Stefan Wolk: Der Kunde bist du – wie Fielmann KI einsetzt, um stationären Handel neu zu denken

Shownotes

KI wird in vielen Unternehmen als Hype-Thema diskutiert. Bei Fielmann ist sie längst Betriebsnotwendigkeit. Nicht weil alle es tun, sondern weil der Kunde es braucht.

In dieser Folge des offiziellen Podcasts zum BIG BANG KI FESTIVAL spricht Host Ayşe Mese mit Stefan Wolk, Vice President Digital Solutions & Innovation und CTO der Fielmann Group – einem der größten Augenoptiker Europas mit rund 1.200 Niederlassungen und über 27 Millionen Kunden.

Stefan Wolk kennt den deutschen eCommerce von innen: von den experimentellen Anfängen bis in die KI-Gegenwart. Als Brückenbauer zwischen analoger Beratung und digitaler Exzellenz prägt er seit fast 13 Jahren die Transformation eines der bekanntesten deutschen Markenunternehmen. Er hat selbst gegründet, lehrt seit über zehn Jahren an der Hochschule Fresenius und lebt in Hamburg.

Im Gespräch wird deutlich: Fielmann sitzt auf einem riesigen Goldschatz an Kundendaten – und nutzt ihn zunehmend, um Beratung, Prozesse und das gesamte Omnichannel-Erlebnis grundlegend neu zu denken. KI ist dabei kein Selbstzweck, sondern konsequent vom Kundennutzen her gedacht.

Die zentralen Themen dieser Folge:

🔶 Wie sich eCommerce in 20 Jahren verändert hat – und was erstaunlicherweise gleich geblieben ist 🔶 Welche drei Initiativen Stefan Wolk in einer Krisensituation unbedingt retten würde 🔶 Wie Fielmann KPI-Entscheidungen und unternehmerisches Bauchgefühl kombiniert 🔶 Warum KI für Fielmann kein Hype-Thema, sondern ein strategischer Enabler ist 🔶 Konkrete KI-Use-Cases: visuelle Suche, virtuelle Anprobe und das Wegradieren der eigenen Brille per Kamera 🔶 Wie über 27 Millionen Kundendaten als KI-Grundlage genutzt werden. 🔶 Instore Operating Model: Personalplanung, Wetterdaten und historische Muster für bessere Ladensteuerung 🔶 Wie Mitarbeitende in der Fläche zu KI-Anwendern und Promptern werden 🔶 Warum Alter beim digitalen Kaufverhalten weniger eine Rolle spielt als oft gedacht 🔶 Ratschläge für den Mittelstand: Warum Nähe zum Kunden der entscheidende Vorteil gegenüber Amazon ist 🔶 Venture Clienting als Brücke zwischen großem Unternehmen und innovativen Startups 🔶 Lieblings-KI-Tools im Alltag: ChatGPT Enterprise, Whisper Flow, Gamma und Cursor 🔶 Die Zukunft des eCommerce: holistische Beratung online – mit Agenten und Avataren 🔶 Wen Stefan Wolk beim Big Bang KI Festival gerne zum Essen treffen würde

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Transkript anzeigen

00:00:00: Das heißt also wir bringen eigentlich jetzt mit KI den Store ins Digitale, weil wir werden das erste Mal in der Lage sein eine holistische Beratung in ähnlicher Form zu machen auch wie sie im Store momentan passiert.

00:00:10: Das heißt du guckst mir schon einmal an die Kamera Wir können ganz viel messen und dann kann die KI dir helfen.

00:00:16: was brauchst du eigentlich für ne Brille?

00:00:17: ... kann ihr noch Fragen stellen und so weiter.

00:00:18: Kannst du denn auch mit Agenten, also wirklich mit Avatarn zum Beispiel... Also nur sowas experimentieren wir halt gerade ne?

00:00:24: Das ist für mich grade das wo ich glaube da wird sich ganz ganz viel verändern in der Beratung.

00:00:29: Wir werden einen neuen E-Commerce sehen in den nächsten Jahren, nicht nur bei uns, sondern ich glaub bei ganz ganz vielen Branchen,... ...der ganz ganz anders sein wird als er in der Vergangenheit

00:00:37: war.".

00:00:46: Willkommen beim Big Bang Podcast, dem offiziellen Podcast zum Big Bang KI Festival.

00:00:50: In dieser Folge spreche ich mit einem Unternehmern den wir beim Festival dringend brauchen jemand der KI nicht aus dem Silicon Valley Elfenbeinturm betrachtet sondern vom Ladentisch aus.

00:01:00: Ich bin Aische Mese festivalhost des Big Bank KI Festivals und CEO von Dub Unternehmer.

00:01:06: Mein heutiger Gast kennt den deutschen eCommerce von innen Von den Anfängen bis in die KI Gegenwart.

00:01:12: Stefan Wolk ist Vice President Digital Solutions und CDO bei der Vielmann-Gruppe, einem der größten Augenoptiker Europas mit rund twelvehundert Niederlassungen und Millionen von Kunden.

00:01:25: Sein Job ist es – Brückenbau zwischen analoger Beratung und digitaler Exzellenz!

00:01:30: Er hat selbst gegründet, lehrt seit über zehn Jahren an der Hochschule Fresenius und lebt wie ich hier in Hamburg.

00:01:37: Stefan, herzlich willkommen!

00:01:38: Vielen Dank dass ich da sein darf.

00:01:40: Du kommst aus dem E-Commerce der ersten Stunde und bist jetzt schon seit fast dreizehn Jahren bei Fiemann.

00:01:45: Was hat sich denn in den letzten zwanzig Jahren im E-commerce fundamental verändert?

00:01:49: Und was überraschend nicht?

00:01:51: Das ist eine schöne Dinosaurierfrage, dann komme ich immer gleich so alt vor.

00:01:54: Also grundsätzlich kann man sagen dass eine Sache ist uns gleich geblieben tatsächlich auch vor zwanziger Jahren, der Kunde stellt eigentlich immer Mittelpunkt.

00:02:03: Was aber sich verändert hat im Ecommerce ist glaube ich das Ganze ist super professionell und als etablierter Kanal inzwischen auch fest da.

00:02:11: Insofern war das damals vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren wirklich sehr experimentell alles so bisschen vergleichbar mit heute vielleicht mit den Zeiten in denen wir gerade leben was Karrieren betrifft.

00:02:20: und Heute ist E-Commerce einfach ein etablierter Bestandteil der Omnichannel Reise für uns vor allen Dingen weil wir einen Omni Channel Geschäftsmodell haben.

00:02:28: Das gerade am Anfang gesagt Augenoptiker, das ist ein Teil.

00:02:31: Also es ist sicherlich das wo uns die meisten auch kennen aber da zählt noch ein bisschen mehr dazu.

00:02:35: Da gehört zum Beispiel auch das ganze Thema Hörakustik inzwischen auch als wichtiger Bestandteil dazu und auch das Thema Medizingesundheit spielt eine große Rolle an unserem Businessmodell.

