Meryl Deep: Mut, Wandel, Menschlichkeit – wie echte Führung Veränderung möglich macht

Shownotes

Wie gelingt Führung in einer Zeit, in der alles gleichzeitig auf dem Kopf steht: Kulturwandel, Diversity-Debatte, KI-Schub, wirtschaftliche Unsicherheit?

In dieser Folge des BIG BANG Podcasts spricht Host Ayse Mese mit Meryl Deep – Keynote-Speakerin, Drag Artist, ehemalige Coca-Cola-Managerin – über radikale Authentizität, mutige Entscheidungen und Veränderung, die wirklich bei Menschen ankommt.

Deep verbindet eine seltene Mischung aus Business-Klarheit und künstlerischem Ausdruck. Sie zeigt, warum Mut die zentrale Ressource moderner Führung ist, wie Teams Veränderungen nicht nur „durchhalten“, sondern aktiv gestalten, und weshalb Diversity kein weichgespültes Extra, sondern ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor ist.

Ein zentraler Punkt der Folge: Wandel scheitert nicht an Tools, sondern an Haltung. Teams brauchen Orientierung, psychologische Sicherheit und Führungskräfte, die nicht nur Ansagen machen, sondern vorleben, was Veränderung bedeutet. KI steht dabei exemplarisch für eine Transformation, die viele verunsichert. Deep erklärt, wie Unternehmen Technologien klug einführen, ohne Menschen zu verlieren und weshalb spielerische Neugier oft wirksamer ist als jeder Masterplan.

Ein Gespräch über Mut als Muskel, Change als Dauerzustand und Leadership, das Menschen stärkt, statt Prozesse verhärtet.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Was am häufigsten falsch verstanden wird, ist genau das.

00:00:04: Wenn der Name Drag Queen fällt, steckt man mich sofort in eine Schublade.

00:00:09: Und im Prinzip gehe ich mittlerweile raus und sage der Welt, ich bin keine Drag Queen, ich bin eine Speakerin, denn die Menschen, und das ist völlig okay, haben gelernt, Drag Queens sind bunt, sie sind im Nachtleben unterwegs, sie singen, sie tanzen, sie machen Shows und ich kann meinem Publikum immer nur sagen, ihr seid froh.

00:00:28: dass ich hier weder singe noch tanze, denn das will keiner erleben.

00:00:32: Meine Kernkompetenz ist das Sprechen.

00:00:35: Und das ist eben der Dreh- und Angelpunkt.

00:00:38: Sobald das Wort Drag Queen fällt, haben die Leute mich in eine falsche Ebene gepackt.

00:00:42: Und mich da wieder rauszuholen, das muss mir sehr schnell gelingen.

00:00:55: Willkommen zu einer neuen Folge unseres Big Bang Podcasts.

00:00:58: Ich bin Alsche Mese, Host des Festivals und Geschäftsführerin von Dub Unternehmer.

00:01:02: Und heute habe ich eine Persönlichkeit zu Gast, die Führung und Veränderung neu denkt und dabei keine Schublaten braucht.

00:01:09: Meryl Deep ist Keynote Speaking Drag Queen, unsere erste, die wir heute oder die wir überhaupt in unserem Podcast und auf dem Festival haben.

00:01:17: Sie verbindet nämlich Bühne und Business, Haltung und Hands-On, Kreativität und Klarheit.

00:01:22: Ihr Thema ist Leadership and Change, bei dem Menschen mitgenommen werden und Organisationen wirklich bewegt werden.

00:01:30: Beim BigBank AI Festival, es steht hier als Speakerin auf unserer Bühne und ich freue mich sehr auf dieses Gespräch.

00:01:37: Herzlich willkommen, liebe Meryl.

00:01:39: Ja, vielen Dank.

00:01:40: Ich freue mich total hier sein zu können.

00:01:42: Hallo, Eise.

00:01:45: Dein Weg führt ja von der Bühne in die Business-Welt und wieder zurück.

00:01:49: Wenn du auf diesen Spannungsbogen schaust, welcher Haltung zieht sich denn durch alles, was du tust?

00:01:55: Gute Frage.

00:01:56: Ich würde spontan sagen Authentizität.

00:01:59: Ich glaube, dass in der heutigen Zeit nichts wichtiger und höher wiegt als echt sein, weil wir Menschen doch sehr genau merken, wenn jemand eben nicht echt ist.

00:02:09: Und ich glaube, das ist einer der größten Werte für die ich stehe.

00:02:13: Echt sein, sagen wie es ist und den Menschen immer auf Augenhöhe begegnen.

00:02:17: Also wir sind alle hier auf einer gemeinsamen Reise.

00:02:20: Wir versuchen, Erfolg zu generieren, das Business voranzubringen und... Da geht es darum, von Mensch zu Mensch zu sprechen und da vor allem auch keinen Unterschied zu haben, kein Gap.

00:02:30: Das ist eigentlich so das Wichtigste.

00:02:33: Verstehe.

00:02:33: Wenn wir nochmal kurz zurückgehen in deiner Biografie, was hat dir denn die Konzernzeit zum Beispiel bei Coca Cola beigebracht, dass du heute eins zu eins auf der Bühne nutzen kannst?

00:02:44: Ich würde ehrlich gesagt sagen, Alles, ja.

00:02:47: Ich war ja mehr als sieben Jahre bei Coca-Cola tätig in den unterschiedlichsten Positionen und Funktionen.

00:02:53: Ich durfte in den Verkauf schauen.

00:02:54: Ich war auch im HR-Bereich, wo es im Kern um die Menschen geht, anstatt um die Marken tätig und ganz zum Schluss ja dann im strategischen Marketingmanagement sozusagen tätig für die Innovationen, für den deutschen Markt.

00:03:09: Also es ging darum festzulegen, wer trinkt, zu welchem Preis, aus welcher Packung, aus welcher Packung.

00:03:15: Größe.

00:03:16: Wie sieht der deutsche Markt eigentlich aus?

00:03:18: Unglaublich spannende Tätigkeit.

