen entsteht 🔸 Wie Start-ups und Mittelstand voneinander profitieren können 🔸 Wo die Zusammenarbeit zwischen beiden Welten noch scheitert 🔸 Warum Deutschland mehr Risiko und Investitionsbereitschaft braucht 🔸 Diversifizierung statt Glücksspiel im Geschäftsmodell 🔸 Der Mittelstand als Stärke – und gleichzeitig als Herausforderung 🔸 Warum Mindset und Macherkultur entscheidend sind

Dominik Gross zeigt, dass Innovation weniger eine Frage der Technologie ist, sondern der Verbindung. Wenn Gründer:innen, Familienunternehmen und Kapitalgeber:innen auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen echte Wertschöpfungspartnerschaften.

Seine zentrale Botschaft: Deutschland hat die Substanz. Was fehlt, ist die konsequente Vernetzung und der Mut zur Veränderung.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Viele werden Unternehmen mit den Marken wie Miele und Doktor Edgar kennen oder zum Beispiel Bertelsmann als Medien- und Dienstleistungsunternehmen.

00:00:09: Und wenn man über Hidden Champions nachdenkt, findet man hier zahlreiche dieser Weltmarktführer die Milliardenumsätze machen aber die jetzt vom Firmenamen nicht unbedingt jeder kennt.

00:00:21: Das ist eigentlich irgendwie schon das Paradebeispiel für eine deutsche Wirtschaftsregion.

00:00:38: Willkommen beim Big Bang Podcast, dem offiziellen Podcast zum Big Bang KI Festival.

00:00:42: In dieser Folge schauen wir auf ein Event das wie kaum ein anderes für die Verbindung von Start-ups Mittelstand und Technologie in Deutschland steht.

00:00:51: Ich bin Alche Mese, Festivals host des Big Bank KI Festivals und CEO von Dub Unternehmer.

00:00:56: Mein heutiger Gast ist Dominik Groß CEO der Founders Foundation und Co-Founder der Hinterland of Things Konferenz.

00:01:04: Die Founders foundation unterstützt Gründerinnen und Gründern beim Aufbau skalierbarer Unternehmen und bringt sie gezielt mit etablierten Unternehmen und Investoren zusammen, mit dem Ziel ein starkes unternehmerisches Ökosystem in Deutschland aufzubauen.

00:01:17: Das haben wir sehr gut gebrauchen!

00:01:19: Mit der hinterlandsofthings Konferenz schafft Dominik genau dafür die Bühne einen Ort an den Mittelstand Startups und Techentscheider zusammenkommen um neue Partnerschaften zu entwickeln.

00:01:29: Und umso mehr freut es mich heute, dass in diesem Jahr zu einer Kooperation mit unserem Big Bang KI Festival gekommen ist.

00:01:36: schließlich arbeiten wir an dem gleichen Thema.

00:01:38: herzlich willkommen lieber Dominik.

00:01:40: Super vielen Dank für die Einladung und ich freue mich das wir das gemeinsam

00:01:43: machen.

00:01:44: wenn man deine Konferenz einmal von außen betrachtet was ist die eine Idee die du damit wirklich verfolgst?

00:01:53: Also eigentlich das Grund sehr und die neue Welt zusammenzubringen.

00:01:59: Neue Welt meint alles, was jetzt über Technologiestartups in die Umsetzung kommt.

00:02:06: Und alte Welt meinte alles, das so an traditionellen Unternehmen deutlich älter ist aber vor allem in den Strukturen auch schon besteht und Innovation für sich dann auch braucht um sich zu transformieren.

00:02:19: Die beiden Welten wollen wir zusammenbringen nicht in Berlin, sondern Bielefeld beispielhaft für flächende Regionen und das deutsche Hinterland.

00:02:32: Da hat Deutschland ja auch so ein bisschen Nachholbedarf.

00:02:35: im ausländischen Land also in einigen Ländern im Auslandsrum sieht es deutlich besser aus.

00:02:41: Du bist da ja im Thema.

00:02:42: was meinst du?

00:02:42: woran liegt das?

00:02:46: Ich weiß gar nicht, ob es in anderen Ländern der Fläche außerhalb der Hauptstädte so viel anders aussieht.

00:02:52: Fairerweise muss man sagen, dass es sehr viele Länder gibt die eine viel höhere Abhängigkeit von der Hauptstadt haben als Deutschland ist hat.

00:03:00: also wenn ich mir das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland angucke, ist Berlin eigentlich kein Faktor und das ist eigentlich das Entscheidende, dass wir das verstehen müssen, dass für Innovation dort auch brauchen wo die witzschöpfliche Wertschöpfung stattfindet.

00:03:14: Ich glaube, das ist ehrlich gesagt etwas, was es schwerer macht.

00:03:18: Bei Innovationen passiert häufig auf engstem Raum und das funktioniert natürlich in Metropolen deutlich besser als wenn man dann so breit in die Fläche geht und da kann man auch Maßnahmen viel gezielter fördern, wenn alles auf engem Raum ist oder wenn man weniger Plan hat und eine Gießkanne ansetzt um Innovation zu fördern.