00:02:44: Und stell dir mal vor morgen kommt ein harter Schnitt und du musst in acht um vierzig Stunden die hälfte eures Digital- und Innovationsportfolios stoppen.

00:02:51: ihr habt ja so ein paar Sachen.

00:02:53: welche drei Initiativen würdest du retten?

00:02:56: Gleich die harten Fragen am Anfang.

00:02:57: So ein bisschen wie so ein Bewerbungsgespräch, finde ich gut!

00:03:01: Also was würde ich auf jeden Fall retten?

00:03:03: Ganz ganz sicher alles was einen direkten Kundenmehrwert bringt also alles was Kundeninteraktion bedeutet für uns wo wir mit digitalen Lösungen unterstützen oder inzwischen auch echte eigene Mehrwerte schaffen.

00:03:13: Das würde ich auf jeden Fall versuchen, um zu erhalten es und gar nicht kappen.

00:03:17: Das zweite ist das ganze Thema der Architektur die wir aufgebaut haben.

00:03:22: Wir haben eine sehr microservice orientierte Architekatur, die sehr modular und flexibel ist.

00:03:27: also insofern das würde ich versuchen weiter voranzutreiben.

00:03:30: und als drittes sicherlich das ganze themai iDevelopment weil das inzwischen ein integraler wichtiger Bestandteil ist unseres täglichen Arbeitens.

00:03:38: Und das, glaube ich, würde ich auch am allermeisten vermissen wenn nicht ehrlich bin.

00:03:41: Verstehe!

00:03:42: Dein Motto lautet ja habe ich gehört You'll never know until you try.

00:03:46: Finde ich sehr gut.

00:03:47: Die schwierige Disziplin ist oft das richtige zuhören.

00:03:50: Was ist bei dir die Stoppregel?

00:03:54: Zeit, Budget, KPI oder Bauchgefühl?

00:03:57: Es ist glaube ich ein Mix draus.

00:03:59: Also du hast es ja am Anfang richtig gesagt, ich muss unternehmerisch denken.

00:04:02: das ist auch genau meine Rolle geschuldet und insofern spielt natürlich spielen harte KPI eine ganz wichtige Rolle die auch eine Entscheidung mit beeinflussen.

00:04:09: Und wir denken bei vielmann zu allererst einmal aus der Kundenperspektive.

00:04:12: Das heißt wir gucken so im ersten Schritt drauf wie isst er die Kundenzufriedenheit?

00:04:17: Das ist unser wichtigster KPI.

00:04:19: Das zweite ist halt wie viele Kunden kommen.

00:04:20: mal wieder also customer retention und erst danach gucken wir auf Absatzumsatz und gewinnen.

00:04:25: wenn wir jetzt aber MVPs machen, Piloten machen Sachen ausprobieren.

00:04:29: Dann ist es immer auch ein Mix aus diesen harten KPIs aber auch immer Sachen die wo wir in den Kunden mehr wert sehen.

00:04:35: Es gibt manchmal Themen da hast du im ersten Schritt einen höheren Kunden mehr wert, aber verdient es noch nicht gleich Geld.

00:04:42: Also das Motto, dass unser Gründer Günther Vielmann mal ausgegeben hat ist ich denke in Generation und das meinte halt nicht nur im Sinne der Übergabe in Richtung seines Sohnes, der unsere CEO's.

00:04:52: Mark Viermann ist ja mit Simon Dreißig ein super junger CEO sondern der Vater hat das eben auch im Geschäftsmodell verankert schon.

00:04:59: Das heißt also wir haben eben Kunden die kommen als Kinder zu uns da verdienen vielleicht weniger Geld dran und irgendwann wenn sie dann mal sich eine teure Brille leisten können dann geben Sie jetzt auch mehr Geld aus.

00:05:08: Das heißt, wir denken halt niemals kurz isoliert.

00:05:10: Und das ist im Sonderentscheidung spielt das eine wichtige Rolle.

00:05:13: also nicht immer nur KPI's spielen natürlich ne Rolle, wir machen keinen NGO.

00:05:17: aber am Ende des Tages muss auch diese unternehmischere Gefühl dabei sein was willst du machen?

00:05:22: Was könnte jetzt etwas Neues sein, was der Kunde gebrauchen könnte wie du den Kunden begeistern kannst und das kann manch mal überwiegen.

00:05:29: Also es ist niemals so nur KPIs oder nur Unternehmerisches Bauchgefühl ist mit einer Mischung daraus.

00:05:34: Und wer entscheidet am Ende?

00:05:38: Klar am Ende, wir haben einen Vorstand.

00:05:40: Der trifft natürlich Entscheidungen aber wir haben inzwischen eine sehr moderne Unternehmerkultur und Unternehmer aufgebaut.

00:05:47: das heißt also auch meine Product Manager sind durchaus entscheidungsbefugt im Rahmen ihrer gesetzten Ziele.

00:05:55: Wir haben OKArs als Methodik implementiert.

00:05:57: daraus kannst du ja auch eine ganze Menge ableiten.

00:06:00: Das ist jetzt nicht so, dass einer alles entscheidet.

00:06:02: Klar die ganz großen Entscheidungen werden natürlich dann auch von aus Management heraus fokussiert aber wir stellen das auf eine sehr breite Basis.

00:06:11: Und für viele ist ja viel man der im Begriff des klassischen Stationärhandels.

00:06:17: oder wie erklärst du intern den Kollegen warum KI kein Hype-Thema sondern Betriebsnotwendigkeit ist?

00:06:23: ...

00:06:24: seh das ja auch, weil ich nun, hast du gesagt, schon dreizehn Jahre dabei bin.

00:06:26: Und immer wenn ich irgendwo unterwegs bin mit Leuten rede ist so die erste Reaktion... ...wo ich wusste gar nicht dass Firmann noch solche Sachen macht.

00:06:33: Wir sind sozusagen so intensiv wie manchmal der große Graue,... ...weil wir einfach der Market-Lieder sind in Zentraleuropa und uns kennen die Leute,... ...der Brand ist halt bei etwa ninety-fünf Prozent und plus in der Markenbekanntheit.

00:06:45: Insofern werden wir auch mal sehr stark wahrgenommen über das was wir über fünfzig Jahre aufgebaut haben.

00:06:49: Das ist halt wirklich etabliert!

00:06:51: Ja und Firmmann isst immer der Disruptor gewesen in dem Markt.

00:06:55: Wir haben die Kassenbrille abgeschafft, die es damals mal gab.

00:06:58: Ich kenne das noch so ein bisschen.

00:06:59: Man hat ja für zwanzig Mark damals von der Krankenkasse was bekommen.

00:07:03: Das hat viel man damals geändert.

00:07:05: Das war eine riesen Revolution.

00:07:07: Natürlich sind wir inzwischen etabliert aber gerade KI gibt uns eine Riesenmöglichkeit in Richtung Kunden mehr Wert Sachen auch schneller zu verändern.

00:07:16: und da wir immer auf den Kunden gucken unsere Philosophie ist relativ simpel.