00:03:20: und durch diese Reise auch dort durchs Unternehmen in den mehr als sieben Jahren lernst du eigentlich alles.

00:03:26: Du lernst allem voran und ich würde sagen, das ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die ich heute mitbringe.

00:03:33: Denke vom Konsumenten her und das lässt sich ja eins zu zweit übertragen.

00:03:36: Denke vom Kunden her.

00:03:37: Coca Cola unterscheidet zwischen Konsument und Kunde.

00:03:40: Das ist nicht immer das gleiche, das kann das gleiche sein.

00:03:43: Aber das eben in sich in die Menschen rein zu versetzen, was beschäftigt sie?

00:03:48: Was ist eigentlich deren Herausforderung, deren Problem?

00:03:51: Das ist bei Getränken natürlich ein Bedürfnis, was es zu erfüllen gilt und aufs Business generell.

00:03:56: über Vertragen geht es ja immer darum, was möchte eigentlich mein Kunde da draußen haben, was ist eine Herausforderung und wie können wir dem Ganzen entgegentreten und unterstützen.

00:04:06: Und das ist nichts anderes als das, was ich heute tue, wenn ich auf Bühnen bin, Menschen zu ermutigen, zum einen das Teil meiner Geschichte, aber auch durch den Bogen zum Business.

00:04:18: klar zu machen, was brauchst du, wo ist die Schwierigkeit und wie kann die gelöst werden?

00:04:22: Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Eigenschaften, sich darauf zu konzentrieren und das nicht aus dem Blick zu verlieren.

00:04:29: Weil ich immer wieder erlebe, dass viele sich um interne Prozesse drehen.

00:04:33: Und dann dreht man sich um sich selbst, so dass es alles wahnsinnig wichtig und toll und gut.

00:04:38: Aber Customer First ist und bleibt das Motto.

00:04:42: Und ich glaube, das ist Branchen unabhängig zu gucken, was wird eigentlich da draußen gebraucht.

00:04:48: Das verstehe ich.

00:04:49: Wir sind ja hier im Norden.

00:04:50: Wir sagen ja immer, der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler dazu.

00:04:56: Ganz genau.

00:04:57: Und an diesen einfachen Weisheiten zeigt sich doch sehr viel.

00:05:02: Meine liebe Dreck trifft Business, haben wir hier stehen.

00:05:05: Was versteht man denn am häufigsten falsch an deiner Arbeit?

00:05:08: Weil das kann ich mir vorstellen, dass da so einiges irgendwie nicht richtig verstanden wird auf Anhieb.

00:05:13: Und was ist in Wahrheit denn dein Kernvalue?

00:05:16: Das ist, ich liebe die Frage, das ist die beste Frage überhaupt, das möchte ich schon mal an der Stelle festhalten.

00:05:21: Was am häufigsten falsch verstanden wird, ist genau das.

00:05:25: Wenn der Name Drag Queen fällt, steckt man mich sofort in eine Schublade.

00:05:31: Und im Prinzip gehe ich mittlerweile raus und sage der Welt, ich bin keine Drag Queen, ich bin eine Speakerin.

00:05:36: Denn die Menschen, und das ist völlig okay, haben gelernt, Drag Queens sind bunt, sie sind im Nachtleben unterwegs, sie singen, sie tanzen, sie machen.

00:05:46: Und ich kann meinem Publikum immer nur sagen, ihr seid froh, dass ich hier weder singe noch tanze, denn da will keiner erleben.

00:05:54: Meine Kernkompetenz ist das Sprechen.

00:05:57: Und das ist eben der Dreh- und Angelpunkt.

00:05:59: Sobald das Wort Drag Queen fällt, haben die Leute mich in eine falsche Ebene gepackt und mich da wieder rauszuholen, das muss mir sehr schnell gelingen.

00:06:07: Auf Bühnen selbst funktioniert das schnell, weil Menschen merken, Da ist jetzt ein Miss-Match in meinem Kopf zwischen Realität und dem, was ich dachte, was kommt.

00:06:18: Die Drag Queen fängt auf einmal an über Business zu sprechen.

00:06:21: Das ist ja erstmal sehr ungewöhnlich und natürlich auch ganz anders als das, was bisher so zu sehen war.

00:06:28: Und das ist wirklich für mich die größte Challenge, den Menschen klar zu machen, wenn sie mich nicht gerade auf der Bühne erleben.

00:06:34: Was bin ich eigentlich und wofür stehe ich?

00:06:36: Und das ist eben auch Teil von Veränderung neben KI und Co.

00:06:40: Dass eben die Welt sich immer verändert und jetzt eben auch eine Drag Queen auf der Bühne steht und etwas teilt und das immer rund ums Business und mit Purpose, wie Veränderungen gelingen können, wie das zu Erfolg führt, was Hinderteams auch oft daran genauer.

00:06:58: Das ist total spannend.

00:06:59: Mich würde mal interessieren, an welchem Zeitpunkt oder an welchen Herausforderungen buchen dich denn Unternehmen oder wo kannst du dann am besten unterstützen?

00:07:09: Es gibt so zwei ganz klassische Themenbereiche, für die ich stehe und die immer wieder angefragt werden.

00:07:15: Das ist zum einen keine große Überraschung, das Thema Diversity.

00:07:20: In twenty-fünfundzwanzig sicherlich ein Thema, was wichtiger denn je ist und gleichzeitig ein Thema, was heikler denn je ist, weil wir durch politischer

00:07:29: denn je vor allem.

00:07:30: Ja,

00:07:31: politischer denn je, ganz genau.

00:07:33: Ja, und das ist der eine Grund, warum man mich bucht und zu sagen, hey, wir wollen diversity.

00:07:38: stärker spielen.

00:07:39: Wir wollen es überhaupt erst mal spielen.

00:07:42: Und dann sind die besten Anlässe zu sagen, wir haben eine Kickoff-Veranstaltung, wir machen ein Leadership Meeting, weil die Marschrichtung wird in der Regel vom Leadership Team vorgegeben, um dort anzusetzen, macht total viel Sinn.