00:03:37: Und ich glaube, dass ist etwas, noch besser verstehen müssen, um das wirklich schlagkräftiger auch umsetzen zu können.

00:03:45: Wenn du persönlich nochmal auf dieses Thema schaust warum hast Du denn damals überhaupt angefangen so ein Format aufzubauen in einer Region die jetzt sage ich mal lange nicht als Start-up Hotspot galt?

00:03:58: Genau deswegen ehrlich gesagt.

00:04:00: Die Region selber ist eine der witzschöpflich stärksten Regionen an Deutschland.

00:04:06: Viele werden Unternehmen mit den Marken wie Miele und Dr.

00:04:10: Edgar kennen oder zum Beispiel Bertelsmann als Medien- und Dienstleistungsunternehmen, wenn man über Hidden Champions nachdenkt findet man hier zahlreiche dieser Weltmarktführer die Milliardenumsätze machen aber die jetzt vom Firmenamen nicht unbedingt jeder kennt.

00:04:27: das ist eigentlich irgendwie schon das Paradebeispiel für Ja, ich sag mal für eine deutsche Wirtschaftsregion.

00:04:34: Sondern hier gab's aber damals als wir angefangen haben quasi keine Text-Darabs und statistisch, also in meiner Studie gesehen zum Thema demografischer Wandel war es sogar so dass die ganzen Talente, die Digital Natives eigentlich die Zukunft gestalten könnten tendenziell auch abwandern aus solchen Regionen weil es natürlich einfach Städte gibt, die deutlich attraktiver sind als jetzt die Städter hier in der Region.

00:05:00: Das war damals die Ausgangslage, die irgendwie den Stein des Anstoßes geliefert hat.

00:05:06: Dass wir ehrlich gesagt gemeinsam mit meinem Gesellschafter, mit der Bertelsmann Stiftung und mit der Stifterfamilie dahinter der Unternehmer-Familiewohnen das wir gesagt haben, wir müssen eigentlich viel besser verstehen wie wir da schaffen dass in Flächenregionen auch die nächste Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern ihre Unternehmen gründen dann vor allem auch in diesen Regionen bleiben.

00:05:30: Das heißt, wie können diese Regionen eigentlich ausreichend sexy genug werden damit man tatsächlich sein Start-up von hier aus gründet und nicht aus der ganz hippen Metropole?

00:05:41: Also platformuliert.

00:05:42: Berlin war damals arm und sexy Wielefeld und die Umgebung vielleicht reich und ansexy also reich im Sinne viel Kapital vor Ort Und dafür gar etwas eine Lösung zu finden.

00:05:55: Das hat mich eigentlich gesagt, total gepackt das besser zu verstehen und tatsächlich darf er auch so eine Antwort zu suchen wie Deutschland auch zukunftsfähig werden kann.

00:06:05: Jetzt sind wir schon ein bisschen im Thema.

00:06:07: viele Konferenzen sprechen ja über das Thema Innovation hauptsächlich.

00:06:11: was unterscheidet denn das Hinterland of Things für dich von den klassischen Tech Events die es sonst noch gibt?

00:06:21: Der erste große Unterschied ist, dass wir wirklich auch die traditionelle Wirtschaft vor Ort haben.

00:06:26: Also wir haben einfach schlicht beide vor Ort und die klassische Wirtschaft nicht vor dem Hintergrund, dass sie sich das Innovationstheater mal angucken möchten sondern tatsächlich vor dem hintergrund, das sie wirklich gemeinsam auf einem gemeinsamen Nenner interessiert sind Lösung voranzubringen.

00:06:45: Ich finde das Besondere an den Familienunternehmen und auf dem traditionellen Mittelstand ist ja schon, dass sehr viele Macherinnen und Macher dort auch in den Spitzen sitzen.

00:06:56: Die selber ihr Unternehmen groß gemacht haben, die selbst auch internationalisiert haben, Ich sage mal, strategische Vorteile nutzt um auch Umsätze und Gewinne zu generieren.

00:07:10: Und das ja durchaus auch etwas ist was die Startups dann auch brauchen.

00:07:15: Das sollen ja auch keine reinen Geldverbrennungsmaschinen sein sondern tatsächlich ist es so dass nicht nur die Startup Wissen reinbringen und Innovation vorantreiben sondern dass sie auch von der intervierten Welt lernen.

00:07:27: Diese Besonderheit ich sag mal diese beiden Welten auf einem gemeinsamen Nenner zusammenkommen Lösungsorientiert und fokussiert auf dieser Konferenz zusammen dann auch über die Zukunft diskutieren, Zukunft gestalten wollen.

00:07:42: Und da am Ende sich aber auch zusammenfinden um was gemeinsam zu machen.

00:07:46: das ist schon etwas sehr Spezielles.

00:07:48: Das hat sich total spannend an.

00:07:49: habt ihr denn schon gibt es schon ein Ergebnis im Sinne von, dass ein Projekt raus entstanden, Produkt raus entstand oder eine größere Kooperation oder ein Start-up in Familienunternehmen eingegliedert worden?

00:08:03: Also idealerweise passiert das auf jeder Konferenz mehrfach, sonst wäre ich glaube ein bisschen frustriert.