00:07:18: in einem Satz zusammengefasst Der Kunde bist du Und das ist sie schon seit über fünfzig Jahren.

00:07:22: Heute würde man so schön sagen, Customize and Facility oder was es alles für Buzzwords gibt.

00:07:27: Das hat Günther Fiermann schon in den Siebzigern gesagt und da gab's schon noch keinen Lehrbuch.

00:07:30: Da hat er gesagt naja wenn ich zu dem Kunden nett bin, den behandeln wie meine... älterne meine Freunde, dann kommt er halt wieder wenn er zufrieden war und erzählt es eben.

00:07:39: Insofern ist für uns KI eigentlich ein Enabler um noch mehr Kunden Mehrwerte zu schaffen.

00:07:45: Und wir kommen immer von dem Gedanken her was könnte einen Mehrwert sein?

00:07:50: nicht von dem.

00:07:50: ich muss in Technologie ausprobieren.

00:07:52: Das ist ja so oftmals dieses Spannungsfeld in den viele gerade leben.

00:07:54: Ich muss jetzt irgendwas machen weil alle machen etwas mit KI.

00:07:58: Wie kann ich das irgendwie lösen?

00:07:59: Wir gucken immer was ist das Problem?

00:08:00: Oder was könnte mehr wert sein?

00:08:02: Was ist ein Nied von Kunden, wie können wir die mit AI enablen.

00:08:06: Da sind wir auch schon beim Thema.

00:08:07: Ich würde nämlich gerne mal wissen, wo viel man KI heute schon konkret einsetzt und ... Ihr habt ja sicherlich schon mal was getestet, was gut war und auch Sachen die nicht so gut waren.

00:08:20: Wie kannst du uns da einfach mal ein kleines Intro geben?

00:08:23: Also ganz kurz noch eine sehr spezielle Branche ist.

00:08:26: Eine Nischbranche aber wenn man so weltweit darauf guckt zu hundertfünfzig, sondern siebzig Milliarden Fließende rein oder werden da einen Umsatz gemacht das doch schon relativ groß.

00:08:35: Ist der Technologiegetrieben auch schon früher gewesen weil wir über Messechnologie alles was wir machen?

00:08:40: jeder der mal eine Brille gekauft hat kennt dass es jetzt ein Conveniensthema, ich gehe da rein und sage, ich brauche eine neue Jeans.

00:08:45: Und dann habe ich zwei Minuten vielleicht irgendwie Beratung, dann gehe ich raus mit der Jeans, sondern das ist ja mehr stufiger Prozess von einem Seetest, den man machen muss in einer Befassungsberatung die richtigen Gläser usw.

00:08:54: Deswegen ist Technologie im Sinne der Messung schon immer für uns relevant

00:08:58: gewesen.".

00:08:59: Und da wir schon vor einigen Jahren die Herausforderung hatten, wie kriegen wir denn das was wir im Laden gut machen auch über digitale Kanäle hinweg in der gleichen Qualität gewährleistet?

00:09:07: haben wir uns schon früh mit Latch Language Modellen beschäftigt.

00:09:09: Weil das ist das einzige was du machen kannst eigentlich um mit Millionen von Daten in irgendeiner Form eine Lösung zu finden wie du zum Beispiel eine Vermessung des Gesichtes machen kannst dass sie unbedingt brauchen.

00:09:18: Sie brauchen Abbild des Kopfes damit überhaupt irgend etwas in Empfehlung Inrichtungen passt das und so weiter machen können.

00:09:25: deswegen war KI für uns jetzt kein ganz neues Thema.

00:09:28: Ich bin aber ehrlich, dass was mit den generativen Modellen inzwischen möglich ist.

00:09:32: Ist der absolute Wahnsinn!

00:09:35: Wir haben auch früher viel Geld investiert.

00:09:36: und zum Beispiel Erkennung des Gesichtes.

00:09:38: Welche Kopfform hast du?

00:09:39: Oder welche Haarfarbe hast du oder welche Augenfarbe?

00:09:42: Das spielt eine Rolle für das, was wir dir empfehlen können.

00:09:44: Welcher Fassung könnte dazu passen oder welche Größe

00:09:46: z.B.?

00:09:47: Bei Brille ist Größe genauso wie bei Klamotten super wichtig.

00:09:50: zu groß oder zu klein sieht doof aus Und das geht heute quasi de facto für jeden, für For Free eigentlich mit einem generischen Modell.

00:09:57: Seit letztes Jahr oder vorletztes Jahr kamen das halt raus, dass du auch wirklich Face Shapes erkennen kannst und Farben erkennen kannst usw.

00:10:06: Insofern haben wir dann auch begonnen das ganze Thema ein Stück weit zu übersetzen Agentic-Beratung eigentlich auch größer zu denken.

00:10:16: Und was wir heute schon tun, ist in digitalen Kanälen gibt es eine Menge Services und Tools wo KI drinsteckt.

00:10:22: also mal so ein.

00:10:23: zwei Beispiele haben zum Beispiel eine visuelle Suche super wichtig weil Brillen sehen irgendwie immer ähnlich aus.

00:10:29: das ist bisschen so.

00:10:31: hast du drei gesehen dann bist du immer

00:10:32: aufsetzen.

00:10:33: eigentlich

00:10:33: muss ich mal aufsetzten aber wenn du so drei vier probiert hast dann bist Du irgendwann so.

00:10:37: auch noch die erste sage ganz gut dass keine Ahnung.

00:10:41: Aber was zum Beispiel sehr, sehr häufig passiert ist dass Leute sagen die ich jetzt trage oder die sie tragen z.B.

00:10:46: zu einem Brater.

00:10:47: also das sind unsere Optiker zum Beispiel alle Brillen weil es so ein sehr guter Einstieg halt aus ist und die kennen das Produkt und dann sagen die Kunden ja die Psy auf haben die gefällt mir aber Die habe ich, finde ich ganz, was schon.

00:10:56: Haben sie ähnliche?

00:10:57: Oder haben Sie noch andere?

00:10:58: und da hilft zum Beispiel im digitalen dann eben eine visuelle Suche, ähnlichen Modelle zu identifizieren.

00:11:03: Da kannst du mit Produktdaten einiges tun aber am Ende des Tages ist halt super schwer so einer Farbeform usw.

00:11:09: zu beschreiben.

00:11:10: Und da bist Du eben mit KI-Modellen viel, viel einfacher unterwegs.

00:11:13: Ein zweites Thema, das für uns sehr wichtig ist, ist das ganze Thema Anproge.

00:11:17: Wenn Du Zuhause bist hast Du eben nicht die Möglichkeit eine physische Brille aufzubringen, musst Du es irgendwie virtuell machen.

00:11:23: Und deswegen haben wir eine virtuelle Anprobe schon vor einigen Jahren gemeinsam mit einem Startup entwickelt.

00:11:28: Inzwischen sind die Market-Lieder in ganz Europa, ich glaube in der Welt auch relativ weit vorne.

00:11:33: Es ist ein französische Firma und die haben mit uns gemeinsam etwas eingebaut in diese virtuelle Anprobe, die also sehr gut funktioniert.