00:07:54: Oder es gibt eben ganze Verkaufstraining beispielsweise, wo alle Verkäuferinnen zusammenkommen, da ist es auch gut.

00:08:01: Also immer Veranstaltungen, wo viele Menschen zusammenkommen, wo es darum geht.

00:08:05: Dabei ist mir super wichtig, dass Diversity eben nicht bedeutet, nur die queere Bubble, nenn ich jetzt mal aus der Ich-Norm-Rolle, sondern mein Ansatz ist immer groß gedacht, Diversity, das sind wir alle.

00:08:18: Da geht es um Alter, da kann sich jeder wieder finden, vom Azubi bis zum Kurzvorrenteneintritt.

00:08:25: Es geht um Migrationshintergrund, es geht um Glauben, es geht um Geschlecht natürlich auch, es geht auch um sexuelle Orientierung, aber eben nicht nur, sondern da spielt viel viel mehr rein, nämlich eigentlich die Unterschiede, wie wir zusammenkommen, um die zu nutzen, um gemeinsam bestmögliche Ergebnisse zu erlangen.

00:08:44: Und das ist mir wichtig.

00:08:45: Das heißt, der Schwerpunkt liegt gar nicht auf Queer, auch wenn ich die Drag Queen bin und natürlich diese Säule in der Diversity Vertrete irgendwie, aber es geht um uns alle.

00:08:55: Und das ist eigentlich mein Kernanliegen, weil ich merke, dass Diversity zu so einem Punkt verkommt, dass man sagt, ja, das ist ein Luxusthema oder das ist ein Softthema und das betrifft ja auch eigentlich gar nicht viele.

00:09:07: Doch das betrifft uns alle, so wie wir zusammenkommen, jeden Tag zur Arbeit als Menschen mit allem, was wir mitbringen.

00:09:15: Das ist eigentlich die Kernaufgabe.

00:09:17: Das zweite Gebiet ist tatsächlich Change Management, auch ein arges Thema, denn... Change ist überall.

00:09:25: Wir müssen uns verändern.

00:09:27: Das große Problem ist, wir Menschen haben gar keine Lust, uns zu verändern.

00:09:30: Das gilt privat als auch beruflich.

00:09:33: Veränderung ist immer ein Prozess.

00:09:35: Es ist mitunter sehr anstrengend.

00:09:37: Es bringt uns auch häufig in unsere Ängste, weil wir natürlich gerne hätten, dass es so läuft, wie es immer gelaufen ist.

00:09:45: Völlig nachvollziehbar.

00:09:47: Das funktioniert aber für Unternehmen nicht und respektive auch nicht für Privatmenschen, die da draußen unterwegs sind, weil eben permanent Einflüsse ja dazu kommen, sei es durch Social Media, sei es durch die Politik, sei es durch KI, wir verändern uns.

00:10:04: Und ich glaube, das Wichtigste ist zu erkennen, dass wir da nicht drum herum kommen werden, sondern es geht viel mehr darum zu lernen, wie können wir denn Veränderungen für uns nutzen?

00:10:15: Ich sage auch gleichzeitig, wenn wir keine Lust darauf haben, aber wenn sie doch schon mal da ist, habe ich ja nur zwei Möglichkeiten.

00:10:21: Ich lebe die Veränderung mit und versuche die zu gestalten, dann kann ich sogar auch ein Purpose rausziehen oder ich gehe in die andere Haltung und sage, möchte ich nicht, ich hoffe immer noch, es wird alles wieder, wie es war.

00:10:33: Das kannst du hoffen, das kostet dann aber auch viel Kraft und es wird wahrscheinlich nicht passieren.

00:10:37: So und da geht es sehr stark darum, zu ermutigen, dass der Change Spaß machen kann.

00:10:43: Da stehe ich natürlich Vorbildmäßig irgendwie da, als Coca-Cola-Manager, der mittlerweile als Drag Queen auf Bühnen unterwegs ist, also wildlicher ist.

00:10:52: Das Change geht nicht, sagst du?

00:10:55: Sag ich gar nicht nur ich, also das wird eben oft gesagt.

00:10:58: Also mehr Informationen ist ja gar nicht möglich.

00:11:01: War gerade auf dem Change-Kongress beim Handelsblatt und da kommt genau diese Rückmeldung.

00:11:05: Wow, endlich mal jemand, der nicht nur darüber redet, sondern es verkörpert und wir glauben es eben auch, weil wir es sehen.

00:11:13: So.

00:11:13: Und dann kommt die nächste Herausforderung.

00:11:15: Menschen denken ja erst mal, eine Drag Queen und mein Business haben gar nichts miteinander zu tun und ich sage doch, ninety fünf Prozent.

00:11:23: Denn Veränderung im Kern läuft immer gleich ab und folgt gleichen Mustern, folgt gleichen Bedenken, Ängsten, Sorgen, Teller der Tränen und dann aber auch wieder Aufschwung in den Erfolg.

00:11:35: Es gibt also wahnsinnig viele Parallelen, nur die Fassade.

00:11:39: In dem Fall Makeup versus Business ist eine andere, aber das Gerüst dahinter.

00:11:44: Das können wir immer wieder gleich anlegen, branchenübergreifend, businessübergreifend, weil Veränderungen eben doch sehr prozessual mitunter abläuft.

00:11:53: Und da setze ich den ersten Impuls zu sagen, so Leute, Ärmel hochgekrempelt, lasst uns loslegen, das kann funktionieren, das wird nicht immer schön sein.

00:12:01: Ich finde Ehrlichkeit ist ganz, ganz wichtig.

00:12:04: anstatt narrativ zu bringen, was sagt, jetzt wird alles anders, wird es.

00:12:08: Es wird aber auch nicht alles nur schön, aber hintenraus langfristig.

00:12:12: für uns wird es Erfolg sichern, wird es Zukunft sichern, also partizipieren am Ende dann doch wieder alle Menschen.

00:12:19: Und auch hier beim Challenge geht es darum, vom Menschen her zu denken, wenn ich mein Team, wenn ich mein Unternehmen und alle Beteiligten nicht involvieren und ihnen nicht klarmachen, warum das für sie persönlich wichtig ist.