00:08:11: Also ernsthaft natürlich geht es darum dass dieser Match sich findet und dass daraus etwas entsteht.

00:08:20: und natürlich passiert das bei uns in der Eisschlange einen Start-up sein Investor kennenlernt und der Nachgang dann nach der Konference tatsächlich investiert ist kommt zur Kundenbeziehung, weil zum ersten Mal eine Start-up-Geründerin einen Maschinenbauer kennenlernt und die sich am Nachgang treffen und sagen wir müssten noch mal was Gemeinsames machen.

00:08:44: Es sind Exits zustande gekommen.

00:08:46: Das wird zum Beispiel auch auf der Bühne CEO von einem großen Familienunternehmen zusammen mit einem Lead Investor eines fast Unicorns, die zum ersten Mal in Vorgesprächen, also einer Vorbereitung des Bühnenprogramms vertraulich miteinander sich kennengelernt haben und gesprochen haben und daraus dann auch ein Exit entstanden ist Wir vielleicht einen kleinen Teil zu beigetragen haben mit dem Programm.

00:09:15: Und das passiert idealerweise auf jede Hinterlandaufsingskonferenz?

00:09:20: Ja, das ist natürlich super!

00:09:21: Ich meine dann müssten wir eigentlich mehrere Hinterlands durch die ganze Republik durchführen.

00:09:29: Also witzigerweise ist das Angebot schon das ein oder andere Mal gekommen Mit der Frage wenn Stummen, da kannst du das nicht auch bei uns im Hinterland machen.

00:09:42: Wir sind ja eher auch zu dem Event-Business gekommen, dass das gewachsen ist.

00:09:48: Also es war jetzt irgendwie nie die Idee dahinter so ein großes Event zu machen sondern das ist organisch gewachsen.

00:09:55: aber im Grunde geht's natürlich darum, dass wir schon deutschlandweit nicht nur hier am Standort, sondern an verschiedenen Standorten brauchen über daran arbeiten, dass solche Dinge passieren.

00:10:07: Es müssen ja nicht immer mit zweieinhalb tausend Leute die treffen sein manchmal reicht es auch mit fünfundzwanzig Leuten um die Welt korrekt jetzt zusammen zu bringen.

00:10:16: aber das müssen wir viel mehr tun weil auch das ist ja Teil der Wahrheit noch nicht alles gut genug funktioniert, wenn man diese Überschrift setzt das Startup auf Mittelstand trifft.

00:10:28: Was auch spannend ist finde ich dass sie ja nicht nur in Anführungsstrichen Start-Up und Mittelstand verbindet sondern was ich jetzt verstanden habe auch privat also Investoren insgesamt.

00:10:37: das sind wahrscheinlich Private Equities, Family Officers usw.

00:10:41: Ist das eine Zielgruppe die ihr dann ganz bewusst anspricht?

00:10:43: oder kommen wir einfach schon von alleine?

00:10:48: als Sparte von Private Equity, vor allem die VCs, die in Start-ups investieren.

00:10:53: Business Angel, also die sprechen wir natürlich auch bewusst an.

00:10:57: und letztendlich... ist es in der Logik ja auch konsequent.

00:11:02: Also auf der einen Seite ist halt die Frage, wo kommt das Geld her?

00:11:06: Der Venture Capital Funds, die in Start-ups investieren.

00:11:09: Das kommt zum Teil aus Family Offices oder von größeren Corporates, die als Limited Partner in diese Fonds investieren muss man ja auch irgendwo mal kennenlernen und dann auch tatsächlich diese Fonds gezielt in Startups investieren wollen, hilft es natürlich, dass eine Konferenz gibt die sich kuratiert Gedanken macht welche Startups eingeladen werden.

00:11:31: Also ist das ja so wie bei der Messe nicht einfach sagen wir haben Achtzig Startups sondern wir machen uns das ganze Jahr über Gedanken welcher Achtzig Startups wir zu unseren Themen dann auch haben und kuratieren das vor Ich sag mal, zumindest einen qualifizierten Zugang zu ermöglichen.

00:11:49: Und von daher ist es ein gutes Dreieck dass sowohl Start-ups wie auch Investoren und die traditionelle Wirtschaft für sich jeweils gute Ideen und gute Ansprechpartner auf der Konferenz findet.

00:12:06: Wir haben jetzt darüber gesprochen, dass alles total gut läuft.

00:12:09: Was funktioniert in der Zusammenarbeit noch nicht so gut?

00:12:11: Wo siehst du also?

00:12:13: ihr sorgt ja dafür das die sich dann treffen.

00:12:15: Das ist sozusagen eine Plattform dafür.

00:12:18: und was funktioniert da auch nicht so Gut?

00:12:21: Ja letztendlich müssen wir glaube ich erstmal verstehen, dass wir in der Breite natürlich noch gar nicht den kompletten Mittelstand in die Familienunternehmen abdecken in Deutschland.

00:12:33: Damit meine ich uns mit der Hinterland aufsinkt, sondern auch alle anderen die in dem Bereich aktiv sind.