00:11:40: Da kannst du ja mal ausprobieren.

00:11:41: Ist echt cool!

00:11:41: Kann man sich durch verschiedene Brille durchklicken.

00:11:44: Ziemlich passt genau das Ganze auch inzwischen.

00:11:46: Also das ist offiziell technisch passiert.

00:11:48: aber das coolste Feature ist dass du deine bestehenden Brille auflassen kannst.

00:11:52: wenn du zum Beispiel eine höhere Seestärke hast dann kennt das auch jeder, wenn er deinem Optiker ist.

00:11:56: Dann steht er vom Spiegel, setzt das Modell auf, musst du ganz dicht dran gehen.

00:12:00: Ist irgendwie super unangenehm, kannst dich richtig erkennen.

00:12:02: Brauchst du nicht?

00:12:03: Du guckst quasi einfach in die Kamera und dann wird die existierende Brille einfach wegradiert.

00:12:07: Und das geht zum Beispiel nur mit KI, die dann wirklich diese ganzen Formenfarben usw.

00:12:12: erkennt und das Ganze dann replaced mit der virtuellen Brille.

00:12:16: Das sind so Beispiele wo wir in der Beratung das ganze schon einsetzen.

00:12:21: wo ich sagen, inzwischen massive Fortschritte gemacht haben ist in dem ganzen Development-Part.

00:12:27: Also wo du vielleicht vor ein paar Jahren noch so Two-Pizza-Teams hattest, hast du inzwischen viel kleinerer Teams ganz andere Rollen die du eigentlich brauchst und so einem Konstrukt und du bist halt viel schneller.

00:12:37: Also bei uns Develop'n heute Leute oftmals Prototypen, die haben gar kein Developer Background mehr.

00:12:43: Die machen das einfach mit KI Modellen im kürzester Zeit die ersten Prototyp, die wir auch direkt an verproben können.

00:12:49: Das sind zwei Sachen, wo wir schon sehr weit dabei sind.

00:12:52: Ist das Vibe-Coding oder sind das richtige Entwickler in Anführungsstrichen?

00:12:55: Es

00:12:56: ist beides.

00:12:56: Vibe Coding ist natürlich mal da, wo du so Prototypen machen willst und sagst, was?

00:12:59: vielleicht keine Kappa oder willst du stellen, mal etwas ausprobieren?

00:13:02: aber auch im richtigen Developerbereich sind wir inzwischen dabei, das Ganze fest zu implementieren.

00:13:08: Jetzt ist ja bei KI vor allem wichtig dass man die Daten hat und ohne die Daten kann man eigentlich auch keine KI nutzen.

00:13:14: daran scheitern viele im Mittelstand aktuell weil sie den Part der Digitalisierung nicht ganz streng genommen haben.

00:13:21: Wie organisiert ihr den Daten so, dass sie wirklich nutzbar sind für die KI-Systeme und nicht nur gesammelt werden?

00:13:27: Weil ich meine bei so viel stationärem Handel müsste der ja eigentlich auf dem Datenschatz sitzen.

00:13:32: Das hast du absolut richtig erkannt.

00:13:34: das ist auch mein Reden immer wir sitzen auf einem großen Goldschatz eigentlich an Daten weil wir haben so um siebenund zwanzig achtundzwanzig Millionen Kunden aktuell und da steckt natürlich eine Menge Wissen drin und genau das ist eigentlich auch der Jahre über die Jahre.

00:13:47: Genau, dass es halt auch der große Ennebler Das hast du gar am Anfang gesagt was viele als Problem haben will ich uns jetzt gar nicht frei von machen.

00:13:53: also wir haben noch Themen wo wir silos aufbrechen müssen.

00:13:57: das tun wir aber sehr effizient inzwischen.

00:14:01: Am ende ist es ja so dass du mit mit Daten und mit KI nicht nur direkte Angebote für den Kunden schaffen kannst.

00:14:07: Also du sagst, ich weiß zum Beispiel schon was du alles vorher gemacht hast und ich kann dir das passende schon empfehlen.

00:14:12: Was übrigens sehr hilfreich ist für den Kunden als aber auch für uns weil wir haben eine riesengroße Challenge, ein sehr luxurioses Problem.

00:14:18: Wir haben zu viele Kunden äußert sich halt oftmals in Wartezeiten Und natürlich gibt es eine Menge Kunden, wir haben gerade so eine aktuelle Studie gemacht und gesehen hast du so knapp ein Drittel kauft halt was ähnliches beispielsweise.

00:14:29: Also grade in Deutschland jetzt an der Merknis ist bisschen anders aber in Deutschland ist das so.

00:14:33: Wenn Du das weißt dann kannst Du auch ganz andere Empfehlungen machen.

00:14:36: Du kannst die Zeit verkürzen.

00:14:37: Warum muss ich eigentlich nochmal vorbeikommen am Ende des Tages?

00:14:40: Das kannst Du alles mit Daten organisieren.

00:14:42: Was Du aber auch tun kannst ist auch die Insta-Prozesse zum Beispiel mit Daten und KI optimieren.

00:14:47: Wir haben vor einigen Jahren Termine eingeführt gab's halt vorher nicht.

00:14:51: Jetzt kannst du Termine machen, hast natürlich trotzdem furchtvoll Kunden die einfach so vorbeikommen.

00:14:55: Das Ganze zu orchestrieren bei so einem Service-Angebot das halt immer sehr unterschiedlich sein kann.

00:15:01: also es gibt Kunden da sagst du okay brauchst eine halbe Stunde weil du schon ein bisschen was weißt über den.

00:15:06: dann hast aber so eine Situation dass der Kunde sagt auf die Frage sind meine Seewerte noch ok?

00:15:11: Ich dachte eigentlich ja, aber ich glaube sollten wir noch mal messen.

00:15:13: Hast du wieder plus zehn Minuten?

00:15:15: Das kannst du.

00:15:15: zu organisieren, zu orchestrieren machen wir inzwischen mit einem Art Instore Operating Model wo wir halt alles einfließen lassen von Personalplanung, von Wetterdaten und historischen Daten.

00:15:26: Es gibt da Sachen die wir kennen immer wieder.

00:15:28: also du weißt ja einfach auch was ich Freitag Nachmittag genau ist es besonders voll und dann weißt du vielleicht auch dass da Kunden kommen die ihr eine aufwendige Beratung brauchen weil sie eine Gleitsichtbrille benötigen.

00:15:38: Also solche Sachen kannst du halt mit berücksichtigen.

00:15:40: Und da spielen Daten eine Riesenrolle, das zu organisieren ist nicht ganz einfach aber wir sind dann zwischen relativ gut aufgestellt.

00:15:48: Du sagst Digitalisierung ist ja auch eine Kulturfrage also nicht nur was die Kunden betrifft.

00:15:53: wie verändert denn die KI die Anforderungen an Mitarbeitende im stationären Handel?

00:15:58: Also zum einen ist natürlich, sind wir in einer Transformation wie viele andere Firmen auch schon seit Jahren.