00:12:34: Dann werde ich sie nicht dafür gewinnen, dass Veränderung jetzt gerade richtig ist und wichtig ist.

00:12:40: Da muss ich auch wieder vom Menschen her denken.

00:12:43: Richtig, das Thema Change Management beschäftigt ja wirklich alle Unternehmen, also sollte es zumindest, genauso im Thema Diversity, wie du schon richtig gesagt hast.

00:12:52: Und bei Change Management geht das sehr vielen Unternehmen aus unserer Community so.

00:12:56: Man merkt so einen Druck, man muss sich bewegen, man muss sich verändern.

00:12:59: Gerade das Thema künstliche Intelligenz schreibt uns ja alle so ein bisschen vor sich her.

00:13:03: Man hat immer das Gefühl, Deutschland und Europa ist ein bisschen hinterher.

00:13:06: Dem ist ja gar nicht in allen Fällen so.

00:13:08: Das wissen wir ja zum Glück.

00:13:10: In der Nutzung von KI-Tools sind wir nämlich in Deutschland ganz schön vorne mit dabei.

00:13:16: Aber das ist ja auch ein Change-Prozess, der vielen Kolleginnen natürlich Angst macht, wenn man denkt, wird meine Arbeit jetzt durch Agenten ersetzt und jetzt muss ja das Unternehmen irgendwie eine Möglichkeit finden, KI-Prozesse einzuführen, ohne das Team dahinter zu verlieren und irgendwie mitzunehmen, was rät zu denen, wie man mit dieser Situation umgeht.

00:13:40: Überhaupt erstmal damit umzugehen.

00:13:44: Das Schlimmste, was man tun kann als Unternehmen und als Anwender, ist es zu glauben, Wir kommen da irgendwie dran vorbei.

00:13:53: Wir nicht.

00:13:53: Für uns ist es nicht relevant, sondern proaktiv voran zu gehen.

00:13:59: Und ich kenne dieses Gefühl.

00:14:00: Ich habe auch... dass ich denke, Hu K.I.

00:14:03: Ich mache ganz viel damit.

00:14:04: Ich sage immer, es ist mein bestes Teammitglied sozusagen.

00:14:08: Und gleichzeitig habe ich das Gefühl, andere können viel mehr, wissen viel mehr, haben die besseren Proms, nutzen das noch mal ganz anders.

00:14:15: Und ich glaube, ganz wichtig ist es hier nicht in den Vergleich zu gehen, sondern zu sagen, lasst es uns versuchen.

00:14:22: Ich würde immer mit einer spielerischen Haltung dran gehen, weil ganz klar K.I.

00:14:27: ist eine Riesenveränderung, es ist ein Rieseneinschnitt in unsere tagtäglichen Prozesse.

00:14:32: Und natürlich besteht diese Angst und das Risiko, der Mensch wird abgelöst von der Maschine.

00:14:39: Ich glaube nicht, ich glaube nicht, dass die Menschheit sich selbst abschafft.

00:14:42: Wir machen viel Unsinn, aber das wäre doch zu groß an Unsinn.

00:14:45: Ich glaube, wir sollten spielerisch rangehen und sagen, lass es uns versuchen.

00:14:49: Was ist alles möglich für uns, damit wir noch mehr Erfolg haben können?

00:14:54: Also KI auch wieder als supportenden Partner, als supportendes Tool zu sehen auf der einen Seite.

00:15:01: und Erfahrungen zu sammeln und dann zu gucken, was geht und was geht auch nicht.

00:15:06: Ich weiß nicht, ob der Schreinerei-Betrieb das braucht, aber alle Unternehmen, die auch bei dir auf dem Festival sind, vom Mittelstand bis zum DAX-Konzern, wo es eben viele prozessuale Schritte gibt, die auch wiederholend sind in großer Menge, da wird es ganz klar Sinn ergeben.

00:15:23: Also anfangen, ausprobieren und entdecken und lernen und gleichzeitig Das kann natürlich eine realistische Gefahr sein, dass Jobs wegfallen oder dass Jobs sich verändern und ich in meinem gewohnten Tätigkeitsumfeld nicht mehr tätig sein kann, weil mein administrativer Job eben komplett ersetzt wird.

00:15:45: Natürlich kann das passieren.

00:15:47: Das ist aber auch schon vor KI so gewesen, dass sich Berufe und Tätigkeitsfelder permanent verändert haben, umfangreicher geworden sind, weggefallen sind.

00:15:57: Es gab eine Zeit, da hat man noch Briefe geschrieben von Unternehmen zu Unternehmen.

00:16:00: Liebe Eische, lachen.

00:16:03: Wollt man sich gar nicht mehr vorstellen, aber dem war tatsächlich so.

00:16:06: Ja, kann man sich die mir vorstellen, Fax und so weiter, da gab es keine Computer, dann kamen die Computer, die haben ja auch nicht alle Jobs wegrationalisiert.

00:16:13: Aber natürlich haben sie rückblickend die Businesswelt sehr stark verändert, sehr stark verschnellert.

00:16:20: E-Mail hin, E-Mail zurück, Zeitverschiebung völlig unabhängig.

00:16:24: Und jetzt kommt eben der nächste Computer in Anführungszeichen, der unser Leben verändert.

00:16:30: Und ich würde eben Unternehmen raten, geht es an und versucht es, nur dadurch kann es doch gelingen.

00:16:35: Aber das ist genau diese mutige Hürde, die es zu nehmen gilt machen.

00:16:39: Und ich würde individuellen, also Privatpersonen bzw.

00:16:43: dem angestellten Menschen, wenn er in der Angst ist, immer raten, stell dich doch gut auf.

00:16:48: Guck doch, was du daraus machen kannst, wenn du befürchtest, dein Job fällt weg.

00:16:53: Ich glaube immer, wir... Wir vergleichen so oft Arbeitgeber und die Beziehung, die wir mit ihm haben, durch eine hohe Identifikation mit so einer Art Beziehung.