00:12:41: Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

00:12:43: Es ist sehr vielfältig unterwegs und Zusammenarbeit mit Start-ups ist nicht gleich nur zusammenarbeitet mit Start ups, sondern es ist ja sehr facettenreich.

00:12:53: Die spannende Frage ist, möchte ich wirklich ein bisschen mehr Unternehmertum in meiner Kultur haben?

00:12:58: Und mal mit einem Team arbeiten... in den ersten zwei Stunden der Zusammenarbeit zwanzigmal fragt, warum macht ihr das eigentlich so und quasi so in jede Ecke reinguckt?

00:13:08: Sodass man selber eigentlich mal seine eigenen Prozesse überlegt?

00:13:11: oder möchte ich effizienter werden.

00:13:12: Und verspreche mir einfach natürlich eine höhere Produktivität durch die Zusammenarbeit mit dem Partner, möchte ich investieren und ein Vorteil davon haben dass das Start-up schnell wächst und dementsprechend darüber halt auch einen gewissen Carry bekommen in meinen Unternehmen rein.

00:13:30: Und all diese Punkte macht es komplizierter, wenn man noch nicht gewohnt ist halt auch mit den Start-ups zusammenzuarbeiten als eine andere Kultur.

00:13:38: Es ist eine andere Art des Wachsens und auch eine andere art wie man sein Unternehmen finanziert.

00:13:45: und da treffen wir halt schon nochmal Welten aufeinander.

00:13:47: Ich finde wir sind in Deutschland noch nicht gut genug aufgestellt das beide Seiten Voneinander eigentlich alles wissen, an was man denken müsste, wenn man miteinander kooperiert.

00:14:00: Und wenn man sich das Publikum nochmal anschaut bei euch?

00:14:04: Wer ist da so vertreten?

00:14:05: jetzt haben wir natürlich gehört hauptsächlich Start-ups und Unternehmen Mittelstand.

00:14:11: wer läuft dann noch so rum?

00:14:13: Also idealerweise sind es auch jeweils die entscheider.

00:14:17: Das ist mir natürlich ganz wichtig dass wir sagen Möchten schon auch aus den Formierenunternehmen und Mittelstand die Entscheider haben, also das heißt den Mittelstand klar selber um die C-Level oder mindestens dann halt auch die Apeilungsleiter.

00:14:32: Diejenigen, die sich mit Innovationen und Transformation in den Unternehmen auseinandersetzen im Startupbereich die Gründer und Grunderin.

00:14:40: Das macht natürlich total viel Sinn.

00:14:42: Gut und bei den Investoren stellt sich es von selber auf, dass natürlich diejenigen da sind, die dann auch sagen können das oder das ist interessant.

00:14:49: Und das wollen wir entsprechend vorantreiben und das ist der Kernmix, den wir haben.

00:14:53: Bei zweieinhalb Tausend Teilnehmenden gibt's ja natürlich darüber auch diejenigen, die sich entsprechend auch mal inspirieren lassen wollen aus den anderen Bereichen.

00:15:03: Das ist eine bunte Mischung.

00:15:04: also beim letzten Mal hatten wir sogar meine Gruppe von Lehrranden die sich inspirieren lassen wollten, weil sie diese ganze Welt nicht verstanden haben.

00:15:14: Aber in der Schule sich dafür eingesetzt haben dass die Schülerinnen und Schüler halt ja ich sag mal so kleine kleine Schulfirmen gegründet haben oder Schülerfirmen Und die wollten halt mehr verstehen, wie es funktioniert und sind dann auch zur Konferenz gekommen.

00:15:32: Das ist ja eher eine kleinere Gruppe aber freut mich natürlich auch wenn man da einen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann.

00:15:38: Ja das ist interessant!

00:15:39: Wir hatten letztes Jahr tatsächlich auch eine Lehrergruppe dar.

00:15:42: Die hatte ich glaube Microsoft explizit eingeladen weil sie mit denen so ein Workshop gemacht haben.

00:15:48: Man hört immer dass die Schulen noch nicht soweit sind.

00:15:51: Sind Sie in der Regel auch nicht?

00:15:53: Ich habe ne Tochter die ist in der siebten Klassik hat das sehr genau... an der Praxis gerade sehen.

00:15:58: Aber ich glaube, es liegt jetzt nicht daran dass die Lehrer insgesamt nicht interessiert sind sondern das System einfach noch nicht so weit ist.

00:16:06: Ja, also ich glaube nachher unter den Lehrern ist es so wie wahrscheinlich in jeder anderen Organisation auch.

00:16:11: Es gibt die Early-Adapter und es gibt diejenigen, die müssen ein bisschen mitgezogen werden.

00:16:15: So das wird man bei jeder größeren Gruppe von Menschen wahrscheinlich dann auch haben.

00:16:20: aber dem ist deutlich schwieriger als jetzt im Unternehmen wenn man sagt wir packen das mal an und wir gehen alle in die Richtung.

00:16:28: Also wenn nicht in einem Unternehmen KI einführen möchte wenn selber an der Spitze dann habe ich halt die Möglichkeit, dass jede Mitarbeiterin jeder Mitarbeiter das auch von der Fußspitze bis zur Haarspitze lernen und sich damit auseinandersetzen.

