Julia Neuen: Female Health und Führung – warum moderne Arbeit weibliche Lebensphasen mitdenken muss
Shownotes
Wie gelingt Führung in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig auf dem Kopf steht? Kulturwandel, Fachkräftemangel und demografischer Druck verschärfen die Lage auf dem Arbeitsmarkt – und doch verlieren deutsche Unternehmen jedes Jahr Tausende hochqualifizierter Frauen. Damit gehen Know-how, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit verloren. Ein zentraler Hebel bleibt dabei oft ungenutzt: die strategische Integration weiblicher Lebensphasen in Führung, Personalpolitik und Unternehmenskultur.
Im Gespräch wird deutlich: Nicht fehlende Ambitionen bremsen Karrieren, sondern fehlende Strukturen. Obwohl Frauen heute überdurchschnittlich qualifiziert sind, geraten Laufbahnen ins Stocken, wenn Lebensphasen wie Kinderwunsch, Elternzeit oder hormonelle Umbrüche in Führung, Arbeitsorganisation und Personalentwicklung keine Rolle spielen. Genau hier zeigt sich auch, welche Bedeutung Technologie künftig haben kann. KI unterstützt bei der Aufklärung zu Female Health, begleitet Elternzeiten strukturierter, professionalisiert Reboarding-Prozesse und macht HR insgesamt effizienter.
Julia Neuen erklärt, warum das Mindset von Führungskräften der größte Hebel ist, wie schon kleine organisatorische Veränderungen große Wirkung entfalten und weshalb Frauen- und Familienfreundlichkeit längst ein messbarer Wettbewerbsvorteil sind. Female Lifecycle Management ist keine Diversity-Maßnahme, sondern eine wirtschaftliche Investition. Unternehmen, die weibliche Lebensphasen strategisch integrieren, sichern sich Talente, Stabilität und Zukunftsfähigkeit.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dabei muss man einfach sagen, sind Frauen mehr als fünfzig Prozent der Gesellschaft.
00:00:04: Also, einen fünfzig, sechs, um es genau zu sagen.
00:00:07: Wir Frauen sind schlauer, wir machen mehr Hochschulabschlüsse.
00:00:11: Wir sind schneller, wir sind smarter.
00:00:13: Das ist alles in Studienbewiesen.
00:00:15: Das denke ich mir jetzt hier auch nicht aus.
00:00:16: Es hat ja auch nichts damit zu tun, dass ich die Männer basteln will, aber das sind erst mal die Zahlen.
00:00:21: Fakt ist, aber wenn du siehst, da oben ankommt, sind es irgendwie nicht mehr viele Frauen.
00:00:33: Willkommen zurück bei unserem Big Bang Podcast.
00:00:36: In im Jahr im Jahr ist das heute unsere erste Folge, dem Format, in dem wir über Themen sprechen, die Arbeitswelt, Unternehmenskultur und Gesellschaft nachhaltig durch KI verändern.
00:00:48: Ich bin Ayesha Mesehos des Big Bang KI-Festivals und Geschäftsführerin von Dub Unternehmer und freue mich heute ganz besonders auf ein Gespräch mit einer Unternehmerin, die ein bislang tabuisiertes Thema strategisch auf die Agenda von Unternehmen hebt.
00:01:02: Julia Neuen, CEO von Peaches und Vordenkerin im Bereich Female Lifecycle Management und seit Dezember ja auch, wie ich weiß, Vorsitzende des VDU Landesverband Wesa Ems.
00:01:15: Glückwunsch nochmal zu der Rausragend den Wahl, liebe Julia.
00:01:19: Dankeschön.
00:01:21: In dem vdE muss man auch gratulieren, dass Sie sich so jemand toll ist, für dich dafür gewinnen konnten.
00:01:25: Beim Big Bang KI-Festival im letzten Jahr, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:01:50: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:01:50: Danke schön, liebe Eische, für die Einladung.
00:01:53: Ich freue mich, sehr heute hier zu sein.
00:01:55: Ja, schön, dass du da bist.
00:01:57: Julia, du führst ja Peaches als Plattform, die weibliche Lebensphasen strategisch sichtbar und gestaltbar macht.
00:02:03: Vor allem, wenn du dein persönliches Warum dahinter in einem Satz oder vielleicht auch mehr beschreiben müsstest, welches wäre das?
00:02:12: Also, wir wissen ja, dass wir in den nächsten Jahren ... massive Einschnitte haben, was das Thema Erwerbstätige angeht.
00:02:20: Und wir wissen auch, dass Deutschland strukturell einfach ganz schlecht aufgestellt ist, was das Thema Frauenfreundlichkeit und Familienfreundlichkeit in unseren Unternehmen angeht.
00:02:31: Wir sind also nach wie vor sehr männlich dominierte Unternehmen, sowohl in der Führung als auch von der Grundidee.
00:02:39: Und das führt natürlich dazu, dass Frauen eben nicht gleichberechtigt Karriere machen können.
00:02:44: Und es geht ja heute sozusagen gar nicht darum oder auch von uns, von Peaches gar nicht darum zu sagen, wir wollen irgendwie zwei Lager aufmachen, Frauen und Männer, sondern es geht uns viel mehr darum, wie können denn alle den gleichen Weg laufen?
00:02:57: Was braucht es denn in den Unternehmen für Strukturen, für Prozesse, damit Unternehmen wirklich Chancengleichheit herstellen können und nicht immer nur darüber reden?
00:03:06: Und wir als Peaches, und deswegen nochmal das Warum, deswegen haben wir uns auch sehr ganzheitlich aufgestellt.
00:03:11: Also wir sind auf der einen Seite mittlerweile eine Unternehmensberatung.