00:17:04: Und viele gehen immer davon aus, das machen wir doch jetzt für immer.

00:17:08: Auch wenn sich das verändert hat.

00:17:09: Man wechselt Jobs und auch Unternehmen häufiger.

00:17:12: Und gleichzeitig glaube ich aber... Es gibt keinerlei Verpflichtung weitzeitig.

00:17:17: Jede Partei hat die Möglichkeit zu sagen, bis hierhin und nicht weiter oder so nicht weiter, eben anders weiter.

00:17:22: Und ich würde Menschen immer empfehlen zu sagen, guck, wie du dich anpassen kannst.

00:17:26: Es ist schon immer so gewesen, dass die Spezies, sag ich mal, die am besten anpassen kann, an neue Bedingungen überlebt.

00:17:34: Es ist nicht die stärkste und nicht die aggressivste.

00:17:37: Es ist die cleverste, die sich am schnellsten anpasst.

00:17:40: Und das ist schon wieder übergreifend für sowohl die Unternehmen als auch den Menschen, der darin arbeitet, eigentlich glaube ich das Wichtigste, immer wieder sich anzupassend.

00:17:49: Und ist das anstrengend definitiv.

00:17:52: Aber wir haben ja doch wenig Wahl, außer zu sagen, ich mache nichts mehr, aber dann werde ich wahrscheinlich zurückfallen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:18:02: Welches KI-Tool nutzt du denn am liebsten?

00:18:04: Das frage ich mal ganz gerne meine Gäste.

00:18:08: Das ist jetzt ganz langweilig.

00:18:10: Ich bin so ein Mainstream-Streamer.

00:18:13: Ich bin bei ChatGBT.

00:18:15: Da bin ich auch.

00:18:15: Also, es ist ja auch ein gutes Tool, muss man ja auch sagen.

00:18:18: Es hat ja einen Grund, warum das viele nutzen.

00:18:20: Ja, definitiv.

00:18:21: Cool, willkommen, dass wir im gleichen Club sind.

00:18:24: Ich habe natürlich auch andere ausprobiert.

00:18:25: Ich habe Claude ausprobiert.

00:18:28: Ich mache mir immer ein Spaß daraus.

00:18:30: Ich gehe in die ganzen Tools rein, per Plexity beispielsweise und so weiter.

00:18:34: Und ich frage diese Tools immer, wer ist Meryl Deep?

00:18:37: Und am Anfang habe ich ganz oft die Antwort bekommen.

00:18:39: Ich glaube, hier liegt eine Verwechslung vor.

00:18:41: Meintest du, Meryl Streep?

00:18:43: Und dann habe ich immer gejagert und gedacht, das kann doch nicht sein.

00:18:46: So.

00:18:47: Und mittlerweile habe ich es aber geschafft, dass eigentlich jede KI als Antwort in der Regel gibt, dass ich das bin.

00:18:54: Eine Speakerin aus Deutsch.

00:18:56: Sieht

00:18:56: sich ja immer aus.

00:18:58: Ästen das bitte und lass es mich wissen, weil ich bin natürlich auch nur ein Anwendungsfall.

00:19:03: Und es gibt aber eine KI, die checkt, nie wer ich bin.

00:19:05: Und egal wie ich die fütterere, die merkt sich das einfach nicht.

00:19:08: Da bin ich persönlich dann immer ein bisschen angekratzt, dass ich der Mann muss ich noch besser werden.

00:19:14: Gleichzeitig Fun Fact am Rande habe ich es schon erlebt, dass ich... Es dreht sich ja alles entsprechend bei mir.

00:19:21: Und irgendwie schickt das Leben mir immer wieder Hochzeitspaare, die sagen, könntest du dich eine freie Trauung machen.

00:19:27: Das ist nicht Kernportfolio bei mir, sondern das ist immer der Business-Context.

00:19:30: Nichtsdestotrotz Menschen bei der Liebe zu begleiten, kann man tun.

00:19:34: Und so auch ein Pärchen, was völlig fremd zu mir kam und meinte, also E-Mail geschrieben hat, wir würden gerne mal über eine freie Trauung sprechen.

00:19:42: Und meine erste Frage ist immer, wie kommt ihr auf mich?

00:19:45: Woher?

00:19:46: Das ist in der Regel Mund-zu-Mund-Propaganda oder Freunde.

00:19:48: Freunden von Freunden.

00:19:50: Und die Antwort war, wir haben Chatchibiti gefragt und fuhr das vor.

00:19:56: Chatchibiti hat mir geholfen zu verkaufen und ich glaube, das ist es halt.

00:20:00: Jetzt sind wir ein bisschen weg von der Frage.

00:20:01: Aber KI im privaten Anwendungsbereich wird das neue Google sein.

00:20:07: Wird sozusagen die neue Suchmaschine sein, die eben nicht sechs Komma vier Millionen Ergebnisse in null Komma eins drei Sekunden ausspuckt, sondern Ein Ergebnis in kürzester Zeit, und zwar das Richtige.

00:20:17: Das ist schon lange Division ja auch von Google, by the way.

00:20:20: Und da sind wir mittlerweile, dass Leute eben Chachibiti nutzen, die Google oder andere Anwendungstools, die rund um KI sind.

00:20:29: Ich bin Standard hier Chachibiti.

00:20:31: Und neulich dachte ich, sollte ich nicht mal wechseln, weil mir Leute gesagt haben, mach mal immer mal wieder was Neues.

00:20:38: Probier mal andere Maschinen aus, wie die so funktionieren.

00:20:43: Und dann ertappte ich mich dabei zu denken, also das ist gezählt, aber da sind wir mitten im Thema.

00:20:48: Das ist total bescheuert, dass ich denke, jetzt habe ich doch so eine gute Beziehung aufgebaut.

00:20:52: Wir arbeiten auch jetzt so schön zusammen und er weiß ja auch so viel.

00:20:55: Also bei mir ist es ein Ehr.

00:20:56: Er weiß ja auch so viel über mich.