00:16:05: Ein Herren gehen.

00:16:05: mit Beginn der Digitalisierung hat sich da viel verändert.

00:16:08: man kann so ganz grob sagen bis vor zehn, fünfzehn Jahre war eigentlich die Optikbranche nahezu identisch zu dem Status den du vor hundert Jahren hattest.

00:16:17: Klar gab es ein paar Geräte, die neu integriert worden sind in dem Beratungsprozess.

00:16:21: Aber eigentlich ist das meiste vom Prozesse relativ gleichgeblieben.

00:16:25: Das hat sich in den letzten Jahren schon massiv verändert.

00:16:27: Insofern war's auch für uns notwendig da einen Schritt zu gehen.

00:16:31: Was aber immer im Zentrum bleibt, der Mitarbeiter weiß am besten was für den Kunden gut ist weil er den direkten Kontakt hat.

00:16:37: Deshalb habe ich auch sehr hart gelernt dass ich die ersten Digitalisierungsprojekte bei Viermann mit begleiten oder leiten durfte.

00:16:44: Wir haben natürlich auch irgendwie Sachen gebaut und gesagt, das ist ganz toll.

00:16:47: Das wird ein Riesenmehrwert bringen?

00:16:48: Dann haben wir es rausgebracht.

00:16:49: dann haben festgestellt Mist war komplett.

00:16:52: das falsche müssen wir anpassen.

00:16:54: was wir gelernt haben ist die Leute zu integrieren von vornherein.

00:16:57: dass heißt wir haben in vielen vielen Projekten sobald es irgendwie einen Bezug gibt zum Kunden oder stationär sind halt Mitarbeiter aus der Fläche mit integriert in die Projektteams.

00:17:05: Und das kommt jetzt gerade auch zum Tragen im Sinne von KI.

00:17:08: weil was wir festgestellt haben wenn man diese neue Teamkonstellationen denkst du eigentlich brauchst wenn Du heute developst Heute baust du Leute, die richtig prompten können.

00:17:16: Die wissen was sie wollen viel weniger eigentlich ob der Kot jetzt sauber ist und ob der genauso ist wie er immer war.

00:17:23: Und deswegen ist es für uns gerade sehr komfortabel dass wir das schon als Prozess hatten und diese leute lassen wir halt prompten.

00:17:29: Das bringt uns ganz weit nach vorne.

00:17:31: Und wie macht ihr das beim stationären Personal?

00:17:33: Habt ihr da so richtig absgelingt Programme oder...

00:17:37: Also grundsätzlich haben wir als wir angefangen, um den generischen Modellen uns auseinanderzusetzen und KI quasi zu implementieren.

00:17:42: Als eine Art KI-First-Strategie haben wir angefang mit einem kleinen Kreis an Menschen.

00:17:46: Wir haben uns Leute gesucht aus verschiedensten Unternehmensbereichen.

00:17:49: Daraus ist heute so eine Art Ambassador-Programm geworden und das inkludiert natürlich auch die stationär Kollegen.

00:17:54: Und ich bin eigentlich jeden Tag mal wieder überrascht, was da für krasse Sachen rauskommt.

00:17:58: Also am Anfang geht man so okay, dass es sehr nördig ist und klar, die ersten Schritte waren genau die Leute, die irgendwie gesagt haben Ich kenne mich damit aus!

00:18:04: Ich kann jetzt hier wahnsinnig coole Sachen coden im Kürzester Zeit.

00:18:07: Jetzt hast du aber inzwischen Anwendungsfälle auch im Stationären wo eher Leute aus der Fläche tatsächlich große Fortschritte machen und großen Impact leisten.

00:18:17: Und insofern ist es für uns eigentlich immer, wenn wir nachweisen können, dass das ein Mehrwert ist.

00:18:22: Dann sind die Leute auch bereit sich damit auseinanderzusetzen.

00:18:25: und es ist halt wie es immer ist.

00:18:27: du musst die Leute ranführen, du musst sie dafür begeistern und du musst aber geduldig sein.

00:18:32: Es gibt viele Sachen glaube ich, die als Frage im Raum stehen was passiert in der Zukunft?

00:18:36: Die entwickelt sich das weiter.

00:18:38: jetzt mal zurück zu unserem Luxusproblem.

00:18:40: aktuell und ich habe auch in den nächsten Jahren würde es eher dazu führen verbessern können.

00:18:45: Das ist halt für beide Seiten, für den Kunden als auch für die Mitarbeiter komfortabler wird.

00:18:50: Weil am Ende hat ein Mitarbeiter natürlich auch genau das Bedürfnis seinen Lifestyle irgendwie zu optimieren.

00:18:55: und wenn ein Mitarbeiter glücklich ist dann ist es ja auch viel näherter zum Kunden, wenn er weniger Stress hat.

00:19:00: und da können wir natürlich massiv helfen gerade mit KI-Ansätzen.

00:19:04: Ja spannend wird das glaube ich in Zukunft.

00:19:06: noch mehr werden KI und Mitarbeitenden immer enger zusammenarbeiten, vor allem auch für die Kunden mit dem Erlebnis.

00:19:15: Auf jeden Fall!

00:19:16: Also ich glaube wichtig ist dass man sich so ein bisschen löst das haben wir eigentlich von vornherein getan von diesem KI als Selbstzweck sondern du guckst halt immer was ist ein Anwendungsfall?

00:19:25: Und dann versuchst Du eine Lösung zu entwickeln die dann KI integriert.

00:19:30: aber KI muss gar nicht sichtbar sein für den Mitarbeiter zum Beispiel ... um mal ein konkretes Beispiel zu bringen.

00:19:36: Wir hatten von über dieses Thema Fassungsberatung gesprochen, also was muss ich dem Kunden?

00:19:39: eigentlich?

00:19:39: fast das Richtige für den Kunden?

00:19:41: Und wir haben natürlich in Zentral-Europa eine sehr, sehr aufwändige Ausbildung.

00:19:45: Um optiker zu werden musste halt irgendwie dreieinhalb Jahre Ausbildung machen... Wenn du noch weitere Sachen machen möchtest wie einen Seetest dann musst du nochmal Zusatzausbildung und Top machen usw.

00:19:54: Es gibt aber eben auch Länder Wo das nicht so ist und wir sind zwischendurch in Regionen unterwegs, USA beispielsweise.

00:20:00: Da hast du ein anderes Skillset auch mitarbeitern den kann natürlich auch eine Beratungstool dass KI basiert ist für sowas wie welches die richtige Fassung für den Kunden viel mehr helfen als jemand der es seit Jahrzehnten schon gelernt hat.

00:20:13: Aber ich glaube, selbst in Bereichen wo Leute viel Wissen haben kann das auch unterstützend sein.

00:20:19: Weil du kannst zum Beispiel heute viele Sachen darstellen.

00:20:22: was spielt bei einer Brille eine Rolle?

00:20:23: Wie dick sind die Gläser?

00:20:24: zum Beispiel wenn ich habe eine relativ hohe Stärke mit minus vier und halbe um minus fünf?