00:03:15: haben dafür auch tatsächlich einige Preise einheimsen dürfen, weil wir eben tatsächlich sehr viel skandinavischen Wind auch in die Unternehmen bringen, sehr viele Prozesse verändern, Strategien verändern, das eben auch in die Personalstrategie etablieren, eben auch so Themen wie Frauengesundheit, die dann eben ganz viel Auswirkungen haben, ob Frauen in der jeweiligen Lebensphase Karriere machen können, aber eben auch so Vereinbarkeitsthemen.
00:03:39: Und das heißt, wir sind auf der einen Seite eine Unternehmensberatung, auf der anderen Seite sind wir eine oder Deutschlands führende Benefits-Plattform für diese Themen.
00:03:47: Und auf den Top stehe ich natürlich auf diversen Bühnen und darf eben auch über dieses Konzept, vielmehr Lifecycle Management und über Höchstfrauen, wie bekommt man mehr Frauen in Führung?
00:03:57: Was braucht es in den Unternehmen?
00:03:59: Wie machen es die Skandinavia?
00:04:00: Was können wir lernen von denen?
00:04:02: Und das eben auch auf den deutschen Bühnen oder den Bühnen dieser Welt eben auch vortragen.
00:04:08: sich gefreut, als du das eben mich auch eingeladen habt, auf dem KI-Festival, was ja nun wirklich das Festival ist, rund um KI, KI-Tools und so.
00:04:18: Wir beschäftigen uns natürlich auch intern mit solchen Themen wie KI-Agenten und so.
00:04:22: Aber gerade eben auch im Bezug auf Frauen finde ich halt dieses KI-Thema auch wahnsinnig interessant.
00:04:28: Ja, finde ich auch total.
00:04:31: Und das Thema KI und vielleicht bessere Vereinbarkeit, das schließt das andere ja vor allem nicht aus, kann aber auch sehr, sehr unterstützend wirken.
00:04:41: Dazu kommen wir vielleicht gleich nochmal.
00:04:43: Ich würde gerne zum Thema Female Life Cycle Management.
00:04:46: Das ist ja dein Ansatz, stellt die Frage, wie Unternehmen weibliche Lebensphasen bewusst in Strategieführung und Personalentwicklung integrieren.
00:04:55: Was war denn der Moment, in dem dir klar wurde, das ist jetzt kein Randthema, sondern das ist ein richtiges businessrelevantes Thema.
00:05:01: und eben hast du ja auch schon was von den skandinavischen Ländern erzählt, die da weiter sind.
00:05:05: Vielleicht gibt es da Best Practices, von denen wir lernen können.
00:05:10: Ja, absolut.
00:05:10: Also es gibt jede Menge Best Practices, von denen wir lernen dürfen, von denen wir lernen müssen, um international wettbefärbsfähig zu bleiben.
00:05:18: Aber, und das ist glaube ich ganz wichtig eben, dass wir schauen, wie müssen unsere Unternehmen langfristig verändert werden, damit wir wirklich wirtschaftlich uns wieder ganz anders ausstellen.
00:05:36: Da ist es eben ganz relevant, die Lebensphasen jetzt mitzudenken.
00:05:41: Wir haben also dieses Konzept.
00:05:43: Female Life Cycle Management habe ich selber entwickelt.
00:05:45: Wie kam es dazu, was war sozusagen dieser ausschlaggebende Moment, den du angesprochen hast?
00:05:51: Ich bin ja, also man sagt Multigründerin, ich finde den Begriff immer so ein bisschen übertran, didelt.
00:05:57: Aber ich habe ja in meinem vorigen Leben sozusagen schon andere Health Tech Unternehmen gegründet.
00:06:03: im Bitusi Bereich.
00:06:04: Und damals, mein erstes Unternehmen, kurz vor Corona gegründet.
00:06:09: Wir sind da Deutschlands führender Online-Kursanbieter im Bereich Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt gewesen.
00:06:15: Ich bin eigentlich damals mit diesem Kinderwunsch-Thema gestartet.
00:06:19: Und dann kam Corona und es waren ja Online-Kurse.
00:06:22: und da haben die Leute über Nacht, waren sie dann zu Hause und haben gedacht, okay, jetzt kriegen wir Kinder oder wir schaffen uns ein Hunde oder eine Katze an.
00:06:29: Dementsprechend sind meine Online-Kurse explodiert, weil du Das war ja damals so, wenn das zum Beispiel nicht geklappt hat, dann bist du zur Gynäkologin gegangen, die hat im Zweifel gar keine Ahnung oder zumindest nicht in der Tiefe.
00:06:42: Dann gibt es ganz, ganz lange nichts auf dem Gesundheitsmarkt und dann kommt die private Kinderwunschklinik.
00:06:47: Und diese Lücke, die es im Gesundheitssystem quasi gab, gerade dieser Block dazwischen, den konnten wir damals mit meinem Unternehmen schließen.
00:06:55: Und so bin ich an ganz viele Frauen dran gekommen, sozusagen.
00:07:00: Und ich habe dann zum Beispiel auch so Online-Seminare gegeben, so übers Wochenende.
00:07:03: Und dann haben wir auf einmal mit sechstausend Frauen online am Wochenende so ein holistisches Ding gemacht.
00:07:10: Das war irre.
00:07:11: Und sind es damals diese Systeme zusammengebrochen, waren wir ja gar nicht darauf vorbereitet.
00:07:15: Dann haben wir nachher Slots verteilt, dass sie sich nacheinander einwählen mussten, weil bei die Zoom-Sessions, es war alles dauernd dann auf einmal.
00:07:23: So, wir haben das geschafft.
00:07:24: sozusagen diese technische Herausforderung zu lösen.
00:07:27: Aber was halt immer mehr kam, ist dieser Einfluss, den Unternehmen tatsächlich haben.
00:07:34: Ob Menschen das Gefühl haben, ja, ich kann jetzt mit der Kinderplanung anfangen oder ich schiebe es nochmal wieder fünf Jahre oder nochmal.