00:16:46: Das ist im Schulalltag natürlich deutlich komplizierter.

00:16:49: Richtig!

00:16:49: Wenn wir noch mal zum Festival zurückgehen gibt es einen Moment bei dem du denkst so jetzt entsteht genau das was ich eigentlich auch wollte mit dem Festival wo man besonders happy is?

00:17:03: Also für mich ist bei der Hinterland auf Singeskonferenz immer zwei Dinge wichtig.

00:17:09: Also das eine davon, dass einfach schlichtweg die Kultur und das Mindset, weil wir sehr da... also mit mir meine ich eher in Deutschland sehr dazu neigen in so einem Bestandsdenken zu verfallen und Dinge dann auch kritischer zu sehen, negativer zu sehen.

00:17:25: Und wenn ich merke dass wir mit der Konferenz unseren Beitrag dazu leisten können das sich ein positives Mindset entwickelt, eine Mentalität entwickelt, was ich machen möchte.

00:17:35: Das finde ich sehe immer bei der Konferenz sehr früh Wenn die Leute aufeinander zugehen, wenn sie sich ansprechen, sich austauschen wenn man also auch, ich sag mal von der ganzen Körpersprachung nie mehr kehr merkt dass sie Bock haben etwas zu gestalten.

00:17:53: So dann ist das etwas was enorm hilft, weil sich das auch weiter trägt wenn man die Konferenz verlässt.

00:18:01: Weil danach ist man erstmal in so einem Modus, dass man sagt ja jetzt müssen wir aber machen, jetzt muss man anpacken und jetzt wollen wir auch.

00:18:07: Das ist schon etwas was mir wichtig ist eine Statthilfe zu geben bei den ganzen Dingen oder halt auch mal wenn der Motor ein bisschen stottert zu sagen kommt die Hinterland auf Singeskonferenz bietet den Treibstoff dafür und die Resilienz, um danach halt auch weiter zu machen mit den Innovationsprojekten.

00:18:28: So das ist das eine und das zweite natürlich.

00:18:30: Das hattest du ja eben schon gefragt.

00:18:33: was kommt dabei rum?

00:18:34: Und ich räume mich natürlich gerade im Nachgang immer über die ganzen Geschichten, die man dann meistens so Monate später Schritt für Schritt erfährt, was da eigentlich auf der Konferenz passiert ist und wer sich da kennengelernt hat viel schwerer zu messen, aber es macht halt enorm Spaß wenn man dann in diesem Land unterwegs ist.

00:18:54: Dann trifft immer mal wieder Leute und man weiß die waren da und die erzählen sofort die Geschichte was passiert ist.

00:19:02: Das ist natürlich schon schön.

00:19:03: Ja finde ich auch.

00:19:04: also mir geht's auch immer so dass man dann denkt auch super das ist ja toll das so viele Nebeneffekte noch gab.

00:19:10: Und wir haben eben schon mal kurz zu den Rahmenbedingungen gesprochen.

00:19:14: Das Mittelstand und Start-up sich vernetzen, zusammenfinden und gemeinsam etwas Neues schaffen?

00:19:21: Was sind denn so die Rahmenbedingerung, die besser werden sollten?

00:19:24: in Deutschland müssten wenn du dir so drei Sachen aussuchen dürftest?

00:19:28: Drei Sachen von der sehr, sehr landenlös.

00:19:30: Ja genau

00:19:31: ich weiß also...

00:19:35: Ich finde das erste was ich mir wünschen würde dass jeder seinen Circle of Influence versteht.

00:19:40: Also wir können uns ja sehr in einem Zustand des Verharrends einigeln, aber bestimmte Dinge lassen sich ja manchmal selber aus der eigenen Position heraus gar nicht ändern.

00:19:53: Und ich bin totaler Freund davon mal einmal zu verstehen was ist mein Circle of Influence und den wenigstens zu nutzen um mich zu bewegen?

00:20:00: Also das ist auf jeden Fall Nummer eins für mich wie sagen würde machen so dass es Nummer zwei ist dass wir mehr investieren und nach vorne gehen, also jetzt ist aus meiner Sicht auch die Zeit ein bisschen mehr Risiko einzugehen.

00:20:19: Weil eine Sache letztendlich klar ist, dass wir in Deutschland viel seltener an der Lage sein werden um teurere Produkte anzubieten weil sie soviel besser sind im Vergleich zum internationalen Markt.

00:20:38: Mit dem Verständnis müssen wir uns natürlich wieder etwas einfallen lassen, wie wir da unsere Marktpositionen schrittweise verbessern.

00:20:47: Da hilft einfach auch mal neue Sachen investieren.

00:20:52: Das heißt ja meistens auch alte Sachen nicht mehr machen.

00:20:56: Ich als Unternehmer mehr als nachverziehen kann, wie schwer solche Entscheidungen gefallen.

00:21:01: Also von daher habe ich schon einen wahnsinnigen Respekt für jeden und jeder Einzelne die solche Entscheidung treffen müssen aber sehr erforderlich aus meiner Sicht.