00:20:28: Ich weiß einfach, ich brauche dünnen Leser.

00:20:30: Aber was heißt das genau?

00:20:31: Wie sieht denn das eigentlich in der Brille aus wenn ich jetzt das Glas nehme oder das Glas neme?

00:20:34: Das zu visualisieren ist beispielsweise etwas, was man halt mit KI extrem gut machen kann.

00:20:39: Generekt auf die Brille, die du auch kaufen möchtest.

00:20:41: Das hat man vorher mit so kleinen Musterbrillen gemacht.

00:20:43: Das kannst du heute auch anders machen und das überzeugt dann auch die Mitarbeiter.

00:20:47: also die würden auf die Frage will ich jetzt KI nutzen?

00:20:50: wahrscheinlich sagen nein aber wenn du sagst hier ist ein Anwendungsfall guck mal wie findest du denn das?

00:20:54: Dann sagt das ist ja toll!

00:20:55: Ja das ist super ... dann spielt KI eigentlich eher hintergründig die Rolle.

00:20:59: Mhm, verstehe!

00:21:01: Und habt ihr was Neues?

00:21:03: Was jetzt demnächst kommt, worauf sich die Kunden oder Mitarbeitenden freuen können... ...was sie jetzt einführt?

00:21:09: Worüber ich schon sprechen darf?

00:21:10: Wobei ich schon spreche, ja also ich will ja gar kein Geheimnis machen.

00:21:13: Ich glaube, was alle gerade im Markt bewegt ist das Thema Agentic Commerce.

00:21:15: Das ist eine wichtige, spürt eine wichtige Rolle.

00:21:18: Wie verändert es sich zum einen das Außerhalb des Ökosystems?

00:21:20: Also wo ich heute noch zu Google gehe wie werde ich später meine Produkt Erfahrung den, den Step vielleicht wo ich Researche mache oder wo ich andere Sachen tue.

00:21:30: Wie wird sich das in Agentic-Modelle verlagern?

00:21:32: In die großen von OpenAI und so weiter?

00:21:35: auf der anderen Seite sehen wir aber auch einen riesen Benefit im Sinne der digitalen Tools weil wir mal ehrlich sind.

00:21:43: was ja am Anfang gefragt was hat sich im E-Commerce eigentlich verändert?

00:21:46: da hat sich vieles getan Aber eine Sache ist gleich geblieben Und das kann ich jetzt wirklich sagen weil ich ja schon relativ früh mit dabei war.

00:21:51: Wir haben den Kunden eigentlich immer gezwungen ganz ganz viele steps nacheinander zu machen Wenn du an deinen Einkaufsverhalten denkst, ne?

00:21:56: Du musst dann hier klicken.

00:21:57: Dann musst du dir was im Basket packen.

00:21:59: Da musst dich ja noch mal Payment anklicken und so weiter.

00:22:01: Das sind ja mehrstufige Prozesse.

00:22:03: Das gibt es im stationären so meistens gar nicht.

00:22:05: Also wenn wir eine Beratung machen, dann wirst ihr auch nicht von einer Station zur nächsten geschickt.

00:22:08: Und sagt also jetzt Übungsstation drei, dann kommt Station vier und dann fünf... ...und dann gehen sie am Ende zu Kassau.

00:22:13: Sondern das machst du ja eigentlich in einem Flow!

00:22:16: Und das haben wir online auch mit guter UX noch nicht wirklich hinbekommen.

00:22:19: ... keiner, den ich kenne.

00:22:21: Hat das wirklich gut hinbekommen?

00:22:22: Das verändert sich aber gerade radikal.

00:22:24: Das heißt also wir bringen eigentlich jetzt mit KI... ...den Store ins Digitale,... ...weil wir werden es erst mal in der Lage sein,... ...ne holistische Beratung in ähnlicher Form zu machen auch wie sie im Store momentan passiert.

00:22:34: Das heisst also guckst du mir schon einmal an die Kamera.

00:22:36: Wir können ganz viel messen und dann kann die KI dir helfen.

00:22:40: Was brauchst du eigentlich für eine Brille?

00:22:42: kann ihr noch Fragen stellen und so weiter.

00:22:43: Kannst du denn auch mit Agenten, also wirklich mit Avataren zum Beispiel?

00:22:47: So was experimentieren wir halt gerade.

00:22:49: Das ist für mich das, wo ich glaube da wird sich ganz viel verändern in der Beratung.

00:22:53: Wir werden einen neuen E-Commerce sehen in den nächsten Jahren nicht nur bei uns oder bei ganz vielen Branchen, der ganz anders sein wird als er in der Vergangenheit war.

00:23:03: Da kommen wir zu dem nächsten Punkt.

00:23:05: Ihr habt ja Millionen Kunden, haben hier schon darüber gesprochen auch eher das Luxusproblem viele davon auch älter.

00:23:11: Das liegt ja so ein bisschen in der Natur der Sache.

00:23:14: Wie gestaltet sich denn der KI-gestützte Service so, dass die nicht ausgeschlossen sind?

00:23:20: Sondern eben mitgenommen werden.

00:23:22: Das stelle ich mir nicht so einfach vor.

00:23:24: wenn ich mich jetzt überlege meine Mutter müsste mit zweiundseinzig irgendwie online.

00:23:30: also sie hat schon Sie kann schon ein bisschen was.

00:23:32: aber da glaube ich

00:23:35: das hört sich niedlich an wie als wenn es in der Schule ist.

00:23:38: Also ich glaube zum einen Wenn wir auf das zurückkommen dass du KI ja quasi nutzt um Erlebnisse zu verbessern also die Customer Journey zu verbessern, dann ist es ja vordergründig nicht unbedingt was technologisches.

00:23:48: Sondern das ist eher aus der Beratung heraus und klar du hast natürlich im zwölfzehnten Barriere dass du jetzt irgendwie ein Online-Device benutzen musst.

00:23:55: aber wenn wir mal ehrlich sind ich sehe mein Vater ist auch schon über siebzig Der nutzt heute ChatGPT so wie er früher irgendwie gegoogelt hat oder mich angerufen hat.

00:24:05: Ich glaube schon dass wir auch bisschen mehr Vertrauen haben können in ältere Zielgruppen.

00:24:09: Aber am Ende ist es doch so...der Kunde soll doch da das nutzen und machen, was er am liebsten möchte.

00:24:14: Und wir werden immer Leute haben die sagen ich möchte auch Jüngere.

00:24:17: Also es hat eigentlich relativ wenig mit dem Alter zu tun.

00:24:20: Lange lange auch wirklich daran geglaubt, dass das E-Commerce in unserer Branche einen viel größeren Mehrwert oder einen Stellenwert bekommen wird.

00:24:28: Wir sind aber so ungefähr bei drei bis vier Prozent in der Optik in Europa was den Anteil an online verkauften Brillen damit trifft und es wächst auch nicht wirklich rasant eher so kleinteilig.

00:24:37: Es gibt ein paar andere Märkte wo das ein bisschen größer ist.