00:07:41: Und ich habe ja gemerkt, oder ich wusste, wo die alle arbeiten.
00:07:44: Ich wusste um deren Herausforderung.
00:07:48: Als sozusagen mein damaliges Unternehmen super lief, habe ich immer mehr gedacht, okay, eigentlich müsste ich dieses ganze Konzept, was ich mir immer so denke in meinem Kopf und was ich auch von den Skandinaviern beobachte oder eben auch aus anderen Ländern Einflüsse mitbekomme, das müsste man eigentlich in unsere B to B-Welt heben, in Form, weil es das nicht gab.
00:08:10: Als ich angefangen habe, gab es so die ersten Frauen, die so im Bereich Filme Empowerment was gemacht haben, wo man sagt, okay, so Mindset-Themen.
00:08:18: Aber es liegt ja nicht an uns Frauen.
00:08:19: Also, ja, okay, wir Frauen haben trotzdem Mindset-Themen, na klar.
00:08:22: Aber erst mal ganz ehrlich gesprochen, es liegt an unserem... an unseren nicht vorhandenen Strukturen, warum Frauen oftmals nicht Karriere machen können.
00:08:32: Und dann heißt es immer, ja, die da ganz oben, die hat aber Haare auf der Zähne, ja, naja, das muss die auch haben, sonst wäre die niemals da oben angekommen.
00:08:39: Also, dieses, da auch Frauen hatten es in der Vergangenheit alles andere als einfach, wenn sie die Karriereleiter hochklettern wollten.
00:08:49: Und dazu kommen einfach Themen, die Männer biologisch nicht mit fühlen können, die sie nicht durchmachen und die sie auch nicht verstehen.
00:08:59: Und da kommen wir natürlich in so Themen wie zyklos.
00:09:04: dass wir Frauen nun mal Kinder kriegen.
00:09:06: Also solange Jess Besos die Kinder noch nicht per Amazon zu uns nach Hause bringt, fertig gesattelt, mit Haustür, Schlüssel in der Hand, solange kriegen wir Frauen die noch.
00:09:15: Und das macht was mit einem.
00:09:17: Also das ist ja auch eine Wahnsinnige, ich meine, dir brauche ich das nicht zu erzählen als Frau, aber ich denke ein paar Zuhörer, die können diese Infos gut gebrauchen.
00:09:27: Die hormonelle Balance von uns Frauen ist wahnsinnig empfindlich und es hat nichts mit Mimimi zu tun oder dass wir Begräner haben oder dies oder das, sondern wir sind gesundheitlich komplett anders aufgestellt von der Biologie, von der Evolution her als Männer.
00:09:44: Und das bedeutet eben auch, dass wir mit ganz anderen Themen im Alltag noch nebenbei zu kämpfen haben, als es die Männer haben.
00:09:54: Das wird oft so, wenn Frauen das offen ansprechen, dann wird es einem als Schwäche ausgelegt.
00:10:00: Dabei muss man einfach sagen, sind Frauen mehr als fünfzig Prozent der Gesellschaft, also ein fünfzig, sechs, um es genau zu sagen.
00:10:07: Wir Frauen sind schlauer, wir machen mehr Hochschulabschlüsse.
00:10:11: Wir sind schneller, wir sind smarter.
00:10:13: Das ist alles in Studien bewiesen, das denke ich mir jetzt hier auch nicht aus.
00:10:17: Es hat ja auch nichts damit zu tun, dass ich die Männer beschen will, aber das sind erst mal die Zahlen.
00:10:21: Fakt ist aber, wenn du siehst, wer oben ankommt, sind es irgendwie nicht mehr viele Frauen.
00:10:25: Ich glaube, bei zwanzig Prozent liegen wir so, dümpelt man immer so ein bisschen drumrum, ne?
00:10:30: Genau,
00:10:31: wir hatten mal vierundzwanzig jetzt, glaub ich, auf die neuen sind runter.
00:10:34: Und du siehst es ja zum Beispiel, dann gucken wir einmal auf unseren Bundestag, wie viele Frauen sind denn da wirklich vertreten, auch in Schlüsselposition, dann ist ja auch klar, wenn keiner da ist, der unsere Lebensrealitäten vertritt, dann kann das natürlich auch keine Umsetzung finden.
00:10:51: Und das ist mir ganz... Wichtig zentral zu sagen, es sind nicht die Frauenschuld, dass das oft nicht klappt mit der eigenen Karriere.
00:10:59: Es sind die fehlenden Strukturen, die uns es möglich machen, sozusagen eine glückliche Familie zu gründen und gleichzeitig trotzdem die Karriere voranzutreiben.
00:11:09: Und das machen die Skandinavier wirklich massiv besser.
00:11:14: Ja, die haben ja auch viel früher angefangen, als wir in Deutschland beispielsweise, das wissen wir ja, und das System, ich weiß gar nicht, ob es in Schweden oder Finnland war, dass die nach sechzehn Uhr einfach keine Meetings einplanen und so weiter.
00:11:27: Das sind so kleine Schritte, die kosten einen Unternehmen erstmal nichts, aber sind unfassbar effektiv.
00:11:32: Was ich sagen will, das sind nicht immer so teure Programme, die man da umsetzen muss, sondern ganz viele kleine Hebel sind auch wirklich so ganz kleine Bananitäten, die auch niemandem wehtun, muss man ja auch sagen.
00:11:45: Absolut.
00:11:45: Und ich kann schon was spoilern an dieser Stelle.
00:11:48: Wir haben eine Studie mit sehr renommierten Personalunternehmen auch gemacht und die größte ... Geber sozusagen, warum Frauen Karriere machen können oder nicht, ist tatsächlich A, das Mindset der Führungskräfte.
00:12:09: Und das finde ich super wichtig, weil das bedeutet eben, dass wir gerade auch bei Männern für diese Themen awareness schaffen müssen.