00:20:58: Das können wir ja jetzt nicht kaputt.

00:21:00: Und machen wir noch nicht.

00:21:01: Genau, und

00:21:02: wir machen von vorne anfangen.

00:21:04: Ja, voll,

00:21:05: dass wir Menschen schnell in die Personifizierung gehen und glauben, da ist wirklich ein Sparringspartner.

00:21:12: Da muss ich mich selbst daran erinnern, wie ich ein bisschen, da muss man aufpassen.

00:21:15: Ja.

00:21:16: Und bei den, bei ChatGBT, wenn du das nutzt, hast du so einen Prompt, einen Lieblings-Prompt oder einen besonderen Prompt, den du mal mit unseren Zuhörern in den Teilen möchtest, weil der so lustig, so spannend oder so effektiv ist?

00:21:31: Ich glaube, es gibt nicht den einen Prompt.

00:21:33: Was ich zur Zeit vermehrt wieder feststelle, ist, dass Du häufig davon ausgehst.

00:21:44: Das ändert mich sehr meine Zeit bei Coca-Cola zurück.

00:21:47: Du schreibst einfach, schreib mir einen guten LinkedIn-Post aus der Sicht einer Drag Queen zum Thema Change.

00:21:52: Punkt.

00:21:53: Das kann nichts werden.

00:21:54: Da kommt etwas, da kommt aber nicht das, was ich will.

00:21:57: Und zum Beispiel Coca-Cola.

00:22:00: Du briefst ja permanent auch Agenturen früher, mit denen ich zusammengearbeitet habe.

00:22:04: Und ich wurde einmal ausgezeichnet, weil eine unserer Lead-Agenturen hat immer intern und heimlich, das beste Briefing einmal im Jahr gekürt.

00:22:14: Und irgendwann erreichte mich eine E-Mail, wo die sagten, dein Briefing war das Beste in diesem Jahr.

00:22:19: Und dann habe ich mir das selbst nochmal angeschaut.

00:22:21: Und das war ein Briefing für, du machst viel mit Werbemittelaufstellern, also nicht mal für den Point of Sale, nicht nur, sondern auch in Restaurants, also auch dort, wo eine Entscheidung getroffen wird.

00:22:33: Und ein Werbemittelaufsteller für eine Vio-Bio-Limo, sage ich mal.

00:22:38: Da ist klar, du willst ein paar Dinge kommunizieren.

00:22:41: So.

00:22:42: Und dieses Briefing ging über drei Diener vier Seiten.

00:22:45: Wie hätt ich den gerne?

00:22:46: Was ist der Look entfiel?

00:22:47: Wo sollen die Elemente angerichtet sein?

00:22:49: Was ist die Headline?

00:22:51: Wie viel Platz soll die einnehmen?

00:22:52: Wo soll die zu sehen sein?

00:22:53: Weil der Lesefluss ist wie folgt auf diesen kleinen Tischaufsteller.

00:22:57: Und da habe ich selbst wieder gemerkt, diese Fiktion von... Wir werfen mal eben einen Satz hin und kriegen ganz exzellentes Ergebnis zurück, das funktioniert nicht.

00:23:09: Was will ich damit sagen?

00:23:10: Das ist ein bisschen shit in, shit out, ne?

00:23:13: Und ich werke verstärkt, umso mehr Mühe ich mir gebe beim Prompten und zu sagen, liebes Chat GBT, wie du weißt, habe ich auch selbst im Podcast.

00:23:22: und muss über ganz viele Menschen ganz viel recherchieren.

00:23:25: Natürlich lass ich mich dabei unterstützen von Chaghibiti.

00:23:28: Und dann sage ich erstmal, Liebes Chaghibiti, du bist ein erfahrener Investigativ-Stonalist, der seit ganz vielen Jahren Menschen beobachtet.

00:23:37: A. Was ist deine Rolle, sage ich immer.

00:23:40: B. Erstelle mir ein detailliertes... Ein detaillierter Bericht, eine detaillierte Übersicht über diese Person.

00:23:48: Wofür ist sie bekannt?

00:23:49: Womit ist sie bekannt geworden?

00:23:51: Seit wann gibt es Skandale?

00:23:53: Wenn ja, welche?

00:23:54: Welche Themen wurden schon hundertmal gefragt?

00:23:58: Bitte recherchiere gründlich.

00:24:00: und vergleiche die Quellen.

00:24:02: In welchen Podcast ist die Person schon gewesen?

00:24:05: Was wurde sie dort gefragt?

00:24:06: Hat sie Bücher produziert?

00:24:09: Was gibt es eigentlich für ein Business dahinter?

00:24:11: Was weiß man noch?

00:24:13: Und dann sage ich am Schluss, denke sehr gründlich nach und recherchiere bis ins letzte Detail und merke dann natürlich ist die Antwortzeit auch eine längere, aber ich sehe, ich kriege eine gute Basis als Ergebnis.

00:24:25: Und von dieser Basis kann ich ausgehen und selbst noch mal weiter recherchieren und sagen, ich höre in bestimmte Podcast folgen rein, in bestimmte Fernsehinterviews, weil es bei mir häufig Prominente sind, die im Podcast sitzen und gucke, was haben die Menschen gesagt.

00:24:37: Wenn es Sänger sind, Sängerinnen, dann gucke ich, worüber singen die eigentlich.

00:24:41: Aber ich kann es mir eben schon leichter machen, aber der Prompt selbst ist dann bestimmt auch... Dreißig bis fünfzig Setzer lang, sag ich mal, und nicht eben zweitzetzig.

00:24:50: Hier ist die Person, gibt mir alle Daten.

00:24:52: Das wird nicht funktionieren.

00:24:54: Ja, richtig.

00:24:55: So arbeiten wir natürlich auch.

00:24:57: Und ich glaube mittlerweile alle Redaktionen arbeiten da mit guten Prompts, denen sie sich auch teilen und so weiter.

00:25:04: Also das erleichtert die Arbeit ja ungemein.

00:25:06: Genau.

00:25:07: Aber an der Stelle, Aische, hast du einen Prompt für uns hier?