00:21:11: Und der letzte Punkt ist so Mut zu diversifizieren also auch Geschäftsmodelle zu diversifikieren.

00:21:18: Ich bin tagtäglich mit Innovationen in Berührung und neuen Geschäftsmodellen.

00:21:23: Ich sehe so viele verschiedene Startups über das Jahr verteilt, Ich nicht immer sagen kann, welche Dinge jetzt fliegen und welche nicht fliegen.

00:21:33: Also man kriegt zur Grundgefühle aber letztendlich ist es so schnell geworden, es ist so vielfältig geworden Und die einzige Chance die wir haben muss natürlich auch ein bisschen zu diversifizieren weil ansonsten ist das ein reines Bückspiel.

00:21:45: wenn ich einen Unternehmen habe mit einem einzigen Produkt mit diesem Produkt dann auch über längere Zeit nachhaltig den Markt zu treffen.

00:21:53: Und es ist halt die spannende Frage, ob wir dieses Glücksspiel eingehen wollen oder ob wir die Chance haben uns ein bisschen mehr zu diversifizieren?

00:22:02: Also das wäre jetzt also aus dem Bauch so die drei Dinge, die ich sehen würde.

00:22:08: Wenn wir gemeinsam nochmal auf den Mittelstand schauen was sagst du?

00:22:12: wo wird er unterschätzt und überschätzt?

00:22:15: was kann er besonders gut und was sogar nicht?

00:22:19: Ich finde schon, dass mittelständische Unternehmen gut können.

00:22:22: Die haben in der Regel was sehr unternehmerisches verstanden, nämlich wie man Geld verdient und das heißt viele mittelstandische Unternehmen haben Gefühl für wachsende Märkte auch Gefühl dafür wo sie internationalisieren Wie Sie tatsächlich ihr Produkt dann auch vertreiben.

00:22:47: gute bestehende Strukturen und Vertriebswege um das zu machen, finde ich auch in der Regel sehr gut.

00:22:58: nachhaltige Beziehungen aufgebaut.

00:23:00: Und damit ein sehr gutes Bestandsnetzwerk.

00:23:04: In der Regel sind sie sehr solide finanziert.

00:23:10: Tja jetzt die Frage ist Was muss ich ändern?

00:23:13: Ich meine, da sind wir wieder bei den drei Punkten von Ihnen.

00:23:16: Das kann man relativ schnell übertragen.

00:23:20: Es ist gerade nicht die Zeit sich auf den Sachen auszurunnen

00:23:25: und das

00:23:27: ist natürlich auch die Herausforderung des Schwierigeres in bestimmten Ländern gerade Geschäfte zu machen und fairerweise und das gehört zum Teil der Wahrheit dazu, dass Deutschland Ein Land ist, in dem man gerade viel schwerer mit Ebert Marge Geschäfte machen kann.

00:23:47: Die Konferenz ist ja Teil eines größeren Ökosystems rund um die Founders Foundation.

00:23:53: so und was für dich der eigentliche Hebel?

00:23:55: Ist es das Event oder das Netzwerk dahinter?

00:23:58: weil das ist ja beides super spannend finde

00:24:02: ich.

00:24:02: Also das eine bedingt das andere.

00:24:05: Also erst mal muss man sagen, dass in der Farnows Foundation steht im Vordergrund das wir Gründerinnen und Gründe ausbilden.

00:24:12: Das ist Kern- und Herzstück unseres Auftrages.

00:24:16: Das machen wir über verschiedene Formate.

00:24:18: also wir fangen früh an mit teilweise ein Tagesworkshops kleineren Events viel Inspiration gehen auch an.

00:24:26: die Universitäten haben dann hundert Tagesprogramm wo es zum ersten Mal darum geht um vom Problem zur Lösung zu kommen Inkubator und Accelerator, um überhaupt erstmal eine Basis dafür zu schaffen dass hier ne kritische Masse an Start-ups entsteht.

00:24:43: Das haben wir in den letzten zehn Jahren gemacht.

00:24:45: Hier in der Region gibt es jetzt so ungefähr dreihundertfünfzig Start-Ups.

00:24:50: Achtzig Prozent davon oder ein bisschen drüber am Schwerpunkt BtB Bereich und damit hat man überhaupt erst mal ne kritischen Substanz an Themen die auf jeden Fall weiter ausgebaut werden muss.

00:25:01: Dann kam eigentlich danach die Idee dazu, ein bisschen mehr die Stärke der Region auch zu nutzen.

00:25:07: Wenn ich in Lissabon bin dann spielt das gute besser eine Rolle.

00:25:11: In Israel enthielt es wie einfach ein unfassbares innovatives Start-up Ökosystem mit sehr vielen Innovationen aus dem Militär heraus im Land was sich immer neu erfinden muss.

00:25:23: Im Silicon Valley natürlich mittlerweile neben Talent auch ganz viel Kapital.

00:25:27: Und hier ist einfach der Anfall Advantage gewesen, dass wir neun verschiedene Industrieklaster direkt um Umfeld haben in der Region wie Ostwestfalen-Lippe.