00:12:15: Das heißt also, Das Ganze, wo oft sagt daher, das ist ja ein Frauenthema.
00:12:19: Nee, es ist nicht.
00:12:20: Es betrifft uns alle und es betrifft vor allen Dingen die Führung.
00:12:23: Weil die muss am Ende auch die Frauen führen und die muss eben Frauen in ihren Lebensrealitäten oder Familien in ihren Lebensrealitäten mitdenken.
00:12:31: So, das heißt also einmal ist es das Mindset der Führungskräfte und das andere sind tatsächlich wie viel Angebote zum Thema Frauengesundheit gemacht werden.
00:12:40: Warum?
00:12:42: Weil wir einfach sehen, dass viele Themen gesellschaftlich maximal tabuisiert waren die letzten Jahre.
00:12:48: Wechseljahre.
00:12:49: Es kommt jetzt gerade massiv in den Unternehmenskontext.
00:12:53: Alle würden sagen, oh Gott, jetzt müssen wir auch noch über die Wechseljahre sprechen.
00:12:57: Ja, müssen wir, weil die Frauen nicht sechzig sind und irgendwie zum alten Eisen gehören, sondern die sind mit sieben, dreißig, dreißig, neun, dreißig, gehen die in die Perimenopause.
00:13:09: und auch da, ne, ich krieg ja oft jetzt gesagt, ja, na ja, die Mäller haben ja auch mal so eine Midlife-Crisis, das kann man ja dann auch vergleichen.
00:13:16: Wir können uns kein Porsche kaufen.
00:13:18: Wir können uns kein Porsche kaufen und eine zwanzig jüngere, ja, der jüngere Frau, nein, aber vor allen Dingen, es ist wirklich, bei Frauen ist es hormonell so, als wenn man dich von der klipp bewirft, weiß er auch so mit diesen krassen Hormonschwankungen, mit den Symptomen.
00:13:31: Und es sind ja auch so Sachen wie Gedächtnisverlust, also dass man wirklich, dass man die Sätze im Meeting nicht mehr einfallen.
00:13:38: Viele Frauen leiden unter massiven Schlafstörungen.
00:13:40: Wie leistungsfähig bist du denn dann noch, wenn du die Nächte lang einfach nicht mehr schläfst oder immer um vier Uhr aufbaust?
00:13:47: Das ist allen.
00:13:47: sozusagen, man kann gegen viele Dinge natürlich was tun, aber Fakt ist, die Frauen wissen doch nicht mal, dass sie in den Wechseljahren sind.
00:13:54: Weil es in In den letzten Jahren durch diese Tabuisierung, auch durch diese gesellschaftliche Tabuisierung, hat es eben dazu geführt, dass die Frauen nicht aufgeklärt sind.
00:14:04: Wir werden nicht aufgeklärt und die Gynäkologen wissen zum Teil auch nicht in der Tiefe Bescheid, weil die zum Beispiel das Thema Kinderplanung oder also Kinderwunsch und auch das Thema Wechseljahre ist kein, wie soll ich sagen, ist kein Deep-Kurs bei denen in dem Studium.
00:14:22: Das lernen die nur oberflächlich.
00:14:25: Und es gibt ja auch immer neue Erkenntnisse dazu.
00:14:28: Das ist nicht so gut erforscht gewesen.
00:14:30: Das ist leider auch Teil der Wahrheit, genau.
00:14:35: Das ganze System rund um auch Forschung hat sich immer um Männer gedreht.
00:14:39: Man hat Untersuchungen oder Forschung nie an Frauen gemacht, warum, weil es ja lästig ist.
00:14:44: Die haben sozusagen durch den Zyklus mit Eisprung und nicht und zweite Zyklushälfte sind die Ergebnisse immer anders und deswegen hat man immer alles an Männern erforscht.
00:14:53: Fakt ist aber, dass wir ganz anders auf Medikationen, Antibiosen etc.
00:14:58: reagieren und das natürlich dementsprechend auch alles, dass wir einfach anders funktionieren.
00:15:04: Und deswegen ist es auch so bescheuert, dass viele Unternehmen noch so auf dem Track sind.
00:15:08: Wir sind alle gleich.
00:15:09: Wir sind null alle gleich.
00:15:11: Also wirklich
00:15:12: null.
00:15:13: Und das zeigen halt diverse Zahlen mittlerweile.
00:15:16: Gott sei Dank.
00:15:17: Und immer mehr Unternehmen sagen sich halt, nee, das Thema Frauengesundheit gehört bei uns auf die Agenda und eben... letztendlich alle Themen rund um Frauenförderung, die wirklich auch einen, und dafür stehen wir, dass man eben Datenbasiert arbeitet, dass das Thema nicht mehr so soft gespielt sind, wenn nicht mehr so weich darüber redet und wir fassen uns alle an die Hand und hüpfen hier ein bisschen im Kreiserum und reden nicht darüber, sondern wir wollen das Thema Datenbasiert messbar angehen, weil es eben zeigt, dass wenn Unternehmen sich wirklich Frauen und Familien freundlich ausrichten, Das ist dann eben auch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenz bedeutet.
00:15:57: Das ist ein Einfluss auf den Unternehmenserfolg
00:15:59: hat.
00:16:00: Das passt gut in den nächsten Themenkomplex, den ich vorbereitet hatte.
00:16:05: Und zwar viele Organisationen und Unternehmen digitalisieren ja auch gerade Prozesse.
00:16:09: Ich meine, wir sind in Deutschland ein bisschen hinterher gewesen, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir es jetzt aufholen, weil wir es auch für die KI brauchen.
00:16:17: Die Unternehmen sprechen aber selten über menschliche Lebensrealitäten im Arbeitsalltag.
00:16:22: Welche Rolle kann denn die KI dabei spielen, Mitarbeiterinnen entlang ihrer Lebensphase besser zu unterstützen, jetzt ohne dabei Empathie zu verlieren?