00:24:39: Das hat aber eher etwas mit größeren Räumen zu tun weil du nicht so schnell irgendwo hinfahren kannst USA zum Beispiel.

00:24:45: Aber grundsätzlich kannst du eigentlich sagen, es gibt immer Leute die sagen ich möchte diese Beratung haben.

00:24:49: Ich möchte mit jemanden sprechen und wenn das gut hinbekommt auch auf digitalem Weg dann glaube ich dass du da auch mehr hebeln kannst.

00:24:55: aber das ist unabhängig vom Alter.

00:24:57: also ehrlicherweise guck mal auch in Corona haben die leute doch angefangen jeden QR-Code zu scannen usw.

00:25:02: Das hat davor ja auch keiner machen wollen.

00:25:04: Inzwischen ist das total etabliert und wir wundern uns gar nicht mehr.

00:25:08: Also ich glaub da ganz fest auch an die ältere Generation und bin sicher, dass auch die solche Angebote annehmen werden.

00:25:15: Aber am Ende?

00:25:15: Sie können selber entscheiden wie sie es machen wollen, deswegen ist das eigentlich egal.

00:25:19: Omni Channel heißt ja du kannst dich völlig frei entscheiden!

00:25:21: Du kannst dir auch einzelne Schritte mal da machen oder mal da.

00:25:24: also wenn man mal ehrlich ist wir haben so ungefähr fünfzig Prozent unserer Kunden, die haben mindestens einen digitalen Touchpoint inzwischen in der Journey.

00:25:31: Und du hast es ja richtig gesagt Wir haben alle Altersgruppen Also auch die Älteren.

00:25:34: Auch die tun das.

00:25:36: ältere Generationen researchen heute vorher.

00:25:38: Also wenn du eine Brille kaufen willst, dann gehst du auf die Webseite, guckst dir ein paar Fassungen an, probier's dir auf und sagst okay, die gefällt mir, die hätte ich ganz gerne.

00:25:44: und dann äußerst den Wunsch im Laden oder die wissen das sogar schon idealerweise, dass du es getan hast?

00:25:49: Das hat eigentlich wenig mit dem Alter zu tun.

00:25:51: Okay, habe ich was dazu gelernt?

00:25:53: Hätte ich mehr vermutet, dass man etwas mit dem Alten zu tun hat!

00:25:57: Großkonzerne wie Amazon setzen ja KI mit riesigen Budgets ein, da kann man schlecht mithalten.

00:26:03: Was rätst du den Mittelständlern die diese Ressourcen eben nicht haben?

00:26:08: Ich glaube dass sich das so rasant entwickelt und ich bin da, lass mich da wirklich alle zwei bis vier Wochen wieder neu begeistern was an neuen Sachen auch passiert und was rauskommt, dass wenn Du jetzt diese Frage mir vielleicht vom Heimjahr gestellt hattest eine andere Antwort darauf gewesen wäre als sie heute geben würde.

00:26:22: Heute sage ich Da ist so viel da dass das inzwischen halt viel kostengünstiger auch machbar ist für kleinere Firmen.

00:26:29: Das Wichtigste ist aber eigentlich, und da haben sie sogar einen großen Vorteil gegenüber so großen Plänen wie Amazon oder großen Tech-Firmen sind halt ja viel näher am Kunden dran.

00:26:35: Das heißt Sie wissen eigentlich was will der Kunde?

00:26:36: Und wenn sich darauf fokussieren und genau dafür Lösungen versuchen zu entwickeln mit dem was halt was existiert und es wird ja mal günstiger.

00:26:44: Das ist ja das Faszinierende!

00:26:46: Und die haben halt nicht diese großen Textex, die zum Beispiel transformieren müssen.

00:26:49: Das was ein Amazon hat.

00:26:50: also wenn man mal drauf guckt Was macht Amazon beispielsweise?

00:26:52: Die wenn sie irgendwelche Updates machen müssen das können Sie inzwischen mit KI extrem effizienten machen.

00:26:57: Das hast du aber nicht weil der nutzt ja vielleicht als Mittelständler die AWS Cloud und sagt okay das finde ich eine Capability ist es ja da so und Ich kann eigentlich darauf aufsetzen.

00:27:05: deswegen diese frage krieg häufig gestellt Weil das irgendwie alle bewegt.

00:27:09: ich glaube der Denkfehler den die meisten machen is gar nicht ... habe ich jetzt genug Geld oder ist es für mich irgendwie zu groß, sondern die Frage ist einfach... ... wo hab' ich dann hier gerade einen Kundennied, den ich nicht erfüllen kann?

00:27:20: Oder war ich im Prozess der nicht optimal läuft und ich will was Neues machen.

00:27:23: Gibt's nicht eine Möglichkeit zum Beispiel mit KI etwas schneller zu machen?

00:27:28: Und wir sind ja so ein bisschen als Unternehmen... In unserer Branche sind wir schon sehr groß, der drittgrößte in der Welt.

00:27:33: Aber wenn ihr jetzt mal auf Gesamt guckt, sind wir natürlich kleiner als jetzt eine große Tech-Firma.

00:27:38: Wir haben vor ein bisschen über einem Jahr einen Adventure Clienting-Programm eingeführt um genau zum Beispiel so eine Frage beantworten zu können Wenn du in irgendeinem Department oder im Bereichenunternehmen eine Herausforderung hast dann hast du ja oftmals okay.

00:27:51: es ist entweder zu groß ich muss aus ein großes Projekt machen das machen wir nächstes Jahr Das passt jetzt gerade nicht oder ich habe gerade keine Menschen dafür.

00:27:58: Und deswegen haben Wevenger Clienting eingeführt, weil es gibt unglaublich viele Start-ups und ganz viel inzwischen mit KI.

00:28:02: Auch Sachen haben als Lösungen die also viel effizienter und schneller sind, die man mal ausprobieren kann.

00:28:09: Deswegen nutzen wir Wevenge Clientings einfach als Möglichkeit Start-Ups schnell an Bereiche heranzuführen und innerhalb von kürzester Zeit meistens so zwei bis vier Wochen sofort einen Piloten oder ein MVP starten zu können um dann halt mal was auszuprobieren das vielleicht vorher mühsam wäre oder teuer wäre.

00:28:26: Das ist der Super, das ist die Verbindung zwischen traditionellen Familienunternehmen und Startups was wir sowieso noch ein bisschen so wenig in Deutschland haben.

00:28:34: Insofern gut dass ihr das an der Stelle so erfolgreich macht.

00:28:38: ich habe so gegen Ende immer noch eine obligatorische Frage was mich persönlich interessiert welche KI-Tools nur zu den aktuell am liebsten?

00:28:48: Also, gibst du super viele Sachen und mein großer Vorteil ist ich habe mich um viele Leute ein gutes Team die mich eigentlich den ganzen Tag wieder neu beeinflussen.

00:28:56: Wie groß

00:28:57: ist euer Team in dem Bereich?

00:28:59: Der gesamte Digitalbereich mit einem ist so bisschen zweihundert plus.