00:25:10: Wo du sagst, den kann ich total empfehlen?

00:25:12: Oder wie machst du das?

00:25:14: Ich habe, ehrlich gesagt, ich muss mal kurz überlegen, habe ich so einen bestimmten Prompt?

00:25:19: Habe ich auch nicht.

00:25:20: Ich habe nur von der anderen Gäste vorher einen Tipp mitgenommen.

00:25:24: Das fand ich ganz gut, dass man immer noch mal sagt, aus Perspektive von und nicht nur aus der Perspektive vom... Ich will dieses Beispiel immer nicht überstrapazieren, nicht nur aus der Perspektive vom alten weißen Mann, sondern multidimensional Themen betrachten und so weiter.

00:25:41: Und das fand ich nämlich... Total spannend und das nutze ich manchmal und bin immer ganz erstaunt, wie unterschiedlich die Antworten dann sind, wenn man sagt, bitte Zielgruppe ist oder nicht nur aus der Perspektive von, sondern auch da eine Diversität reinbringt.

00:25:57: Ich wollte es gerade sagen, da sind wir ja wieder mitten beim Thema Diversität.

00:26:00: Genau das Gleiche sollte ja auch in Teams mit echten Menschen ablaufen.

00:26:03: Verschiedene Perspektiven durch verschiedene Hintergründe ergeben viel mehr Wissen als nur Thomas.

00:26:12: Hast du was gelesen?

00:26:13: Der meiste Name ist nach wie vor ein Vorständen Thomas.

00:26:16: Ja, Thomas und ich glaube, Christian ist auch ganz vorne mit dabei.

00:26:19: Ja, definitiv.

00:26:20: Ja, gibt mehr Christiane, glaube ich, als Frauen insgesamt in DAX-Vorständen.

00:26:25: Find ich traurig, ein anderes Thema, aber es ist leider immer noch so, wir haben noch ein bisschen was zu tun im Bereich Diversity und wir sind aktuell sehr froh, wenn die Rolle nicht rückwärts geht und man den Status quo halten kann, muss man sagen, traurigerweise.

00:26:41: Gut.

00:26:41: Ja.

00:26:42: Schritt für Schritt.

00:26:43: Ja.

00:26:44: Ich möchte nochmal auf unser Big Bang KI Festival kommen.

00:26:48: Da bist du ja als Speakerin bei uns auf der Bühne dieses Jahr.

00:26:52: Worum willst denn bei dir auf der Bühne gehen?

00:26:54: Was sollen die Menschen fühlen, lernen oder mitnehmen oder worauf können sie sich schon freuen?

00:27:01: Also ich freue mich erst mal total, wirklich sehr dabei zu sein.

00:27:05: Danke auch an der Stelle für deinen Mut und die Bereitschaft, weil mir nach wie vor bewusst ist, das ist eben nicht Daily Business.

00:27:13: Die nennen wir es in Schubladen, die Drag Queen auf die Bühne zu stellen.

00:27:16: Wohlwissend, wenn du auch gesagt hast, ich muss dich mal kennenlernen und mir ein Bild machen und ich merke ja doch, da ist was da.

00:27:22: Wo wollen wir jetzt gehen?

00:27:23: Natürlich wird es im Kern bei mir erst mal um Mut gehen.

00:27:28: Warum?

00:27:28: Weil ich fest überzeugt bin.

00:27:30: Mut ist die Grundlage für alles im Leben.

00:27:34: Du wirst das kennen, als Inhaberin und Geschäftsführerin, du musst ständig mutige Entscheidungen treffen, bei denen du nicht unbedingt weißt, fühlen sie uns zum Erfolg oder eben nicht, macht das Sinn, ist es nicht, weil wir die Zukunft ehrlicherweise ja überhaupt nicht vorhersagen können.

00:27:49: Wir können uns immer nur rückblickend auf Erfahrungen berufen und auf Dinge, die funktionieren haben, aber wenn wir ganz ehrlich sind, keiner von uns weiß, wie die Zukunft aussehen wird, vor allem nicht in die dieser schnelllebigen Zeit.

00:27:59: So, die Grundlage dafür ist Mut.

00:28:02: Courage is Key, ist auch mein Slogan, den ich immer mitgebe, denn das ist das, was ich am häufigsten feststelle in den Organisationen.

00:28:10: Mitarbeitende, Führungskräfte, Teamleads bis hin zur Unternehmensspitze haben oft nicht den Mut.

00:28:17: Sie wollen, Und dann machen sie doch wieder wie früher oder machen nur so halb anders weiter.

00:28:22: Deswegen ist das wichtigste Mut.

00:28:23: Also Ermutigung und Inspiration von Menschen, dass es sich lohnt.

00:28:28: Das Ganze verknüpfe ich wie könnte es anders sein mit Change, also mit Veränderung, weil gerade die Veränderungen, die jetzt stattfinden, auch in Hinblick auf KI, um den Bogen dazu zu schließen und das rund zu machen, sorgen für unglaublich viel Unsicherheit, für viel Prognose.

00:28:46: Analysepotenzial, wohin wir wohl gehen.

00:28:49: Wir können uns vorstellen, mal sehen, mal sehen.

00:28:53: Und dazu sagen, nutze die Veränderung für dich, wie indem du.

00:28:59: den Mut dafür aufbringst und darum wird es gehen.

00:29:02: KI führt zu Veränderungen und Veränderungen macht Angst.

00:29:06: und bei Angst brauchen wir immer sehr viel Mut und das übrigens im Alltag, denn Mutig sein bedeutet nicht nur mit dem Bungie Jumping Sprung zu machen, sondern ich glaube jeden Tag und das nehmen wir dann häufig nicht so wahr, weil wir glauben Mut muss immer was ganz Großes sein, aber jede Entscheidung, die wir treffen jedes Mal, wenn wir in Meeting uns trauen zu sagen, Ich habe Bedenken oder ich möchte noch eine Perspektive mit rein geben.

00:29:31: Ich sehe das noch ein bisschen anders.