00:16:30: Man kann ja jetzt nicht sagen, ich habe gesehen, die Tabelle sagt, du bist jetzt in den Wechseljahren und das erklärt, warum du morgens immer so unkonzentriert bist, vielleicht nicht so ganz.
00:16:39: Aber was für Chancen siehst du da dran?
00:16:43: Naja, ich sehe auf jeden Fall die große Chance der Aufklärung.
00:16:47: Das heißt also, wenn ich mal den Prompt reinhaue, dass man sozusagen mal eine Übersicht haben möchte für die wichtigsten Lebensphasen, für das Thema Frauengesundheit, wie das mein Unternehmen vielleicht auch beeinflusst in Zukunft, was ich wissen muss im Vergleich vielleicht internationale Wettbewerbsfähigkeit, dann schmeiß es einem, glaube ich, schon jede Menge Infomaterial.
00:17:10: Und ich glaube, das alleine hilft schon mal zu sagen, man schafft schon mal Awareness fürs Thema.
00:17:16: Also ich glaube, das ist schon mal das eine.
00:17:18: Dann kann man natürlich auch immer sagen, ich denke KI wird einem auch wirklich helfen können zum Beispiel.
00:17:26: dass man wirklich sagt, man macht für die Elternzeit eine ganz intensive Begleitung, Betreuung, dass man auch sowas zum Beispiel ja ganz einfach mit KI beeinflussen kann, dass man sich da automatisierte, richtig tolle Ketten erstellt, dass die Frauen jede Woche irgendwie auch was nach Hause bekommen, dass das Thema Bindung auch mal ganz anders angegangen wird.
00:17:48: Denn nach wie vor verlieren die Unternehmen jede dritte Frau in der Elternzeit.
00:17:54: Also, das zeigt
00:17:55: mir ein... Es war einer gewollendes auch, das muss man sagen, wenn man sich manchmal anguckt, was die für wieder zurück-onboarding-Themen oder... Programme anbieten, da ist es in der Regel sehr schwach, um das mal vorsichtig zu formulieren.
00:18:09: Es
00:18:09: ist schwach und es ist im Gegend, wenn man das auch wieder mit Skandinavien vergleicht, das läuft da vollkommen anders.
00:18:17: Da ist die Frau sozusagen nicht weniger wert, nur weil sie sozusagen jetzt ein Kind bekommen hat und dann in Teilzeit weiterläuft, sondern das wird maximal angepasst.
00:18:27: Die Frauen machen nach wie vor Karriere.
00:18:30: Ich sage mal, es hängt viel mehr an dem Thema Performance statt an dem Thema Zeit.
00:18:35: Also, dass man wirklich sagt, man wird auch für seine Leistung und nicht für sozusagen die Lebenszeit bewertet, die man jetzt in einem Unternehmen ableistet.
00:18:45: Sondern es ist natürlich auch vollkommen klar, dass wenn eine Familie oder eine Frau ein Kind bekommt, dass sie dann nicht vielleicht direkt wieder in Vollzeit einsteigen kann und sogar einige machen es ja.
00:18:57: passen dann dementsprechend ihre Infrastruktur an.
00:19:00: Ich würde nie sagen, dass ich glaube, das ist immer eine sehr individuelle Entscheidung.
00:19:06: Was ich glaube, wichtig finde ist, dass Unternehmen eben in Zukunft Lösungen haben, weil sie ansonsten Leute verlieren, die sie in Zukunft nicht mehr verlieren dürfen.
00:19:17: Weil sie die Menschen brauchen.
00:19:18: Und gerade in großen Konzernen sehen wir eben, du gibst dir ja am Anfang wahnsinnig viel Mühe.
00:19:23: Also ganz viele Unternehmen machen ja ganz viel, um eben auch Female-Talents ganz gezielt einzustellen.
00:19:29: Gerade auch in Branchen wie IT oder so.
00:19:32: Und wenn du dann es nicht schaffst, die letztendlich in diesen Lebensphasen zu halten, dann gehen die zum Konkurrenten, der sich besser aufgestellt
00:19:39: hat.
00:19:40: Ja, ja.
00:19:42: Das sehe ich auch so.
00:19:43: und gerade der demografische Wandel.
00:19:46: Wir lesen und hören ja sehr viel dazu, dass die ganzen Baby Boomer jetzt aktuell und in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt verlassen werden und dass das richtige Lücken geben wird.
00:19:57: Die eine Hoffnung ist ja, dass wir viel durch KI-gestützte Systeme auffangen können, aber wir werden eben nicht alles durch KI-gestützte Systeme auffangen können und nicht sofort vor allem.
00:20:09: Und da ist es um so wichtiger, die weiblichen Mitarbeiterinnen an sich zu binden.
00:20:13: Und man muss auch sagen, es schadet ja auch den männlichen Kollegen nicht, wenn das Unternehmen insgesamt auch familienfreundlicher wird.
00:20:20: Es ist ja nicht immer nur, wir sprechen immer nur darüber, dass es frauenfreundlicher wird, aber eigentlich ist es ja, dass es insgesamt wahrscheinlich sogar menschenfreundlicher wird, wenn es möglich ist, dass man Kehrzeiten nehmen kann und da sozusagen eine richtige Richtlinie für gibt.
00:20:36: Also insofern man bindet nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer an zu unternehmen.
00:20:41: Absolut, denn gerade wenn wir eben auch auf neue Generationen schauen, dann siehst du, dass das Thema Familie immer mehr ein geteiltes Thema wird.
00:20:50: Also die Frauen heutzutage, die sagen nicht, ich gehe voll in Elternzeit, sondern der Partner geht zur Hälfte mit in Elternzeit.
00:20:57: Und das sehen wir immer mehr, immer stärker, dass gerade junge Männer eben sagen, nein, ich gucke wirklich, ob ich bei einem familienfreundlichen Unternehmen arbeite, denn ich möchte meiner Vaterrolle auch gerecht werden.