00:29:04: Das KI-Kernteam würde ich das mal nennen sind irgendwie so um die fünfzig Leute aber es wächst auch gerade Und da kommt natürlich ganz viel Neues rein, weil dann habe ich meine Kids auch noch die mich immer wieder beeinflussen.

00:29:17: Wenn ich aber ehrlich verabschiede was ich gerade aktuell besonders gerne mache Wir haben ChatGPD eingeführt.

00:29:21: als Enterprise-Variante in den Zentralbereichen Haben das connectet mit allem was möglich ist im Officebereich.

00:29:26: Das ist unglaublich effizient.

00:29:29: Ich spreche inzwischen auch mehr, als ich schreibe.

00:29:31: Also ungefähr so achtzig Prozent würde ich sagen mache ich mit Whisperflow, dass sich meine Texte generiere, Emails generiere irgendwelche Briefings generiere und so weiter.

00:29:41: deswegen ist das so.

00:29:42: mein Daily Game Changer ist eigentlich Sprechen mit KI und daraus Inhalte generieren.

00:29:47: Das macht mich unglaublich schnell.

00:29:49: also hat mich krass gehebelt.

00:29:52: und ansonsten liebe ich Gamma beispielsweise weil Ich bin ja in einer Position, wo man öfter mal auch mal einen Powerpoint bauen muss um irgendwas zu zeigen und so weiter.

00:30:02: Und das hat ja früher manchmal Tag oder Wochen gekostet ne?

00:30:05: Dann hast du halt irgendwelche Leute beschäftigt die dann das noch hübscher gemacht haben usw.

00:30:09: Das promptest du heute und dann hast du in halb grünster Zeit wirklich eine zeigbare Version mit der du arbeiten kannst.

00:30:15: Da ist aber schon ein Master Prompt bei...

00:30:18: Ich mach's meistens so dass ich über Chatchity anfange.

00:30:20: Das ist so bisschen mein Brain und Sparring.

00:30:23: Ich habe jetzt auch, weil ich von Kollegen gelernt hatte sich ein Agent gebaut der ihn simuliert.

00:30:27: Das habe ich gerade mal getestet.

00:30:28: das ist auch super spannend um so zu sehen wie würde man selber reagieren oder die Antithese zu testen.

00:30:34: also was würde ich nicht machen?

00:30:36: und dass nutze ich halt ganz viel zum Brainstorming und daraus generiere ich mir dann quasi dem passenden Prompt für Gamma und den Rest macht Gamma dann meistens so letzten zwanzig Prozent macht Gammer.

00:30:45: im Development-Bereich, Vibecoding nutze ich Cursor halt ganz viel und das fasziniert mich halt unglaublich was da machbar ist.

00:30:52: Da musste man mir wirklich schon so ein bisschen Bildschirmzeit nachher irgendwie verpassen weil das macht ja echt süchtig.

00:30:58: Und ich habe jetzt am Wochenende gelernt, Loveville sodass was viele, die nicht coden und nicht programmieren können.

00:31:05: Der Langebild ist ähnlich wie Cursor?

00:31:07: Ja.

00:31:07: Cursors sind ein bisschen technischer... Also aus meiner Perspektive bin ich jetzt aber nicht der Expert, wenn sich schon viele streiten, ist es ein bisschen mächtiger weil du tiefergehende Integration vielleicht auch bald Backend-Integrationen bauen kannst.

00:31:20: So Frontend ist für mich eigentlich ein Ebuild muss ich ehrlich gestehen.

00:31:22: also wer Frontend heute ohne KI baut macht etwas falsch.

00:31:26: Backend wird auch bald folgen das ist absehbar.

00:31:30: Und gibt es einen bestimmten Prompt?

00:31:33: Die denkweise hast du uns ja eben gesagt, aber hast du so ein Masterprompt der dir das Leben so viel einfacher gemacht hat oder irgendwas Lustiges von deinen Kindern vielleicht.

00:31:41: Nee ehrlicherweise nicht!

00:31:42: Also tatsächlich ist bei mir so dass ich mache so eine Art Brainstorming mal mit ChatGPT und dann checke ich schon nochmal die Prompts ob sie passen.

00:31:48: klar lernst du dann auch zu Challenges.

00:31:50: passt das beim nächsten Mal noch genauso.

00:31:53: Ich hab auch schon zigmal mir irgendwelche Sachen angeschaut, wo Leute sagen das sind jetzt genau die richtigen Prompten, die du machen musst oder so.

00:31:58: Da bin ich auch mal total begeistert von.

00:32:00: aber für was ich so mache ist es eher dieses iterative Generieren über Chatchity den richtigen Promet zu finden.

00:32:06: Ja, wir haben zum Schluss ja nochmal unsere Statement-Frage zum Festival.

00:32:12: Da sehen wir dich ja wieder!

00:32:15: Mit wem würdest du gerne beim Big Bang KI-Festival Essen gehen?

00:32:18: Das kann Mittag oder Abendessen sein – oder Frühstück meinetwegen.

00:32:22: und warum vor

00:32:23: allem?!

00:32:24: Also erst mal ich habe eine Mega-Lineup.

00:32:25: Ich hab mir das noch einmal in die Terren geguckt als ich hier gerade hergefahren bin und da sind ne Menge spannender Leute bei.

00:32:32: Allen voran würde ich aber tatsächlich, weil ich so eine persönliche Windung habe.

00:32:36: Ich bin im Osten geboren mit Vierzehn war die Wende und Gregor Gysi ist für mich aus der Zeit damals aber auch im Laufe der letzten Jahre immer wieder ein Idol gewesen, weil er es irgendwie geschafft hat diese Ost- und Westgeschichte so zu vereinen und auch zu begleiten dass sich den super gerne mal kennenlernen würde.

00:32:54: Ich hab dem einmal im Zug getroffen, mal kurz Hallo gesagt, aber mehr noch nicht.

00:32:57: insofern wäre so Mittagessen totaler Traum.

00:32:59: Okay, wir schauen mal was wir tun können.

00:33:01: Oder Abendessen ist mir auch egal.

00:33:03: Geht meistens ein bisschen länger ne?

00:33:05: Gerne!

00:33:06: Ja,

00:33:06: Stefan.

00:33:07: Danke dir!

00:33:07: Was aus diesem Gespräch hängen bleibt – digitale Transformationen ist kein Projekt im Einzelnen sondern eher eine Serie von Entscheidungen was man stoppt und skaliert und Prinzipien wie man die verhandelt.

00:33:20: Wenn ihr genau solche Einblicke aus der Praxis live erleben wollt dann kommt gerne zum BigBanker E-Festival in Berlin.

00:33:30: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge unseres BigBanks

00:33:33: Podcasts.

00:33:35: Wenn ihr unsere Gäste live erleben wollt, kommt am sechzehnten und siebzehnte September zum Big Bang KI-Festival nach Berlin.

00:33:42: Infos & Tickets gibt es unter bigbangfestival.de Und wenn euch diese Folge gefallen hat lasst Kommentare da, abonniert den Podcast und hört auch bei der nächsten Folge wieder rein!

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