00:29:32: Erfordert das Mut und deswegen ist das umso wichtiger.

00:29:35: Und von dort aus geht es dann direkt in die Veränderung und wie das eben dann auch gelingen kann.

00:29:40: Darum wird es gehen.

00:29:42: Spannend.

00:29:42: Also unsere Teilnehmenden können sich jetzt schon darauf freuen.

00:29:45: Wir sehen uns ja dann im September in Berlin.

00:29:47: Ich habe ja immer.

00:29:48: zum Schluss noch so eine traditionelle Abschlussfrage, der Gossip Teil kommt jetzt.

00:29:54: Mit wem würdest du beim Festival gerne abends essen gehen und warum?

00:29:59: Oder meine ich auch mittags?

00:30:01: Ja, die Frage war mir bekannt schon, dass ihr die immer stellt und ich kann fast nicht anders als zu antworten, mit wem sollte ich nicht essen gehen, denn wenn ich mir das Line-up anschaue und diese ganzen spannenden Menschen, die da sind, dann würde ich tatsächlich mit jeder Person hätt ich ein Thema und hätte fragen.

00:30:21: Und das ist es ja auch, was mich im Leben generell interessiert.

00:30:25: Warum tun Menschen was sie tun?

00:30:28: Wie sind sie oft dahin gekommen?

00:30:29: Mich interessiert häufig auch... Was mussten sie für einen Preis dafür zahlen?

00:30:33: Also, was für einen Schmerz warst du bereit, in Kauf zu nehmen, um dorthin zu kommen, wo du bist?

00:30:40: So, das beantwortet jetzt deine Frage leider gar nicht, denn jetzt habe ich gesagt alle.

00:30:44: Und wenn du mich challengest und sagst, eine Person, dann würde ich tatsächlich gerne mit Christian Wolff sprechen als ehemaligen Bundespräsidenten, weil mich interessieren würde.

00:30:56: Wie?

00:30:56: Also ganz viel, ne?

00:30:57: So auch aus einer kindlichen Perspektive.

00:30:59: Wie ist es denn das höchste Amt eines Nicht ganz irrelevanten Landes.

00:31:04: Wir sind das in Europa.

00:31:05: Wie ist es denn so ein Amt inne zu haben?

00:31:08: Was macht man überhaupt den ganzen Tag?

00:31:09: Weil Bundeskanzler, Bundeskanzlerinnen, das dürfen jetzt auch Männer sein, die Bundeskanzler habe ich gelernt, die sind den ganzen Tag dabei.

00:31:19: sichtbar zu sein die bewegen ganz viel und die sind ja die umsetzende Kraft sozusagen.

00:31:23: und der bundespräsident ist deutlich weniger sichtbar.

00:31:26: aber das höchste amt um mich würde einiges interessieren wie sieht der alltag aus?

00:31:30: aber auch mit was für fragen bist du da konfrontiert?

00:31:33: mit was für schwierigen entscheidungen möglicherweise auch?

00:31:38: Und planbar ist dieser Weg ja auch nicht.

00:31:40: Keiner wird geboren und sagt, ich gehe in die Politik und mein Ziel ist es, Bundespräsident zu werden.

00:31:44: Ziel vielleicht schon, aber du kannst diesen Weg ja gar nicht planen.

00:31:47: Also da gäbe es einiges, was... Ich glaube, Herr

00:31:49: Merz hat das ganz gut geschafft mit seinem Plan.

00:31:53: Sag nochmal bitte.

00:31:54: Ich glaube, Herr Merz hat das ja ganz gut geschafft.

00:31:56: Er hat das glaube ich lange geplant.

00:32:00: Ich möchte an der Schlecke nichts kommentieren.

00:32:04: Ja.

00:32:05: Genau, der hatte sie geplant und dann hat er sich auf erst jede Person nichts geworden.

00:32:08: Das spricht auch für sich.

00:32:11: Gleichwohl kommt er in eine schwierige Zeit, egal.

00:32:13: Aber mich würde das tatsächlich interessieren.

00:32:16: Das finde ich ganz spannend.

00:32:17: Aber eben auch Vorstandsvorsitzende, Personen, die bei dir auf dem Festival sind, was sind die größten Herausforderungen gerade?

00:32:25: Das interessiert mich natürlich auch.

00:32:27: Woran liegt es denn, dass es so schwierig ist?

00:32:30: Die Wirtschaft ist natürlich herausfordernd.

00:32:31: Da gibt es ganz viele Gründe.

00:32:33: Das wissen wir und trotzdem würde ich gerne noch mal individuell wissen.

00:32:36: Also es gibt wirklich niemanden, wo ich sage, interessiert mich jetzt nicht.

00:32:40: Das ist der Nachteil, wenn man interessiert es an Menschen.

00:32:44: Oder der Vorteil, ich würde zwar positiv sehen und ich habe das Gefühl, wir werden auf jeden Fall gute Gesprächspartner für dich beim Essen finden.

00:32:52: Ist schön.

00:32:53: Ja, ich freue mich drauf.

00:32:55: Liebe Melville, danke dir für dieses sehr inspirierende Gespräch, für deine klare Sprache und dein Mut, vor allem und dein Blick auf Führung der Menschen in den Mittelpunkt stellt und Technologie eher sozusagen als Werkzeug begreift.

00:33:13: Ich nehme heute mit, Veränderung gelingt, wenn Strategie auf Vertrauen trifft und KI kann dann ja genau helfen, wenn wir sie mit Menschlichkeit, Offenheit und Mut einsetzen.

00:33:24: Und für alle, die Lust auf mehr haben, das Big Bang KI-Festival im September und September in Berlin stattfindet.

00:33:33: Ich freue mich auf euch und bis bald.

00:33:36: Wenn ihr unsere Gäste live erleben wollt, kommt am sechzehnten und siebzehnten September zum Big Bang KI-Festival nach Berlin.

00:33:44: Infos und Tickets gibt es unter bigbangfestival.de.

00:33:48: Und wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst Kommentare da, abonniert den Podcast und hört doch bei der nächsten Folge wieder rein.

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