00:21:10: Die Generation des Frauen komplett zu Hause bleiben und Männer da weiterlaufen, die stirbt aus.
00:21:16: Und das sehen wir in den Zahlen, wir sehen es aber auch wirklich in den Einstellungen.
00:21:21: Also man muss sich, glaube ich, nur mal mit der Genset oder den Generationen auch später sozusagen unterhalten.
00:21:28: Die haben da ganz klare Ideen, dass die auch Teil der Familie sein wollen.
00:21:33: Und deswegen, und wir sehen das jetzt in vielen Unternehmen, wenn Männer Elternzeit nehmen wollen, werden sie nach wie vor gerade in höheren Positionen werden die nach wie vor belächelt.
00:21:44: In Skandinavien zum Beispiel ist es wirklich Daily Context.
00:21:48: Also da schreiben, da gehen die Väter um vier genauso ihre Kinder abholen und dann sind die abends wieder ein bisschen online oder so und machen da weiter.
00:21:56: Also
00:21:57: dieses Das funktioniert gut, muss man sagen.
00:22:00: Wir haben unseren Chefredakteur, der jetzt auch demnächst in Elternzeit geht und auch zwei Kinder hat und das wirklich wunderbar mit seiner Partnerin in Kooperation macht.
00:22:11: Das stört hier keinen und wir können uns als Unternehmen sehr gut darauf einstellen.
00:22:15: Und es ist wichtig, dass wir an diesen Punkt kommen, dass Unternehmen wirklich das auch gleichberechtigt fördern, weil du siehst eben, also nach wie vor ist es in Deutschland in ganz vielen Unternehmen, so wenn du als Frau sagst, du gehst mit zwei deinen Kindern aus der Kita holen, dann verdrehen alle die Augen, wenn das ein Mann sagt, dann standing ovations.
00:22:36: Und wow, was bist du für ein toller Vater, wo du ... Und also diese Ungerechtigkeit zum Teil, und wie gesagt, es geht mir nie darum, dass wir sagen Frauen gegen Männer, sondern wir müssen es hinbekommen.
00:22:53: Und das hat Skandinavien einfach, finde ich, hervorragend geschafft, dass wir eine Arbeitswelt schaffen.
00:22:59: in der Frauen und Familien oder vor allen Dingen Familien das gleichberechtigt leben können, sodass es aber eben keine Auswirkungen oder Nachteile für ihre Karriere bedeutet.
00:23:12: Und wie du schon sagst, mit KI, durch KI, werden ja auch viele Unterstützungstools geboten, die natürlich auch viele Dinge effizienter, effektiver gestalten.
00:23:22: Und ich glaube, gerade in dieser Kombination KI reinholen, Frauen und Familienfreunde kann man wirklich ein wahnsinnig wettbewerbsfähiges Unternehmen aufstellen.
00:23:33: Ja, das sehe ich auch so.
00:23:35: Wir haben sehr, sehr viele gute Beispiele dafür, wie gut das gelingt.
00:23:39: Und du hast ja auch gesagt, die skandinavischen Länder leben uns das sozusagen als Modell vor.
00:23:45: Jetzt müssen wir nur sehen, dass wir das umgesetzt bekommen.
00:23:47: Die haben ja eben schon mal am Rande so ein bisschen über das Thema KI gesprochen.
00:23:50: Du bist ja auch Unternehmerin der Erfolgreiche.
00:23:53: Wie siehst du denn das Thema KI im Unternehmenskontext?
00:23:57: Setzt ihr das schon strategisch ein, seid ihr dabei, das zu organisieren, zu planen?
00:24:03: oder wie siehst du das?
00:24:05: Wir sind tatsächlich schon in der Umsetzung, das heißt wir machen schon ganz, ganz viel mit KI.
00:24:11: Wir sind auch gerade dabei sozusagen die ersten KI-Agenten zu etablieren bei uns.
00:24:16: Also wir, ich würde sagen, wir sind... wahrscheinlich nicht First Row unterwegs, aber ich glaube, wir sind doch schon sehr weit vorne und wir haben auch speziell sozusagen schon einen KI-Beauftragten, nennen wir es mal so, der sich wirklich und um die Uhr wirklich nur mit diesem Thema KI auseinandersetzt und wie man uns als Peaches damit eben noch effizienter, noch effektiver, noch schneller, noch smarter machen kann.
00:24:44: Und wie gesagt, da haben wir zum Beispiel gerade im letzten Jahr schon massiv über das Thema KI-Agenten gesprochen, weil das was ist, was, glaube ich, gerade für Start-ups auch super spannend ist, weil es natürlich ja auch eine, möchte ich mal sagen, vielleicht auf den ersten Blick wirkt es kompliziert und auch teuer vielleicht so was zu etablieren, aber auf den zweiten Blick, wenn das einmal funktioniert, dann ist das natürlich wahnsinnig günstig und dieser KI-Agent kann einem natürlich wirklich... tolle Sachen abnehmen, wo man sonst vielleicht eine ganze Person einstellen müsste.
00:25:18: Und gerade für, also ich zum Beispiel, meine Startups sind alle gebootstrapped gewesen oder sind alle gebootstrapped.
00:25:25: Das heißt, ich bin immer organisch gewachsen.
00:25:27: Und ich glaube, Startups, die so sich ausstellen, haben nochmal eine ganz andere Herausforderung, denn wir dürfen selten falsche Entscheidungen treffen.
00:25:37: Das ist
00:25:38: eigene Geld, ne?
00:25:38: Das ist das eigene fucking Geld, um das mir ganz hart zu sagen.
00:25:43: Und du bist auf Rucki-Zucki erledigt.
00:25:46: Also, wenn ich zu viele falsche Entscheidungen treffe, dann bedeutet das Insolvenz für mich.