00:25:38: Zwei Millionen Einwohner oder über siebzig Tausend Studenten, hundertfünfzigtausende Unternehmen, neun verschiedenen Klaster.

00:25:44: So das heißt der beste Ort an dem man BTOB wirklich mal austesten kann und ausprobieren

00:25:50: kann.

00:25:52: Das ans Laufen zu bekommen... haben wir die Konferenz ins Leben gerufen, die dann gewachsen ist.

00:25:57: Aber fairerweise bedingt sich das mit den anderen Formaten, die wir was ja verteilt machen an der Tür gegenseitig, dass wir auch dabei sind wenn Dinge wirklich ins Rollen gebracht werden müssen aus dem Argehinterland heraus.

00:26:10: Das heißt ob wir Dinge implementieren, die im Startupmanagement extrem gut funktionieren und die Familienunternehmen auch haben wollen zum Beispiel OKA als Zielsystem, einen Mittelstand mit etablieren oder im Bereich KI vielleicht mal gemeinsam darüber nachdenken um welche Sachen dann auch dort in den Familienunternehmen etabliert werden können bis zu verschiedenen Formaten das wir schon einmal Venture-Building und Servicebetrieben haben für das ein oder andere Unternehmen.

00:26:44: Ich würde gar nicht sagen... eine ohne dass andere funktionieren würde oder umgekehrt, sondern das passt ehrlich gesagt ganz gut wie so Kettenstücke ineinander.

00:26:58: Ja spannend wenn wir jetzt noch mal fünf Jahre weiter denken was wie siehst du?

00:27:03: Was ist denn die Hinterland auf Sings?

00:27:06: Eine gute Frage!

00:27:07: Jetzt bräuchte ich so die Glaskuh.

00:27:10: Also meinen Wunsch ist natürlich dass wir immer mehr da wo es für die beiden Welten Start-up im Mittelstand werden und dass wir natürlich auch Technologie noch mehr nutzen können, um diesen perfekten Match dann zu schaffen.

00:27:29: Wir werden jetzt über den nächsten Jahre immer mehr in der Lage sein, über Daten auch zu verstehen was beide Seiten suchen und dann ist das nachher vielleicht wie eine gut arbeitende Partnerbörse, deutlich besser korratiert nach zusammenzubringen.

00:27:48: Ich sage, wenn ich als Familienunternehmer auf der Hinterland bin, dass ich eigentlich schon vorbereitet Informationen bekomme und einen direkten Zugang, sodass ich einen halben Tag Zeit habe die Leute zu treffen, die auch wirklich treffen will und halbem Tag Zeit haben mich richtig inspirieren zu lassen um über die Zukunft nachzudenken.

00:28:07: Gibt es eigentlich schon so eine Batching-Plattform dafür?

00:28:10: Genau, also gibt es.

00:28:11: Es gibt eine Konferenz-App die wir haben und darüber ist auch Matching möglich.

00:28:18: aber wie das halt so ist.

00:28:20: im Bereich Technologie ist alles ausbaufähig.

00:28:24: Aber genau in fünf Jahren ist es vielleicht schon so perfekt dass man sich auf dem Festival direkt trifft und schon mal NDAs unterzeichnet damit man weiter sprechen kann.

00:28:36: Ja, genau.

00:28:36: Also ich mein... also ob man dann direkt ein NDA unterzeichnen kann muss weiß ich nicht.

00:28:40: das ist ja auch nicht immer so.

00:28:42: die klassische Start-up Sprache dann aber auf jeden Fall kann man es deutlich besser vorkurratieren.

00:28:49: Wir sprechen hier in dem Podcast sehr viel über das Thema KI und da interessiert mich das immer von unseren Gästen welche KI Tools sie nutzen bzw was ist denn aktuell dein Favourite beruflich oder privat?

00:29:02: Oder vielleicht nutzt du auch eins?

00:29:04: Ja, tatsächlich steige ich gerade um.

00:29:07: Und zwar bisher... Also ganz lange war natürlich ChatGT und dann nutzen wir selber die Google-Architektur bei uns, dementsprechend natürlich Geminal sehr aktiv.

00:29:22: Jetzt haben wir im kompletten Unternehmen Langdoc implementiert und sind auch grade dabei dass jedes Team Mitglied da komplett geschult wird und wir uns da auch komplett ausleben können, das sehr viel überlegend aufmachen kann.

00:29:42: Also von daher will ich die Frage beantworten dass das gerade Tool Nummer eins ist.

00:29:47: Das ja ein Berliner Start-up soweit ich weiß ne?

00:29:49: Ja es ist ein Berliners Start up korrekt!

00:29:52: Und hast du so einen bestimmten Trick oder... was du jetzt so besonders machst oder ein Tipp, den du an unsere Zuhörerinnen weitergeben kannst?

00:30:05: Also was wir jetzt gerade machen und ich muss zugeben das macht richtig Spaß.

00:30:09: Jeden Montag noch ein Team-Meeting mit der kompletten Organisation, also muss dir vorstellen wir sind jetzt knapp vierzig Leute und jeden Montag treffen wir uns noch hybrid in unserem Thank God That's Monday Meeting.