00:25:51: Weil ich natürlich einen ganz schmalen Grad gehe und eben nicht mehr die Schuhe vorne aufblasen kann, wie das eben manche Start-ups machen.
00:25:58: Aber ich würde sagen, deswegen ist mein Unternehmergeist sicherlich anders geschult als vielleicht von manchen anderen.
00:26:04: Und wir sind immer... jetzt auch mit Peaches.
00:26:08: Wir sind seit letztem Jahr profitabel.
00:26:13: Wir sind immer organisch gewachsen und immer smart und deswegen ist KI für mich auch so ein wichtiges Thema, weil ich natürlich sehr schnell gelernt habe, so was dann auch eben zu nutzen und eben mutig zu sein, was viele, wenn man jetzt auch gerade mal den KI-Gab zwischen Männern und Frauen anschaut, Ich war immer sehr mutig und habe immer gleich gesagt, nein, wir müssen das ausprobieren, wir müssen da als Erster mit dabei sein.
00:26:36: Und müssen da uns dementsprechend auch ran wagen an die Themen.
00:26:39: Ich weiß natürlich, dass Konzerne und auch große Mittelständler da natürlich auch nochmal ganz andere Herausforderungen haben.
00:26:46: Aber ich glaube, sich auf den Weg zu begeben und loszulegen, ist immer die richtige Entscheidung.
00:26:54: Das sehen wir bei vielen anderen Unternehmen auch.
00:26:57: Und je früher man anfängt, desto besser ist es natürlich.
00:27:01: Jetzt frage ich gerne unsere Gäste und Gästinnen hier immer, welches KI-System nutzt du denn eigentlich am liebsten?
00:27:08: Oder Tool?
00:27:10: Das ist wirklich eine fantastische Frage.
00:27:13: Ich bin natürlich ein, ähm, ich bin schon ein Chatchi-Petilli-Labor.
00:27:18: Das sind viele von uns, richtig?
00:27:19: Ich glaube auch.
00:27:21: Das macht einfach viele Dinge für mich im täglichen Leben einfach schneller und einfacher.
00:27:29: Ich habe mich jetzt gerade mal an dem Bildbearbeitungstool Banana von Google.
00:27:36: Gemine, ja, genau.
00:27:37: Das
00:27:37: habe ich auch gerade gemacht, Jasch.
00:27:39: Jetzt sag ich dir mal was, Alter.
00:27:41: Das war für mich ein bisschen, wie soll ich sagen?
00:27:44: Das war ein bisschen deprimierend, weil das soll ja das beste Bildbearbeitungstool sein.
00:27:48: So, jetzt hab ich da meine Fotos reingeschmissen und hab gesagt, mach mir mal was mit einem weihnachtlichen Hintergrund, weil ich wollte das für ein Weihnachtspost haben.
00:27:58: Und was antwortet mir Gemini, die sagen, oder dieses Bananatool?
00:28:01: Es hat mir dann geantwortet, liebe Julia, oder liebe Julia hat er nicht gesagt, aber er hat gesagt, da das eine Person des öffentlichen Lebens... ist, darf ich die leider nicht bearbeiten.
00:28:11: So, das war jetzt ein bisschen frustrierend.
00:28:14: Aber gut, dass der Kontrollmechanismus funktioniert, weil es gibt ja so Deepfake-Bäder, die man nicht haben will.
00:28:20: Und dann habe ich natürlich gedacht, okay, jetzt schreibe ich dem einfach, dass ich das doch selber bin.
00:28:25: Aber ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft, ihn auszutricksen.
00:28:27: Ich habe dann auch die andere Bilder von mir hochzuladen, die auf definitiv nirgendwo sind.
00:28:32: Aber er erkennt mich immer wieder,
00:28:34: dass der Preis des Fame.
00:28:37: Oder ja, oder auch nicht.
00:28:39: Also genau, also da muss ich mir jetzt sozusagen noch mal was Neues überlegen.
00:28:43: Aber wie gesagt, und das ist eben, es ist dieses Trade Error, also ich glaube gerade so für einen persönlich... ist es natürlich immer dieses Try and Error.
00:28:53: witzigerweise, vielleicht jetzt auch ganz interessant.
00:28:56: Ich habe jetzt meine Auftaktveranstaltung in meiner neuen Rolle als Vorsitzende für den VDU, eben für den Bereich Bremen und WCNs.
00:29:05: Und meine erste Auftaktveranstaltung wird witzigerweise zu dem Thema KI und KI-Agenten sein.
00:29:11: Also das ist unser Diebthema an dem Abend, wo dann sozusagen auch Maike Müller, die CEO vom FED, kommen wird.
00:29:19: und eben da auch über das Thema KI-Agenten sprechen wird.
00:29:23: Die machen das auch, die etablieren eben KI-Agenten in vielen Unternehmen.
00:29:27: Und die wird uns sozusagen einen Einblick in ihr Doing geben.
00:29:31: Und das finde ich zum Beispiel auch total spannend.
00:29:33: Also deswegen KI ist wirklich ein Thema, was mich mittlerweile ja täglich natürlich begleitet.
00:29:40: Und hast du ein Prompt, wo du sagst, das ist Life Changing oder ich habe den das erste Mal benutzt und war so super begeistert?
00:29:48: Ich glaube, da bin ich gar nicht so festgelegt.
00:29:53: Oder hast du einen Trick, wie du am besten arbeitest?
00:29:56: Ein Trick.
00:29:58: Ich glaube, da bin ich ehrlicherweise, da gibt es glaube ich Leute, die wirklich... hochprofessionell.
00:30:03: Ja,
00:30:03: natürlich.
00:30:03: Also, klar.
00:30:04: Die Spezialisten, die machen ja auf den ganzen Tag nichts anderes.
00:30:07: Das muss man ja auch dazu sagen.
00:30:09: Ich glaube, ich bin da sehr simpel unterwegs.