00:30:23: Und bei uns wird der Montag und die Woche noch gefeiert und nicht der Freitag!

00:30:31: Und da teilen wir immer den KI-Hack der Woche.

00:30:35: Also das heißt, einer aus dem Team nimmt sich dann immer die Zeit, wenn er ja gerade irgendwas ausprobiert hat und zeigt es einfach mal.

00:30:43: Es ist jetzt gerade in Erinnerung geblieben.

00:30:45: Das ist ein Teamkollege von mir, der hat Strawberry ausprobieren.

00:30:51: Ich glaube, das ist ein schwedisches Startup, das so einen Agente browser aufbaut wo man dann praktisch über die Tabs, die man dann auch offen hatte mit Prom's lustige LinkedIn-Hacks und andere Sachen machen konnte.

00:31:13: Deswegen, also genau, Strawberry mal angucken.

00:31:15: Aber vor allem für die, die ein Unternehmen haben, mein Tipp macht das und lasst eure Mitarbeiter die Hex zeigen weil es ist plötzlich dann irgendwie... Es hat so eine Art Gamification.

00:31:26: Jeder möchte etwas Spezifisches zeigen und danach probieren andere dann den Hex aus und das ist eigentlich ganz coole Dynamik.

00:31:34: Ja ja ich mich interessiert am Ende immer noch unsere traditionelle Abschlussfrage du bist natürlich auch zum BigBanker E-Festival eingeladen Und mit wem würdest du gerne Essen gehen?

00:31:45: bei uns auf dem Festival und warum?

00:31:47: Das ist so ein bisschen der Gossip am Ende sozusagen.

00:31:51: Habt ihr denn eingeladen?

00:31:53: Ja, also wir haben natürlich die relevanten Politiker sind alle da und sehr viel CEO und KI Expertise vereint.

00:32:02: Wir haben eine Initiative Die Top-Fünfzig Frauen für die Zukunft Deutschlands.

00:32:09: Ich habe in meiner Funktion als Vorstandsmitglied der türkisch-deutschen Industrie und Handelskammer die Bubble auch eingeladen, also da gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten.

00:32:20: Also ist wenn ich das mal fiktiv beantworten lasse... Wenn Ludwig Erhard noch kommen könnte kann er ja leider nicht mehr aber Das würde ich total faszinierend finden, wo er aus einer Zeit heraus das Erzwirtschaftsminister und Bundeskanzler die Wirtschaftskrise voll mit erlebt hat.

00:32:43: Die soziale Marktwirtschaft ja quasi als Erfinder mit geprägt hat wird mich wahnsinnig bei einem Essen interessieren wie er damals darüber gedacht hat welche Lehren er daraus gezogen hat und wie er heute darüber denken würde in der Zeit wo wir jetzt gerade leben Und ich so häufig diese Diskussion verspüre zwischen, wir müssen nach vorne denken und investieren.

00:33:09: Wir haben aber auch das finde ich sehr sinnvolle soziale System in Deutschland.

00:33:14: Ich bin irgendwie ein Fan der sozialen Marktwirtschaft und glaube auch daran dass wir sie aber auch in die Zukunft überführen müssen und dass das hatten in Hand funktionieren muss.

00:33:24: also das heißt den Ludwig Erhard der Neuzeit den würde ich gerne treffen bei euch.

00:33:29: Ich würde mich freuen, wenn ich mit dem essen könnte.

00:33:32: Ja es gibt ja mittlerweile schon die Möglichkeit, die KI mit Daten zu füttern und ein Avatar von demjenigen auf die Bühne zu stellen aber ich weiß jetzt nicht so genau wie das mir den Persönlichkeitsrechten aussieht.

00:33:44: unser Festival findet in Deutschland in Berlin statt.

00:33:47: Ich bin mir sicher dass es da eine Regelung zu gibt Aber wir schauen mal.

00:33:52: vielleicht ergibt sich dann eine andere Möglichkeit.

00:33:55: Dominik, danke dir für dieses Gespräch.

00:33:57: Was hängt bleibt?

00:33:58: Innovationen entsteht eben nicht nur durch Technologie sondern durch die richtigen Verbindungen und genau darum geht es ja auch am Ende bei Formaten wie dahinter Land of Sinks.

00:34:07: Wenn euch diese Perspektive interessiert und ihr sehen wollt wie Startups Mittelstand und Investoren zusammenkommen lohnt sich Ein Blick auf das Event.

00:34:16: In den Show-Noten haben die Kollegen einen Verweis darauf und natürlich sehen wir uns auch beim BigBank KI Festival, im September, am sechzehnten und siebzehnten September in Berlin.

00:34:25: Vielen Dank für's Zuhören!

00:34:27: Und bis zur nächsten Folge

00:34:28: unseres BigBanks Podcasts.

00:34:30: Wenn ihr unsere Gäste live erleben wollt kommt am sechszehntenden und sevzehnte September zum BigBang KI Festival nach Berlin.

00:34:37: Infos & Tickets gibt es unter bigbankfestival.de.

00:34:40: Und wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst Kommentare da, abonniert den Podcast und hört auch bei der nächsten Folge wieder rein.

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