00:30:13: Was ich ja gelernt habe, wenn es einem nicht gefällt oder sowas, der raus schmeißt, soll man ruhig auch sagen, du sollst dir mehr Mühe geben.
00:30:19: Das fand ich ganz witzig, dass man den auch sozusagen ein bisschen rüben darf und das
00:30:24: erziehen.
00:30:25: dass dann die Ergebnisse scheinbar besser werden.
00:30:28: Das hatte ich auch schon ein paar Mal und hab dann auch tatsächlich da meine Route rausgeholt.
00:30:33: Und das hat schon funktioniert.
00:30:35: Also das war interessant.
00:30:37: Zumindest hat er danach dann auch gefragt, ja okay, wenn das Ergebnis jetzt nicht gut ist, möchtest du es mal so, möchtest, er hat dann nochmal nachgefragt, damit ich das nochmal spezifizieren konnte.
00:30:46: Und das hat natürlich dann zu einem besseren Ergebnis geführt.
00:30:49: Also ich glaube, manchmal muss man dem Ding auch sagen, dass man eben noch nicht der Perfect Promter ist.
00:30:54: Es ist ja auch ein Lernprozess.
00:30:55: Und ich finde,
00:30:56: wir werden besser und die KI-Systeme werden besser.
00:31:01: Ich glaube, viele trauen sich da nicht ran, weil jetzt auch, wenn man auf Linken guckt, die perfekten Prons.
00:31:06: Und dann gibt es da schon so Schieds.
00:31:08: Und dann muss man die runterladen und was man nicht alles wieder machen kann.
00:31:11: Ich würde sagen, einfach installieren, loslegen.
00:31:14: Das ist halt auch meine Unternehmermentalität.
00:31:17: gar nicht immer so viel gucken, was andere machen.
00:31:19: Erst mal selber machen und irgendwas Sinnvolles kommt schon hinten bei raus.
00:31:24: Und ich glaube, da ist man auch gut behäufend mit.
00:31:27: Ja.
00:31:29: An der Stelle möchte ich gerne unsere letzte traditionelle Frage einmal stellen.
00:31:33: Ich habe jetzt gerade gesehen, wie das Gespräch lief so gut und so schön, dass man gar nicht mehr die Zeit im Auge hatte, aber die haben wir natürlich ein bisschen im Auge.
00:31:41: Du warst ja jetzt, müssen wir sagen, im letzten Jahr, nämlich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im weil wir auch wesentlich mehr Gäste erwarten und ein bisschen mehr Platz haben.
00:32:06: Und ich frage immer ganz gerne, mit wem würdest du beim Big Bang KI Festival gerne essen gehen und warum?
00:32:12: Das kann Lunch oder Dinner sein.
00:32:15: Oh!
00:32:17: Ja, da müsste ich jetzt erstmal auf die Gästeliste gucken, wer das ist.
00:32:20: Wir sind ja noch so früh, du kannst ja auch jemanden wünschen und wir schauen, ob wir das hinbekommen, den oder diejenige noch mit einzuladen.
00:32:27: Mit wem würde ich gerne Lanschen gehen.
00:32:33: Oder Dinner, je nachdem.
00:32:35: Ah, Dinner ist auch eine schöne Sache.
00:32:37: Ja.
00:32:39: Also, man sagt ja mal, man soll groß denken.
00:32:41: Also, da machen wir jetzt auch mal das große Fass auf.
00:32:43: Also, ich würde mich sehr freuen, wenn wir sozusagen First-Row-Politik haben.
00:32:47: Also, der Herr Merz, mit dem würde ich mich gerne mal zusammensetzen.
00:32:51: Ich glaube, gerade, was das Thema CDU und Bundestag angeht, haben wir, was Frauen angeht, da auch ein Way to go.
00:32:58: Ich habe es ja vorhin schon angesprochen, auch da.
00:33:01: Wir haben zu wenig Frauen, die dort auch tatsächlich sich um das Thema Lebensrealitäten kümmern.
00:33:06: Und auch, wenn man in die... CDU selber schaut, wissen wir auch, wie es da um das Thema Frauen und Zahlen steht.
00:33:13: Von daher, und ich glaube, das wäre auch tatsächlich ein geeigneter Gast, der eben auch mal darüber sprechen kann, wie das Thema KI und Gesellschaft funktionieren kann.
00:33:24: Stichwort auch beispielsweise, das finde ich ein ganz wichtiges Thema, wenn wir eben auf die digitale Versorgung bei Ärzten schauen, dass man vielleicht in Zukunft dieses Thema Telemedizin wahrscheinlich auch mit KI unglaublich beeinflussen kann.
00:33:38: Also da gibt es viele Bereiche, wo ich mich wirklich auch sehr gesellschaftskritisch tatsächlich mit ihm auseinandersetzen wollen würde.
00:33:46: Da sind wir dabei.
00:33:47: Wir haben ihn auch schon eingeladen und die finale Antwort steht noch aus, aber vielleicht ist das jetzt nochmal ein Grund mehr zu kommen.
00:33:54: Wir werden sagen, es ist noch ein Lunch mit der Lime Julia.
00:34:00: Ja, eine junge Juniare für diese superinteressanten Einblicke und dafür, dass du zeigst, wie sehr eben wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Gesundheit und gelebte Unternehmenskultur dann zusammengehören können.
00:34:12: Wenn ihr dieses Gespräch spannend fandet und noch tiefer in diese Themen eintauchen wollt, dann sehen wir uns beim BigBanker-E-Festival, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:34:43: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr zusammen zu gestalten.
00:34:48: Darum geht's bei uns auf dem Festival.
00:34:50: Schön, dass
00:34:52: ihr dabei
00:34:53: wart,
00:34:53: bleibt neugierig, bleibt im Gespräch und wir hören uns in der nächsten Folge unseres Big Bang KI Podcasts.
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